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Short-Squeeze-Chance steigt Bitcoin an Schlüsselmarke: Ausbruch oder Doppeltop?

Grafik: ChatGPT

Der Bitcoin-Kurs hat am Mittwoch gemeinsam mit den Aktienmärkten deutlich zugelegt und ein 11-Wochen-Hoch erreicht, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran angekündigt hat. Diese Entwicklung stärkte das Vertrauen der Marktteilnehmer spürbar. Während der Nahostkonflikt weiterhin für Unsicherheit sorgt, reagierten Investoren positiv auf die Aussicht auf Stabilität. Daraus könnte sich kurzfristig weiterer Aufwärtsdruck für die größte Kryptowährung ergeben.


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Bitcoin vor möglichem Ausbruch

Wie Bloomberg berichtet, legte der Bitcoin nach der unbefristeten Verlängerung der Waffenruhe im Iran zeitweise um bis zu 3,6 % zu und überschritt kurzzeitig die Marke von 78.400 US-Dollar, den höchsten Stand seit dem 3. Februar. Gegen 10:40 Uhr in Frankfurt notierte die Kryptowährung bei rund 78.000 US-Dollar. Auch andere Kryptoassets verzeichneten Gewinne, wobei Ethereum um bis zu 3,8 % anzog.

„Die kurzfristige Richtung von BTC hängt weiterhin stark von makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen ab“, erklärte Paul Howard, Senior Director beim Market Maker Wincent. „Ohne klaren externen Impuls dürften sich Trader in einem Umfeld niedriger Volatilität auf Positionsaufbau konzentrieren. Dabei wird der Bereich um 72.000 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone gesehen, während auf der Oberseite Widerstände und Gewinnmitnahmen nahe um 78.000 US-Dollar begrenzen könnten.“


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Parallel dazu stiegen die Futures auf den S&P 500 Index um mehr als 0,5 %, während sich der Preis für Brent-Öl stabil bei 99 US-Dollar pro Barrel hält, da die Blockade der Straße von Hormus trotz Waffenruhe anhält.

Bitcoin: Iran-Waffenruhe stützt - Ausbruch über 80.000 Dollar möglich
Bitcoin legt aufgrund des Waffenstillstands im Iran zu

Bitcoin zeigt relative Stärke

Im Vergleich zu vielen anderen Anlageklassen, einschließlich des klassischen sicheren Hafens Gold, hat sich Bitcoin im Kontext des Iran-Konflikts bemerkenswert stabil gezeigt. Der Goldpreis verlor seit dem 27. Februar rund 10 %, während Bitcoin im gleichen Zeitraum um mehr als 15 % zulegen konnte.

„Der Kryptomarkt befindet sich seit einigen Wochen in einer bullishen Phase, in der negative Nachrichten oft ignoriert werden, während positive Impulse zu Kursanstiegen führen“, sagte Caroline Mauron, Mitgründerin von Orbit Markets. „Die Marke von 75.000 US-Dollar sollte nun als solide Unterstützung fungieren. Ein klarer Ausbruch über 80.000 US-Dollar könnte erhebliches weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen.“ In diesem Szenario wäre auch ein Short Squeeze wahrscheinlich.

Seit Beginn des Konflikts Ende Februar bewegte sich Bitcoin überwiegend in einer Spanne zwischen 65.000 und 75.000 US-Dollar. Diese Seitwärtsphase stellt eine Erholung nach Monaten deutlicher Verluste dar, in denen der Kurs zeitweise über 50 % von seinem Hoch bei 126.000 US-Dollar im Oktober eingebüßt hatte.

In den vergangenen Wochen sind zudem wieder verstärkt Mittel in börsengehandelte Spot-Bitcoin-ETFs in den USA geflossen. Die 13 gelisteten Fonds verzeichneten allein in dieser Woche Nettozuflüsse von über 250 Millionen US-Dollar, nachdem bereits in der Vorwoche rund 996,4 Millionen US-Dollar investiert wurden.

FMW/Bloomberg



Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
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