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Bitcoin

Bitcoin: Diese drei Beispiele zeigen den derzeitigen Siegeszug

Bitcoin! So mancher Notenbanker oder Finanzminister kann das Wort wohl nicht mehr hören. Je mehr man über Verbote oder Regulierungen spricht, desto schlimmer scheint es zu werden. Die Faszination in der Bevölkerung steigt. Aber es ist nicht nur ein bloßes Spekulationsobjekt. Auch im realen Leben…

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FMW-Redaktion

Bitcoin! So mancher Notenbanker oder Finanzminister kann das Wort wohl nicht mehr hören. Je mehr man über Verbote oder Regulierungen spricht, desto schlimmer scheint es zu werden. Die Faszination in der Bevölkerung steigt. Aber es ist nicht nur ein bloßes Spekulationsobjekt. Auch im realen Leben kommt der Bitcoin immer mehr an.

China

Aber erstmal kurz nach China. Dort war der Handel mit Kryptowährungen im Großen und Ganzen verboten worden. Aber wir schrieben bereits darüber: Verbote werden nichts ändern. Wer den Bitcoin handeln will, verlagert sein Trading einfach auf Online-Plattformen außerhalb Chinas. Und aktuell bestätigen Beispiele von mehreren Bitcoin-Onlineplattformen, dass sie einfach von Festland-China in die Sonderwirtschaftszone Hong Kong umgesiedelt sind. Hong Kong gehört zwar zu China, genießt aber nach Ende der britischen Herrschaft immer noch einen eindeutigen Sonderstatus.

So sind zwei der wichtigsten chinesischen Plattformen für den Handel mit Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum etc) namens OK Coin und Huobi von Peking nach Hong Kong umgezogen. Dort nennen sie sich jetzt OK Ex und Huobi Pro. In Finanzkreisen ist man sich sowieso einig, dass Trader in den letzten Wochen von Festland-China auf Plattformen komplett außerhalb Chinas gewechselt waren. Jetzt dieser Wechsel quasi innerhalb Chinas – das zeigt, dass sich der Markt seinen Weg sucht – das ist umso leichter, als dass Bitcoins keine von Staaten begebenen Währungseinheiten sind, und ausschließlich elektronisch existieren.

USA

Bisher war diese Info noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit. Auch wenn es nur ein winziger Baustein ist, aber alles fängt klein an! Ein Schulbetreiber in New York („The Montessori Schools“) in den Manhattan-Vierteln Flatiron and SoHo hat in einem Interview erklärt, dass er von den Eltern Schulgebühren-Zahlungen durch Bitcoin, Ethereum, Bargeld und Schecks akzeptiere, aber nicht durch Kreditkarten. Im Vergleich zum Bitcoin seien Kreditkarten als Bezahlform bis zu vier Mal so teuer, und die Transaktion mit einem Bitcoin ginge schnell und einfach, so der Schulbetreiber. Als Zahlungsmittel sei er eines der Zahlungsoptionen, die man ganz normal anbiete – und von einigen Eltern werde diese Möglichkeit auch genutzt. Wir meinen: Auch wenn es nur ein kleiner Schulbetreiber in einer Stadt ist… so beginnen Veränderungen.

Schweiz

Nachdem die Stadt Zug in der Schweiz schon seit letztem Jahr Bitcoins akzeptiert, hat das dortige Handelsregisteramt nun bekannt gegeben, dass man Rechnungen dort nun auch in Bitcoin und Ethereum begleichen kann. Dabei hat das Amt keinerlei Währungsrisiken oder ähnliches. Das Amt verkündet den Ablauf folgendermaßen. Zitat:

Die Bitcoin Suisse AG bietet dem Handelsregisteramt Zug eine Lösung, mit der Bitcoin und Ether kosten- und gebührenfrei sowie ohne Umrechnungsrisiko als Zahlungsmittel akzeptiert werden können. Das Handelsregisteramt Zug trägt somit keinerlei Risiko von Kursschwankungen. Bitcoin Suisse AG stellt dem Handelsregisteramt Zug zu diesem Zweck ein «Payment Gateway», respektive eine «Merchant Site» für die Zahlungsabwicklung zur Verfügung. Dabei kann das Handelsregisteramt via «Payment Gateway» Rechnungen erstellen, die von den Kunden in Form von Bitcoin und Ether bezahlt werden können. «Nach der Bezahlung der Rechnung wird der entsprechende Betrag in Kryptowährung automatisch durch Bitcoin Suisse AG in Schweizer Franken gewechselt und im Anschluss an das Handelsregisteramt Zug überwiesen. Dabei erhält das Handelsregisteramt genau jenen Betrag in Schweizer Franken, den es seinen Kunden in Rechnung gestellt hat», erläutert Andreas Hess.

Anmerkung: Wir wissen nicht, ob dieser Kursanstieg endlos so weitergeht, oder ob der Bitcoin-Kurs irgendwann kräftig zusammenkracht. Es ist und bleibt von der Kursbetrachtung her eine heftige Spekulation! Wir vermuten: Durch solche ständigen kleinen aber interessanten Nachrichten wie von uns in diesem Artikel beschrieben, aber auch durch große News wie letzte Woche seitens der CME wird die Legitimität des Bitcoin in der realen Welt immer weiter gesteigert. Der Bitcoin-Kurs jedenfalls steigt, und steigt, und steigt. Was soll man dazu noch sagen? Wir halten uns da aus Kursprognosen heraus! Im Juli lag der Kurs noch bei 2.000, jetzt bei 7.300 Dollar.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Der Bitcoin-Kurs seit Juni.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Gerd

    6. November 2017 17:44 at 17:44

    Schweiz.
    Für mich wieder ein klassisches Beispiel für „Warum einfach, wenn man es auch kompliziert machen kann?“.
    Da schalten wir mal kurz noch den einen und anderen Umrechnungsprozess dazwischen und schon haben wird das Ergebnis, was wir bei einer normalen Banküberweisung sofort haben würden.
    Alles nur Ablenkungsmanöver, um die Kryptos salonfähig zu machen. Damit darüber hinweggetäuscht werden kann, dass es hier um nichts anderes geht als um knallharte reinrassige Spekulation.

    Auf meinen Aufruf hier, es möge sich bitte mal ein Kryptojünger melden, der solche Dinger angeschafft hat, um sie für seine Zahlungsabwicklungen zu nutzen und nicht zu Zwecken der erhofften Wertsteigerung – hat sich erwartungsgemäß noch niemand gemeldet.

    Instant payment. Die Regularien dafür sind da.
    Ab dem ersten Quartal 2018 sind die ersten Banken mit dabei. Überweisungen gehen innerhalb Europas dann innerhalb von ein paar Sekunden über die Bühne. So kann man z.B. einen Gebrauchtwagen kaufen, in Sekunden bargeldlos bezahlen und den Wagen sofort mitnehmen. So als hätten Sie dem Händler einen Bündel Banknoten in die Hand gedrückt.
    Aber für den Zahlungsverkehr brauchen wir Kryptos. Hahahah.

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Bitcoin

Blutbad am Kryptomarkt: Ein Krypto-Bulle wirft das Handtuch – und in China werden Rechner verschrottet..

Das Massaker bei den Kryptowährungen – und die ganz realen Konsequenzen..

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Es hat bekanntlich ein Blutbad gegeben am Kryptomarkt, nachdem lange eine Art Stillstand geherrscht hatte mit kaum bewegten Kursen. Dann kam der Abverkauf, die wichtigste Kryptowährung Bitcoin fiel in den Bereich der 4000er-Marke. Und damit wurde der Schmerz für viele Krypto-Bullen schlicht zu groß!

Erstens für diejenigen, die auf dem Papier sehr viel Geld hatten, haben nun sehr viel weniger davon. Und waren gezwungen, wie dieser junge Mann in diesem Video, seine Kryptowährungen komplett zu verkaufen aufgrund einer absehbaren Steuerforderung – und sogar eine angestellte Mitarbeitern zu entlassen. Was beeindruckt an diesem Video, ist die Ehrlichkeit, mit der das eigene Scheitern eingestanden wird:

Aber auch für die Miner, die „Schürfer“ etwa von neuen Bitcoins, wird der Schmerz zu groß. So werden in China Rechner verschrottet, die zum Minen eingesetzt worden waren – schlicht weil die Kosten zu hoch sind angesichts der aktuellen Krypto-Preise:


Von Pjt56, Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68135242

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Bitcoin

Urteil mit Ohrfeige für BaFin und weitreichenden Folgen: Bitcoin weder Geld, noch Währung, noch Recheneinheit

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Wenn etwas weder Geld, noch Währung, noch Recheneinheit ist, bedeutet das? Richtig, die BaFin als Aufsichtsorgan ist dafür gar nicht zuständig. Bislang hatte sich die deutsche Finanzaufsicht aber für Kryptowährungen wie den Bitcoin zuständig gefühlt. Vor fünf Jahren wurde einem 16jährigen ein Bußgeld angehängt, weil er einer Krypto-Börse eröffnet hatte, wo sogenannte Kryptowährungen online gehandelt werden konnten.

Das sei ein Verstoß gegen das Kreditwesengesetz, so damals die Bafin. Das Berliner Kammergericht urteilte heute nun völlig anders. Kryptowährungen wie der Bitcoin sind demnach weder Finanzinstrument, noch Geld, noch Währung, noch Recheneinheit. Von daher sei die BaFin hier nicht zuständig. Auch wenn andere Gerichte das in Zukunft anders sehen mögen: Mit solch einem Urteil kann zukünftig jeder Veranstalter von Krypto-Projekten sagen, dass es doch dieses Präzedenzurteil aus Berlin gibt. Also, dies ist ein Geschäft, für das die Finanzaufsicht in Deutschland nicht zuständig ist, da es kein Finanzprodukt ist – so wird die Argumentation zukünftig lauten!

Hat sich da ein nicht staats-konformer Freigeist unter die sonst all zu gefügige Richterschaft gemischt, die gerade in Finanzfragen in der Regel immer für Staat und Banken urteilt? Denn das Gericht stellt fest, dass es nun mal nicht die Aufgabe der Behörden sei „rechtsgestaltend“ in Strafgesetze einzugreifen. Mit ihrer Regulierung überspanne die BaFin den ihr zugewiesenen Aufgabenbereich. Der Argumentation kann man durchaus folgen. Denn die BaFin ist kein Gesetzgeber, sondern nur ein Überwachungsorgan, welches geltende Gesetze umsetzen soll. Und das Gericht urteilt jetzt, dass die BaFin für sowas nicht zuständig sei.

Was bedeutet das? Entweder der Gesetzgeber schafft ein neues Gesetz, wodurch Kryptowährungen als Anlageprodukt klassifiziert werden – wodurch die BaFin doch wieder zuständig wäre. Oder dieses Urteil bleibt wegweisend, und führt in eine unregulierte Zukunft in Wildwest-Manier. Die Folgen: Der Markt für Kryptowährungen in Deutschland könnte sich frei entfalten – viele neue Produkte und Anwendungen können rund um den Krypto-Bereich nun viel einfacher und schneller entstehen.

Gleichzeitig aber dürften ganz ohne Regulierung die Betrügereien zunehmen. Abzocker dürften leichteres Spiel haben Verbraucher zu täuschen um an ihr Geld zu kommen. Denn ohne BaFin wäre dann niemand mehr da um dubiose Krypto-Machenschaften zu stoppen. Das wäre dann letztlich ein Fall für Polizei und Staatsanwalt, wenn Gelder verschwinden, und ganz klassisch wegen Betrug ermittelt werden muss. Aber bei Krypto-Angeboten ist es extrem schwer Gelder wieder einzutreiben, wenn sie in dunklen Kanälen im Ausland versickern.

Was bedeutet das Urteil aus Berlin konkret, vereinfacht ausgedrückt? Jeder Mensch in Deutschland kann einfach so ohne Lizenz Kryptowährungen handeln oder anbieten.

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Aktien

Schwieriger Dax, Snap- und Tesla-Euphorie, interessante Nischen-Märkte

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Jochen Stanzl von CMC kann aktuell (dank des Sommerlochs?) wohl auch nicht sagen, wohin die Kurse heute womöglich ausschlagen könnten. Eine Tendenz ist schwer erkennbar, von daher spricht er in seinem heutigen Video hauptsächlich Nischen-Märkte an wie Biotech, Kupfer und Bitcoin.

Peter Tuchman hält Snapchat für die günstigste Social Media-Aktie, und hat auch etwas zu Tesla zu sagen.

Kann der Dax nach oben durchbrechen? Hier die aktuelle Sicht auf die Charts von Börse Daily.

Dax
Der Dax seit Ende Juli.

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