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Bayer-Quartalszahlen und Statement zu den Glyphosat-Klagen

Bayer hat seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 10,75 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 10,36). Der Gewinn (EBIT vor Sondereinflüssen) liegt bei 1,32 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,04). Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,6%.

Interessant ist bei Bayer, wie sich die Klagewelle in den USA wegen Glyphosat entwickelt. Dazu sagt Bayer heute, Zitat:

Im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat wurden bis zum 6. Februar 2020 in den USA Klagen von etwa 48.600 Klägern zugestellt. Bayer ist davon überzeugt, dass die drei erstinstanzlichen Entscheidungen zugunsten der Kläger weder durch die vor Gericht vorgelegten Beweise noch das anwendbare Recht gestützt werden und verfolgt die Berufungsverfahren deshalb entschieden weiter. „Zuletzt hat die US-Regierung wichtige Punkte unserer Argumentation ausdrücklich bekräftigt“, sagte Baumann mit Blick auf eine entsprechende offizielle Stellungnahme von Dezember 2019. „Wir werden die drei Berufungsverfahren notfalls durch alle Instanzen betreiben.“ Zugleich beteiligt sich Bayer konstruktiv am gerichtlich angeordneten, vertraulichen Mediationsverfahren. In diesem soll ausgelotet werden, ob ein Vergleich zu vernünftigen Bedingungen erreichbar ist, der so strukturiert ist, dass eine umfassende Lösung für den gesamten Verfahrenskomplex erreicht werden kann.

Hier der Ausblick für das Gesamtjahr von Bayer im Wortlaut:

Für das Jahr 2020 erwartet Bayer für das fortzuführende Geschäft einen Umsatz von wb. etwa 44 Milliarden bis 45 Milliarden Euro. Dies entspricht wpb. einer Steigerung um etwa 3 bis 4 Prozent. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen will der Konzern wb. auf rund 28 Prozent erhöhen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll wb. auf 12,3 Milliarden bis 12,6 Milliarden Euro steigen. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie plant Bayer einen Anstieg auf wb. 7,00 bis 7,20 Euro. Der Free Cash Flow soll sich wb. auf etwa 5 Milliarden Euro belaufen. Die Prognose enthält noch keine Abschätzung der Effekte, die sich durch den Ausbruch des Coronavirus ergeben können. Außerdem geht Bayer davon aus, dass sein Animal-Health-Geschäft ab dem 1. Juli 2020 an den Erwerber übergeht und zu diesem Zeitpunkt der Kaufpreis vertragsgemäß in bar und in Elanco-Aktien eingeht.

Die Quartalszahlen von Bayer im Detail


Foto: Bayer AG



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