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Aktien

Berkshire Hathaway: Deutlicher Umsatzrückgang – und warum der plötzliche Milliardenverlust nicht schlimm ist

Redaktion

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Auf den ersten Blick bieten die am Wochenende verkündeten Quartalszahlen von Berkshire Hathaway (Warren Buffett) einen doppelten Schock. Da wäre zunächst einmal der Umsatzrückgang von 64,3 auf 58,5 Milliarden Dollar. Das ist schon mal übel! Aber noch schlimmer ist der Einbruch beim Gewinn. Waren es im 1. Quartal 2017 noch Gewinne in Höhe von 4 Milliarden Dollar, so ist es im 1. Quartal 2018 ein Verlust von 1,1 Milliarden Euro.

Da kriegt man gleich den nächsten Schock. Aber zumindest beim Verlust ist alles halb so wild. Die Grafiken am Ende des Textes zeigen den Rechenweg im Zahlenwerk. Der tatsächliche operative Gewinn bei Berkshire Hathaway lag bei 5,3 Milliarden Dollar, und somit deutlich höher als bei 3,5 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Lediglich aufgrund von Änderungen bei Bilanzierungsregeln (GAAP) sei ein offizieller Verlust entstanden. Auf das eigene Aktienportfolio habe Berkshire Hathaway ein Volumen von 6,3 Milliarden Dollar abschreiben müssen, wodurch die Diskrepanz zwischen dem Gewinn im operativen Geschäft und dem letztlichen Gesamtverlust entsteht.

Also handelt es sich hierbei nur um eine notwendige buchhalterische Anpassung, eine Art optische Täuschung, die einen nicht nervös machen sollte. Wichtig ist der operative Gewinn von 5,3 Milliarden Dollar, der deutlich besser ist als im Vorjahr! Natürlich bleibt negativ hängen, dass der Umsatz rückläufig ist. Übers Wochenende konzentriert sich die versammelte Medienwelt nur auf diesen Verlust, den man glücklicherweise mit der GAAP-Umstellung erklären kann. Aber der Umsatzrückgang, hat den niemand bemerkt? So erfreulich ist der nämlich nicht!

Warren Buffett
Warren Buffett. Foto: USA International Trade Administration / Gemeinfrei

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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