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Aktien

Beyond Meat: Optische Verwirrung, Verlust steigt, Aktie verliert 13%

Claudio Kummerfeld

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am

Beyond Meat hat seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 67,3 Millionen Dollar (Vorjahresquartal 17,4/erwartet 52). Der Verlust liegt bei 24 Cents pro Aktie (Vorjahresquartal -1,22/erwartet -0,08). Natürlich ist der Verlust pro Aktie größer als erwartet. Aber vergleicht man ihn mit dem Verlust vor 12 Monaten, dann ist er deutlich gesunken. Und der Umsatz übertrifft die Erwartung spürbar. Zum Verlust pro Aktie muss aber noch gesagt werden: Er ist deutlich kleiner ausgefallen, weil gegenüber dem Vorjahr die Anzahl der frei verfügbaren Aktien von 6 auf 39 Millionen Stück gestiegen ist. Der tatsächliche Verlust von Beyond Meat stieg im Jahresvergleich von 7,4 auf 9,4 Millionen Dollar. Da dieser Verlust aber durch eine deutlich höhere Zahl an Aktien geteilt werden kann, schrumpft auch der Verlust pro Aktie drastisch!

Bereinigte Zahlen von Beyond Meat

Man kann diese ganze Sache aber auch völlig anders betrachten. Denn wenn man wirklich alle „Sonderfaktoren“ aus dem Verlust streicht, dann hat Beyond Meat aus einem Vorjahresverlust von 5,6 Millionen Dollar im letzten Quartal einen Gewinn von 6,89 Millionen Dollar gemacht. Den „Rechenweg“ für diese Steigerung in die Gewinnzone sieht man in der folgenden Grafik.

Ausblick

Zuletzt hatte Beyond Meat noch davon gesprochen in 2019 einen Umsatz von 210 Millionen Dollar erzielen zu wollen. Diesen Zielwert hat man jetzt auf 240 Millionen Dollar angehoben.

Nachbörslich hat die Aktie von heute Nacht 13% verloren. Dies dürfte dem seit dem Börsenkurs extrem guten Kursverlauf geschuldet sein. Auch ist der Verlust darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen zusammen mit den Quartalszahlen bekannt gab, dass bestehende Aktionäre 3 Millionen Aktien und das Unternehmen selbst 250.000 Aktien auf den Markt bringen werden.

Geht der Hype nach einer Verschnaufpause weiter? Lesen Sie hierzu gerne auch unseren gestrigen Artikel über die Wahnsinnsbewertung der Beyond Meat-Aktie. Analysten empfehlen die Aktie nicht mehr zum Kauf. Wie auch? Bei der astronomischen Bewertung muss entweder die Aktie irgendwann mal fallen, oder Umsätze und Gewinne explodieren die nächsten Quartale durch die Decke, damit die Bewertung an der Börse auch mal wieder halbwegs realistisch aussieht.

Beyond Meat Quartalszahlen

Beyond Meat Burger
Beyond Meat Burger dish at Zakaim restaurant in Israel. Foto: Ofer Kor – CC BY-SA 4.0

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktien

Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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