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Bayer-Quartalszahlen: Monsanto pusht Umsatz, 13.400 Klagen in den USA

Claudio Kummerfeld

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am

Die Bayer-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 13,01 Milliarden Euro (jetzt mit Monsanto). Der Vorjahreswert lag bei 9,14 Milliarden Euro. Der Umsatz bei „Crop Science“ springt wegen Monsanto natürlich an, von 2,86 auf 6,44 Milliarden Euro.

Der Gewinn liegt bei 1,24 Milliarden Euro (Vorjahreswert 1,95). Zitat Bayer:

Das EBIT verringerte sich um 15,6 Prozent auf 1,950 Milliarden Euro. Es wurde gemindert durch Sonderaufwendungen von 1,050 Milliarden (Vorjahr: 78 Millionen) Euro. Diese standen vor allem in Verbindung mit der Akquisition und Integration von Monsanto (492 Millionen Euro) sowie mit den angekündigten Restrukturierungen (393 Millionen Euro).

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,6%.

Was sagt Bayer zu der Klagewelle in den USA? Dies ist das „dürre“ Statement:

Im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat wurden bis zum 11. April 2019 in den USA Klagen von etwa 13.400 Klägern zugestellt. Das Unternehmen ist weiterhin überzeugt, gute Argumente zur Verteidigung gegen die erhobenen Ansprüche zu haben, und beabsichtigt, sich in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr zu setzen.

Man bestätigt den Jahresausblick. Zitat:

Bayer bestätigt die Prognosezahlen – zu konstanten Wechselkursverhältnissen aus dem Jahr 2018 – für das laufende Jahr. Für 2019 erwartet der Konzern einen Umsatz von etwa 46 Milliarden Euro. Dies entspricht einer wpb. Steigerung um etwa 4 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA will Bayer auf rund 12,2 Milliarden Euro steigern. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie plant das Unternehmen einen Anstieg auf etwa 6,80 Euro. Auch die Prognosen für die Segmente sind unverändert gegenüber dem Geschäftsbericht 2018. Bei den Zielen nicht berücksichtigt sind die Pläne zur Trennung von der Geschäftseinheit Animal Health, zum Verkauf der Consumer-Health-Marken Coppertone™ und Dr. Scholl’s™ sowie zur Veräußerung des 60-prozentigen Anteils am deutschen Standortdienstleister Currenta.

Bayer-Quartalszahlen
Foto: Bayer AG

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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