Fed-Chef Jerome Powell hat gestern Bitcoin mit Gold verglichen und gleichzeitig eine Botschaft in Sachen Zinsen gegeben! Bitcoin sei ein spekulatives Asset, das wie Gold nicht aals Zahlingsmittel verwendet werde, weswegen es keine Konkurrenz zum Dollar sei. Wenn aber Bitcoin wie Gold sei – ist dann Gold auch ein „spekulatives Asset“? Die Geschichte zeigt: das gelbe Edelmetall hat ja durchaus praktische Anwendungen (Schmuck, Verwendung in der Industrie etc.) und ist seit viele Jahrhunderten der klassische sichere Hafen schlechthin! Bekanntlich hat die Fed ja Gold gekauft in den letzten Jahrzehnten – würde sie dann auch Bitcoin kaufen? Und: Powell hat gestern auch klar gemacht, dass die Wirtschaft viel besser dastehe als noch im September gedacht – damit gerät die Zinssenkung bei der Sitzung am 18.Dezember in Gefahr..
Marktgeflüster Teil 2 hier:
https://www.youtube.com/watch?v=RSyqzenEmjs&feature=youtu.be
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Antwort von einem Bitcoiner: Die von Ihnen beschriebene Analogie ist mehrfach nicht zutreffend.
Die Miner sind nicht die Validatoren. Sondern die 100.000den FULLNODE-Betreiber. Die Miner könnten sogar mehrheitlich das Protokoll ändern wollen. Wenn die Nodebetreiber -das globale, dezentrale Netz- nicht zustimmen, isoliert sich jeder Miner selbst mit seiner Handlung. Ihm brechen sofort die Einkünfte weg weil Transaktionsblöcke, die der Miner schreibt, aber dem Protokoll widersprechen, einfach vom Netzwerk abgelehnt werden. So geschehen bei der Bitcoin-Cash Auftrennung damals. Da hat die größte globale (politisch massiv beeinflusste) Miner-Vereineinigung versucht, das Protkoll zu ändern (Transkationsgröße) und ist gescheitert, weil das globale Netzwerk gesagt hat: Is nich. Das war damals ein Wendepunkt, es wurde gezeigt, dass die Macht beim dezentralen Netz liegt.
Die Wallet Entwickler sind nicht die Exekutive. Sie haben keine Wahl „ob sie sich an das Protokoll halten“ oder nicht. Eine generierte Transaktion, die gegen die Bitcoin Netzwerkregeln verstößt wird einfach sofort vom Netzwerk abgelehnt. Und kommt so gar nicht erst in die globale Verteilung.
Und selbst die Programmierer sind nicht die Legislative. Es kann keine Gruppe Codeänderungen gegen die Mehrheit der global verteilten Programmierer durchsetzen. Und selbst WENN das passieren sollte, müssen die Nodebetreiber das nicht mitmachen. Angenommen die Entwickler werden korrumpiert und führen eine Protkolländerung durch, die BTC Anzahl auf 42Mio erhöht. Solange nicht die MEHRHEIT aller global verteilten Nodebetreiber diese Code-Änderungen übernimmt, würde das Bitcoin-Netzwerk keinen Schaden nehmen. Langfristig würde die Korruption entfernt und das Netzwerk geschützt werden. Zudem würden die Miner so einer Änderung sowieso nicht zustimmen (sie also auch nicht übernehmen), denn ein Miner hat ja Interesse daran, dass der Wert von Bitcoin stabil bleibt oder steigt! Warum also sollte ein Miner sein eigenes Kapital freiwillig verwässern? Es gibt einen Spruch in der BTC Community dazu: „Jeder der Bitcoin besitzt, hat das Interesse, dass Bitcoin im Wert steigt“.
Es gibt bei Bitcoin schon lange keine Trennung der einzelnen Gruppen Legislative, Judikative und Exekutive mehr. Der bereits vollentwickelte, globale Netzwerkeffekt führt dazu, dass keine einzelne Interessengruppe etwas gegen den Willen der anderen durchführen kann.
Das ist die Macht von Bitcoin. Es ist nicht-manipulierbar. Und weil es das ist, wird es auch nie mehr als 21 Mio Bitcoin geben.
zum thema btc: die aussagen von powell und sailor sagen mir zwei dinge. der erstere macht sich ernsthafte sorgen um glaubhaftigkeits-konkurrenz zu seinen bedruckten papierchen bzw. heutzutage einfach von irgendeinem computer generierte nullen hinter dem einser, das von einem digitalen account auf einen anderen verschoben wird. seit der aufhebung des goldstandards und der digitalisierung wird fiatgeld so geschöpft.
zweiterer sagt mit seinem kursziel von 13 millionen – warum eigentlich nicht milliarden? – dass von jerome‘s wertversprechen seiner bedruckten scheinchen bald nichts mehr über sein wird.
beide postulieren hier in ihrer art und weise einen ausblick auf die erodierung in das vertrauen in das dollar-fiat-system und entsprechende hyperinflation.
ob ein asset wie physisches gold oder krypto im falle einer solchen krise tatsächliche kaufkraft entwickelt ist mir jetzt schon klar, indem ich mir die frage stelle wieviele prozent der menschen auf diesem planeten ein wallet haben (was notwendig ist für ein krypto-tauschgeschäft) und wieviele einen goldbarren als tauschmittel akzeptieren würden….nun ja, abgesehen, dass man strom, internetverbindung und know how für einen kryptotransfer auf beiden seiten des geschäfts braucht, wage ich mal hier die prognose, dass krypto in den kommenden 20 jahren nach wie vor kein echter wertspeicher ist – abgesehen davon, dass die infrastruktur funktionieren muss.
These 1: Kein Staubsauger hält ewig.
These 2: Früher waren es einmal Tulpen.
Vermutlich funktioniert der Bitcoin unter US-Kontrolle endgültig als Staubsauger, um überflüssig im Volk vorhandene „Scheine“ mehr oder weniger elegant wieder einzusammeln. Dass dabei gleichzeitig auch noch Gold Schaden nimmt, ist aus sicht des „Fiat-Chefs“ natürlich perfekt. Besser geht’s eigentlich nicht.
Gold stellt wie jeder andere Rohstoff einen realen Sachwert dar, welcher menschliche Arbeitszeit aufgrund seiner Förderkosten bindet. Rohstoffe sind der Grundwert für Produkte jegicher Art. Bitcoin hingegen mag zwar limitiert sein, wie Tulpenzwiebeln, aber es stellt eben keinen realen Sachwert dar. Jeder Bitcoin-Investor versucht am Ende des Tages die digitalen 0-1 in einen realen Sachwert zu tauschen. Rohstoffe, wozu auch Gold gehört, sind jedoch bereits der Sachwert. Rohstoffe verhalten sich wie Geld, weil sie menschliche Arbeitszeit binden und sind beliebig teilbar. Der Nacheil an Rohstoffen ist, dass sie einen jahrtausende bestehenden Abwärtstrand unterliegen, weil die Förderung immer effizienter wird. Was aber kaum Relevanz für den Rohstoff Gold hat. In einem FIAT-System müssen aufgrund er steigenden Geldmenge und dem Kaufkraftverust also Rohstoffpreise zwingend steigen. Im einem Goldstandard würden Rohstoffpreise bewertet in Gold fallen.