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BASF-Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn rückläufig – „Übergangsjahr“

Claudio Kummerfeld

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am

Die BASF-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 15,2 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 15,6). Das EBIT vor Sondereinflüssen liegt bei 1,12 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,47). Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,4%.

Zum Ausblick kurz und kann BASF im Wortlaut:

Martin Brudermüller bestätigte den Ausblick 2019 für die BASF-Gruppe. Demnach geht BASF weiter von einem leichten Umsatzrückgang aus. Beim EBIT vor Sondereinflüssen erwartet BASF einen deutlichen Rückgang von bis zu 30 %.

BASF zu den Zahlen auszugsweise im Wortlaut:

Der Umsatz der BASF-Gruppe lag im 3. Quartal 2019 leicht unter dem Vorjahresniveau und betrug 15,2 Milliarden €. Maßgeblich hierfür waren niedrigere Preise in den Segmenten Materials und Chemicals. Auch die Unsicherheiten im Markt und zurückhaltendes Bestellverhalten der Kunden trugen dazu bei. Die Nachfrage aus wichtigen Abnehmerbranchen erholte sich nicht. Dennoch konnte BASF die Absatzmengen, insbesondere dank höherer Mengen bei Agricultural Solutions und Surface Technologies, auf dem Niveau des Vorjahresquartals halten.

Und weiter sagt BASF zur aktuellen Lage, auszugsweise:

Die geopolitischen Rahmenbedingungen sind und bleiben für BASF weiterhin herausfordernd. „Besonders der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet unser Geschäft. Hinzu kommen die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit“, so Brudermüller: „Diese Ereignisse bremsen die Wirtschaft – nicht nur in den exportorientierten Ländern Europas. Auch die USA erfahren eine deutliche Verlangsamung. China wächst weiter, aber mit geringerem Tempo. Die Produktion in der globalen Autoindustrie ist gegenüber dem bereits niedrigen Niveau am Ende des ersten Halbjahres nochmals gesunken.“

„An den ungünstigen Rahmenbedingungen können wir nichts ändern“, so Brudermüller: „Was wir bei BASF angehen müssen, wissen wir jedoch genau. Und daran arbeiten wir entschieden und schnell. Wir bauen unsere Organisation zügig und konsequent um – hin zu mehr Kundenorientierung und schlankeren Strukturen.“ 2019 ist ein Übergangsjahr für BASF. Brudermüller: „In diesem Jahr nutzen wir die Zeit und setzen unsere Unternehmensstrategie mit Energie, Leidenschaft und Schnelligkeit um, Schritt für Schritt. Wir straffen unsere Verwaltung, schärfen die Rollen von Services und Regionen und vereinfachen Verfahren und Prozesse. Mit der Umgestaltung unserer Organisation sind wir bereits sehr weit.“ An der Umsetzung der vor rund einem Jahr vorgestellten BASF-Strategie wird mit großem Tempo gearbeitet. Wesentliche Teile der funktionalen Einheiten sind in die operativen Bereiche integriert worden. Am 1. Oktober hat BASF die neue organisatorische Zuordnung von rund 20.000 Mitarbeitern abgeschlossen.

BASF-Quartalszahlen Tabelle

BASF-Werk - BASF-Quartalszahlen
Foto: BASF SE

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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