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Bayer bietet jetzt offiziell 127,50 Dollar pro Monsanto-Aktie – Original-Statements von beiden Seiten

Das ist möglicherweise die letzte Erhöhung des Übernahmeangebots für Monsanto durch Bayer. Wie man heute früh bekannt gibt, erhöht man sein Angebot auf 127,50 Dollar je Monsanto-Aktie…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Das ist möglicherweise die letzte Erhöhung des Übernahmeangebots für Monsanto durch Bayer. Wie man heute früh bekannt gibt, erhöht man sein Angebot auf 127,50 Dollar je Monsanto-Aktie. Wie der Chart unten zeigt: Bislang hielt der Kurs der Monsanto-Aktie zu den Übernahmeangeboten von Bayer noch einen deutlichen Abstand, weil das Management von Monsanto der Übernahme ablehnend gegenüber stand. Ändert sich das heute? In den USA war gestern Börsenfeiertag, daher sehen wir mangels Nachbörse erst heute ab 15:30 Uhr, wie die Börsianer in New York damit umgehen. Bleibt man weiter unbeeindruckt, oder verringert sich die Spanne zwischen 107 und 127,50 Dollar? Laut Rheinischer Post sei Bayer angeblich bereit bis zu 130 Dollar zu bieten. Börsianer in den USA spekulieren sogar auf bis zu 135 Dollar. Am 14. September tagt der Bayer-Aufsichtsrat hierzu. Hier zunächst das aktuelle Statement von Bayer:

„Die Bayer AG bestätigt fortgeschrittene Verhandlungen über die geplante Übernahme von Monsanto. Die genauen Konditionen stehen jedoch noch nicht fest. Bayer wäre lediglich unter der Voraussetzung einer einvernehmlichen Übernahme bereit, 127,50 US-Dollar je Monsanto-Aktie zu zahlen. Es ist nicht gewährleistet, dass die Parteien einen Vertragsabschluss erzielen. Die geplante Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden sowie üblicher Vollzugsbedingungen. Die genauen Bedingungen einer endgültigen Transaktionsvereinbarung müssen vom Aufsichtsrat der Bayer AG genehmigt werden.“

Monsanto hat fast zeitgleich dazu ein Statement veröffentlicht:

„Monsanto Company (NYSE:MON) confirmed it has been engaged in constructive negotiations with Bayer AG, during which it has received an updated non-binding proposal for a potential acquisition of Monsanto for $127.50 per share in cash. Monsanto is continuing these conversations as it evaluates this proposal, as well as proposals from other parties and other strategic alternatives to enable its Board of Directors to determine if a transaction in the best interests of its shareowners can be realized. Monsanto will have no further comment at this time. There is no assurance that any transaction will be entered into or consummated, or on what terms.“

Wenn man es genau liest: Monsanto spricht davon, dass man derzeit in „konstruktiven Verhandlungen“ mit Bayer sei. Das klang bei den vorherigen Monsanto-Statements noch ganz anders. Man gab sich passiv und eher ablehnend. Das bedeutet: 127,50 Dollar ist womöglich der letztendliche Übernahmepreis. Natürlich betonen beide Seiten, dass der Deal immer noch scheitern kann, und natürlich müssen die Kartellbehörden in den USA und Europa noch zustimmen. Aber die Übernahme geht wohl freundlich über die Bühne. Bayer musste mehrmals nachlegen, die Monsanto-Vorstände bekommen zum Abschied so richtig dicke goldene Fallschirme – und womöglich zwingen die Kartellbehörden Bayer dazu Teile von Monsanto oder Teile von Bayer abzustoßen, damit in einzelnen Bereichen der Wettbewerb nicht zu arg leidet.

Monsanto
Die Monsanto-Aktie seit Anfang 2014.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Oliver

    6. September 2016 09:49 at 09:49

    Wie sehen Sie die Auswirkungen auf die Bayer Aktie?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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