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Bargeldobergrenze: Endlich ein Thema für die breite Öffentlichkeit

Redaktion

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FMW-Redaktion

Im Augenblick kommt alles zusammen. Bargeldabschaffung? 500 Euro-Schein abschaffen? Bezahlen in bar nur noch bis 5.000 Euro? Bargeldobergrenze? Alles rein reiner Zufall, dass alle Themenfelder plötzlich zeitgleich in der Diskussion sind? Gestern gab es dazu weiteren Diskussionsstoff auch von der Stelle, die letztlich die Triebfeder des Prozesses in Deutschland ist.

Meister Bargeldobergrenze
Michael Meister ist für die Bargeldobergrenze. Foto: Olaf Kosinsky / Wikipedia (CC BY-SA 3.0 de)

Michael Meister (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und damit der „Arbeiter“ hinter Minister Wolfgang Schäuble, ist zusammen mit seinem Chef vielleicht die entscheidende Figur in Deutschland, wenn es um eine Bargeldobergrenze geht. Gestern war er u.a. mit FDP-Chef Lindner zu Gast bei Anne Will, wo Lindner verzweifelt versuchte das Profil seiner Partei für die nächste Bundestagswahl zu schärfen. Dennoch sagte Lindner einiges Wichtiges. Z.B. wurde immer wieder darüber in der Sendung gesprochen, mit welcher Begründung jemand überhaupt noch Schmuck etc mit großen Barsummen zahlen wolle. Lindner konterte als einziger klipp und klar „warum muss man das überhaupt begründen, wenn man in bar zahlen will?“

Und da ist der Knackpunkt. Warum muss man als Bürger begründen, wenn man bar zahlen will? Gebetsmühlenartig wurde von Michael Meister das Argument Terrorbekämpfung wiederholt. Auch sei Deutschland fast schon ein Hort von Kriminellen und Geldwäschern, so darf man seine Äußerungen zusammenfassen. Er zog sogar einen Vergleich zu den Pariser Terroranschlägen. Glaubt denn irgendwer ernsthaft, dass sich die Pariser Anschläge hätten verhindern lassen mit einer Bargeldobergrenze von 5.000, 3.000 oder 1.000 Euro? Selbst bei einer völligen Abschaffung von Bargeld, hätte man so fest entschlossene Attentäter aufhalten können? Ohhh, kein Bargeld mehr, dann kann ich keinen Terroranschlag mehr verüben, so die Logik?

Meister sagte etwas sehr Aufschlussreiches. Momentan sei „ja nur“ angedacht seitens Deutschland eine Bargeldobergrenze von 5.000 Euro einzuführen pro Transaktion. Das sei Deutschlands Einstiegslevel in die Diskussion, andere Länder in der EU hätten bereits deutlich kleinere Grenzen eingeführt. Was schlussfolgert man aus diesen Aussagen? Der eine bietet 5.000, der andere 1.000, der Dritte 2.000. Wo einigt man sich am Ende? Bei 5.000? Oder doch eher in der Mitte bei 2.500 Euro? Denn Schäuble will ja eine einheitliche europäische Lösung. Das wurde gestern aber leider nicht weiter erörtert. Der Wind weht kräftig Richtung Bargeldobergrenze von 1.000 Euro für die nächsten Jahre, so vermuten wir es mal – so kann man es auch raushören, wenn man mal alle Aussagen von Offiziellen in Europa zusammenfasst.

Theo Waigel, gestern auch anwesend, verlor sich in romantischem Palaver. Wie schön es wäre kleinen Kindern Taschengeld bar in die Hand zu drücken usw. Alles richtig und gut, aber keine harten Fakten von unserem Ex-Finanzminister. Erneut zu FDP-Chef Lindner. Der sprach gestern auch ganz direkt einen der Hauptgründe an, warum der brave deutsche Kleinsparer gegen eine Abschaffung von Bargeld sein sollte.
Lindner sprach die Negativzinsen an. Denn ja, die gibt es ja schon längst. Die EZB liegt beim Einlagensatz für Geschäftsbanken bereits im Negativbereich. Erste vereinzelte Banken in Deutschland haben sie schon an Geschäftskunden weitergereicht. Senkt die EZB im März weiter, und dauert das noch jahrelang so an, können die deutschen Banken und auch die kleine Sparkasse nicht mehr anders als für das Sparbuch Negativzinsen einzuführen. Rein rechnerisch ist es auf Dauer kaum anders möglich. Oder soll der deutsche Staat die Sparkassen subventionieren, damit sie nicht defizitär arbeiten? Bei einem Bargeldverbot und gleichzeitigen Negativzinsen ist der deutsche Kleinsparer auf Gedeih und Verderb dem Staat und den Banken ausgeliefert. Dadurch dass er für seine Sparbucheinlage Zinsen zahlen muss, wird sein Vermögen ganz real enteignet.

Durch die Diskussion gestern bei Anne Will ist dieser Fakt auch in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt – endlich, so möchte man es sagen. Der zweite Grund, der gegen das Bargeldverbot spricht, wurde gestern leider nicht angesprochen. Hat der Bürger keine Möglichkeit mehr sein Geld in bar zu halten, ist er den Banken bei einem Bank run „schutzlos“ ausgeliefert. Bei einer Angst vor Bankenpleiten wie in Griechenland, tja, was soll er da machen der brave Bürger? Nichts, denn er kann ja kein Bargeld mehr von der Bank abziehen. Er kann muss darf hoffen, dass der Staat darauf achtet, dass die Banken gesund wirtschaften. Die Banken wüssten dann: Sie sind ohne Bargeld so systemrelevant wie nie zuvor und können sich quasi alles erlauben – der Staat wird sie immer retten, denn der Bürger ist zwingend auf sie angewiesen.

Nach unserer Meinung (auch gestern bei Anne Will angesprochen) ist die Obergrenze von 5.000 Euro und die Abschaffung des 500ers durch die EZB nur der erste Schritt hin zur Abschaffung von Bargeld in Europa. Wer den ersten großen Schritt macht, dem fällt der zweite gar nicht mehr so schwer.


7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    50EuroSchein

    22. Februar 2016 13:40 at 13:40

    Erst die Krone, dann der Euro, der Dollar und vielleicht auch der Schweizer Franken. Ich frage mich, was wohl geschehen wird, wenn alle westlichen Staaten zur besseren Terrorbekämpfung das Bargeldverbot umgesetzt haben? Ob dann wohl Waffen, Gold oder Öl noch in Dollar gehandelt werden oder vielleicht doch mehr und mehr in Renminbi, Rubel oder Rial? Wenn das mal nicht ein Schuss nach hinten wird.

    Entweder es machen alle oder keiner. Da sich jedoch die Staaten untereinander nicht grün sind, glaube ich nicht an ein übergreifendes Bargeldverbot.

    Zurück auf Los Dr. Pelt und bitte neue Argumente suchen, die wir Bürger vielleicht sogar glauben.

    Wenn ich das doch bloss so entspannt sähe, wie ich schreibe…

    Man kann ihn nicht oft genug zitieren: „Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann um eine geringfügige bloß jeweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit“, Benjamin Franklin

  2. Avatar

    Wolfgang Koch

    22. Februar 2016 13:57 at 13:57

    Wenn nicht jetzt,wann dann,wenn nicht hier, sag mir wo&wann!Sollte die vollkommen ausgemerkelte FDP,diese Steilvorlage(Bargeldobergrenze,schleichendes Bargeldverbot,Minuszinsen,EZB-Machtergreifung usw.)nicht nutzen um demnächst wieder 2stellige % an Wählerstimmen zu bekommen,soll&wird sie zu Recht in die Bedeutungslosigkeit fallen!Herr Lindner,nutzen Sie diesen Jackpot für die Liberalen oder geben Sie Anderen die Chance Deutschland vor diesen Beutelschneidern zu retten!Dieser Meister-Sprechapparat gestern bei A.Will war unerträglich!Deutschland braucht wieder eine ernstzunehmende politische Opposition!P.s.Ich bin,war&werde nie Parteigänger sein.

  3. Avatar

    N.Ritter

    22. Februar 2016 14:33 at 14:33

    Nun mag es durchaus sein, dass Herr Dr. Schäuble in Erinnerung an seinen verbummelten 100.000,-Mark-Briefumschlag seine ganz eigene Sicht auf das Risiko von Bargeld hat – das sollte man doch aber nicht verallgemeinern.
    Abgesehen von den vorgeschobenen Gründen Geldwäsche/Terrorfinanzierung, scheint mir aber auch der angesprochene Negativzins eher ein Randproblem zu sein. Vielleicht stellt sich der eigentliche „Vorteil“ einer bargeldlosen Welt erst beim nächsten Bail-in heraus.

  4. Avatar

    joah

    22. Februar 2016 14:37 at 14:37

    Jetzt muss man den vielen Terroristen nur noch erklären, was ein „carry trade“ ist: umtauschen vieler digitaler Schlecht-Euronen in analoge Schuldtitel in schicken Dollar(-Scheinchen) und alles ist schön verborgen – easy, oder, lieber Terrorstifter? – nur irgendwann werden die dann noch wirklich erfolgreiche Trader und erkennen die wirkliche Waffe… :-(

  5. Avatar

    Weltverbesserer

    22. Februar 2016 15:35 at 15:35

    Mit der Bargeldabschaffung wird man niemals Terroranschläge verhindern können. Attentäter werden nicht mit Bargeld belohnt, sondern mit 77 Jungfrauen. Deshalb bin ich dafür, Jungfrauen abzuschaffen. Da die Deutschen offensichtlich nicht in der Lage sind, dies zu bewerkstelligen, sollten wir unsere hier lebenden Flüchtlinge damit beauftragen, die genügend Zeit und auch entsprechende Erfahrung damit haben.
    (Bitte diesen Vorschlag nicht an die Regierung weitersagen, es könnte nämlich sein, dass sie ihn Ernst nehmen).

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Markus Krall über das große Debakel als Resultat der Gelddruck-Orgie

Claudio Kummerfeld

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Dunkle Wolken über Frankfurt

Markus Krall erlebt man in letzter Zeit leider öfters vor allem bei Twitter mit zweifelhaften Äußerungen zu Corona-Themen. Aber dennoch wollen wir seine hochinteressanten Aussagen zur Geldpolitik und Wirtschaftsordnung präsentieren. Denn seine inhaltlichen Aussagen zu diesen Themen sind bestechend. Sicherlich kann man bei einigen seiner Aussagen anderer Meinung sein, dennoch erweitern seine Thesen den Horizont und regen zum Nachdenken an.

Der folgende gestern veröffentlichten Vortrag stammt zwar schon vom 24. Oktober 2020, dennoch ist er auch heute noch aktuell. Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Folgen der Coronakrise werden besprochen. Dabei zeichnet Markus Krall ein düsteres Bild über eine bevorstehende massive Inflation und das Ende des Euro. Richtig los geht es ab Minute 12:40 im Video. Banken und Zombieunternehmen sind Klassiker-Themen in seinen Vorträgen, die auch dieses Mal zur Sprache kommen. Auf jeden Fall ist dies mal wieder ein spannender Vortrag von Markus Krall.

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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