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Bild-Zeitung – „Crash am Aktienmarkt“! Also jetzt kaufen?

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Die Bild-Zeitung ist bekanntlich Deutschlands führendes Medium wenn es darum geht, dass große Bilder mit wenig Inhalt kombiniert werden. Man schaut den Deutschen „aufs Maul“ und liebt knallige Headlines, so wie kürzlich „Crash am Aktienmarkt“! So gibt es derzeit bei bild.de eine Rubrik „Börsen-Crash“ – und bekanntlich ist das Timing der Bild in Sachen Aktienmärkte so herausragend gut, dass selbst wohlmeinende Zungen von dem besten am Markt verfügbaren Kontraindikator sprechen!

Da passt es auch ins BILD, dass der ehemalige Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, eher wenig erfolgreich mit dem von ihm 2017 aufgelegten „Zukunftsfonds“ agiert – seit dem Start des „Zukunftsfonds“ war dieser noch nie im Plus (siehe die Performance des Fonds hier).

Dass Bild-Zeitung und Börsenerfolg ein Widerspruch in sich sind, sieht auch Lars Erichsen so – und nennt im folgenden Video drei Gründe, warum es zumindest für längerfristig orientierte Investoren interessante Einstiegs-Niveaus geben könnte. Zwar könne sich die Korrektur an der Wall Street weiter fortsetzen, dann aber dürften im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen im November 2020 neue Allzeithochs bei den US-Indizes erreicht werden. Was jedoch in diesem positiven Szenario nicht passierenn darf, thematisiert Erichsen ebenfalls. BILDEN Sie sich Ihre Meinung!

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    8. August 2019 15:24 at 15:24

    Wenn die Bild-Zeitung sowas schreibt, dann ist es eher besser man bereitet den geordneten Rückzug vor bzw. trifft Absicherungsmaßnahmen. Sicher gibt es für Langfristinvestoren derzeit eventuell Gelegenheiten, ich persönlich sehe das derzeit nicht so.

  2. Avatar

    Pia wintrich

    8. August 2019 23:41 at 23:41

    Hallo, bild liegt fast immer falsch.
    Es wird zum kauf geraten:wenn es schon viel zu spät ist in alled nur boomt.
    Dann steigen Leute ein an börse, die normal nichts mit börse am hut haben.z. b putzfrauen oder ähnliche anleger. Die ganzen börsengurus liegen auch immer falsch. Wenn es zu spät ist, dann steigt die böde masse hier ein nit blödem dax .
    Dann folgt schnell meistens der crash. Und alle blöden verkaufen im minus zu spottpreisen.
    Wir steigen dann günstig ein zum nachkaufen mit viel , viel cash.
    Crash kann gerne kommen schnöppchenpreise dann.
    Buy and hold ist für mich die allerbeste methode seit 30 jahren .bewwährt auch wegen geilen zinsessins und wegen steuern .fallen keine so an.
    Vor 2009 steuerfrei alles

    Nur im notfall mal eine verkaufen, wenn es sein muss.
    Sonst nie.
    Wie sagte schon mein vorbild andre kostolany immer.
    90 % vollidioten die deutschen anleger mit blödem dax anstatt dow jones.
    Es sind nun 95 % vollidioten hier an der börse in deutschland.
    Wie tim schäfer new york in seinen videos richtig sagst.
    Dumm dumm dümmer 95 % der deutschen börsianer und nicht nur die. Allein 50 % total verschuldet hier. 0 euro auf konto.
    Nur für blöde konsumschulden etc.
    Nur wenn man geld hat, kauft man
    Und keinen blödsinn ohne dividenden und ohne zineszinss
    Deutsche lernen es hier nie als börsianer.siehe usa anne schreiber usa und viele andere .
    Pia wintrich

    • Avatar

      joah

      9. August 2019 21:47 at 21:47

      Sollte Herr André Kostolany wahrhaftig Ihr Vorbild gewesen sein, dann hat nicht nur Ihr eigener Wissensstand, sondern ebenfalls Ihr Charakter noch erhebliches Potenzial.

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Rüdiger Born: Chance im Nasdaq, Öl tapfer nach oben

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Bei den meisten Indizes sind wir derzeit in einer Seitwärtsrange gefangen. Beim Nasdaq sieht die Lage anders aus. Fürs aktive Trading bietet sich hier wohl eine Chance. Öl geht tapfer nach oben. Wie könnte der nächste Schritt für Trader aussehen? Auch mehr zum Euro im folgenden Video. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart in New York

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Sophie Schimansky bespricht im folgenden Video die aktuelle Lage direkt vor dem Handelsstart in New York. Morgan Stanley kauft E-Trade. Das ist ganz aktuell das Thema Nummer 1.

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Aktienmärkte: Sind die Investoren irrational bullish?

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Sind die Investoren derzeit geradezu irrational bullisch für die Aktienmärkte? Die monatliche Umfrage der Bank of America Merril Lynch ist ein sehr beachteter Hinweisgeber, schließlich geben dort milliardenschwere Fonds Auskunft über ihre Investitionen sowie ihre Einschätzung zu den Märkten.

Derzeit steht alles im Zeichen des Coronavirus, der die Fondsmanager aber immer noch nicht stark ängstigt.

Aktienmärkte: Die Phase der Gewinnwarnungen

Es wird kaum jemanden überraschen, dass die Konjunktur in vielen Ländern einen Dämpfer erhalten muss, wegen Covid-19. Die wochenlange Stilllegung von Fabriken in der zweitgrößten Volkswirtschaft, der Werkbank der Welt, die Quarantäne von Abermillionen chinesischer Konsumenten und die Isolation Chinas müssen sich in den Umsätzen und Gewinnen zahlloser Unternehmen widerspiegeln. Ergo stehen wir vor einer Kaskade an Gewinnrevisionen, von denen Apple als Billionen-Dollar-Konzern die größte Außenwirkung, insbesondere bei Konkurrenten und Zulieferern, erzeugte. Bis man sich wieder besann: das Ganze werde nur vorübergehend sein und die Firmen werden in den nächsten Quartalen vieles davon wieder aufholen – daher bleiben auch die Aktienmärkte stark.

So auch der Tenor in der letzten Umfrage von Bank of America Merril Lynch. Die 190 Fondsmanager, die immerhin ein Vermögen von 630 Milliarden Dollar verwalten, sehen den Coronavirus nur als drittwichtigstes Ereignis an, nach den US-Wahlen 2020 und der Sorge um Verwerfungen an den Anleihemärkten.

Was erwarten die großen Geldverwalter?

Die Fondsmanager erwarten zwar nicht den ganz großen Einbruch der Aktienmärkte durch Covid-19, aber für die Wirtschaftsentwicklung im Jahre 2020 macht sich doch eine zunehmende Zurückhaltung breit. Zum ersten Mal seit dem Herbst 2019 haben die befragten Manager ihre Erwartungen an das globale Wirtschaftswachstum gesenkt. Derzeit glauben nur noch 18 Prozent der Geldverwalter, dass die Weltwirtschaft im laufenden Jahr im Vergleich zu 2019 anziehen wird. Gerade nur noch halb so viele wie vor Monatssicht.

Auch erwarten nur noch 15 Prozent der von der BofA Befragten, dass die Unternehmen weltweit in den nächsten zwölf Monaten mehr verdienen werden, auch eine Halbierung gegenüber dem Vormonat.

Das Festhalten an der Aktie

Trotz dieser Skepsis für die Entwicklung der Wirtschaft halten die Fondsmanager ihr Investment in Aktienmärkte aufrecht. Die Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Investoren in Aktien übergewichtet sind. Dies ist sogar ein höherer Wert, als vor einem Monat, als das Coronavirus noch keine Rolle spielen konnte. Das bedeutet, dass die großen Geldverwalter in den USA die Aktienanlage noch höher ansetzen, als es die aus verschiedenen Anlageklassen zusammengesetzten Vergleichsindizes für ihre Investmentfirmen in Summa vorgeben.

Aktienmärkte: Es ist der Glaube an die Notenbanken

Wie oft wurde schon darüber geschrieben, aber es bestätigt sich immer wieder.

Die Diskrepanz zwischen Entwicklung der Aktienmärkte und wirtschaftlicher Lage speist sich einmal mehr durch den Glauben der Investoren an die Geldpolitik der Notenbanken. „In Fed we trust“, die Zentralbank würde bei einer Beeinträchtigung der Konjunktur gewaltig Gas geben. Und es gibt auch noch das für viele schon leidige Thema „TINA“. Die niedrigen Zinsen halten die Anleger, die noch eine Rendite (nach Inflation) erzielen wollen, in den Aktienmärkten.

Der Sonderfall Deutschland

Nicht nur in den USA ist der Anlagenotstand erkennbar. In Deutschland herrscht vonseiten der Zinsen absolute Ebbe, schließlich bekommt man nicht einmal mehr bei griechischen Staatspapieren eine Rendite, die oberhalb der Inflationsrate liegt. So verwundert es nicht, dass der Nachzügler Dax trotz schlechter Unternehmensaussichten steigt. Schließlich wird auch für diesen Index vonseiten amerikanischer Analysehäuser geworben. Hat nicht bereits die Summe der auf unverzinslichen Geldkonten parkenden Gelder die unglaublich Zahl von 2,5 Billionen Euro erreicht? Das Doppelte der Marktkapitalisierung des gesamten Dax.

Düster hingegen steht es um die Unternehmensaussichten.

Einer Studie von Ernst&Young zufolge gab es bereits 2019 die Rekordzahl von 171 Prognosesenkungen durch Unternehmen, mehr als die Hälfte aller im Prime Standard gelisteten Firmen. Dabei ging es bisher nur um Abstufungen aufgrund der weltwirtschaftlichen Störungen durch den Handelsstreit. Die große Welle durch die Implikationen durch den Coronavirus ist hier noch gar nicht berücksichtigt. Hauptwarner ist die Automobilindustrie, deren Zulieferer und die Chemieindustrie. Gerade dort dürfte es in den nächsten Wochen so richtig zur Sache gehen. Ein weiteres Kapital zum Thema Fundamentalbaisse versus Liquiditätshausse der Aktienmärkte.

Fazit

„Die Investoren sind irrational bullish“, so der Kommentar des Chefanlagestrategen der Bank of America Merrill Lynch, Michael Hartnett.

Der Coronavirus wird schon überwunden werden, wie der SARS-CoV von 2002/03 oder der Mers-CoV von 2012 und wird man vieles nachholen oder wenn nicht, werden die Notenbanken die Aktienmärkte mit Liquidität fluten, so die große Überzeugung der befragten Fondsmanager.

Damit gibt es eine bereits für Deutschland angesprochene Gefahr, verursacht durch die hohe Investitionsquote der Anleger – in den USA auch durch die großen Kapitalsammelstellen. Zuviel schlechte Nachrichten verträgt eine solche Disposition nicht, es fehlt das Auffangnetz durch Außenstehende.

Da wären wir wieder bei dem großen Thema „schwarzer Schwan“ Covid-19. Wird die Lungenkrankheit tatsächlich zu einem unerwarteten Ereignis von unerwarteter (wirtschaftlicher) Tragweite? Oder bekommen die Fondsmanager recht? Die heute Nacht aus Peking gemeldeten Zahlen zu den rückläufigen Neuinfektionen verwirren einmal mehr.

Trotz Coronavirus sind die Investoren geradezu irrational bullisch für die Aktienmärkte

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