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Bitcoin

Bitcoin-Blase: eine Antwort an die Kritiker

Wir erleben derzeit ein paradoxes Phänomen! Kryptowährungen, die suggerieren sie hätten gegenüber Papiergeld den entscheidenden Vorteil nicht beliebig vermehrbar zu sein, sind derzeit einer massiven Inflationierung unterworfen. Und das wird der Grund sein, warum der Crash der Kryptowährungen wie Bitcoin die wahrscheinlichste Variante ist..

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Von Markus Fugmann

Mein Artikel vom Freitag „Bitcoin: Auffällige Parallelen zur Tech-Blase – und so wird es auch enden!“ hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einige fanden das vernünftig und nachvollziehbar, andere meinten, ich hätte keine Ahnung von der Materie. Mit Sicherheit gibt es Menschen, die mehr Ahnung von der Materie haben als ich, keine Frage. Aber vielleicht ist es auch so, dass diejenigen, die mich kritisieren, etwas weniger Ahnung haben von Charts – also von in Grafiken darstellbaren Kursverläufen, die sich, weil Menschen am Werk sind, sehr häufig wiederholen und dadurch einen guten Einblick geben in den Ablauf von Euphorie, Hype und Crash.

Mein Hauptargument ist: ich habe schon viele Charts gesehen, die wie der Bitcoin-Chart in kurzer Zeit nach oben explodiert sind. Keiner davon, kein einziger, war nachhaltig, es kam ausnahmslos immer dann in der Folge zu einem Crash. Die Bitcoin-Enthusiasten sagen: diesmal ist alles anders, schließlich sei das doch eine neue Technolgie, die Anzahl der Bitcoins begrenzt etc. Nur: schon vor eingen Jahren war ja klar, dass die Anzahl der Bitcoins mengenmäßig begrenzt ist – und der Kurs stieg dennoch nicht so schnell und so massiv in die Höhe wie derzeit. Zu Zeiten der Tech-Blase wurde Skeptikern, wie derzeit auch, erwidert: ihr habt doch keine Ahnung von der Materie, lebt in einer Welt von gestern, erkennt nicht das Potential der neuen Technologie.

Warum also explodiert der Kurs jetzt? Ist jetzt etwas fundamental grundlegend anders, grundlegend besser als noch vor ein paar Jahren?
Was vor allem anders ist: der Hype ist in den letzten Monaten immens angewachsen, während sich an der fundamentalen Situation nichts zum Positiven verändert hat. Im Gegenteil: die fundamentale Lage für Bitcoins hat sich meiner Meinung nach sogar verschlechtert!

Da ist zunächst einmal die Tatsache, dass die größten Banken der Welt in einer gemeinschaftlichen Aktion, angeführt von der UBS, die Schaffung einer eigenen Krypotwährung planen. Da diese Banken eine immense Marktmacht haben und direkt am Endonsumenten andocken, haben sie gute Chancen, eine solche neue Kryptowährung zu etablieren – und diese Krypotwährung dann zur Nummer eins unter den Kryptowährungen zu machen. Mithin vermehrt sich absehbar also, vor allem angespornt durch die Kursexplosion bei Bitcoins, die Zahl der Kryptowährungen!

Und genau das ist das Problem! Der Charme, das Wertsteigerungspotential einer Krypotwährung besteht ja vor allem darin, dass sie, anders als von den Notenbanken erzeugtes Papiergeld, nicht beliebig vermehrbar ist. Genau davon profitiert etwa Gold seit Jahrtausenden – es ist eben nicht beliebig vermehrbar, sondern begrenzt. Aber es gibt eben nur ein Gold, nicht theroetisch unendlich viele Goldsorten!

Nun sind Bicoins zwar nicht beliebig vermehrbar, aber es gibt eben immer mehr Kryptowährungen. Wer also argumentiert, Bitcoins seien nicht vermehrbar, argumentiert Systemimmanent und übersieht, dass die Krypotwährungen als Kategorie beliebig vermehrbar sind. Der Erfolg der Bitcoins ist somit gewissermaßen auch das größte Hindernis, dass Bitcoins zu einer zentralen Währung aufsteigen könnte – es wird ein Wettlauf von Glücksrittern entstehen, die alle das nächste große heiße Ding erzeugen wollen am Kryptomarkt. Faktisch ist das die Basis für eine massive Inflationierung von Kryptowährungen.

Genau das passiert gerade, vor allem seit Jahresbeginn:

Ein Kommentator des Artikels hat nach meiner Auffassung zu Recht eingewendet: Bitcoins seien wie Windows 98 – der technische Fortschritt werde auch an den Kryptowährungen nicht vorbei gehen. Ich weiß nicht, was noch kommen wird in dieser Richtung – aber die Kritiker meines Artikels jedenfalls scheinen sich ganz sicher zu sein, dass die Bitcoins das non plus ultra der Entwicklung sein werden – was ich für immens fahrlässig halte. In der Tat ist Blockchain eine potentiell revolutionäre Technologie – aber dass die Bitcoins der letzte und ultimative Ausdruck dieser Technologie sein werden, ist sehr unwahrscheinlich!

Ein weiterer Punkt, den auch einige Kommentatoren erwähnten ist: je größer der Erfolg der Bitcoins ist, umso größer die Gefahr für das Geldmonopol der Zentralbanken. Mithin ist deren Stellung bedroht – und es ist eine Frage der Zeit, bis Gegenmaßnahmen kommen werden. Vielleicht sind solche Maßnahmen nicht global durchsetzbar, aber sie sind dort durchsetzbar, wo diese Notenbanken wirkmächtig sind – nämlich in der westlichen Welt. Und ohne die westliche Welt wird Bitcoin vermutlich nicht überleben, dafür ist dieser Raum zu wichtig. Würden Fed und EZB Gegenmaßnahmen ergreifen, würde das Chinas Notenbank ebenfalls tun – und damit den derzeit wichtigsten Bitcoin-Markt der Welt austrocknen. Wie es aktuell aussieht, geht Chinas Zentralbank sogar voran:

Warten wir es ab. Der Kurs von Bitcoin kann und wird wahrscheinlich sogar noch weiter steigen. Aber es wäre das erste Mal in der Chart-Geschichte, wenn es dann nicht zu einem Crash kommen würde!

39 Kommentare

39 Comments

  1. Avatar

    btc-erfahrener

    4. September 2017 12:18 at 12:18

    Nicht Kritikfähig der Autor? Sie haben sich augenscheinlich nicht hinreichend mit der Materie befasst und reagieren hier wie ein Kleinkind, das nicht bekommen hat was es wollte. Hier für Sie, die positive Rückmeldung.

    • Avatar

      Markus Fugmann

      4. September 2017 12:23 at 12:23

      @btc-erfahrener, ja, ich bin ein unzufriedenes Kleinkind 🙂 Aber hätte doch gerne von Ihnen ein paar Argumente, sonst fangen ich das Plärren an!

      • Avatar

        btc-erfahrener

        4. September 2017 13:23 at 13:23

        Bei Ihren Niveau-Limbo kann ich leider nicht mithalten.

        Ich bin realistisch genug, konstieren zu können, dass das kleine Rückmeldefeld für konstruktive Konversation nicht ausreichend ist. Das versteht sich, oder? Ein „paar Argumente“ werden der Komplexität des Themas mitnichten gerecht.

        • Avatar

          Markus Fugmann

          4. September 2017 13:29 at 13:29

          @btc-erfahrener, ist das wirklich Ihr Ernst?? Da liegt doch der Verdacht sehr nahe, dass Sie gar keine Argumente haben! Dass die Kommentarfunktiondafür nicht ausreichen würde, halte ich für eine ziemlich faule Ausrede!

          • Avatar

            btc-erfahrener

            4. September 2017 13:50 at 13:50

            mit Ihrer Schmalspur-Rhetorik erreichen Sie nichts bei mir.

            Ich beschließe diese offensichtlich ziellose Kommentieren kurz und knapp. Ihnen verbunden mit dringenden Aufruf, sich mit der Materie mal genau auseinanderzusetzen…

            „Das große Unglück bei uns alten Spekulanten ist, daß wir zwar viele Erfahrungen gesammelt, unsere Waghalsigkeit jedoch verloren haben.“

            André Kostolany (1906-99), amerik. Börsenkolumnist ungar. Herkunft

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            Markus Fugmann

            4. September 2017 13:59 at 13:59

            @btc-erfahrener, Sie verhalten sich wie ein Gläubiger, der dem Skeptiker sagt, er müsse die Schriften lesen, um das zu verstehen. Aber ich muß z.B. nicht die Bibel kennen, um zu sagen, dass die Annahme eines überirdischen Wesens, das die Welt aus dem Nichts geschaffen hat und dann seinen Sohn zur Heilung der Welt ans Kreuz nageln läßt, eher irrational ist und mit den tatsächlichen historischen Abläufen nicht viel zu tun hat.
            Warum bringen Sie nicht ein einziges Argument? Sondern sagen immer wieder: ich hätte keine Ahnung? Haben Sie Ahnung?

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    Altbär

    4. September 2017 12:20 at 12:20

    @Herr Fugmann,dem Kommentar ist Nichts beizufügen,als ich gestern gelesen habe dass UBS u.CS eine Kunstwährung einführen wollen ist mir gerade der Vergleich mit Tesla eingefallen.Tesla war der erste Elektroautobauer mit einem gewissen zeitlichem Vorsprung,als ich aber gelesen habe welche Projekte die grossen Autobauer mit finanziellem Hintergrund in der Pipeline haben wird Tesla nur noch einer unter vielen sein.Ich denke so wird es auch mit Bitcoin u.s.w. gehen.Diejenigen die daran glauben sollen das Spiel mitmachen, mir sind schon die Aktien u. Devisenmärkte spekulativ u.unrealistisch genug.

    • Avatar

      Walter Schmid

      4. September 2017 14:13 at 14:13

      Gutes Beispiel! Das Heer ahnungsloser gutgläubiger und gleichzeitig unbelehrbarer Anleger dürfte bei Bitcoins noch deutlich größer sein, als bei Tesla. Was nutzt es dem Zwerg, wenn er eine geniale Erfindung macht, sie aber vor den Riesen nicht schützen kann?

      • Avatar

        Walter

        6. September 2017 19:32 at 19:32

        1. Tesla ist nicht Musks Idee gewesen
        2. Müsste es einen Grund geben, warum
        Bitcoin sich gegen Altcoins behaupten soll, dann hätte er überlebenschancen (Marktkapitalisierung, etc. )
        3. Bitcoin wird nicht überleben, da nicht anonym.
        4. ist Tesla nicht der Marktführer in autonomen fahren, nur der Marketing aktivste Mitbewerber (wer ist weiter? Daimler, Magna, Audi – nur nicht auf der Straße

  3. Avatar

    Guido

    4. September 2017 13:43 at 13:43

    Überall diese Aufregung um die Wertstellung gegen FIAT. Es jammern immer nur die Zocker, die sich ihren persönlichen Prof aus dem Markt schneiden wollen. Wer Bitcoin zu seinem Geld gemacht hat, der hortet nicht, sondern tauscht sein FIAT incoming in BTC, um es als Tauschmittel zu verwenden. Mittlerweile geht das schon zu 100%. Denjenigen ist übrigens die Bewertung relativ schnuppe. Am Ende landet es dann doch noch in Fiat aber für den Fall eines Griechenland Szenarios bleibt er wenigstens liquide. Es gab vor Bitcoin hunderte Versuche, mit einer digitalen Währung dem Schuldgeld eine Alternative gegenüber zu stellen. Allen wurde der Kopf abgeschlagen. Selbst E-Gold mit allen Lizensierungen hatte es nicht überlebt. Die dezentrale Blockchain aber lässt neue Köpfe nachwachsen. Es ist nicht mehr einzufangen. Die Banken Coin Projekte sind nur ein Versuch, ihrer Kundschaft zu vermitteln, dass sie nicht abwandern brauchen. Man hat ja nun auch einen Coin. Aber die Eigenschaften von Bitcoin können sie nicht erfüllen, weil genau die ihrem Geschäftsmodel entgegen stehen. Ich stimme als Bitcoin User dem Markus zu. Eine Korrektur / Crash ist nur natürlich, weil die meisten Bitcoin als Asset behandeln und nicht als Tauschmittel. Ob es dadurch aber zu einem Trendwechsel kommt, entscheidet der Intellekt der Menschen. Bitcoin ist wohl das Demokratischste, was die Menschen jeh hatten.

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      Dieter G.

      4. September 2017 20:02 at 20:02

      Öhmmm….was is´n FIAT ?

      Danke im Voraus für die Info.

      Dieter

      • Avatar

        Markus Fugmann

        4. September 2017 20:16 at 20:16

        @Dieter, kuckst du hier:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Fiatgeld

        • Avatar

          Dieter G.

          4. September 2017 22:42 at 22:42

          @Markus Fugmann: besten Dank für den Link. 🙂

          Liebe Grüße

          Dieter

      • Avatar

        joah

        4. September 2017 22:23 at 22:23

        Eine Rostlaube auf vier Rädern von den Itakern. 😀

        (sorry, aber war so schön passend)

        • Avatar

          Dieter G.

          5. September 2017 09:13 at 09:13

          War ja auch mein erster Gedanke. Was hat einer der schlechtesten Autobauer mit Bitcoin zu tun? Da konnte was nicht stimmen.

          Und siehe da, dank des Links von Markus Fugmann, zunächst mal nix. Beim zweiten Hinschauen dann aber doch. Denn FIAT-Geld bedeutet wohl soviel wie: kein innerer Wert :-), also ähnlich einem FIAT Panda aus den 80ern.

          Liebe Grüße

          Dieter

  4. Avatar

    berti

    4. September 2017 14:01 at 14:01

    Fugi ist der Beste!!!!

    (Ich habe keine Ahnung, aber das weiss ich)

    • Avatar

      gerd

      4. September 2017 14:53 at 14:53

      Guut, berti.

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    Walter Schmid

    4. September 2017 14:22 at 14:22

    Herr Fugmann, Sie haben absolut Recht! Ihre Schlussfolgerungen zu den Bitcoins sind unwiderlegbar wahr. Und Ihr Beispiel mit der Bibel ist allzu treffend.

  6. Avatar

    Walter Schmid

    4. September 2017 14:35 at 14:35

    @btc-erfahrener
    Sie können sich freuen, dass Herr Fugmann so viel Geduld mit Ihnen hatte. Aus meiner Sicht sind Sie nur ein nerviger Dummschwätzer, von dessen Kommentaren niemand auf dieser Seite irgend etwas profitieren kann.

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    Bademeister

    4. September 2017 17:09 at 17:09

    Ich suche gerade einen Schein zum BTC shorten.
    Habt ihr da eine Idee, glaub da gibts nicht viel Auswahl.
    Wäre sehr dankbar für eine dbz. WKN.
    Danke!

    • Avatar

      Walter Schmid

      4. September 2017 19:29 at 19:29

      Mit CFD’s können Sie Bitcoins shorten.

  8. Avatar

    Thomas Lechner

    4. September 2017 21:44 at 21:44

    Zitat: „Nur: schon vor eingen Jahren war ja klar, dass die Anzahl der Bitcoins mengenmäßig begrenzt ist – und der Kurs stieg dennoch nicht so schnell und so massiv in die Höhe wie derzeit. “
    Kommentar:
    1. zur Rechtschreibung: Nicht „eingen Jahren“, sondern „einigen Jahren“ !
    2. zum Inhalt: Es ist NOCH IMMER ca 95% der Menschen NICHT klar, wie Bitcoin funkioniert und wie die coins begrenzt sind. Der weltweite Aufwachprozess findet jetzt statt. Wenn der Taxifahrer und der Schuhputzer den chart analysieren, sollte man aussteigen – bis dahin ist es noch ein weiter Weg…..

    • Avatar

      Michael

      5. September 2017 01:56 at 01:56

      @Herrn Schlau: Zur Rechtschreibung: …den Chart analysieren, nicht …“den chart analysieren. Ein Anglizismus wird in der deutschen Sprache laut Duden auch groß geschrieben, das gilt auch für die „coins“ mitten im Satz davor.
      Wenn schon schlau, dann aber richtig 😉

      Hochachtungsvoll
      Ein Taxifahrer und Schuhputzer, der seine Heimatsprache beherrscht.

      • Avatar

        Thomas Lechner

        5. September 2017 14:21 at 14:21

        Rechtschreibung ist im Kommentarbereich nicht so wichtig wie im Haupttext. Sonst hätte ich meinen Text wohl nochmals durchgelesen und der Fehler „funkioniert“ wäre mir nicht passiert. Ich sehe den Kommentarbereich als einen Übergangsbereich zw. Haupttext und „chat“ (wo Rechtschreibung etc. keine Rolle spielt).

        • Avatar

          Gerd

          5. September 2017 15:34 at 15:34

          Jaaa, jaa.
          Haha.

  9. Avatar

    joah

    4. September 2017 22:18 at 22:18

    Sehr guter Artikel, exakt meine Wellenlänge. Die Reaktionen selbiger in deren eigener Echo-Blase zeigen schon sehr eindeutig, wo die Fahrt hin geht: Ikarus lässt grüßen. Und jetzt darf sich noch einjeder vorstellen, wohin diese geblendete Masse final wohl hinsteben wird…

  10. Avatar

    Jp

    4. September 2017 23:26 at 23:26

    „Mein Hauptargument ist: ich habe schon viele Charts gesehen, die wie der Bitcoin-Chart in kurzer Zeit nach oben explodiert sind. Keiner davon, kein einziger, war nachhaltig, es kam ausnahmslos immer dann in der Folge zu einem Crash.“

    Ganz schwaches Argument…es gibt auch genug Charts wie MSFT, Google, AMZN, die der Erdanziehungskraft entronnen sind.

    Sehr wahrscheinlich wird BTC irgendwann crashen und sich wieder halbieren, aber keiner kann sagen, ob von 10k auf 5k, oder ob es bei 100k auf 50k passiert.

    Vielleicht entwerten sich auch alle anderen Cryptos und nur BTC nicht.

    Kein Chart der Welt kann das vorhersagen…reine Kaffeesatz leserei…aber man muss seinrn Lesern ja auch was bieten. 😉

    Gruß

    • Avatar

      Markus Fugmann

      5. September 2017 06:27 at 06:27

      @Jp, man sehe sich Charts von Microsoft etc. an: die steigen langsam und kontinuierlich, explodieren nicht plötzlich wie bei Bitcoin..

  11. Avatar

    Emm wie Meikel

    5. September 2017 05:59 at 05:59

    Wie im Artikel bereits ausgeführt, sind Bitcoins in ihrer Anzahl begrenzt, Kryptowährungen an sich jedoch nicht. Inzwischen gibt es schon mehr als 900 davon. Braucht kein Mensch und nutzt auch kein Mensch, außer zur reinen Spekulation auf noch höhere Preise (eine typische Tulpenmanie).

    Selbstredend blinken in den Augen so mancher Gierlinge große Dollarzeichen, wenn sie den laufenden Hype sehen. Entsprechend groß ist die Anzahl der in diesem Jahr neu aufgelegten Kryptowährungen und auch die Anzahl derer, die noch schnell zu Höchstpreisen einsteigen wollen, in der Hoffnung auf das schnelle, leicht verdiente Geld.

    Daß sich die Herausgeber (noch vor der Veröffentlichung) einen riesigen Batzen ihrer eigenen Coins gesichert haben, um alsbald kräftig „abcashen“ zu können, versteht sich von selbst. Wer reichlich „Spielgeld“ zur Verfügung hat, kann sich wegen meiner einen Bitcoin-Lottoschein kaufen, sollte jedochjederzeit mit einem (beinahe) Totalverlust seinen Einsatzes rechnen.

  12. Avatar

    Wolfgang M.

    5. September 2017 07:34 at 07:34

    Hat eigentlich jemand schon den Stromverbrauch bei dem Umgang mit diesen Kryptowährungen erwähnt? Derzeit über 12 Terrawattstunden, soviel wie ein ganzes Land (< Nr. 80 auf der Welt) verbraucht, mit steigender Tendenz. Das Mining rentiert sich in vielen Ländern wegen der hohen Stromkosten nicht und ein Zahlungsvorgang benötigt mehrere 1000 mal soviel Energie wie eine Visacard-Transaktion. Da freuen sich bestimmt die Länder, die das Pariser Klimaabkommen zur CO2-Reduktion unterzeichnet haben. Nur ein Aspekt. Gruß

    • Avatar

      Segler

      5. September 2017 14:52 at 14:52

      Wg. Co2:
      Die Miner sitzen vor allem dort, wo es den Strom im Giga-Überfluss gibt:
      Beispiel Island mit seinen Dampfturbinen gespeist aus heissem Geysirwasser, oder in Norwegen, wo es Wasserkraft fast ohne Ende gibt. Und ganz ohne Cozwei Produktion.

      • Avatar

        Gerd

        5. September 2017 16:19 at 16:19

        Ich frag mal ganz schüchtern nach.
        Ist das wirklich so?

        • Avatar

          Emm wie Meikel

          5. September 2017 17:23 at 17:23

          Hab vor ein paar Jahren selbst Mining mit einem dedizierten Miner (also kein schwaches GPU oder CPU Mining) betrieben, jedoch eher aus Technikbegeisterung und als Hobby (ich fand die ganze Sache fastzinierend). Die Stromkosten in Deutschland mit steigender Difficulty wurden mir jedoch irgendwann zu heftig und die ständigen Blasgeräusche der Lüfter gingen mir irgendwann auf den Wecker. Hinzu kommt der Zwang, etwa alle 12 Monate schon wieder neue, noch leistungsfähigere Hardware kaufen zu müssen, um noch halbwegs mithalten zu können.

          Die größeren Miner beziehen ihren Strom entweder für wenige Cents in den entsprechenden Ländern/Orten und viele Kleinere (ihre Zahl ist nach dem letzten Crash stark geschrumpft) klauen ihn oft einfach aus dem Netz oder Nutzen Stromanschlüsse auf der Arbeit. Da gibt es Leute, die nehmen richtig viel Geld in die Hand, mit dem Ziel, damit Geld zu verdienen. Miner sind sozusagen die Tulpengärtner und die Herausgeber neuer Währungen die Züchter, welche immer wieder neue Tulpensorten kreuzen oder kreieren. Die Parallelen zur Tulpenblase sind frappierend 🙂

          Ähnlich wie bei einem Goldrausch werden jedoch nicht die (kleinen) Miner „reich“, sondern jene, die ihnen die Schaufeln (das Miningequipment) verkaufen und jene, die ihren Strom (fast) umsonst beziehen können. Das war mal ein kleiner Einblick.

  13. Avatar

    Manuel Schneider

    5. September 2017 10:23 at 10:23

    Jedes mal wird wieder gezittert wenn Herr Draghi am Mic ist. Ist die Party jetzt zuende? Alleine das es Bitcoin mit seinem Konzept überhaupt gibt sollte einen schon zu denken geben. Es ist die Evolution des Geldes. Bitcoin und Währungen sind an sich komplett wertlos, erst der Glaube an sie gibt Ihnen einen Wert.

    Der eine sagt das, der andere sagt das bla bla

    Ich sehe im echten Leben nur, dass ich mir vom selben Geld immer weniger kaufen kann und Polizisten Menschenjagt auf die Bevölkerung macht und Zentralbankbesitzer jährlich Ihre garantierte Rendite einfahren. Das schafft bei mir jedenfalls kein Vertrauen.

    WO soll ich nun Investieren? Und das ist eine ernst gemeinte Frage. Anscheined hängt die Wallstreet nur an wenigen Schlüsselaktien:
    Facebook
    Irgendwo ist die Grenze
    Amazon
    In den nächsten 2 Jahren werden dezentrale Marktplätze sowie Cloudspeicher nur so aus dem Boden sprießen.
    Netflix
    Chart sieht aus wie Bitcoin…
    Apple
    Apple?

    Absolute Zukunftsprojekte oder Auslaufmodelle?
    Bitcoin ist nicht nur Bitcoin. Es gibt bereits viele erfolgsversprechende Projekte. Und um in Sie zu investieren muss ich nunmal Bitcoin kaufen, deshalb steigt der Preis. Genauso wie bei Ethereum und den ganzen Pump und Dump ICO Müll, was darüber läuft. Hinter Bitcoin formiert sich schon eine ganze Industrie. Ich wunder mich dann manchmal wenn von Bubble gesprochen wird. Mit TenXkarte kann ich dann hoffentlich ganz normal bezahlen gehen, wenn kein Regulator kommt. In Asien sieht die Sache da schon besser aus. Und das ist bereits Real!
    Und wenn die Bubble platzt (ist sie ja auch schonmal 2013). Dann halte ich eben wie Amazon solide Projekte 20 Jahre lang. Nach dem Anstieg über 3000 war es für mich schon die größte Blase, die es jemals gegeben hat.
    Das gestrige Desaster war doch wunderbar. Alles im Sonderangebot!

    Ich hoffe ja dass sich beide Welten vereinigen und ich mal Forex, Coins, Aktien und Zertifikate auf einer dezentralen Plattform handeln kann. Dann kann jeder für sich selbst entscheiden.

  14. Avatar

    PK

    5. September 2017 10:58 at 10:58

    Fugi: Das mit Gott und Bibel ist ein schöner Vergleich. Dennoch muss man zur Kenntnis nehmen, daß derzeit ein großer Teil der Menschheit an Gott glaubt, allerdings nicht alle an den selben (Daher kann es ja auch viele Bitcoins geben). Wie immer ist entscheidend, was die dumpfe Mehrheit glaubt, und nicht was Fugi oder ich glauben.
    Derzeit findet aber so gut wie kein echter Umsatz bei Bitcoins statt was echten Warenaustausch betrifft.
    Wie sollte eine Firma, die Zahlungen in Bitcoin akzeptiert auch mit den extremen Schwankungen umgehen. Die sichern sich doch schon gegen 1% pro Jahr ab (Euro/Dollar etc.).
    Aber solche kleinen Details sind ja für die Bitcoin Jünger alle unwesentlich.
    Bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis hier der Gesetzgeber aktiv wird. Man könnte es mal mit einer Transaktionssteuer probieren.
    Im Prinzip sind die Gewinne aus den Bitcoin Transaktionen ja sowieso abgeltungssteuerpflichtig. Schon alleine um das kontrollieren zu können, könnte/müsste der Gesetzgeber eingreifen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
    Die Argumentation, wie phantastisch die Bitcoin Technologie ist, ist total naiv, da es nicht drauf ankommt, was für den Verbraucher Vorteile bringt, sondern für die staatliche Überwachung. Und für die ist Bitcoin wirklich gar nicht gut.

    • Avatar

      Thomas Lechner

      5. September 2017 14:29 at 14:29

      -> Das Gute an Bitcoin ist ja, daß es für die staatliche Überwachung gar nicht gut ist.
      Die Menschheit muss sich endlich vom sozialistischen Staatskraken befreien – nur dann kann jeder ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben führen. Der freie Wettbewerb von Währungen (das „Wählen-können“) ist ein zentraler Bestandteil eines selbstbestimmten Lebens.
      Der Staat kann und will nur überwachen / kontrollieren / Gehirne waschen / bevormunden (nudging) / besteuern und umverteilen und dabei mitkassieren / Günstlinge fördern / Macht erhalten / Staubsaugerleistung begrenzen / etc..
      Ein Graus für jeden, der sein eigenes Hirn einschaltet.

  15. Avatar

    Ich hasse Schlümpfe

    5. September 2017 16:36 at 16:36

    Nachdem ich das jetzt alles gelesen habe, verkaufe ich jetzt 🙂
    Long erst wieder wenn alle wieder negativ von Bitcoin sprechen….

    • Avatar

      Dieter G.

      5. September 2017 17:00 at 17:00

      Und nachdem ich das alles gelesen habe, bin ich reif für die Klapse. Boah ey…die rauchen doch hier alle ein Zeug, welches auf ´ner Blacklist steht.

      Hossa…Hossa…Hossa…jetzt ist es soweit….tschöö….

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      5. September 2017 17:32 at 17:32

      Vernünftig. Sicher, es kann noch weiter nach oben gehen (siehe auch die verrückte Tesla Sekte), aber wenn du bein 300 oder 400 gekauft hast, würde ich auf die restlichen 100% mögliche Performance pfeiffen und den Sack zumachen.

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Bitcoin

Lohnt sich der Handel mit Kryptowährungen noch?

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Kaum zu glauben, dass Bitcoin bereits 2009 das Licht der Welt erblickte und seitdem die ganze Welt verändern sollte. Zu Beginn waren Kryptowährungen wie Bitcoin nur etwas für Außenseiter oder Freaks. Kaum jemand konnte sich vorstellen, dass Bitcoin eine derart große Rolle auf dem weltweiten Finanzmärkten spielen würde.

Doch Bitcoin blieb nicht die einzige Kryptowährung, sondern es kamen weitere hinzu. Natürlich bleibet Bitcoin die bekannteste virtuelle Währung, jedoch konnten sich auch andere Währungen einen Namen machen. Bekannt sind unter anderem:

– Ipple
– EOS
– Litecoin
– Bitcoin Cash
– Etherum
– Etc.

Kryptowährungen Bitcoin Beispielfoto
Quelle: pixabay

Diese Liste lässt sich natürlich noch weiterführen, da auch immer wieder neue Kryptowährungen hinzukommen. Immer mehr Menschen investieren daher in die geheimnisvollen Währungen. Viele von ihnen mussten allerdings auch schon die leidvolle Erfahrung machen, dass Kryptowährungen auch mit einem hohen Risiko verbunden sind. Kryptowährung kaufen bedeutet auch, sich der Unberechenbarkeit dieser Währungen auszusetzen. Hohe Schwankungen kommen teilweise täglich vor.

Besonders die Jahre 2017 und 2018 waren sehr turbulent und es gab hohe Schwankungen. Zeitweise kostete nur ein Bitcoin bereits 20.000 US-Dollar. Dann gab es aber auch wieder einen Absturz und Bitcoins liegen im Moment immer bei etwa 7.000 bis 8.000 Dollar. Experten sprechen sogar davon, dass Bitcoin verhältnismäßig stabil geworden ist und es keine allzu großen Schwankungen mehr gibt. Doch lohnt sich dann überhaupt noch die Investition in Kryptowährungen?

Hat man den Zug der Kryptowährungen jetzt endgültig verpasst?

Nein, so äußern sich Experten immer wieder. Man sollte nur jeden Morgen mit der Erwartung aufstehen, dass es doch wieder einen Kursabfall geben könnte. Dabei muss man gar nicht immer in die klassische Alternative also Bitcoin investieren, sondern kann auch eine andere Kryptowährung handeln.

Beispielsweise kann man Bitcoin Cash kaufen und so noch Gewinne einfahren. Ähnlich wie im Aktienhandel wo man sich fragt, welche Aktie soll ich kaufen, was ist die beste Aktie für mich? Fragt man sich bei den Kryptowährungen auch, welche Kryptowährung kaufen? Viele Menschen raten dazu, sich eine Kryptowährung auszusuchen, in die man gerne investieren möchte.

Dabei ist es besonders wichtig, dass man regelmäßig investiert, also nicht alles zu einem festen Zeitpunkt, sondern monatlich eine bestimmte Summe. Damit kann man eventuelle Schwankungen und auch Abfälle gut regulieren. Bei Kryptowährungen darf man sich selbst nur nie sagen, dass man den Zug verpasst hätte und man jetzt ja Millionär sein könnte. Das ist die falsche Herangehensweise. Selbst wenn man nach den ersten Erfolgen erst 2014 investiert hätte, konnte man noch einen ordentlichen Gewinn einfahren.

Bei Kryptowährungen hat man den Zug also nie so wirklich verpasst, sondern kann immer noch investieren.

Wie kann man in Kryptowährungen investieren?

Fest steht, dass Kryptowährungen definitiv noch kein sinkendes Schiff sind und man trotzdem noch sehr gut investieren kann. Doch man muss nicht einfach nur einem Bitcoin Club beitreten und kauft dann Bitcoins, sondern es gibt auch noch einige andere Optionen, um bei den Kryptowährungen mitzumischen.

Wer sich die Kryptowährungen erst einmal anschauen möchte, der sollte sich immer auf verschiedenen Handelsplattformen umschauen und die Kurse der virtuellen Währungen über einige Wochen beobachten. Dafür eignet sich beispielsweise 500plus.

Inzwischen wird nicht mehr nur von einer Kryptowährung Börse gesprochen, sondern beinahe jedes Handelsplattform arbeitet auch mit den Währungen. Gerade zu Beginn spielte aber nicht nur der einfache Kauf von Bitcoins eine Rolle, man konnte sie nämlich einfach so und ziemlich günstig erwerben, sondern auch das sogenannte Mining. Dabei ging es darum, sich die Münzen „zu verdienen“, indem man die Rechenleistung seines Rechners zur Verfügung stellte. Denn genau solche Rechner braucht Bitcoin, um funktionieren zu können.

Allerdings lohnt sich das Mining heute kaum noch, obwohl einst sogar ganze Hallen mit Rechnern entstanden sind, um Bitcoins zu generieren. Denn es gibt eine Höchstzahl an Bitcoins, die niemals überschritten wird. Das sind knapp 21 Millionen.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten an Bitcoins zu kommen. Insgesamt kann man in alle Kryptowährungen so investieren, wie man es bei Aktien auch tun würde.

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Bitcoin

Bitcoin: Das Interesse an Optionen ist gering

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Ein ausgedachtes Symbolbild für den Bitcoin - Optionen wenig nachgefragt

Lange wurden sie erwartet und zum Schluss gab es sogar einen Wettstreit darum, wer zuerst Optionen auf den Bitcoin herausgeben würde. Und als es an der Chicago Mercantile Exchange (CME), der weltgrößten Warenterminbörse, gestern endlich soweit war, fehlte schlicht das Interesse von Investoren und Tradern!

Lediglich 54 Kontrakte, stellvertretend für 270 Bitcoins, wurden am ersten Handelstag gehandelt. Die Kontrakte wurden schlicht ignoriert. Das wundert aber nicht. Entgegen dem Hype um Krypto-Derivate ist auch das Handelsvolumen in den Bitcoin-Futures, die den Optionen zugrunde liegen, sehr gering. Im Januar- und Februar-Kontrakt wechselten einige Tausend Kontrakte den Besitzer. Dagegen wurden fast eine Million E-Mini S&P 500 Futures und fast 50.000 Optionskontrakte gehandelt.

Die Idee war gut, doch der Markt ignoriert sie

Dabei hat der Handel von Bitcoin-Derivaten durchaus Vorteile gegenüber dem Handel der Bitcoins selbst. So haben die meisten professionellen Anleger strikte Anlagerichtlinien. Ein Fonds oder Vermögensverwalter kann nicht einfach für einen Kunden eine Wallet anlegen und mit Kundengeld Bitcoins kaufen. In der Regel liegt das Kundengeld bei einer Depotbank, alle Transaktionen müssen bei der Depotbank durchgeführt und die gekauften Anlagen dann auch bei dieser Depotbank verwahrt werden. Eine Krypto-Wallet scheidet daher in den meisten Fällen aus. Futures und Optionen an der CME können hingegen problemlos in den etablierten Strukturen für Wertpapiertransaktionen erworben, verwahrt und verkauft werden, sofern der institutionelle Anleger die Erlaubnis seiner Kunden hat, Kryptowährungen als Basiswert und Derivate als Instrument zu handeln.

Lesen Sie an dieser Stelle einen Artikel mit der grundsätzlichen Frage, ob es 2020 einen großen Schub im BTC geben wird.

Zudem lassen sich vor allem mit Optionen diverse Handelsstrategien leicht abbilden, die mit dem Basiswert Bitcoin selbst nicht möglich wären. So könnten Anleger und Trader mit Optionen Nutzen aus der zuweilen sehr hohen Volatilität von Bitcoin ziehen, indem Optionen verkauft werden. Der Optionspreis hängt schließlich immer auch von der Volatilität des Basiswerts ab. Je höher die ist, umso bessere Verkaufspreise lassen sich für Optionen erzielen. Die Idee, Optionen und Futures anzubieten, war also durchaus gut und naheliegend. Was fehlt, ist schlicht das Interesse institutioneller Anleger.

Ältere Bitcoin Optionen werden noch seltener gehandelt

Neben der CME gibt es auch noch Bitcoin Optionen an der Intercontinental Exchange (ICE). Dort werden Optionen auf den Bakkt Bitcoin Future gehandelt. Bakkt hat sich darauf spezialisiert, Bitcoin-Derivate anzubieten, an deren Endfälligkeit die physische Lieferung des Basiswerts steht. Mit physischer Lieferung ist gemeint, dass bei Fälligkeit der Kontrakte kein Wertausgleich in einer nationalen Währung stattfindet, sondern Bitcoins geliefert werden oder geliefert werden müssen. Die Optionen auf den Bakkt Bitcoin Future gibt es schon einige Wochen länger als die Optionen an der CME. Doch auch die Bakkt Optionen werden vom Markt ignoriert. Das an sich schon geringe Handelsvolumen an der CME am ersten Tag war bereits ausreichend, um das gesamte Handelsvolumen in den Bakkt Optionen seit der Auflegung Anfang Dezember 2019 zu übertreffen.

Das geringe Interesse institutioneller Anleger an den Derivaten steht in starken Kontrast zu den Erwartungen an die Produkte und auch zur Investmentstory, die Krypto-Fans immer wieder erzählen. Regulierer stellten sich lange gegen Derivate auf Kryptowährungen. Besser gesagt: Sie stellen sich noch immer dagegen. So wird in Großbritannien ein Verbot von Derivaten auf Kryptowährungen diskutiert. Doch das geringe Interesse an diesen Produkten zeigt, dass die Sorgen der Regulierer unbegründet sind. Was kaum gehandelt wird, kann auch keine Risiken für Verbraucher, Anleger und Märkte bedeuten.

Aber auch Krypto-Fans bekommen vom kaum vorhandenen Handelsvolumen einen kräftigen Dämpfer verpasst. Institutionelle Anleger und Trader stellen den Großteil des an den Kapitalmärkten aktiven Kapitals. Was die institutionellen Anleger ignorieren, hat kaum eine Chance, globale Verbreitung und Dominanz zu erlangen. Genau die ist in Kryptówährungen wie Bitcoin und Ethereum aber bereits eingepreist und wird stets als Kaufgrund angeführt. Die in der Regel besser informierten institutionellen Anleger haben offensichtliche arge Zweifel an der Investmentstory rund um Kryptowährungen. Zumindest im Hinterkopf behalten und beim Anlegen langfristiger Positionen bedenken sollten Sie das. Als Trading-Instrument zum Erzielen schneller Gewinne, dafür sind Kryptowährungen sehr gut geeignet, als Langfristanlage vielleicht weniger gut.

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Aktien

Dax auf Rekordkurs, Gold-Turbulenzen, Ideen zu Bitcoin und Palladium

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Der gute Jahresstart im Dax ist das Thema im Wochenrückblick von Sissi Hajtmanek und Manuel Koch im folgenden Video. Auch wird der statistische Vergleich besprochen, ob das gesamte Börsenjahr 2020 gut verlaufen wird nach diesem tollen Start. Die starken Turbulenzen im Gold sind natürlich auch ein Thema. Das Unterhaus in London hat dem Brexit für das Datum Ende Januar nun endgültig zugestimmt. Das Thema hat seinen Schrecken für die Börse nun endgültig verloren. Ängste sind eingepreist. Besprechen tun die beiden auch zwei Empfehlungen der Trading House Börsenakademie. Der Bitcoin hat nach monatelanger Schwäche jüngst spürbar zugelegt. Ein konkreter Einstiegspunkt mit einem Kauf-Limit wird angesprochen. Das Edelmetall Palladium hat letztes Jahr schon gut zugelegt. Hier gibt es eine Kauforder zu aktuellen Kursen. Der derzeitige Trend soll weiter laufen.

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