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BASF-Gewinnwarnung: Katalog der globalen Konjunkturflaute!

Gerade erst vor zwei Wochen hatte BASF angekündigt 6.000 Stellen abbauen zu wollen. Und jetzt ganz aktuell gibt es eine deftige Gewinnwarnung! Vorbörslich notiert die Aktie 30 Minuten vor Handelsstart „nur“ mit einem Verlust von 1,8%.


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Hier erst einmal die wicthigsten Aussagen von BASF im Wortlaut.

Aufgrund des deutlich schwächer als erwarteten Geschäftsverlaufs im 2. Quartal 2019 sowie einer Verlangsamung des weltwirtschaftlichen Wachstums und der Industrieproduktion, vor allem infolge der Handelskonflikte, geht BASF nunmehr von einem deutlichen Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen von bis zu 30 % unter Vorjahresniveau aus (bisheriger Ausblick: leichter Anstieg des EBIT vor Sondereinflüssen von 1–10 %). BASF erwartet nunmehr einen leichten Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr (bisheriger Ausblick: leichtes Umsatzwachstum von 1–5 %).

Das EBIT der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2019 lag mit voraussichtlich 0,5 Milliarden € um 71 % unter dem Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2018: 1,9 Milliarden €). Dies resultiert – neben dem Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen – im Wesentlichen aus Einmalkosten für das Exzellenzprogramm sowie der außerplanmäßigen Abschreibung einer erdgasbasierten Investition an der US-Golfküste, die BASF nicht weiterverfolgt.

Die weiteren Ausführungen von BASF lesen sich wie ein Katalog des weltweiten Konjunkturabschwungs. BASF fertigt als größter Chemiekonzern der Welt so ziemlich alles, was bei der weiterführenden Verarbeitung diverser anderer Produkte benötigt wird. Von daher ist man unweigerlich von einem globalen Konjunkturabschwung betroffen. Dazu auszugsweise diese Worte von BASF:

Die deutlich schwächer als erwartete globale Industrieproduktion belastete die Mengen- und Margenentwicklung von BASF. Mit aktuell prognostizierten rund 1,5 % wuchs die Industrieproduktion im 1. Halbjahr 2019 erheblich langsamer als erwartet. Die Wachstumseinbußen in der globalen Automobilindustrie fielen besonders stark aus: Weltweit ging die Produktion im 1. Halbjahr 2019 um rund 6 % zurück. In China, dem größten Automobilmarkt der Welt, war der Rückgang mit rund 13 % mehr als doppelt so hoch. Zusätzlich belastete die schwache Entwicklung des Agrarsektors in Nordamerika: Aufgrund schwieriger Witterungsbedingungen lag der Anbau wesentlicher Feldkulturen in der Region unter Vorjahr und weit unter dem historischen Durchschnitt. Die geringeren Ertragsaussichten der Landwirte und die Handelskonflikte führten zu einer niedrigeren Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln. Die Konflikte zwischen den USA und ihren Handelspartnern, insbesondere China, haben sich – anders als im BASF-Bericht 2018 angenommen – bislang nicht entschärft.

BASF Hauptwerk
Foto: BASF SE



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