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Bitcoin: Nicht nur Tesla und MicroStrategy kaufen Bitcoins

In den vergangenen beiden Monaten wurde vor allem das Thema Bitcoin besonders heiß diskutiert – insbesondere nach den massiven Käufen börsennotierter Firmen wie Tesla und MicroStrategy.

Bitcoin Treasuries meldet starkes Kaufinteresse

Laut Daten des Internetportals Bitcoin Treasuries herrscht bei der Kryptowährung Nummer Eins, dem Bitcoin, in diesem Jahr ein reges Kaufinteresse institutioneller Investoren. Auf der Website werden die gehaltenen Bitcoin-Bestände aufgelistet und in drei Gruppen von Nachfragern eingeteilt: börsennotierte Unternehmen, Trusts in Privatbesitz und ETF-ähnliche Bitcoin-Wertpapiere. Ein besonders starker Appetit auf „digitales Gold“ war dank Tesla und MicroStrategy bei börsennotierten Gesellschaften festzustellen, gefolgt von ETF-ähnlichen Bitcoin-Papieren, während die Bestände der privaten Trusts mit 317.400 Bitcoins seit Ende Dezember unverändert blieben.

Tesla und MicroStrategy im Kaufrausch

In den Monaten Januar und Februar hat sich die Zahl börsennotierter Unternehmen, die Firmengelder in Bitcoins umgetauscht haben, von 15 auf 22 erhöht. Dabei hat sich der Elektroauto-Pionier zweifellos als prominentester Neuzugang erwiesen. Kräftig bergauf ging es mit den Bitcoin-Beständen sämtlicher Unternehmen. Seit dem Jahresultimo kletterten sie von rund 100.000 auf über 176.000 Bitcoins (+76,3 Prozent), wobei der Zuwachs in erster Linie den beiden Firmen Tesla (plus 48.000 Bitcoins) und MicroStrategy (plus 20.061 Bitcoins) zu verdanken war.
Auch im ETF-Marktsegment kann man von einem starken Nachfrageboom sprechen.

So hat sich laut Daten von Bitcoin Treasuries die Anzahl ETF-ähnlicher Finanzprodukte innerhalb von zwei Monaten von neun auf 16 signifikant erhöht. Deutlich bergauf ging es auch mit deren Bitcoin-Positionen. Diese haben sich nämlich im Berichtszeitraum von 734.200 auf 856.200 Bitcoins (plus 16,6 Prozent) erhöht. Hier konzentrierte sich das Nachfrageplus vor allem auf den weltgrößten Anbieter Grayscale Bitcoin Trust (plus 76.500 Bitcoins).

Fazit:

Mittlerweile gibt es laut der Website Coinmarketcap.com mehr als 8.600 verschiedene Kryptowährungen, die aktuell einen Marktwert von über 1,5 Billionen Dollar repräsentieren. Bitcoin und Ethereum, die beiden mit Abstand wichtigsten digitalen Währungen, stehen gegenwärtig für fast 73 Prozent des Gesamtmarkts. An dieser Dominanz dürfte sich auf kurze Sicht wenig verändern. Selbiges trifft auf die Volatilität des Bitcoins zu. Während altbewährtes Gold eine historische 250-Tage-Volatilität in Höhe von 18,2 Prozent aufweist, kommt die „digitale Goldvariante“ auf über 72 Prozent. Besser schlafen dürften Investoren daher eher mit herkömmlichem Gold.

Institutionelle Anleger kaufen Bitcoin



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