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Beeindruckende EUR/USD Rallye: Trading-Plan und umfassende Prognose

Der Euro schießt nach oben – aber wie sind jetzt die weiteren Perspektiven?

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Eine Analyse von forexhome.de

Die Bestätigung, dass ein Strategieportfolio immer die richtige Wahl ist. Was es damit auf sich hat? Das klären wir gleich. Es sollte inzwischen jedem Trader aufgefallen sein, dass der EUR/USD sämtliche Formationen zwischen dem H4- und Wochenchart bullish verlassen hat und das meiner Definition nach sogar nachhaltig. Die Bullen treiben den Kurs ein gutes Stück weiter in Richtung meiner langfristigen Prognose im Monatschart. Daran plane ich direkt und indirekt zu partizipieren.

Umfassende EUR/USD Prognose

Vom vermeintlichen Kursziel der kleinen Range im Monatschart ließen sich die Bullen nicht aufhalten und prügeln den Kurs des EUR/USD weiter in Richtung 50/55er Fibonacci Retracement der großen Talfahrt seit dem Frühsommer 2014. Dass jene Talfahrt eingeholt werden wird, stand für mich nie zur Debatte. Rein fundamental bedingt, ohne nennenswerte Konsolidierungsphasen. Das 89.0er Retracement ist für mich das Maß aller Dinge, handelt es sich doch gleichzeitig um das Ausbruchsniveau der aufwärtsgerichteten Flagge, deren Kursziel im März 2015 die langatmige Konsolidierungsphase einleitete.


(Monatschart)

(Alle Charts durch anklicken vergrößern)

Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Aktuell betrachte ich die besagten 50er Retracements, in Kombination mit den Formationsinternen Tiefs (riesige Dreiecksformation) respektive weichen Widerstände bei rund 1.22320 und 1.22990, als nächste Barrieren. Diese Betrachtungsweise deckt sich mit meinen Kurszielbereichen im Wochen- und Tageschart. Hinzu kommen in meinen Augen wichtige EMA-Bündel (55/89 & 144/233), die in Ihrer Funktion als Trendfolgeindikatoren eine natürliche Barriere darstellen sollten. Fällt eine künftige Korrektur recht üppig aus, orientiere ich mich an Kursbereichen zwischen ca. 1.16500 und 1.17900 sowie 1.14450 und 1.12130.

Hervorragende Aussichten: EUR/USD Rallye

Glänzende Aussichten EUR/USD Prognose im Wochenchart. Auch hier setzt sich die Rallye augenscheinlich fort, wobei das mutmaßliche primäre und sekundäre Kursziel der jüngst verlassenen Range auf wichtige Punkte fallen sollte. Zum einen auf das 61.8er Fibonacci Retracement aus dem Monatschart bei rund 1.25980 und zum anderen auf das 89er Retracement.


(Wochenchart)

Nicht uninteressant oder? Ein Traumszenario wäre natürlich ein Rücklauf an die Oberseite der Range oder gar auf das Kursniveau bei ca. 1.17580. Ein ehemaliger Support, der von mehreren bearishen Fehlausbrüchen, aber nie von einem sauberen Retest von oben gesegnet wurde. Wir werden sehen. Zunächst einmal gehe ich nicht davon aus, dass die aktuelle Handelswoche sonderlich bearish schließen wird. Fundamentale Daten seitens der USA sind nicht laut dem Wirtschaftskalender nicht zu erwarten. Zwar fällt der aktuelle Weekly R3 Pivot Point ziemlich exakt auf das 61.8er Fibonacci aus dem Monatschart, doch momentan fehlt mir noch die Vorstellungskraft für eine Rallye von aktuell 350 Pip. Aber wer weiß? Vielleicht zeigen sich im Rahmen meiner Trendfolgestrategie im Tages- und H4-Chart günstige Positionierungsmöglichkeiten.

EUR/USD Trading-Plan

In meinem Signaldienst hatten wir großen Erfolg mit einem Long-Setup, von dem wir uns jedoch vor dem großen Ausbruch verabschiedeten. Alle Ziele waren längst erreicht. Ein Short-Setup hingegen scheiterte. Kein Beinbruch, schließlich ergab das CRV des Long-Setups einen schönen Puffer. Aufgrund meines Anspruchs an ein Strategieportfolio hatte ich bereits frühzeitig Short-Positionen im USD-Index und USD/CHF angestrebt. Damit konnte bzw. kann indirekt an der EUR-Stärke partizipiert werden, ohne bullish investiert zu sein, sowie ein Ausgleich für evtl. fehlgeschlagene Short-Setups im EUR/USD geschaffen werden. Mehr Infos zu meinen Handelssignalen hier:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/


(Tageschart)

Es ergab sich bei rund 1.19500 dennoch eine günstige Gelegenheit. Eine Kombination aus einem simplen Retest eines ehemaligen Widerstandes, meiner EMA-Strategie und Volumen-Strategie. Aktuell wäre damit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 6:1 erreicht, was durchaus zufriedenstellend ist. Ich erwarte aber noch einen kleinen bullishen Schub, da sich das mit meinen Kurszielen aus dem H4-, Tages- und Wochenchart decken würde, was ein CRV von 7-8:1 bedeuten würde. Evtl. ergeben sich im Stunden- oder H4-Chart noch kurzfristige Long-Setups.


(H4-Chart)

Im Tageschart achte ich momentan auf Rücksetzer bis ca. 1.20350 bzw. 1.19700, wobei ich aktuell nicht weiß, woher solche Schwäche herkommen sollte. Alternativ dazu wäre eine Konsolidierungs- respektive Seitwärtsphase interessant, im Zuge derer sich mit einer meiner Trendfolgestrategien attraktive Positionierungsmöglichkeiten ergeben. Dazu müsste den Trendbegleitenden EMAs 8, 13 und 21 jedoch die Chance eingeräumt werden etwas nachzurücken.

Dazu der Autor im Video:

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt 30 Dollar nach guten US-Daten

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis fällt in den letzten Minuten von 1.867 auf 1.837 Dollar. Gleichzeitig springt der US-Dollar nach oben. Der Dollar-Index (Währungskorb) steigt von 92,10 auf 95,49 Indexpunkte. Der Grund dahinter ist zu finden in den vorhin veröffentlichten Einkaufsmanager-Daten aus den USA, die deutlich besser ausfielen als erwartet (hier die Details). Die veröffentlichten Preise zeigen einen Rekordanstieg – dadurch, so die Logik, entsteht Inflations-Druck, was wiederum die US-Notenbank perspektivisch zu Zinsanhebungen zwingen könnte!

Im Chart sehen wir den Goldpreis-Verlauf seit Freitag in rot-grün gegen den US-Dollar in blau. Die negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar ist mehr als eindeutig. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie unsere Bericherstattung von heute Mittag über Gold, und welche Faktoren bis 15:45 Uhr den Goldpreis bewegt hatten.

Chart zeigt Verlauf von Goldpreis gegen US-Dollar

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Türkische Lira verliert spürbar – warum das kein gutes Zeichen ist

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira verliert heute spürbar gegenüber US-Dollar und Euro. US-Dollar vs Lira steigt gegenüber Freitag Abend von 7,62 auf 7,78. Euro vs Lira steigt von 9,02 auf 9,24. Das entscheidende bei diesen Kursbewegungen ist: Die Kursgewinne für die türkische Lira, die seit letztem Donnerstag entstanden, sind jetzt wieder verpufft. Denn wir erinnern uns: Am letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank den Leitzins um gigantische 4,75 Prozentpunkte auf 15 Prozent angehoben, um endlich die Inflation in der Türkei einzudämmen. Gut, genau diese Höhe der Zinsanhebung war erwartet worden – aber sie war durch die steigende türkische Lira in den beiden Wochen vorher schon gut eingepreist worden. Dennoch dürfte es aktuell für die Lira-Bullen am Devisenmarkt deprimierend sein, dass diese drastische Zinsanhebung nicht in einer schnell weiter aufwertenden Lira mündet.

Im folgenden Chart sehen wir den Kursverlauf von US-Dollar vs Türkische Lira in den letzten 30 Tagen. Die aktuelle Lira-Abwertung ist derzeit auch deswegen so auffällig, weil gerade heute der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) im Chartverlauf ganz klar verliert, und ein Tief aus den letzten Tagen nach unten durchbrochen hat. Also: Der US-Dollar ist heute ganz eindeutig der Verlierer, kann aber gegen die türkische Lira klar gewinnen. Daran sieht man, dass es sich wohl um eine eigenständige Schwäche der Lira handelt!

Türkische Lira immer noch unter Druck durch physische Verkäufe im Inland?

Das andere schlechte Zeichen für die türkische Währung ist, dass türkische Bürger und Unternehmen die Lira-Stärke der letzten Tage offenbar dafür nutzen um ihre Bestände in US-Dollar und Euro weiter aufzubauen, wofür natürlich die türkische Lira verkauft werden muss. Denn nur mit Markttechnik und Gewinnmitnahmen aus den letzten Tagen ist diese aktuelle Lira-Abwertung nur schwerlich zu erklären. Laut aktuellen Berichten bestehen jetzt 57 Prozent aller Bankguthaben in der Türkei aus Fremdwährungen – im Juli seien es noch 50 Prozent gewesen. Und die türkischen Sparer würden immer noch relativ geringe Zinserträge in Lira erhalten in Relation zur hohen Inflation.

Das würde natürlich erklären, dass man die Flucht in Fremdwährungen weiter bevorzugt. Die Umsätze in der Lira am internationalen Devisenmarkt waren heute Vormittag eher dünn. Von daher liegt die Vermutung nahe, dass Bürger und Unternehmen in der Türkei eben diese Lira-Stärke seit letztem Donnerstag nutzten um auch heute am Montag türkische Lira gegen US-Dollar und Euro zu tauschen. Ist kaum großes Volumen am internationalen Devisenmarkt in der Lira vorhanden, kann so ein physischer Kaufdrang den Kurs spürbar beeinflussen. Es ist gut möglich, dass die Lira deswegen heute diese Abwertung vollzieht.

Chart zeigt Verlauf von US-Dollar vs Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Allgemein

Brexit-Einigung? Wie das Pfund letztlich auch auf den Goldpreis abstrahlen kann

Claudio Kummerfeld

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Das Brexit-Wort über dem Union Jack

Auch wenn die Brexit-Verhandlungen jüngst wegen einem Corona-Fall in der EU-Delegation unterbrochen wurden, so legt ein ganz aktueller Artikel im „The Guardian“ nahe, dass der Brexit-Deal zwischen Großbritannien und der EU doch noch ein Erfolg werden könnte. Über die wichtigsten Punkte gäbe es bereits Einigungen. Also, nehmen wir jetzt mal an, dass wirklich dieses kleine Wunder geschieht, und man sich in den nächsten Tagen wirklich noch auf einen Brexit-Deal einigt.

Brexit-Deal bringt Pfund spürbar nach oben?

Dann, da ist sich die Analystengemeinde relativ einig, sollte dies für das britische Pfund eine spürbare Aufwertung gegenüber US-Dollar und Euro bedeuten. Denn bei einem geregelten und relativ zollfreien Handel mit dem Kontinent wäre das ein kräftiger Pluspunkt für die britische Wirtschaft! Aber kommen wir zu den möglichen Folgewirkungen, die sich bis zum Goldpreis erstrecken können.

Der Dollar-Index ist ein Währungskorb des US-Dollar gegenüber anderen weltweit wichtigen Währungen wie dem Euro, Pfund, Schweizer Franken, Yen usw. Der Euro stellt in diesem Korb gegenüber dem US-Dollar das Schwergewicht dar mit 57,6 Prozent Gewichtung. Das britische Pfund ist in diesem Korb mit 11,9 Prozent Anteil vertreten. Dennoch: Sollte das Pfund dank Brexit-Einigung plötzlich kräftig aufwerten, könnte dies den Dollar-Index spürbar runterziehen.

Fallender US-Dollar bringt Goldpreis zum Steigen

Und ein fallender US-Dollar bedeutet grundsätzlich eine Aufwertung für alle Assets, die global hauptsächlich in US-Dollar gehandelt werden, wie der Ölpreis und auch der Goldpreis. Letzterer ist seit Monaten äußerst sensibel in Bezug auf Bewegungen im US-Dollar. So kann eine kräftige Aufwertung im britischen Pfund daher über einen schwächeren US-Dollar zu einem steigenden Goldpreis führen. Soweit das Szenario. Ob es so kommt, und ob das mit dem Brexit-Deal überhaupt etwas wird… das kann Stand jetzt wohl nicht mal die beste Glaskugel sagen. Im Chart sehen wir den Verlauf des Pfund gegen den US-Dollar seit Mitte 2017.

Chart zeigt Pfund gegen US-Dollar seit dem Jahr 2017

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