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Bayer-Quartalszahlen: Umsatz schwach, bereinigter Gewinn höher, Aussicht mau

Die Bayer-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten. Der Umsatz lag bei 8,6 Milliarden Euro…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Bayer-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz lag bei 8,6 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 8,8).

Der Gewinn lag bei 0,17 Euro pro Aktie (Vorjahresquartal 0,53). Je nach Lesart kann man sich auch einen besseren Gewinn heraussuchen. Zum Beispiel ist das EBIT vor Sondereinflüssen (Grafik) im Jahresvergleich gestiegen von 1,17 auf 1,26 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (ganz grob vergleichbar mit Non GAAP bei den Amerikanern) steigt von 1,10 auf 1,41 Euro pro Aktie. Diese letzte Zahl hat Bayer im ausführlichen Geschäftsbericht auch hervorgehoben!

Auffällig ist: In allen vier Geschäftsbereichen sind die Umsätze leicht rückläufig!

Das EBIT vor Sondereinflüssen steigt in allen Bereichen, nur beim Sektor „Consumer Health“ ist es rückläufig. Dazu Bayer Zitat:

Der Umsatz mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten (Consumer Health) verringerte sich wpb. um 1,7 Prozent auf 5,862 Milliarden Euro. „Ursache war die weiterhin schwache Geschäftsentwicklung in den USA“, sagte Baumann. Zudem haben die chinesischen Behörden zwei Bayer-Marken im Hautgesundheitsbereich unerwartet von rezeptfreien zu rezeptpflichtigen Produkten umklassifiziert, was im 4. Quartal zu Umsatzeinbußen führte. In Europa/Nahost/Afrika legte die Division hingegen leicht zu, während sie in Lateinamerika wb. das Vorjahresniveau erreichte.

Zum Gesamtjahr 2017 Bayer in Kurzform im Wortlaut:

Im Jahr 2017 hat Bayer operativ das Vorjahresniveau erreicht und ist strategisch gut vorangekommen. „Auf dem Weg zur geplanten Übernahme von Monsanto haben wir große Fortschritte gemacht“, sagte der
Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Im operativen Geschäft gelang Pharmaceuticals ein weiteres Rekordjahr. Bei Consumer Health verringerten sich Umsatz und Ergebnis, was auch bei Crop Science der Fall war – dort allerdings maßgeblich verursacht durch die schwierige Situation in Brasilien. Animal Health erhöhte Umsatz und Ergebnis. „Wir bleiben auf unsere Ziele fokussiert und sind von unserer langfristigen Perspektive überzeugt. Wir haben also allen Grund, optimistisch nach vorne zu schauen“, sagte Baumann.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2018 klingt eher verhalten. Zitat Bayer:

Für das Jahr 2018 erwartet Bayer auf Basis der Währungskurse zum Jahresende 2017 einen Umsatz von etwa 35 Milliarden Euro. Damit soll er ebenso wie das EBITDA vor Sondereinflüssen und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf Vorjahresniveau bleiben. Wpb. erwartet Bayer ein Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich, während das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA und das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft wb. jeweils im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen sollen. Der Ausblick berücksichtigt vorübergehende Lieferausfälle durch
Korrekturmaßnahmen in der Produktion. Bayer erwartet, dass der Einfluss auf das bereinigte EBITDA bei etwa 300 Millionen Euro liegen wird. Davon entfällt der weitaus überwiegende Teil auf die Division Pharmaceuticals und ein geringer Teil auf die Division Consumer Health.

Die Monsanto-Übernahme laufe nach Plan. Von weltweit 30 nötigen Behörden-Genehmigungen habe man inzwischen mehr als die Hälfte erhalten. Abgeschlossen werden soll die Übernahme im 2. Halbjahr 2018.

Kurz-Fazit: Alles in allem wenig berauschende Zahlen, kaum Wachstumsphantasie für das laufende Jahr.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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