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Krypto-Währungen

Bitcoin baut Vorsprung nach Verlusten für Ethereum und Ripple aus

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Die Entwicklungen der Kryptokurse ist ein einzigartiger Vorgang in der Finanzwelt, der sich nicht zuletzt durch die hohe Volatilität auszeichnet. Als erste Kryptowährung aller Zeiten und damit Vorreiter ist Bitcoin seit dem Aufkommen der Digitalgelder die unangefochtene Nummer 1. Kleiner wurde der Vorsprung zuletzt nicht, da Ethereum und Ripple an Wert einbüßten.

Bitcoin hält sich deutlich über 6.000$


Quelle: Bitcoin Trader via Twitter

Während andere Kryptowährungen einen Abwärtstrend zu verzeichnen haben, setzt Bitcoin an der Spitze unbeirrt seinen Alleingang fort. Nachdem es einige Tage lang so aussah, als ob der Bitcoin Kurs erstmals seit langer Zeit wieder 6.000$ unterschreiten könnte, erholte er sich deutlich. Der aktuelle Preis auf dem Finanzmarkt liegt Ende August wieder bei rund 6.700$ und entwickelte sich in der vergangenen Woche klar nach oben. Damit wurden vor allem wieder einmal sämtliche Mitbewerber geschlagen, die sich um die restlichen Plätze in den Top 5 streiten, sei es Ethereum oder Ripple. Die letztgenannten Währungen hatten mit teils heftigen Verlusten zu kämpfen. So verlor Ethereum mit über 200$ fast die Hälfte seines Wertes innerhalb des letzten Monats. Auch Ripple musste große Einbußen hinnehmen, da die Marktkapitalisierung um fast 1 Milliarde $ sank.

Seit dem Höhepunkt der meisten Kryptowährungen Ende 2017 respektive Anfang 2018 war der Absturz bei sätmlichen Coins merklich zu spüren. So büßte auch der Gesamtmarkt der Digitalwährungen merklich an Wert ein und fiel von damals 820 Milliarden $ auf nunmehr lediglich 217 Milliarden $. Das entspricht zugleich 84 Milliarden $ weniger als noch vor einem Monat. Auch wenn zuletzt ein kleiner Anstieg merklich war, bleibt es ein langer Weg, um das vormals erreichte Niveau abermals einzustellen. Auch ein anderer Faktor unterstreicht, wie genau es um die Dominanz von Bitcoin derzeit wieder bestellt ist. Fiel der Anteil des Marktführers Anfang Januar 2018 noch auf gerade einmal über 32% zurück, liegt er mittlerweile wieder bei 53,3% und damit um über 20% höher als noch vor knapp acht Monaten.

Warum bewegt sich der Bitcoin Kurs solide, während viele Altcoins schwächeln?


Quelle: Boyan Josic via Twitter

Da ein Anstieg der Bitcoin-Dominanz im Großen und Ganzen nur bedeutet, dass Bitcoin eine höhere Nachfrage generiert als es seine Konkurrenz tut, deutet sich ein Höhenflug in näherer Zukunft an. Dabei handelt es sich zweifelsfrei nicht um Zufall, da viele Exchanges überhaupt keine Fiatgelder akzeptieren und die Nutzer damit bereits Bitcoin besitzen müssen, um einen anderen Coin ihrer Wahl zu erhalten. Vor allem die türkische Wirtschaft scheint einen großen Einfluss zu besitzen, da sich das Land derzeit in einer Währungskrise befindet und nach Optionen fahndete, um dieser entgegen zu treten. Entsprechend wurden im westasiatischen Land innerhalb einer Woche 63% mehr Bitcoin-Trades auf der größten Exchange der Nation als zuvor durchgeführt.

Die Altcoins hält dabei vor allem zurück, dass sie immer noch recht schwer zu bekommen sind. Nur wenige Exchanges oder Broker haben die kleinsten Coins im Angebot, sodass sich oftmals nur die Plattformen anbieten, die wenig vertrauenswürdig daherkommen. Oftmals wandern die Trader nachdem ein Altcoin-Kurs in Bitcoin seinen Höchstwert erreicht hat, wieder zur einzigen vermeintlich sicheren Kryptowährung ab. Sobald sich der Trend umkehrt, werden diese Trader die finanziellen Vorteile daraus ziehen. Auch Bot Trading könnte einen Einfluss auf die aktuellen Entwicklungen haben, die Altcoins abfallen lassen. Wenn diese automatisiert verkauft werden, handelt es sich um einen schwer aufzuhaltenden Trend.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin

Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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