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Bitcoin: Kommt jetzt die Rally nach dem Kurssturz? Sieg oder Untergang

Bitcoin steht nun vor dem alles entscheidenden Test!

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Eine Analyse von forexhome.de

Bitcoin-Rallye nach Kurssturz und der Osterhasse existiert wirklich? Dass wir uns hier nicht falsch verstehen: Natürlich sind temporäre Erholungen durchaus realistisch, doch sollten wir wirklich schon wieder über Kurse bei 30.000 USD sprechen? Ich für meinen Teil bin deutlich zurückhaltender – und das hat seine Gründe. Interessant sind vor allem die charttechnischen Aspekte auf Tagesbasis, in Kombination mit fundamentalen Gegebenheiten und dem Bitcoin an sich.

Bitcoin-Rallye: Es zeichnete sich frühzeitig ab

Wenn mir jemand sagt, dass sich das Internet nicht durchsetzen wird, dann zweifel ich an seinem Verstand. Wenn man mir erzählen möchte, dass Amazon nur ein Trend ist, dann schüttele ich den Kopf. Genauso verhält es sich mit den Kryptowährungen. Bedenken bzgl. der irren Kurssprünge äußerte ich bereits Ende des Sommers letzten Jahres. Normal war hier nichts mehr. Überschneidungen mit dem Chart der Tulpenmanie wurden bereits eifrig diskutiert und ich denke das ist auch völlig indiskutabel. Schließlich ist der Vergleich absolut berechtigt. Lassen wir den Wochenchart mal kurz auf uns wirken…


(Alle Charts durch anklicken vergrößern)

Hunderte Prozent Kurssteigerung sind durchaus ein Grund zur Sorge. Das Ende einer Rallye signalisieren sie freilich nicht. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht in die Diskussion grätschen und etwas von Blasenbildung schreiben. Betrachten wir die Situation doch lieber ganz nüchtern aus Sicht eines hauptberuflichen Traders. Natürlich schaue ich mir die verschiedenen Trendphasen genauer an. Mit Hilfe meiner Handelsstrategien gelingt es mir häufig zu Beginn eines Trends dabei zu sein bzw. in der Akkumulationsphase bereits aktiv zu werden. In den Kryptowährungen war ich zu wenig involviert, weshalb ich von einem Investment abgesehen habe. Diese Akkumulationsphase habe ich dennoch im Screenshot visualisiert.


(Wochenchart öffentliche Beteiligung)

Meist sprudeln die Gewinne, sobald der Kurs in die Phase der öffentlichen Beteiligung übergeht und inzwischen jeder Mensch mitbekommen haben sollte, dass steigende Kurse Normalität werden. Höchst professionelle Bitcoin-Experten, meist kaum älter als 18 Jahre, fluteten meine Timeline bei Facebook und doch hatte ich es geschafft mich erfolgreich zu wehren respektive mich zurückzuhalten. Hätte, hätte, Fahrradkette. Natürlich hätte ich einen Haufen Geld verdienen können, doch die Zukunft wirklich guter Kryptowährungen wird wahrscheinlich sehr viel spannender. Gern warte ich die sogenannte Distributionsphase ab. Die ersten, wahrscheinlich schon seit der Akkumulationsphase engagierten Marktteilnehmer trennen sich von großen Paketen, um den anderen einen Schritt voraus zu sein. In meinem Follower Service versuchen wir ebenfalls frühzeitig dunkle Wolken am Horizont zu erkennen und entsprechend zu handeln. Mehr Infos hier:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/


Bitcoin-Bullen: Sieg oder Untergang

Diese Phase ist in meinen Augen der alles entscheidende Test. Im Falle der Tulpenmanie erholte sich der Kurs nie wieder. Bitcoin? Ein Ergebnis steht noch aus. Und nein: Ich bin kein Realitätsverweigerer. Nur glaube ich, dass es unzählige andere Kryptowährungen gibt, denen wahrscheinlich eine viel rosigere und vor allem nachhaltigere Zukunft bevorsteht. Der Bitcoin wirkt aufgrund seiner Struktur und den nötigen Minern schon aus der Zeit gefallen. Eine Idee der Moderne, die von dieser bereits zur Bedeutungslosigkeit verdammt werden könnte. First Mover Advantage und sonst nix. Mal sehen, ob ich eines Besseren belehrt werde.


(Tageschart Distributionsphase)

Ich habe den für mich sinnvollsten Startpunkt der letzten, durchgehenden Aufwärtsbewegung definiert und kann nun mit den Fibonacci Retracements arbeiten. Wie weit kann der Kurs noch fallen? Bis zum 61.8er Retracement bei rund 7555/7450 USD. Also jener Kursbereich, an dem die Bullen zuletzt ausbrachen, was meiner Definition nach jedoch nicht als nachhaltig zu bezeichnen ist. Ein Retest wäre sinnvoll. Oder sollte man sogar mit Kursrückgängen von rund 89% rechnen? Eine gewagte These, doch mit Hilfe simpelster Chartanalyse gar nicht mehr so abwegig. Ich sagte ja schon: Wir schauen uns das ruhig und besonnen an.


(Tageschart Kursziele)

Erholung nach Bitcoin Absturz? Egal, ob Rallye oder weitere Talfahrt, ich benötige erst einmal einen nachhaltigen Ausbruch unter die 30er Retracements, um wenigstens von einer Talfahrt bis zum 61.8er Fibonacci Retracement bzw. zum erwähnten ehemaligen Widerstand ausgehen zu können. Das kann ich erst mit dem heutigen Daily-Close feststellen.

Bitcoin-Rallye nach Kurssturz: Kurzfristig Long und Retest im Blick

Im Zuge der Stabilisierung knapp unterhalb des vermeintlichen H4-Supports bei rund 11995 USD sowie dem 50.0er Fibonacci Retracement aus dem Tageschart, ergab sich bei ca. 9765 USD eine ziemlich günstige Long-Chance. Im Fokus einer Erholung stehen für mich derzeit die unterschrittenen 30er Retracements aus dem Tageschart zwischen ca. 12105 und 12915 USD, sowie das 61.8er Retracement der letzten Talfahrt im H4-Chart, die mit der Ausbildung Hochs vom 05.01.2018 begann.


(H4 Chart)

Long oder short? Erst einmal egal. Wichtig ist es sich genau zu informieren, wie man die Produkte rund um die Kryptowährungen handelt und was man beachten muss. Auf einschlägigen Plattformen das Original zu handeln, ist in meinen Augen keine schlechte Idee, um etwas im Depot zu haben, was wirklich vorhanden ist. Mit CFDs kann man jedoch deutlich flexibler agieren und bspw. auf fallende Kurse setzen. Diese beiden Herangehensweisen zu kombinieren, halte ich für sehr vernünftig. Beim CFD Handel mit dem Bitcoin bzw. Kryptowährungen an sich, sollten vor allem die erforderliche Margin und der negative Swap im Auge behalten werden.

Dazu der Autor im Video:

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Martin

    18. Januar 2018 14:38 at 14:38

    „Der Bitcoin wirkt aufgrund seiner Struktur und den nötigen Minern schon aus der Zeit gefallen.“

    Und wieder ein weiteres Problem von Kryptowährungen, die technische Inflation. Gestern waren Bitcoins noch „in“ und hochmodern und heute ist es eine andere Kryptowährung . Übermorgen wieder eine andere usw usw. Unbeständigkeit in reinster Form.

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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