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Bernecker: Dax wird sich schnell erholen – Detailprognose und der Grund

Claudio Kummerfeld

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am

Schnäppchenzeiten im Dax laut Hans A Bernecker

Endlich positioniert sich mal ein bekannter Börsianer klar in eine Richtung! Haleluja, möchte man da sagen. Hans A. Bernecker ist nun schon seit 60 Jahren an der Börse tätig, und ist den Börsianern schon seit den 90ern bekannt als gerne interviewter Experte. Wichtig: Bernecker ist bekannt als gnadenloser Optimist im Sinne immer weiter steigender Kurse bekannt. Von daher ist es wenig verwunderlich, dass er sich aktuell klar für einem schnell ansteigenden Dax äußert.

Bernecker sieht Anstieg im Dax, ganz kurzfristig kleine Konsolidierung

Der Grund, warum der deutsche Leitindex nun schnell wieder ansteigen könnte, ist auch interessant. Man kann zwar völlig anderer Meinung sein als Hans A. Bernecker. Aber zumindest liefert er als Begründung für einen schnellen Dax-Anstieg auch eine klare Meinung. Denn was wir im Zuge der Coronakrise gerade erleben, dies sei keine Rezession! Es handele sich um einen einmaligen Eingriff (Shut Down der Wirtschaftsleistung durch die Regierungen) in einen normalen Wirtschaftsverlauf, so Bernecker! Daraus folgt, so möchten wir es ausdrücken: Bis kurz vor der Coronakrise war die Wirtschaft total in Ordnung, und ohne diesen Trigger wäre alles normal weitergelaufen. Ja, so möchten wir sagen… das kann man auch ganz anders sehen als Herr Bernecker!

Es sei derzeit wie im Supermarkt. Man bekäme jetzt alle Qualitätsprodukte zum halben Preis – immer noch, so Bernecker wortwörtlich. Die Die Schnäppchenjagd sei eröffnet, und so gehe es weiter an der Börse, so betitelt „Mission Money“ sogar das folgende Video-Interview mit Hans A Bernecker. Auf dem jetzigen Niveau im Dax gäbe es nun eine Erholung, eine technische Konsolidierung. Für 10-14 Tage gäbe es jetzt eine Korrektur von gut 5 Prozent. Danach gehe es weiter mit dem Anstieg im Dax. Der Anstieg der nächsten 15-20 Prozent werde sich in den nächsten zwei Monaten vollziehen, so seine klare Meinung.

In Folge der Coronakrise würden laut Bernecker derzeit keine Zahlen mehr stimmen, egal ob KGV oder Dividendenrendite. Wie also sucht man jetzt die guten Aktien aus? Frühestens im Juli werde es bei Industrieunternehmen brauchbare Zahlen geben, wie sich die Coronakrise auf die Bücher der Konzerne auswirken werde. Das interessiere ihn aber gar nicht. Es gehe ihm um die Qualität der Unternehmen und es jeweiligen Managements. Sehen Sie gerne seine weitere Ausführungen ab Minute 10 im Video. Klicken Sie hier für eine andere Sichtweise auf den Dax – die Stimmung sei zu positiv für eine Rally.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Mike

    16. April 2020 09:23 at 09:23

    Klar Herr Bernecker das ist kein Crash obwohl auf dem ganzen Globus die Wirtschaft einbricht, eingebrochen ist und noch einbrechen wird und die Pandemie noch mind. bis Ende Jahr die Wirtschaft im Griff halten wird.

    Aha, die Leute werden weiter ungebremst konsumieren als gäbe es kein Morgen und die neuen zusätzlichen Schuldenberge auf allen Ebenen spielen auch keine Rolle, denn alles bezahlen ja die Notenbanken und kaufen alles auf was nur nach Schulden aussieht wie z.B. jetzt sämtliche Ramschanleihen die keine Käufer auser der Notenbank mehr fanden.

    Und sollte der Aktienmarkt trotzdem einbrechen, kaufen eben auch wieder die Notenbanker alles auf und schützen sämtliche Spekulanten am Aktienmarkt vor Verlusten. Man muss also nur noch kaufen, den Rest erledigen die Notenbanker. Warum arbeiten wir eigentlich noch und zahlen noch Steuern, wenn die Notenbanker alles mit Gelddrucken problemlos für die Welt erledigen?
    Schöne neue Welt ohne jegliche ökonomische Regeln und Abhängigkeiten wird uns da dargelegt.

  2. Avatar

    Übelkeit

    16. April 2020 12:54 at 12:54

    Da sind doch einige falsche Aussagen:

    Zum Wirtschaftswunder:
    https://www.youtube.com/watch?v=oIEmeEDId_o

    Keine Rezession? Der DAX Kursindex, Dow Transport, etc… haben bereits seit 2018 keine neuen Hochs ausgebildet. Absolute Schwäche während NASDAQ und Co in anderen Sphären schwebten. Corona war nichteinmal der Auslöser höchstens Brandbeschleuniger. Schaut man sich den Dow Transport an war das ein wunderschönes Doppeltop 2018-2020.

    Er erwartet eine Erholung wie in den letzten Jahren. Sicherlich ist er viele Jahre an der Börse, ignoriert dennoch jahrzentelange Entwicklungen in Sachen Geldgeschichte und Geopolitik. Wir stehen hier vor einem Paradigmenwechsel wie es ihn nicht oft in der Geschichte gegeben hat.

    Als Charttechniker ignoriert er Warnsignaler erster Klasse. ESTX Banks. Das Ding ist durch.

    Es mag sein, dass sich die Börsen durch die Notenpresse fangen und irgendwann drehen. Gegenüber Gold werden es Scheingewinne sein.

  3. Pingback: Inflation on the rise? There are currently many signs of deflation | En24 News

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Dax und die Risikoaversion – aktuelle Analystenmeinungen

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Risikoaversion und der Dax - wie geht es weiter?

Werden Dax, Dow und Co nach dem jüngsten Kursverlusten weiter fallen? Risikoaversion (auch Risk Off genannt) ist das Wort der Stunde, also die Flucht in den sicheren Hafen namens US-Dollar und hochwertige Anleihen, in Zeiten immer weiter steigender Corona-Ängste, welche die wirtschaftliche Erholung gefährden. Hier zunächst zwei aktuelle Video-Beiträge von Jochen Stanzl von CMC Markets:

Milan Cutkovic

Hier drucken wir die aktuelle Meinung von Milan Cutkovic ab, Marktanalyst bei Axitrader:

Die Börsen wurden zum Start in die neue Handelswoche von der Realität eingeholt. Dank des billigen Geldes der Notenbanken, drastischer Stützungsmaßnahmen der Regierungen weltweit sowie einer starken Nachfrage nach den Technologieaktien als Pandemie-Gewinner kannte der Aktienmarkt in den vergangenen Monaten nur den Weg nach oben. Die jüngsten Corona-Warnungen nach dramatisch steigenden Infektionszahlen sind nun eine kalte Dusche für die Investoren und die Erinnerung daran, dass wir uns weiterhin inmitten einer globalen Pandemie befinden.

Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

Auch am Devisenmarkt ist in naher Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Neben der Pandemie dürften die US-Präsidentschaftswahl, die Brexit-Verhandlungen und geopolitische Spannungen die Wechselkurse wieder stärker bewegen. Aktuell sind aufgrund der Risikoaversion vor allem der US-Dollar und der japanische Yen gefragt.

Jasper Lawler

Jasper Lawler von LCG sagt aktuell (hier auszugsweise zitiert), dass er heute die Reaktion der Anleger auf den gestrigen großen Risiko-Off-Tag an allen Märkten, den so genannten „Battery Day“ von Tesla und die Aussage des Fed-Vorsitzenden Jay Powell beobachten werde. Der gestrige Tag sei ein klassischer Risiko-Off-Moment gewesen, an dem Aktien und Kryptowährungen einbrachen, während Staatsanleihen, der US-Dollar und der Yen zulegen konnten. Tech-Aktien würden sich seit einigen Wochen zurückziehen, aber gestern sei der Ausverkauf breiter gewesen, da die Industrieunternehmen im Dow schwer getroffen wurden. Der Silberpreis fiel am Montag an einem Punkt um 10%.

Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

Teslas Battery Day sei zum Teil ein PR-Gag, und zum Teil etwas Wesentliches für die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Jede neue Generation von Tesla-Batterien sollte in der Lage sein, mehr Energie zu speichern und eine längere Lebensdauer zu haben – und damit die Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen auf ein Niveau zu bringen, das von der breiten Masse akzeptiert werde.

Jasper Lawler weist auch darauf hin, dass Jerome Powell heute Nachmittag bei einer von drei Gelegenheiten in dieser Woche vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses über das CARES-Gesetz aussage – d.h. über das erste Konjunkturpaket. Für Großbritannien wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson gegen Mittag in einer Erklärung vor dem Unterhaus weitere Sperrmaßnahmen ankündigen wird.

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