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BioNTech-Quartalszahlen: 3,7 Milliarden Euro Nettogewinn

Impfstoffdosen von BioNTech

BioNTech hat soeben seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Informationen.

Der Umsatz liegt bei 6,37 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 2,05). Ertragssteuern abgeführt hat man für das letzte Quartal 1,32 Milliarden Euro nach 514 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn liegt bei 3,69 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,13). Die Aktie von BioNTech reagiert im vorbörslichen US-Handel mit +2,3 Prozent.

Hier die Headline-Aussage von BioNTech im Wortlaut:

„Im ersten Quartal haben wir unsere Pläne in unseren Wachstumsbereichen Infektionskrankheiten und Onkologie konsequent umgesetzt“, sagte Prof. Ugur Sahin, CEO und Mitgründer von BioNTech. Wir haben unsere führende Position im Bereich der COVID-19-Impfstoffe weiter ausgebaut und ermutigende Daten für unsere CAR-T-Therapie zur Behandlung solider Tumore veröffentlicht. Wir sind überzeugt, dass wir dank unserer Innovationskraft gut aufgestellt sind, um in den kommenden Jahren mehrere Produkte zur Marktreife zu bringen. Dies würde ein signifikantes langfristiges Wachstum ermöglichen.“

„Wir glauben, dass der weltweite Einsatz unseres Impfstoffs wahrscheinlich Millionen von Leben gerettet und einen bedeutenden Einfluss auf die Menschheit hatte. Infolge eines erhöhten Auftragsvolumens, das Ende 2021 aufgrund der aufkommenden Omikron-Variante zunächst einging, haben wir das Jahr 2022 mit starken Umsätzen und Ergebnissen begonnen. Damit sind wir gut aufgestellt, um unsere vor einigen Monaten abgegebene finanzielle Prognose für das Geschäftsjahr 2022 zu erreichen“, sagte Jens Holstein, CFO von BioNTech. „Diese bemerkenswerte finanzielle Leistung hilft uns auch, stark in Forschung und Entwicklung zu investieren, um unser Potenzial zu aktivieren und künftige Innovations- und Wachstumsphasen entscheidend zu gestalten.“

BioNTech bekräftigt Ausblick

Auszugsweise aus dem Bericht: BioNTech bekräftigt seinen bisherigen Ausblick für das Geschäftsjahr 2022 mit einem erwarteten Corona-Impfstoffumsatz in der Spanne von 13-17 Milliarden Euro. Diese Umsatzschätzung spiegelt laut aktueller Unternehmensaussage die erwarteten Umsätze im Zusammenhang mit BioNTechs Anteil am Bruttogewinn aus dem Verkauf des COVID-19-Impftstoffs in den Gebieten der Kooperationspartner, aus dem direkten Verkauf des COVID-19-Impfstoffs an Kunden im Gebiet von BioNTech sowie die erwarteten Umsätze aus den von BioNTech hergestellten und an Kooperationspartner verkauften Produkten wider.

Zur Kapitalallokation im Wortlaut:

In Anbetracht der finanziellen, wissenschaftlichen und operativen Errungenschaften von BioNTech ist das Unternehmen davon überzeugt, dass es über die Ressourcen verfügt, um sein derzeitiges Kapital sorgfältig zu allokieren. Damit soll eine Multi-Plattform-Strategie vorangetrieben und der Ausbau von BioNTech als vollständig integriertes globales Biotechnologieunternehmen gestärkt werden. Darüber hinaus sollen Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und die globale Entwicklungsorganisation sowie Fusionen, Übernahmen und die weitere Geschäftsentwicklung ermöglicht werden und die globale Präsenz des Unternehmens, einschließlich der kommerziellen und Produktionsinfrastruktur, verbessert werden.

Weiter auszugsweise im Wortlaut aus dem Bericht:

Zudem hat BioNTech, wie im März 2022 angekündigt, die folgenden Schritte unternommen, um Kapital an die Aktionäre zurückzuführen.

Das Unternehmen hat ein Aktienrückkaufprogramm für American Depositary Shares (ADSs) genehmigt, nach dem das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren ausgegebene und im Umlauf befindliche ADSs im Wert von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar zurückkaufen kann. Die erste Tranche des Aktienrückkaufprogramms mit einem Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar begann am 2. Mai 2022.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben eine Sonderdividende von 2,00 Euro je Stammaktie (einschließlich der in Form von ADSs gehaltenen Aktien) vorgeschlagen, was einem Gesamtbetrag von rund 486 Millionen Euro, basierend auf der Anzahl der zum 30. April 2022 im Umlauf befindlichen Stammaktien und ADSs, entspricht. Der Vorschlag erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung durch die im Juni 2022 stattfindende Hauptversammlung, die nach Einschätzung der Gesellschaft als Stichtag für die Dividende dienen wird.



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1 Kommentar

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Dafür das immer noch ein Impfstoff verabreicht wird, der gegen die Ursprungsvariante entwickelt wurde, ein gutes Ergebnis.

    Ich hoffe trotzdem die Panik ist vorbei. Mit drei Impfungen ist der Normalbürger gut genug geschützt, eine vierte Impfung lehnt die Mehrheit der Bevölkerung ab.

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