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Bitcoin

Bitcoin: Die Notenbanken „riechen“ die Gefahr – und wollen jetzt eingreifen!

Vermutlich haben die Notenbanker mit allem gerechnet – nur nicht damit, dass es eine sehr ernst zu nehmende Attacke auf ihr Geldmonopol geben würde in absehbarer Zeit. Und genau das ist jetzt der Fall mit dem Aufstieg der Kryptowährungen – aktuelle Aussagen des EZB-Direktoriumsmitglieds Nowotny zeigen, wie nervös die Hüter des Geldmonopols inzwischen sind!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Vermutlich haben die Notenbanker mit allem gerechnet – nur nicht damit, dass es eine sehr ernst zu nehmende Attacke auf ihr Geldmonopol geben würde in absehbarer Zeit. Und genau das ist jetzt der Fall mit dem Aufstieg der Kryptowährungen – wobei Bitcoin das „Schlachtschiff“ dieser Kryptowährungen ist, wenngleich der Anteil der Marktkapitalisierung von Bitcoin am gesamten Krypto-Markt durch den Aufstieg anderer Kryptowährungen wie etwa Ripple konstant zurück geht.

Aber die Notenbanken „riechen“ die Gefahr, die dadurch für ihr bisher unangefochtenes Geldmonopol entsteht, schließlich sind Kryptowöhrungen wie auch das von den Notenbanken beherrschte Papiergeld „Schöpfungen aus dem Nichts“, also ein FIAT-System, das alleine auf dem Glauben basiert, ohne dass der Währung ein intrinsischer Wert zugrunde liegen würde. Man könnte daher auch die Kryptowährungen als „FIAT-Geld hoch zwei“ bezeichnen, da nunmehr nicht eine etablierte Institution, sondern meist eine dezentralisierte (Glaubens-)Gemeinde kollektiv die Kryptowährung kontrolliert.

Und dieser drohende Kontrollverlust ist es offenkundig, der die Notenbanken umtreibt – sollten sich die Kryptowöhrungen wirklich als Zahlungssysteme etablieren, würden die Monopolisten ihr Monopol verlieren, was man naturgemäß zu verhindern sucht.

Und was macht man als Notenbanker, wenn man Angst vor Kontrollverlust hat? Man weist auf die vermeintlich kriminelen Machenschaften hin, mittels derer die Kriminellen sich angeblich dieser neuen Kryptowährungen bedienen (wobei derzeit vor allem Monero der Liebling von Dunkelmännern ist, weil dort die Anonymisierung deutlich leichter ist als etwa bei Bitcoin!). Genau in diese Richtung argumentiert nun in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ der Chef der österreichischen Zentralbank Nowotny, der bei der EZB Direktoriumsmitglied ist.


Ewald Nowotny
Von E.Schumm – Eigenes Werk (Originaltext: eigen), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20624378

Es könne doch nicht sein, so Nowotny, dass man etwa den 500-Euro-Schein eingestellt habe und strikte Regeln für jede noch so kleine Finanzinstitution definiert habe, während man bei den dunklen Machenschaften von Kriminellen, die sich dabei der Bitcoins bedienten, einfach tatenlos zusehe. Jeder, der an einer Bitcoin-Transaktion beteiligt sei, müsse seine Identität offen legen, so Nowotny weiter.

Und dann das bekannte Lied der Notenbanker: diese Kryptowährungen seien doch eigentlich keine Währungen, sondern eher ein Gut, das eben gehandelt werde, weshalb man eben auch etwa Bitcoin-Transaktionen mit einer Mehrwertsteuer belegen müsse!

Notwotny selbst scheint nun bemerkt zu haben, dass die Kryptowährungen in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen sind – das schließt er aus der offenkundig persönlichen Erfahrung, dass er in der Wiener U-Bahn von Menschen gefragt werde, ob sie besser Bitcoins als Gold kaufen sollten als Absicherung ihrer finanziellen Zukunft. Noch, so Nowotny, müsse man wohl nicht einschreiten, weil Bitcoins als Zahlungsmittel bisher ungeeignet seien (vor allem zu langsam), aber wenn sich das Verhalten der Menschen ändere, müsse man darauf reagieren – und eben regulieren!

Man kann sie förmlich riechen, die Verunsicherung der Geld-Götter – das zeigen die Aussagen Nowotnsy ziemlich klar. Das Monopol wackelt – die Notenbanker sind jetzt wohl auch offiziell im Kampf zur Verteidigung des Monopols!

40 Kommentare

40 Comments

  1. Avatar

    bigben

    3. Januar 2018 12:21 at 12:21

    „Es könne doch nicht sein, so Nowotny, dass man etwa den 500-Euro-Schein eingestellt habe … “

    tja, herr nowotny, auf jede aktion folgt eine reaktion. das gedruckte geld will eben irgendwohin!

    mfg und frohes neues an die redaktion

  2. Avatar

    Wolfgang Koch

    3. Januar 2018 12:39 at 12:39

    Denn 1.kommt es anders,als man 2.denkt !Gehen den dunklen Fürsten der „ultralockeren Geldpolitik“ etwa die Nerven durch?Befürchten Sie,ihr unseelig angewandtes Fiatgeldmonopol zu verlieren?Wer nicht hören will,muss fühlen!Warnungen gab es in der Vergangenheit zuhauf.Ich denke und hoffe nicht,dass die diversen Krypto“währungen“ die, sowas von abgehobene Finanzwelt,implodieren lässt.Eine wirksame Erziehungsfunktion,sollten Sie aber schon entwickeln!Wenn Mario D.sein bisher an den Tag gelegtes dämonisches Grinsen vergeht wäre schon mal ein Anfang gemacht!

  3. Avatar

    Mr. Jones

    3. Januar 2018 12:42 at 12:42

    Genau das ist der Punkt, Geldmonopol, das liegt in der Hand (FED) nur weniger, die sich an der ganzen Weltbevölkerung bereichen. Alle die versucht haben aus dem Dollar auszusteigen sind ausgebombt worden, Irak, Libyen usw.. Die letzten echten Staatsbanken sind der Iran, Syrien und Nordkorea, spätestens jetzt sollte jedem klar sein weshalb diese Länder ständig im Gespräch sind. Ohne das Geldmonopol, Geld aus dem nichts schaffen, könnten die nicht ständig neue Kriege starten. Und das ist mit dem Bitcoin/Blockchain nicht drin, derartige Transaktionen wären zu mächtig.

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    Gerd

    3. Januar 2018 13:25 at 13:25

    Ich glaube nicht, dass es eine Gefahr gibt, welche für Notenbanken riechbar wäre.
    Wenn schon für für Kriminalbehörden oder Steuerämter.

    Zum einen können Kryptos nicht, wie im Text bemerkt, vergleichbar wie
    Fiat-Notenbankgeld einfach aus dem Nichts geschaffen werden. Ganz im Gegenteil, Kryptos benötigen das Notenbankgeld, ansonsten blieben sie selbst nämlich ein Nichts.

    Zum anderen wird durch die Kryptos dem (Fiat)-Geldkreislauf weder Kaufkraft entzogen, noch nimmt die Kaufkraft zu. Es findet lediglich ein Austausch zwischen dem Fiatgeldbesitzer und dem Kryptobesitzer statt. Nach einer Transaktion hat der Kryptoabgebende das Fiatgeld, was kurz zuvor noch der neue Kryptobesitzer hatte. Da ändert sich am Fiat-Geldvolumen absolut nichts. Wäre es anders, müsste ich das von vielen anderen Assets auch unterstellen, beispielsweise bei Finanzderivaten.

    Und desweiteren kann auch ein eventueller großer Einbruch der Kryptokurse keine Wirtschaftskrise nach sich ziehen, weil der Erwerb von Kryptos nicht in der Weise kreditfinanziert wird, dass der Krypto selbst beliehen wird.
    Anders als ein kreditfinanziertes Depot, bei dem Aktien erworben werden können, durch Beleihung eben genau auch dieser Aktien. Oder bei Immobilien.

    Also, da gibt es m. E. für Notenbanken nichts zu erschnüffeln.

    • Avatar

      baeuerin

      3. Januar 2018 13:39 at 13:39

      Gerd,
      sei ehrlich…,bist schon wieder im Haifischbecken der Kryptos unterwegs?

      • Avatar

        Gerd

        3. Januar 2018 13:55 at 13:55

        Nein, baeuerin, bin ich nicht, das ist wirklich ein Haifischbecken.
        Ich habe nur versucht, den volkswirtschaftlichen Sachverhalt aus meiner Sicht zu beschreiben.

        Hab ich doch auch gar nicht nötig. Mir reicht doch schon, wenn der DAX in Bälde bei 15000 steht. Hohoho und hihihi, nicht wahr?
        So wie du ja auch der König von Mallorca, eeehm, Pattaya sein wirst, wenn Gold bei 1500 steht.

        • Avatar

          Gerd

          3. Januar 2018 13:56 at 13:56

          Ich hoffe mal, das wird nicht umgedreht sein. Gold bei 15000 und der DAX bei 1500. Ohohohoho.

          • Avatar

            baeuerin

            3. Januar 2018 14:15 at 14:15

            Bei 15000$…dann wuerde ich in meinen alten Tagen,noch $$$Millionaer werden….!

        • Avatar

          baeuerin

          3. Januar 2018 14:11 at 14:11

          Gerd,
          Koenig v.Bangkok….denn fuer Pattaya(HAM-Reeperbahn),bin ich schon zu alt.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      3. Januar 2018 13:59 at 13:59

      @Gerd, Sie schrieben:

      „Zum einen können Kryptos nicht, wie im Text bemerkt, vergleichbar wie
      Fiat-Notenbankgeld einfach aus dem Nichts geschaffen werden. Ganz im Gegenteil, Kryptos benötigen das Notenbankgeld, ansonsten blieben sie selbst nämlich ein Nichts.“

      Warum soll das so sein? Man wird bald Kryptowährung gegen Kryptowährung handeln können, dan braucht es erst einmal das Notenbank-Geld gar nicht mehr..

      • Avatar

        Mr. Jones

        3. Januar 2018 14:25 at 14:25

        Genau so ist’s, Krypto gegen Krypto. Einer hat’s gerafft!

      • Avatar

        Gerd

        3. Januar 2018 15:27 at 15:27

        „…dann braucht es erst einmal das Notenbank-Geld gar nicht mehr..“

        Das wäre, als würden Sie sagen, es gibt doch schon Männer und Frauen.
        Um das Leben auf der Erde am Laufen zu halten, braucht es die Männer jetzt gar nicht mehr.

        Und am Anfang war das Wort, sprach Jesus, und das Wort ist Fleisch geworden.
        Am Anfang war es nur ein Bit oder Byte (das schreibe ich laienhaft und ist bestimmt nicht korrekt formuliert, aber ich will das nicht in Blockchain-Sprache erklären).

        Und dieses Bit (das war allerdings aus dem Nichts erschaffen worden, das ist wohl richtig), dieses Bit lag da einsam auf einer Platte bis jemand bereit war, dafür 1 US-$ Dollar hinzulegen. Der von einer Bank erschaffen worden war. Erst dadurch war ein in ‚Zahlen ausdrückbarer‘ Krypto entstanden. Um diesem Bit drei Nullen anfügen zu können, musste eine andere Person bereits 1000 Dollar von seinem Fiatkonto auf das des Kryptoinhabers umbuchen.
        Die Notenbanken hingegen lassen ihr Geld im Handumdrehen per Buchungsvorgang sofort und unmittelbar mit soviel Nullen hintendran entstehen, wie immer sie mögen.

        Und in seligen Zukunftsvisionen möchte man auf das Notenbankgeld verzichten können, weil man ja nur noch in einem Krypto bzw. in mehreren Kryptos untereinander Handel betreibt?
        Um die Bevölkerung zu mehren brauchen Sie auch heute noch Männer. Und um das Handelsvolumen auch weiterhin ausweiten zu können, brauchen Sie mehr Kryptos oder welche mit noch mehr Nullen hintendran. Und das geht wiederum nur durch die Zufuhr von weiterem Notenbankgeld. Von wegen wird nicht mehr gebraucht.

        Und 7Mrd. Menschen mit z.B. Bitcoins zu versorgen, ist von vornherein (auch technisch) unmöglich.Wäre aber auch zu teuer – es sei denn zu einem Kurs von 0,01Cent. Aber den letzten Satzt hören die Kryptojünger, welche behaupten, es handele sich um Währungen, ja wohl gar nicht gerne.

        Im Kurs einer Währung drückt sich u.a. auch die Wirtschaftskraft eines Landes aus. Wenn das nicht mehr ordentlich in Form eines sich jeweils selbst anpassenden Regelmechanismus funktioniert, kommt es wie beim Euro und den EU-Ländern zwangläufig zu Verwerfungen.
        Eine oder eine Handvoll weltumspannende Währungen, die aus „privaten“ Kryptos bestünden, wären niemals zu handhaben. Möglich wäre ggf., die jetzt existierenden individuellen Währungen unter der Obhut der Notenbanken auf eine der Blockchain Technologie ähnlichen umzustellen.
        Bei dem Energieverbrauch ist die Blockchain-Technologie als solche dazu nämlich nicht mal brauchbar.

        Ein kleiner (nicht bedeutender) Kreis kann natürlich Geschäfte untereinanader in irgendwelchen Kryptos abwickeln.
        Ich glaube es ist im Chiemgau (Wolfgang M. könnte es wissen). Da gibt es/gab es seit Jahren auch eine Ersatz“-Währung“ – den TALENT. Gegenseitiger Austausch von privaten Fertigkeiten und Fähigkeiten. Im kleinen Kreis ist alles möglich. Auch bei Kryptos.

        Vielleicht liege ich gedanklich aber auch genauso so falsch, wie mit meinem DAX-Ziel von mindestens 14000 in diesem Jahr. Mal sehen,
        vielleicht liege ich aber auch richtig.

        • Avatar

          baeuerin

          3. Januar 2018 15:54 at 15:54

          Fugi…du musst dich doch nicht angesprochen fuehlen….wenn ich mal
          die dt.Manneskraft in Frage stelle!
          Warum wieder die grenzwertige Loeschung?
          Lass uns doch bis zum M-Gefluester,ein wenig Spass haben!
          Gerd formuliert ausfuehrlich und ich wuerze eben noch ein wenig nach…
          Sei doch froh,dass der DAX jetzt die 12954 ueberschritten hat!
          VG

        • Avatar

          baeuerin

          3. Januar 2018 16:06 at 16:06

          Dieses Miststueck von DAX,hat die 13000 schon wieder angekratzt!
          Wann bekommt der DOW,endlich mal die Grippe?

          • Avatar

            berti001

            3. Januar 2018 17:19 at 17:19

            Is die Jahresbeginnrally……

        • Avatar

          Wolfgang M.

          3. Januar 2018 16:18 at 16:18

          @Gerd. Bei uns in den Lankreisen Rosenheim und Traunstein, gibt es seit 2003 den „Chiemgauer“ als Ersatzwährung zum Euro. Zweck des von Walldorfschülern entwickelten Konzeptes ist die Schaffung einer Parallelwährung zur Förderung der heimischen Wirtschaft und der gemeinnützigen Vereine. Er wird 1:1 zum € umgetauscht und in Form von Gutscheinen oder mittels Regiocard gehandelt. Dies ist möglich bei 600 heimischen Unternehmen und 250 gemeinnützigen Vereinen. Bei einem Rücktausch in € sind 5% Gebühr fällig, die zum Teil den Vereinen zugute kommen. Vor kurzem waren 900 000 Chiemgauer im Umlauf, also handelt es sich um eine Ersatzwährung mit Banken im Hintergrund und direkt an das „Fiatgeld“ gekoppelt. Ich hoffe, die Infos reichen Dir.

          • Avatar

            baeuerin

            3. Januar 2018 16:45 at 16:45

            Do waer ma da Limburger lieber…
            Da Chiemgauer,ist dann eine sog.sozial-Waehrung,zwecks den 5%,oder?
            Wie waers dann in Altoetting,mit einem Romandur,als Waehrung?
            Gold ist die beste Waehrung,egal,wo man sich rumtreibt in der Welt…!!

          • Avatar

            Gerd

            3. Januar 2018 17:04 at 17:04

            Danke, dann war ich genau in der verkehrten Himmelsrichtung.
            Bleibt mir nur noch anzunehmen, dass es das Allgäu war, wo mir seinerzeit von den „Talenten“ berichtet wurde.

        • Avatar

          baeuerin

          3. Januar 2018 17:14 at 17:14

          Gerd,das war damals der TALENT-Schuppen im Allgaeu…,aber der ist leider abgebrannt…

          • Avatar

            Gerd

            3. Januar 2018 17:50 at 17:50

            Anhand verschiedener deiner heutigen Kommentare muss ich feststellen, du hast einen Clown gefrühstückt.
            Find ich aber gut.

    • Avatar

      Martin

      3. Januar 2018 15:32 at 15:32

      Genau so siehts aus Gerd. Ohne das Notenbankgeld wären die Kryptos das, was sie sind, NICHTS! Und da sie keine eigenständige Währung darstellen, können sie nicht als eigenständiges Zahlungsmittel benutzt werden. Sie können nur zur Spekulation oder zum Kapitaltransfer benutzt werden. Gefährlich können sie nur werden, wenn diese Kreditgehebelt gehandelt werden.

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    Rainer Köhler

    3. Januar 2018 14:29 at 14:29

    Nowotny fährt U-Bahn – der war gut!

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    Beobachter

    3. Januar 2018 16:47 at 16:47

    @Gerd, das hat aber Nerven gebraucht mit deinem Weihnachtsdaxkauf unter 13000 oder hast du den ausgestoppt ?

    • Avatar

      Gerd

      3. Januar 2018 17:55 at 17:55

      Beobachter, den Dax hab ich behalten, dafür habe ich Nerven abgebaut.

      Den hätte ich aber diesmal durchgehalten bis bestimmt 12500.
      Und den halte ich jetzt auch noch.
      Hatte knapp unter 12800 ja auch noch mal zugelangt. Der ist aber schon wieder verkauft.

      Anders als du sehe ich die deutschen Unternehmen wie auf Rosen gebettet und kann nicht verstehen, warum der DAX nicht die 13500 schon längst wieder erreicht hat. Meine einzige „Furcht“ waren per gestern kräftige Gewinnmitnahmen in USA nach der Steuerreform. Aber denkste.
      Und da bin ich leider sehr short (vom Volumen betrachtet) im S&P und im Russel. Von der Punktzahl hält sich der Verlust da noch in Grenzen – falls es nicht weiter steigt.
      Meine Spekulation zum Jahresende/Jahresanfang war:
      Amerika stark runter und der DAX nur ganz leicht nach unten und im Verlauf kommen die Amis zu uns und treiben den DAX hoch, statt ihren überteuerten Russel.
      Die haben 2-3jährige Staatsanleihen mit rund 2% Rendite (KGV rund 50).
      Und der Russel? Wie ich hier früher immer las, muss der allemal auch nach der Steuerreform noch oberhalb von 50 liegen.

      Aber schau dir die Deutschen an. KGV 13-14. Ich weiß, das liest du nicht so gerne. Aber evtl. kommt trotzdem aufgrund anderer Gründe deine Abwärtsrichtung eher zustande als meine rein wirtschaftlich betrachtete Aufwärtsrichtung.

  7. Avatar

    Beobachter

    3. Januar 2018 19:45 at 19:45

    @Gerd,meine Meinung weicht nicht stark von deiner ab.Leider ist die von vielen verbreitete These US-Aktien zu hoch ,EU-Aktien zu tief, Euro sollte aus Zinsdifferenz-
    Gründen fallen bis jetzt nich aufgegangen.Der Euro wertete nur jeweils bei den beiden EZB -Sitzungen im die
    Herbst kurz ab u.ist nachher wieder gestiegen.Die unerklärliche Euro-Hausse ( DAX Spielverderber ) könnte darin begründet sein, dass viele Eurobären falsch liegen
    U.eindecken.Könnte sein, dass bei Optionenverfall
    am 5.1 eine Beruhigung eintritt.
    Im übrigen probiere ich seit langem die Trump-Börse zu shorten ,bis jetzt ohne Erfolg.
    Da ich aber überzeugt bin, dass auch diesmal die U-S
    Bäume nicht in den Himmel wachsen u.die Korrektur irgendwann kommt will, möchte, muss ich dann mit einem grossen Volumen dabei sein.

    • Avatar

      baeuerin

      3. Januar 2018 19:55 at 19:55

      @Beobachter,
      ich habe da mal eine Frage,zur „Die unerklärliche Euro-Hausse…“!
      Wenn seit 1.1.18, nur 30 Mrd. statt die bisherigen 60Mrd.,in den Markt gepumpt werden,ist es dann nicht logisch,dass der Euro steigt?

      • Avatar

        Gerd

        3. Januar 2018 20:37 at 20:37

        Nein, nicht logisch – würde ich als über den Dingend stehender Beobachtender sagen.

        Sonst müsste ich fragen, ob es nicht logisch wäre, wenn der Dollar stattdessen stiege – wo doch in Amerika seit Oktober nicht nur keine 60Mrd. aufgekauft werden, auch nicht mal mehr 30 Mrd. sondern 10 Mrd.Anleihen in den Markt zurückfließen. Und die FED bekommt dafür den Gegenwert in Dollar. Und diese Dollar werden eingestanzt, reduzieren somit das vorhandene Angebot an Dollar.

        Die EZB kauft immer noch Anleihen, bezahlt diese mit Euro, welche das Angebot an Euro Monat für Monat um weitere 30MRD erhöht.

        Also, gemäß Angebot und Nachfrage Verschiebung, müsste demnach der Dollar steigen und der Euro fallen.
        Daran kann es also nicht liegen – zumindest nicht in der Weise, wie du beschrieben hattest.

        Vor Monaten waren wir hier noch davon ausgegangen, dass bei Verwirklichung der Steuerreform der Dollar von der Tendenz her steigen würden müsste. Und was ist? Man kann sich auf nichts mehr verlassen.

        Heute noch ist es richtig, und morgen schon – is’s Gold richtig.

        • Avatar

          baeuerin

          3. Januar 2018 21:00 at 21:00

          Merci…als stellvertretender Beobachter..
          eigentlich hast recht,was ist heutzutage an der Boerse noch logisch!
          Zumindest hat Gold vorhin seine gesunde Korrektur (1307$)abgearbeitet!

    • Avatar

      Wolfgang M.

      4. Januar 2018 07:10 at 07:10

      @Beobachter, Gerd. Mache mir auch ständig Gedanken über das Phänomen des steigenden €, trotz der wachsenden Differenz in den Zinsen. Zuerst zum Volumen:
      An den Devisenmärkten werden täglich weit über 5 Bio $ (in unserer Rechnung) gehandelt, da sind 30 Mrd. Gelddrucken/Monat also noch eine andere Größe.
      Verschuldung/Steuerreform:
      Die USA haben derzeit eine Verschuldung von ca. 110% zu ihrem BIP und müssen diese Obergrenze in Kürze wegen der steigenden Verschuldung durch die Steuerreform sogar deutlich anheben. Deutschland hat eine Verschuldung von 65 % zum BIP, könnte sich als fast 10 Jahre lang mit fast 3% pro Jahr neu verschulden, um überhaupt auf die heutige, relative Verschuldung der USA zu kommen. Zudem haben wir so etwas wie eine Schuldenbremse in unseren Gesetzen. Europa als Ganzes liegt auch bereits unter den USA, die Wirtschaftszahlen sind auch nicht zu schlecht. Ich sage jetzt nicht, dass wir gesunde Verhältnisse in Europa haben, aber wenn Deutschland ein „Failed State“ ist, dann ist es der Schuldenstaat USA schon lange.
      Aber, es gibt aus meinem Dafürhalten drei Gründe, die einer weiteren Aufwertung des € entgegenstehen:
      1. Durch die Trumpsche Steuerreform könnte viel Kapital aus dem Ausland in die USA repatriiert werden (einige Bio) und damit in den US-$.
      2. Mario Draghi dürfte bei einem Kurs €/$ von deutlich über 1,20 zumindest verbal intervenieren. Damit könnte es für eine zeitlang zu einer Stärkung des Greenback kommen. Gerd, und was könnte dann der Dax machen? Zudem:
      3. Die kurzfristigen US-Zinsen dürften schon in Bälde von 1,5% weiter angehoben werden. Eine weiter wachsende Differenz zur Eurozone.
      Dies ein paar Gedanken und ein kleiner Erklärungsversuch zum €/$-Kurs meinerseits. Gruß

  8. Avatar

    Mich-wundert-nichts-mehr

    3. Januar 2018 21:07 at 21:07

    Lässt man die Utopie einer restriktiven Stammesgesellschaft die „Tauschandel“ betrieb mal weg, die der Bitcoin ja verkörpert, bleibt nicht mehr viel von der durch Menschen erbrachten Leistung (in welcher Form auch immer) übrig. Ich würde Tauschandel eher mit Gefälligkeiten innerhalb einer begrenzten Gruppe titulieren (Stamm, Ort Sippe). Dass Geld durch Tauschhandel entstanden sei (Dummhalten der Menschen durch „Bildung“) ist eine Mär. Es resultierte immer auf Zwang. Deswegen haben der Mullah (siehe hier https://www.zerohedge.com/news/2018-01-03/egypts-grand-mufti-supports-bitcoin-trading-ban) und der Nowotny anscheinend gleiche Ziele. Substanz und Energie. Für den Mullah kommen nur Glaubensfremde Sklaven in Frage, für Nowotny Toleranzbesessene. Ich bin unschlüssig, ob der Bewertung für Bitcoin. Spannend ist es allemal. Die Welt ein Dorf? Ich hingegen tendiere eher zu Substanz ;-)

    Der erste „Frankenkaiser Karl der I.“ mochte schon keine Stämme. ;-)

  9. Avatar

    Beobachter

    3. Januar 2018 22:51 at 22:51

    @Gerd, ich habe mich kurzfristig vom Börsencasino verabschiedet u.die Frage der Bäuerin nicht gesehen.Aber wie ich sehe hast du dich als guter Stellvertreter ausgezeichnet.Mein Unverständnis der Dollarschwäche verstärkt sich noch, wenn man eben die Zinsdifferenzen Dollar/Euro anschaut,die sich eigentlich zu Gunsten des Dollars auswirken müsste.
    Z.B. 10 jährige US Anleihen Rendite ca.2,4%
    10 jährige DE Anleihen Rendite ca.0,4%
    Es gibt einen ex-UBS Manager der seit Monaten predigt, dass der Euro unterbewertet sei wegen der EU Handelsbilanzüberschüsse ( könnte was dran sein )
    Anderseits gibt es den berüchtigten Marc Faber der sagt,
    dass der Dollar langfristig Konfetti werde oder gegen Null tendiere ( vielleicht ist da auch etwas daran.)
    Meine Ansicht ist, dass es den Amis auf jeden Fall seit Jahren gelingt ihre Währung zu schwächen,und der ganzen Restwelt Währungsmanipulation vorwirft.Es könnte auch sein dass der schwache Dollar die Trump Politik antizipiert u.kurzfristig der Börse hilft u.später über Inflation/ hohe Zinsen das Börsenwunder entzaubert.

  10. Avatar

    Beobachter

    4. Januar 2018 12:58 at 12:58

    @Gerd, ich mag dir den Gewinn des Long-DAX vom Jahresende sehr gönnen,die rein wirtschaftliche Sicht hat sich in der kryptischen,wirren, unberechenbaren Finanzwelt für einmal ausbezahlt.
    DEM MUTIGEN GEHÖRT DIE WELT !!!

    • Avatar

      Gerd

      4. Januar 2018 13:31 at 13:31

      Beobachter, ich würde ja jetzt am liebsten raus gehen. Bis 13500 halte ich eh nicht durch. so mutig bin ich dann doch nicht, Selbst, wenn ich erwarte, dass der DAX dahingehen sollte.
      Und warum gehe ich nicht raus? Wegen meiner blöden Ami-Positionen, denen ja die steigenden US-Börsen gar nicht gut bekommen.
      Würde ich mich jetzt beidseits des Atlantiks glattstellen, bliebe nicht viel Positives übrig – ich meine in Anbetracht der verbrauchten Nervensubstanz,
      Gehe ich nur aus Deutschland raus und die Amis gehen weiter hoch, ist eh essig.
      Ich glaube, ich bleibe jetzt noch bis ungefähr 13190 drin. Und die Amis halte ich danach trotzdem noch – wie du sagst, irgendwann kommt da mal irgendwas.

      Ich mache mir ein bisschen „Sorge“ wegen deiner vor Wochen getätigten Äußerung, du würdest noch auf 11600 beim DAX warten(müssen). Hoffentlich hast du da schon etwas reduziert.

      • Avatar

        baeuerin

        4. Januar 2018 13:51 at 13:51

        Servas Gerd,
        Ein Tipp:
        Geh aus allem raus,was sich in deinem Depot befindet!!
        Sauge dich mit G-Minen & Unzen voll und verlasse so schnell wie moeglich die Europaeische Union!!
        Alles was du in deinem Post beschreibst,ist nur Hartzt 4-Zockerei!
        Investiere in deine Freiheit!
        DE ist die finanzielle Hoelle!!!
        Ami-China Schrott hat noch nie etwas getaugt…siehe Smartphone!!!
        WANZEN-SCHROTT z.b…..

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          Gerd

          4. Januar 2018 14:17 at 14:17

          Aus allem raus und neutral noch mal alles von außen überdenken, wäre nicht schlecht.
          Aber nicht im selben Moment wieder rein in Gold, das würde beim Denken stören.
          Ein Tipp ist auf jeden Fall Gold(minen) wert,
          Nämlich: Investiere in deine Freiheit. Wobei ich oberflächlich zunächst FreiZEIT gelesen hatte. Aber beides ist richtig.

          Der DAX, selbst wenn ich mich – wie woanders geschrieben – bei 13190 (vorübergehend?) verabschieden sollte, muss ich trotzdem noch mal erwähnen:
          Die DAX-Aktien sind 13500, 14000 und auch 14500 DAX-Punkte „wert“.

          Und wenn die Amis fallen würden – könnte ich mir hinterher immer noch ein paar Nuggets kaufen.

          Lass duu bitte nicht die steigenden Zinsen in USA unbeachtet.
          Höhere Zinsen sind nicht wirklich so dolle für Aktien – und auch nicht für Gold. Und wie verhält sich der Goldpreis in Thailand, wenn der US-Dollar wieder mal steigt?

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            baeuerin

            4. Januar 2018 14:46 at 14:46

            +++Und wie verhält sich der Goldpreis in Thailand, wenn der US-Dollar wieder mal steigt?+++
            Da gebe ich dir recht…und deshalb Minen mit einem Hebel 5-10!
            …aber wenn die US- Zinsen steigen,bedeutet das noch lange nicht,dass Gold abschmiert!!
            Seit wann steigen die Zinsen(Dez.2015) und wie hat sich Gold bis heute entwickelt?!
            Es kommt noch dazu,dass DE fuer die halbe Welt haftet u.Thailand haftet nur fuer sich!
            Wie lange gibt es den Baht…und wieviele Waehrungen hatte DE seit den letzten 100 Jahren?
            Wenns bei euch ins eingemachte geht,muss es noch lange nicht fuer Thailand gelten!
            Ich sehe Gold als haendische Versicherung und Minen zum Wohlstandsfaktor No.ONE….in 2018!!!
            Gerd..Freiheit & Freizeit,ist in DE Mangelware!!
            Auch der dt.Rentner hat seine Freizeit,die er mit den Tafelgaengen/Flaschensammeln verbringt…

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        Gerd

        4. Januar 2018 15:29 at 15:29

        Hab die Position geteilt und bin bei 13183 mit dem Teilbetrag mal vorsichtshalber raus. Ist heute schon ein großer Schluck aus der Pulle für den DAX.

        Aber trotzdem – die Flasche ist noch lange nicht leer.
        Selbst FMW war ja heute morgen vor 8Uhr und um 9Uhr sehr positiv gestimmt – und sie liegen richtig.

  11. Avatar

    Beobachter

    4. Januar 2018 14:20 at 14:20

    @Gerd,keine Sorge, mein einziges Problem war, dass ich von der DAX-Korrektur von ca.13530 bis 12740 nur 300 Punkte mitnehmen konnte, da ich ja im Dez.Verfall glattstellen musste .Beim Ausbruch nach oben nach der EZB Sitzung bei ca.13400 habe ich dann die Wende verpasst.
    Die 11600 Punkte waren missverstanden.Ich meinte kürzlich, dass der Index irgendwann wie sehr oft auf die
    12600 korrigieren sollte ( 200Tage -Durchschnitt )

    • Avatar

      Gerd

      4. Januar 2018 14:59 at 14:59

      Mir scheint, der DAX holt wirklich auf. Im Moment laufen wir besser als die USA.

      • Avatar

        Andreas

        4. Januar 2018 15:25 at 15:25

        Ich persönlich gehe noch heute von einer Wende aus. Der DAX sollte bald drehen und Richtung 12600 laufen. Im DAX bin ich eben auf die Shortseite gewechselt.
        Auch WTI wird heute meiner Meinung nach abverkauft.

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Bitcoin

Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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am

Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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am

Von

Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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