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Bayer-Zahlen glänzen: Deutlich mehr Umsatz und Gewinn mit weniger Mitarbeitern

Bayer liefert wie auch andere Dax-Werte glänzende, wenn nicht gar hochglänzende Quartalszahlen. Wie man heute früh vermeldet, steigt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 11,8 auf 13,2 Milliarden…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bayer liefert wie auch andere Dax-Werte glänzende, wenn nicht gar hochglänzende Quartalszahlen. Wie man heute früh vermeldet, steigt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 11,8 auf 13,2 Milliarden Euro (+11,7%). Der Gewinn steigt von 1,5 auf 2,08 Milliarden Euro (+37,9%). Dabei sank im selben Zeitraum die Mitarbeiterzahl um 0,6%. Also ein noch stärkeres Phänomen als gestern bei Daimler.

Deutlich steigende Umsätze und Gewinne, und das bei weniger Mitarbeitern. Somit hat man seine Effizienz/Produktivität erheblich gesteigert. Die zweite Grafik unten zeigt die Daten der Teilbereiche von Bayer. Positiv: Alle Bereiche legen zu. Der Star im Konzern ist die Kunststoff-Sparte Covestro, die beim Umsatz um 25% und beim Gewinn um 100% zulegt. Auch Pharmaceuticals legt um 9,6% bzw. 35,1% zu!

Zitat Bayer:

Der Bayer-Konzern ist sehr erfolgreich ins Jahr 2017 gestartet und erzielte im 1. Quartal eine starke Steigerung von Umsatz und Ergebnis. „Bei Pharmaceuticals profitierten wir erneut von der sehr guten Entwicklung unserer Hauptwachstumsprodukte“, erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann am Donnerstag bei der Vorlage des Zwischenberichts. Auch Consumer Health, Crop Science und Animal Health konnten den Umsatz und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA steigern. Covestro verzeichnete einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub. Aufgrund der Entwicklung von Covestro hob Bayer den Konzernausblick für 2017 an.

Konzernausblick für 2017 angehoben

Covestro plant für das Jahr 2017 jetzt eine deutliche Steigerung des Umsatzes (bisher: Steigerung) sowie eine signifikante Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA (bisher: auf oder über dem Niveau des Vorjahres). Für den Bayer-Konzern ergeben sich daraus folgende Änderungen: Der Umsatz soll sich im laufenden Jahr nun auf etwa 51 Milliarden Euro erhöhen (bisher: mehr als 49 Milliarden Euro). Dies entspricht jetzt wpb. einem Anstieg im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich). Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll nun im unteren Zehner-Prozentbereich wachsen (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will Bayer jetzt im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Covestro ist dabei ab März 2017 nur noch mit 53 Prozent einbezogen (bisher: für das volle Jahr mit 64 Prozent). Ohne Berücksichtigung von Kapital- und Portfoliomaßnahmen soll die Nettofinanzverschuldung am Jahresende 2017 nun bei etwa 8 Milliarden Euro liegen (bisher: etwa 10 Milliarden Euro).

Für die Life-Science-Bereiche lässt Bayer derzeit unter Abwägung der Chancen- und Risikopotenziale die im Februar 2017 veröffentlichten Prognosen unverändert und verweist für weitere Details auf den Geschäftsbericht 2016. Der Prognose liegen die Wechselkurse vom 31. März 2017 zugrunde. Im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2016 ergaben sich hier keine wesentlichen Änderungen.

Für die bevorstehende Übernahme von Monsanto ist man also gut gerüstet (kreditwürdig). Jetzt können nur noch all zu arge Auflagen der Kartellbehörden in den USA oder der EU die gute Stimmung verhageln, wenn man Bayer zwingt zu große Teile von Monsanto oder Bayer an die Konkurrenz abzugeben, damit keine zu große Konzentration auf wenige Anbieter entsteht. Wir berichteten schon darüber. Bayer ist im Übernahmepoker der Giganten in der Branche leider der letzte. DuPont und Dow sowie ChemChina und Syngenta waren schneller. Aber die heutigen Zahlen sind glänzend!

Die Aktie von Bayer eröffnet heute früh mit +2,7%.


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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP in der Krise: Ist das eine Chance für uns? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war ganz harte Kost, die der europäische Software-Riese SAP am 26. Oktober für seine Aktionäre hatte. Die Cloud-Sparte blieb überraschend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Anwendungen wie die Software Concur (Verwaltung und Organisation von Geschäftsreisen) floppten völlig. Und noch mehr: Die Walldorfer kassierten auch gleich die Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre, wie wir aus dem Quartalsbericht entnehmen mussten.

So kam es wie es kommen musste. Die Aktie des DAX-Schwergewichts kollabierte an jenem Tag binnen weniger Sekunden und verlor 20 % ihres ursprünglichen Marktwertes. Per saldo sank die SAP-Aktie von über 140 Euro unter 100 Euro ab. Milliarden Euro waren plötzlich durch den Schornstein.

Ungefähr im gleichen Zeitraum meldete die US-Konkurrenz bestes Zahlenwerk. Oracle und Salesforce nutzten die Dollarschwäche des vergangenen Jahres und griffen den deutschen Software-Riesen in seinem europäischen Heimatmarkt an. Die Analysten hängten wie üblich ihr Mäntelchen in den Wind und urteilten vernichtend über das Software-Unternehmen. Der Tenor: Eine Wachstumsgeschichte geht zu Ende. SAP bringt es nicht mehr.

In der Tat befindet sich die Walldorfer Software-Schmiede in einer veritablen Krise. So wird der Umsatz 2021 kaum noch wachsen, der Gewinn wird großer Wahrscheinlichkeit sogar rückläufig sein.

Das sind die Stärken der SAP

Aber gemach! SAP ist unverändert ein großartiges Unternehmen, dessen Software-Anwendungen weltweit in rund 25 Branchen genutzt werden. Bei Großunternehmen sind die Deutschen immer noch das Maß aller Dinge. 9 von 10 Playern nutzen mindestens eine kleine SAP-Anwendung. Die Kundenkartei der Walldorfer liest sich imposant. Dort finden Sie typische Traditionsunternehmen wie Chevron, Ford oder AT&T. Aber auch die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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