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Berliner SPD mit Konzept zur Enteignung von Unternehmen Enteignung in Berlin: Der Gedanke des Kommunismus ist im Anflug

Kommunismus im Anflug in Berlin: Die SPD plant die Enteignung bei Immobilien und Betrieben! 2026 nach der nächsten Wahl schon Realität?

Berlin
Grafik: ChatGPT

„Vergesellschaftung“, das klingt doch richtig gut, richtig nett? Nein, es ist Teil des Berliner Neusprech-Diktionärs. Denn Enteignung klingt doch irgendwie nicht so schön. Aber genau das ist es, worum es hier geht. Nicht nur Immobilien-Eigentümer sollen in Berlin enteignet werden, sondern auch ganz normale Unternehmer – wenn man nicht links-grünen Vorgaben entspricht? Der Gedanke des Kommunismus ist in Berlin hart im Anflug – ja, so klar möchte ich es aussprechen.

Kommunismus: Enteignung von Unternehmen in Berlin konkret auf dem Vormarsch

Es ist auch keine lockere Idee mehr, sondern eine konkrete Planung! Im Juni kündigten CDU und SPD in Berlin einen Entwurf für die Enteignung von Unternehmen und Immobilien an. Bis Dezember soll der Entwurf im Berliner Abgeordnetenhaus besprochen und beschlossen werden. Von daher ist es schon komisch, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner von der CDU sich aktuell so aufregt. Denn am Wochenende schrieb er, die Enteignungsdebatte schade Berlin. Sie verunsichere Investoren, untergrabe Vertrauen in den Standort und gefährdet Arbeitsplätze. Mit ihm werde es keine Enteignungen geben.

Warum er sich gerade jetzt so aufregt? Die BILD hatte am Freitag letzter Woche das Konzept der Berliner SPD zur Enteignung von Unternehmen in Berlin angekündigt. Kommunismus pur – oder wollen Sie es lieber Sozialismus nennen ? Klingt doch gleich viel sympathischer! Auch die Begrifflichkeiten klingen so, als hätte Lenin das Konzept höchst persönlich verfasst. Eine eigene „Vergesellschaftungsbehörde“ soll geschaffen werden. Wer dafür extra eine ganze Behörde aufbaut, der will nicht zwei Immobilien und drei kleine Betriebe enteignen – der hat Größeres vor! Es geht konkret um die „Vergesellschaftung von Grund und Boden, Naturschätzen und Produktionsmitteln sowie deren Überführung in Gemeineigentum“ – also Staatsbesitz! Bei enteigneten Immobilien soll nicht mal der Verkehrswert als Entschädigung bezahlt werden. Und noch besser: Man will nicht mal zwingend in Euro entschädigen, sondern auch „in anderen Werten“. Vielleicht in 100 Jahre laufenden Schuldverschreibungen der Stadt Berlin mit einem Zinskupon von 0,1 % p.a. ? Möglich wäre bei diesen „Genossen“ wohl alles.

Es geht im Papier der Berliner SPD unter ihrem Chef Raed Saleh um die „unmittelbare Deckung eines öffentlichen Bedarfs der Daseinsvorsorge ohne Gewinnabsicht, die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum“ sowie „die Grundversorgung mit Energie, Wasser und Wärme“, so zitiert die BILD aus dem SPD-Papier. Da kann man – wenn man Betriebe aller Art enteignen will – so ziemlich alles reininterpretieren, was man gerade benötigt.

Der Kommentator Thomas Sigmund schreibt heute im Handelsblatt, „Die Berliner SPD würde auch Trabis vom Band laufen lassen“. Das Enteignungsgesetz klinge so, als sei es dem SED-Archiv entnommen. Es fehle eigentlich nur noch die Einführung des Fünfjahresplans. Dem kann ich nur zustimmen. Was die SPD da vor hat, könnte auch von Honecker oder Ulbricht stammen.

Die möglichen Folgen

Käme dieses Gesetz durch, wären die Folgen dramatisch: Investoren von Klein bis Groß würden in Berlin keine einzige Wohnung mehr neu bauen. Man würde sich in anderen Bundesländern engagieren. Auch sonstige Unternehmer würden neue Aktivitäten in Berlin meiden und abwandern. Die Berliner Stadtfinanzen würden noch mehr abstürzen. Die Folge: Die Stadt Berlin, die schon seit Jahren fast konstant 4 Milliarden Euro jährlich aus dem Länderfinanzausgleich bezieht, würde wohl noch deutlich mehr kassieren. Nach dem Motto „Je schlechter wir wirtschaften, desto mehr Geld müssen die anderen Bundesländer an uns überweisen“.

Der Gedanke des Kommunismus ist verführerisch, führt aber immer in den Untergang. Auch wenn es harmlos wirken mag, und auch wenn die allermeisten Menschen es doch lieber Sozialismus nennen: Enteignung, Umverteilung, Regulierung, Verzerrung führt immer zu Fehlanreizen und Fehlallokationen. Wer soll genau betroffen sein von einer Enteignung? Betriebe, die nicht grün oder links genug arbeiten, die nicht Partei-konforme Produkte herstellen, zu wenig für den Umweltschutz tun, die nicht queer-freundlich genug auftreten, die zu wenig für wohltätige Zwecke spenden? Das kann noch spannend werden! Bestimmte Unternehmen sollen dann lieber als staatseigener Betrieb arbeiten statt privatwirtschaftlich? Kommunismus (Sozialismus) pur! Hat bisher ja wunderbar funktioniert, siehe UDSSR, DDR, Venezuela etc.

Obacht! Im nächsten Jahr wird das Abgeordnetenhaus in Berlin neu gewählt. Selbst wenn sich die CDU jetzt noch dagegen stellen sollte: Es ist durchaus denkbar, dass es bei einer neuen Regierung reicht für Linke, SPD und Grüne. Dann wäre so ein Gesetz zur Enteignung wohl beschlossene Sache! Die gesetzliche Grundlage dafür gibt es hierzulande durchaus. Die links-grüne Maschinerie in Berlin, die den Grundgedanken der Enteignung von Privateigentum seit Jahren vorantreibt, beruft sich stets auf das Grundgesetz! So ein Berliner Gesetz würde letztlich wohl vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe landen. Und es würde den realen Test geben, ob so ein Gesetz wirklich vereinbar wäre mit dem Grundgesetz. Denn dort steht in Artikel 14: „Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.“

Die Initiatoren dürften wohl in weiser Voraussicht darauf achten, dass man im Text des Berliner Gesetzes darauf achtet, dass dort von „Angemessener Entschädigung“ die Rede ist, und davon, dass die Vergesellschaftung in Berlin „dem Wohle der Allgemeinheit“ nützen soll. Aber der Grundgedanke des Kommunismus ist unersättlich. Wenn man in Karlsruhe damit letztlich durchkäme, wäre das der große Weckruf für noch weitreichendere Ideen.



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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21 Kommentare

  1. Dass man damit in Karlsruhe durchkommt, halte ich für ziemlich wahrscheinlich. Denn die Wohnungsnot ist in Berlin grotesk. Soll das Verfassungsgericht hier eine Entscheidung anhand volkswirtschaftlicher Konzepte treffen? Das kann es vermutlich nicht. Es wird anhand der Dringlichkeit der Notlage zu urteilen haben und den politischen Weg zu deren Beseitigung dem Gesetzgeber überlassen. Die Glocken läuten hier in Berlin für die Investoren allerdings schon lange. Wer hier noch den Gesetzestext braucht, um die Entscheidung zu treffen, kommt vermutlich zu spät. Das Verrückte an der ganzen Sache ist ja, dass durch die Enteignung kein einziger Wohnraum geschaffen wird, sondern im Gegenteil, die für die Schaffung von Wohnraum möglicherweise vorhandenen oder zu besorgenden Mittel einfach für die Auszahlung der Investoren verwendet werden. So bescheuert war noch nicht mal die SED, würde ich vermuten.

  2. Ja Herr Kummerfeld,
    genauso ist es.
    Die Vergesellschaftung führt in die Planwirtschaft, die immer schneller mit neuen Gesetzen nachjustiert werden muss, weil der Markt sich nicht mehr selber regulieren kann.
    Es wird aber nicht bei Berlin bleiben.
    Sobald die links-grün versifften Richter am BVG eingesetzt sind, ist es schon zu spät, denn dann wird keine Verfassungsklage gegen diese Art der Enteignungen mehr Erfolg haben können.
    Auch werden die Gesetze durchgewunken, mit denen verhindert wird, dass Firmen ins Ausland verlegt werden können.
    Kapital wird einen noch größeren Bogen um Deutschland machen.
    Wer dem Sozialismus in Deutschland entfliehen will (und vor allen Dingen kann) sollte das so schnell wie möglich tun.
    Natürlich wird ein großer Teil der Bevölkerung hinter dieser Vergesellschaftung stehen, denn immer mehr Menschen in Deutschland sind von staatlichen Zahlungen abhängig.
    Aber das Geld der Anderen wird im Sozialismus immer schneller verteilt werden müssen, denn es wird immer schneller weniger Menschen geben, die im Sozialismus Leistung erbringen wollen.
    Die gute Seite: Der wirtschaftliche Niedergang und die Entdemokratisierung von Deutschland werden immer schneller ablaufen.
    Wer jung ist und eine gute Ausbildung hat, sollte sich das nicht antun.
    Wer zu spät kommt….

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  3. Wenn das Franz Josef Strauss noch erleben könnte , der würde seinen Augen nicht mehr trauen.

  4. An alle, die sich hier so aufregen. Die im Artikel fett hervorgehobene Paasage steht wortwörtlich im Grundgesetz, Artikel 15:

    „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.“

    Wird eher schwierig mit der Verfassungswidrigkeit…

    1. Lesekompetenz ist schwieriger als man denkt. Enteignungen sind immer an das Merkmal der Erforderlichkeit für das Allgemeinwohl geknüpft und müssen entschädigt werden. Geschieht die Entschädigung korrekt im Sinne unserer Verfassung, ist es unmöglich für den Staat aus einer Entschädigung Gewinn zu ziehen.
      Die Enteignung ist daher kein Mittel, den Haushalt aufzustocken, bzw. nur dann, wenn sie in verfassungswidriger Form geschieht, in dem ein sozialistisches Gesetz dazu erlassen wird. Das wäre dann wie DDR, formal gibt es einen demokratischen Staat, aber in Wirklichkeit herrscht Willkür.
      Man kann die Linken nur warnen: es wird Euch dadurch ebenfalls schlechter gehen. verabschiedet Euch von dem noch herrschenden Wohlstand. Eßt noch mal eine Banane.

      1. Den Vorwurf der fehlenden Lesekompetenz gebe ich zurück.

        1.
        Aus der im Artikel zitierten Begründung der Pläne ist nicht ersichtlich, dass dadurch ein staatlicher Finanzbedarf gedeckt werden soll. Das ist eine Projektionsleistung von Krall und Konsorten.

        2.
        Es ist von einer „unmittelbaren Deckung eines öffentlichen Bedarfs der Daseinsvorsorge ohne Gewinnabsicht“ der „Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum“ sowie der „Grundversorgung mit Energie, Wasser und Wärme“ die Rede. Das sind Konkretisierungen des Allgemeinwohls.

        3.
        Artikel 14 GG ermöglicht Enteignungen im Interesse des Allgemeinwohls. Artikel 15 GG geht über den Artikel 14 darin hinaus, dass die Vergesellschaftung der genannten Eigentumspositionen (Grund und Boden, Produktionsmittel) ausdrücklich als legitimer Zweck einer Enteignung anerkannt ist.

        4.
        Artikel 14 (sowie Artikel 15 durch Rückbezug auf Artikel 14) stellt folgende Anforderung an die Entschädigung:

        „Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen.“

        Wenn eine Abwägung nicht nur möglich, sondern von Gesetz wegen geboten ist, dann ist eine Entschädigung zum Marktwert gerade keine gesetzliche Pflicht. Dann gäbe es nämlich keine Abwägung, sondern nur eine Ermittlung des Marktwertes.

        ps:
        Es geht mir nicht um die Frage, ob Enteignungen wirtschaftspolitisch vorteilhaft oder schädlich sind. Es sollte aber daran erinnert werden, dass das Grundgesetz nicht so wirtschaftsliberal ist, wie es einige Kommentatoren hier gerne hätten.

        1. Sie sind aus meiner Sicht jemand, der einfach den kurzen Text des GG nimmt und damit argumentiert. Das geht aber nicht Verfassungen. Sie müssen in dem Licht der Geschichte und unter Berücksichtigung dessen interpretiert werden, was damit gemeint ist. Die Artikel 14 und 15 sind vor dem Hintergrund des durch den Weltkrieg zerstörten Deutschlands zu lesen, dass von mittellösen Flüchtlingen, die aber Staatsbürger waren, zu sehen.
          Im weiteren Fortgang war zu erwarten, dass Deutschland binnen einiger weniger Jahre die ärgsten Probleme löst, Frieden geschlossen wird und Deutschland im Zuge dessen wiedervereint wird. Dann sollte eine neue verfassungsgebende aller Deutschen zusammentreten und die eigentliche Verfassung erarbeiten.
          In dieser Verfassung wäre der Art. 14 nicht mehr in dieser Form und der Art 15 gar nicht enthalten gewesen. So sehen es maßgebliche Verfassungskommentare und das entspricht den Verfassungen der anderen freien Länder, egal ob Schweiz oder USA.

          Das es nun anders gekommen ist, weil die Wiedervereinigung so lange auf sich warten ließ, dass die Deutschen inzwischen wohlstandsverwahrloste Politiker wählten, die diesen für sie unbequemen Weg nicht gehen wollten, ändert nichts daran, dass unter heutigen Bedingungen Vergesellschaftungen gem. Art. 15 nicht einfach so gemacht werden können, wie Sie und andere Linke das gerne wollen. Das wäre eine Umsturz von einer freiheitlich-westlichen Verfassung, die dem Sozialen einen hohen Stellenwert einräumt, hin zu einer sozialistischen Demokratur wie der DDR.
          Und es beinhaltet aus Ihrer linken Sicht die Gefahr, dass nach einem Scheitern eines solchen Versuches tatsächlich eine neue Verfassung folgt, die dann das Soziale viel kleiner schreiben würde.
          Das meint vermutlich auch Klingbeil, wenn er sagt, dass wenn die Regierung die Probleme nicht in den Griff kriegt – ich füge hinzu mit den Mittel einer freiheitlichen Gesellschaft – dann Leute mit der Kettensäge kommen.

          1. Das halte ich für eine problematische Methode der Gesetzesauslegung: Mit dem Argument, dass das GG nur als Provisorium gedacht war und Vermutungen, wie eine Verfassung nach einer baldigen Wiedervereinigung ausgesehen hätte, kann ich immer gegen den gültigen Verfassungstext argumentieren. Dagegen kann man ja setzen, dass umgekehrt nie der Versuch gemacht wurde, die Artikel 14/15 zu ändern bzw. zu streichen.

            Verfassungen definieren einen politischen Möglichkeitsraum. Wie der ausgefüllt wird, ist eine Frage von politischen Prozessen. Da können dann Regelungen, die lange Zeit bedeutungslos waren, plötzlich wieder relevant werden.

          2. Das ist gut so, dass Sie das problematisch sehen. Das Problem ist, dass Sie ihre Meinung nicht problematisch sehen.
            Zur Auslegung: das kann man studieren. Staatsrechtler befassen sich seit Jahrtausenden mit solchen Fragen. Im Zweifel gilt die „Mehrheit der billig und gerecht Denkenden“. Hier liegt aber kein Zweifel vor, unser GG spiegelt unsere Verfaßtheit. Wir sind ein freiheitlicher Rechtsstaat mit sozialem Anspruch. Dieser ist subsidiär, d.h. wir helfen so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich, und der der geholfen bekommt, muss sich gefälligst auch selbst anstrengen. Man könnte auch sagen, wir haben diesen Rahmen bereits vor langer Zeit verlassen. Dies geschah aber auf großzügiger Basis weil Mittel reichlich vorhanden waren. Werden die Mittel knapp, kann man da auch wieder kürzen. Ich bin dafür, weil inzwischen 40% unserer Arbeitnehmer durch die hohen Belastungen keinen hinreichenden Vorteil mehr aus ihrer Erwerbstätigkeit ziehen.

            Enteignungen sind nur in einem sehr engen Rahmen möglich. Was sie hier für möglich halten, ist ein Umsturz der bestehenden Ordnung. Wir leben in einem erfolgreichen Industrieland, dass Millionen Menschen auf der ganzen Welt unterstützen kann. Vor diesem Hintergrund verengt sich die Möglichkeit die das GG vorsieht, fast zu einer Unmöglichkeit.

            Die lächerliche Erhebung der Klimastory zur Weltrettungserzählung war wahrscheinlich der Plan, um die rechtliche Beurteilung einer Revision zu unterziehen. Aber dieses Pferd ist tot. Nur die EU versucht noch ernsthaft den toten Gaul zu bemühen.

  5. Kommunismus, Sozialismus oder was immer, Ideologien sind immer nur ein Vorwand, wenn eine Gruppe der anderen etwas wegnehmen will.

  6. Mich überrascht lediglich, dass das die deutschen Schafe von derartigen Vorhaben überrascht sind. Der Weg ist doch seit vielen Jahren vorgezeichnet. Ich persönlich habe meine Immobilieninvestments in DE in den letzten Jahren sukzessive abgebaut und ich bin nicht der einzige.
    Die Käufer, überwiegend junge, unerfahrene Leute, finanziert über einen hohen Fremdkapitalanteil, begeben sich mit den weiter steigenden Anforderung an Energieeffizienz in eine Art Knechschaft und sind der Willkür der Politik ausgeliefert.

  7. Berlin wäre erst der Anfang. Was passiert ist ein Beamtentum das sich über Jahrzehnte besten Wohlstand versorgt.Versorgt durch Staatsanleihen so lange wie es geht. Diese neue Beamtenschar kann sich durch mehrere Staatspleiten halten. Siehe Geschichte Argentiniens.
    Dabei geht der Rest der Bevölkerung langsam aber sich in Armut über. Hoffen wir das die CDU das begreift.
    Sie treiben es auf die Spitze und wundern sich. Jedoch der Trend steht für Honeckers Rache. Witz?

  8. Diese Enteignung durch den Staat ist allerdings in jedem Land möglich.
    Man muß sich nur mal die jeweilige Gesetzgebung ansehen. Da kann einem schon übel werden.
    Besonders in Krisenzeiten wird die große Mehrheit wohl nichts einzuwenden haben, wenn die sogenannten, vermeintlichen „Reichen“ enteignet werden. (Da nützt auch ein Rudel Rottweiler nichts mehr😎).
    Enteignungspolitiker können da sehr beliebt werden. Der Mensch ist halt, wie er ist.

  9. Das Dilemma ist, dass die Wohnungsnot und die explodierenden Mieten zum größten Teil auf Versäumnisse der Politik zurückzuführen sind. Die Deckelung auf 20,- EUR Quadratmetermiete für staatlich angemieteten Wohnraum, die Merz jüngst postuliert hat, ist der hilflose Versuch, das Rad mit Gewalt zurückzudrehen.
    Die Grenzen zwischen staatlichem Eingriff und privatem Eigentum werden diffuser. Das Grundgesetz hat weise vorgesorgt: Artikel 14, Abs. 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“
    Und wenn der Wähler das so will, muss er auch mit den Folgen leben…..

  10. Gegen Enteignungen, die in den letzten 100 Jahren schon 2 x in Deutschland passiert sind (Hauszinssteuer und Lastenausgleich) hilft beim 3. x nur: Nicht in Deutschland wohnen und dort kein Vermögen haben.
    Gegen Währungsreformen (die es in den letzten 100 Jahren auch 2 x in Deutschland gab) kein Geld in Deutschland und ganz Europa auf der Bank haben oder in irgendwelchen Kapitalsammelstellen.
    Damit meine ich nicht z. B. die Rentenzahlungen, die ja sowieso am Ende des Monats aufgebracht sind.
    In Spanien hat es nie, wie in Deutschland, einen Lastenausgleich gegeben.
    Bevor es einen europaweiten Lastenausgleich gibt, wird der Euro sicherlich Geschichte sein.
    Dann bezahlen wir hier wieder in Pesetas.
    Funktionierte früher auch.
    Für Gold wird man auch Pesetas bekommen.
    Wird aber doch ein europaweiter Lastenausgleich kommen, dann bin ich ja mal gespannt, wieviel den armen spanischen Rentnern für ihr Häuschen aufgebürdet wird.
    Der 3. Krieg, mit dem Deutschland dann wieder Russland überfällt, wenn es kriegstüchtig genug ist, wird weitaus dramatischere Folgen haben.
    Ich hoffe, der Wind steht genau so günstig wie bei der Tschernobyl- Katastrophe (was einer Verstrahlung von etwa 200 Atombomben entsprach)
    damit von der Verstrahlung wieder nichts in Spanien ankommt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Wenn ich schon „Pesetas“ höre… Die Währung war seinerzeit weicher als Wachs… warum sollte das bei Wiedereinführung anders sein?! Fehlt nur noch die Behauptung, unter Francisco Franco wäre alles besser gewesen…..
      Und dann noch die Sozialisten in Spanien an der Macht. Da ist „Korruption“ Parteiprogramm. Und durchgeknallte Bürokratie können die i.Ü. auch sehr gut, Spanien ole´.
      Ich bin jedenfalls froh, dass ich nicht in Zeiten des Klimawandels dauerhaft im abbrennenden Spanien leben muss….

    2. „…In Spanien hat es nie, wie in Deutschland, einen Lastenausgleich gegeben…“

      Und deshalb glaubt da einer, sowas könne in Spanien nicht kommen?
      Gerade in einem der hochverschuldeten Südländer?😂😂😂…Junge, Junge…
      Ich empfehle nochmal höchsten Musikgenuss mit Freddy Quinn und „Seemann lass das Träumen“.

      https://www.youtube.com/watch?v=xC6NYiqDD44

  11. Das mein Land Bundesrepublik Deutschland seit dem 23.05.49 wirtschaftlich entsprechend aufgestellt war, ist auch der Tatsache zu verdanken, daß Bundeskanzler Ludwig Erhard die Soziale Marktwirtschaft auf den Weg brachte. An letzteres mußte MdB Dr. Alice Weidel jüngst am Rednerpult im Plenum des Deutschen Bundestages erinnern. Auch MdB Heidi Reichinnek lehnt die Soziale Marktwirtschaft nicht generell ab, ist jedoch der Auffassung, daß trotz der bei uns in Deutschland geltenden Soziale Marktwirtschaft Kapitalismus herrscht. Auf daß auch die genannte Co-Vorsitzende der Linkspartei-Bundestagsfraktion als Partnerin gewonnen werden kann, die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition aufzufordern, an unserem deutschen Wirtschaftsstandort wieder die Soziale Marktwirtschaft einzuführen. Der Lufthansa-Heimatmarkt Luftverkehrsstandort Deutschland kann seit Einführung der Luftverkehrssteuer die Soziale Marktwirtschaft nicht mehr nutzen. Die Lufthansa-Privatisierung ermöglicht dem Kranich-Konzern, Flottenerneuerung mittels der internationalen Finanzmärkte zu finanzieren. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner-Senat/Koalition verkennt, daß auch ein staatliches Wohnungsbauunternehmen einem Mieter im Falle zweier nicht gezahlter Monatsmieten kündigt. Wo die Stadt Berlin staatlich entsprechend aufgestellt ist, ist in der Messe Berlin- und in der Bibliothekenpolitik. SED-Generalsekretär Erich Honecker war in Sachen Veredelung von Rohöl kompetent.

  12. Haah, haah Columbo
    Auf Schulden kann immer nur der Gläubiger sitzen bleiben. Und das ist Deutschland.
    Sie sind aber wirklich sehr naiv.
    Alleine über 1 Billionen Target 2.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, wunderschön auch die „Träumerei“ von Robert Schumann.
      Der Zugang zur klassischen Musik ist anfangs vielleicht nicht immer einfach, aber man wird reichlich belohnt, das garantiere ich Ihnen.
      https://www.youtube.com/watch?v=xorP-7NIdFM

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