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Begeht die Fed einen Fehler? Marktgeflüster (Video)

Begeht die Fed einen Fehler, wenn sie absehbar die Geldpolitik deutlich restiktiver gestalten wird? In den USA ist oft die Rede von einem „policy error“ der Fed, wenn sie die Zinsen zu schnell anheben würde. Aber das eigentliche Problem ist, dass die US-Notenbank die ultralaxe Geldpolitik viel zu lange beibehalten hat durch ihr QE in einer Zeit, als die US-Wirtschaft schon lange brummte und die Inflation immer weiter angestiegen war. Nun muß sie wohl viel stärker auf die Bremse treten – nd riskiert damit einen „Unfall“ der Märkte, die von dieser ultralaxen Geldpolitik abhängig geworden sind wie der Junkie von der Droge. Ende der 1970er-Jahre war die Fed in einer ähnlichen Lage – bis Paul Volcker scharf eingriff und auf Kosten einer Rezession die Inflation nach unten brachte..

Hinweise aus Video:

1. Gaspreis steigt weiter an – mittlerweile im Bereich der „Nachfragezerstörung“

2. „Wohlstand für alle“ – DIW wünscht sich „Grunderbe“ – Umverteilung löst keine Probleme



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7 Kommentare

  1. So toll ich Fugi auch finde – gerade in seiner sisyphushaften Detailarbeit – den AmeriDumbs ist mitllerweile jede Nachricht oder Entscheidung irgendwie komplett egal. Die kaufen einfach weiter. Die sind anscheinend alle total „verhalvert“. VG und Kopf hoch … KarlM

    1. @Karl, ich denke das ist eher auf die Positionierungen im Rahmen des großen Verfalls am Freitag zurück zu führen!

      1. Mal sehen, ob das stimmt. Ich kann kaum glauben, dass die Märkte hier gegen die FED wetten.

  2. Die Drogen bleiben bei 0% noch lange und dann kommt wieder ein QE.

    Genau das feiert die Wallstreet gerade

  3. Zukunftsforscher mit Kurzfristhorizont

    Die Reaktion der Börsen zeigt einmal mehr, dass die Märkte kurzfristig von einigen DICKEN mit Optionen beherrscht werden, hat man doch lesen können,dass bei S&P 4700 grosse Stillhalter- Positionen gehalten werden.
    Das Mantra der vorausschauenden Börsen wird damit auch mehr und mehr abgeschwächt. Dass wegen steigenden Aktien und Immobilien nur noch eine statt zwei Personen arbeiten ist mittelfristig sehr negativ zu werten.Reicht es nicht, wenn durch extreme Schulden und Niedrigzinsen die ganze Zukunft verkonsumiert wird ? Durch den vorzeitigen Konsum von nicht realisierten überhöhten Aktien und Immobewertungen wird die ganze Dummheit gerade noch potenziert.

  4. Bei der Aussage, dass nur noch eine statt zwei Personen arbeiten müssen hat Herr Powell wohl die Hälfte der Bevölkerung vergessen,nämlich die Leute die weder Aktien noch Immobilien besitzen und nicht einmal Reserven für eine Zahnarztrechnung haben.
    Auch in DE sind ja in den Augen der Elite 1/3 ohne Ersparnisse vernachlässigbar ( Aussagen Fratscherino)
    Nur kurz vor und nach Wahlen sind die VOLKSVERFÜHRER gemäss ihren Aussagen immer die Präsidenten aller Leute.Postiv ist hingegen, dass anscheinend eine Anzahl Leute den Beruf aufgeben können und trotz Klimawandel mit Schneebalsystemen ( Kryptos und Aktienoptionen) zur Produktivität eines Landes beitragen.

  5. Am Markt bestimmt „TINA“ so lange das geschehen, bis etwas unvorhergesehenes passiert. Es ist noch so viel uninvestiertes Geld im Markt, dass hier noch einiges an Übertreibungen vorstellbar ist.

    Crashen würde der Markt z.B., wenn in China die Immobilienblase platzen würde oder wenn Herr Musk ohne Vorankündigung mit seinem Spaceship zum Mars fliegt, so dass er keine Twitter Mitteilungen absetzen kann ;-)

    Steigende Zinsen….ok….dann schauen wir uns mal die Bewertungen von einigen Banken in den USA an ;-)

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