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Bitcoin, Nvidia, Trump: Manipulation und Wahrheit! Videoausblick

Bitcoin, Nvidia, Trump – über Manipulation und Wahrheit: Die Finanzmärkte sind Erstbewerter von Information in einer Informationsgesellschaft – aber auch ein Ort der Manipulation! So gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass etwa der Kurs von Bitcoin durch das mächtige Finanzunternehmen Jane Street (wickeln 10% aller Trades in den USA ab) manipuliert wurde. Bei der heute nachbörslich berichtenden Nvidia hingegen ist die Berichterstattung auch ganz großer Nachrichtenagenturen auffallend: immer wieder die (bewußt platzierte?) Falschmeldungen, wonach China den Kauf von Nvidias H200-Chips genehmigt habe. Das alles jenseits der Frage, welche Probleme die Zahlen und Berichte von Nvidia selbst aufwerfen. Und Donald Trump hat gestern in seiner Rede „State of the Union“ ebenfalls versucht zu manipulieren – ohne Rücksicht auf belegte Fakten..

Hinweise aus Video:

1. Aktienmarkt auf Rekordhoch: Kospi explodiert im KI-Superzyklus

2. Bitcoin steigt vor Trump-Rede – kommt die Erholungsrally?



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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5 Kommentare

  1. Heizungsgesetz: mit größter Sicherheit wird dieses Gesetz vom Bundesverfassungsgericht gekippt.
    Das Grundgesetz hat Vorrang. Jedes Gesetz hat sich daran zu orientieren.
    Da diese Gesetzesänderung nicht sicher stellt dass wir 2045 Klimaneutral sein werden, muss dieses Gesetz gekippt werden.
    Das haben ja die wenigsten bislang gesehen, wir haben im Grundgesetz, dass in 20 Jahren niemand mehr Benzin, Diesel, Gas, Kohle oder Kerosin kaufen darf, außer das daraus resultierende co2 wird herausgefiltert und im Boden verpresst.

    1. @Hd
      Ihre Skepsis ist völlig angebracht.
      Dieser neue Gesetzentwurf ist rein persönlich und ideologisch motiviert. Masken-Spahn und Gas-Kathie geht es dabei nur um eines: Um Robert Habeck und ihr offensichtlich noch immer obsessives Verhältnis zu ihm.
      Felix Banaszak formulierte es sehr treffend: „Was nach Habeck riecht, musste weg“ – offiziell natürlich zum Wohle des deutschen Volkes 😉

      Das künftige Gesetz schreibt zwar nicht vor, welche Technologie verbaut werden darf, dafür aber, was verheizt werden darf.

      Lieferanten werden nun verpflichtet, klimafreundliche Gase und klimafreundliches Heizöl in Verkehr zu bringen, insbesondere Biomethan, Wasserstoff und seine Derivate, synthetisches Methan und Bioöl. All diese Brennstoffe sind selten und teuer. In Heizungen sind sie ein sündhaft teurer Umweg: Mit Strom, der auch eine Wärmepumpe antreiben könnte, wird zuerst und massiven Wirkungsgradverlusten ein Gas produziert, um es dann zu verfeuern.
      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Woher-soll-das-Gruengas-kommen-id30404936.html

      Wer sich nun für eine neue Gas- oder Ölheizung entscheidet, kann die Kostenentwicklung kaum abschätzen – läuft aber mit Sicherheit in eine enorme Kostenfalle, aus der er dann in einigen Jahren durch Steuergelder heraus subventioniert werden muss:

      1. Der Anteil an grünen Gasen und Ölen steigt sukzessive an, bis 100 % in 19 Jahren. Kosten: unbekannt.

      2. Zusätzlich dürften auch die Netzentgelte teurer werden. Weil insgesamt die Zahl der Gasnetznutzer wegen Technologien wie der Wärmepumpe sinkt, müssen weniger Verbraucher die Betriebskosten des Netzes finanzieren.

      3. Erdgas und Heizöl werden wegen des europäischen Emissionshandels schrittweise teurer. Kosten: unbekannt.

      Der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Kommunalen Unternehmen bringt es auf den Punkt: Ein Prozent erneuerbare Energien bei allem Erdgas beizumischen sei noch „machbar“. Darüber wird es schwierig: „Wir sehen aktuell nicht, wie der Hochlauf grüner Gase und insbesondere Biomethan für eine Beimischung ins Gasnetz massiv gesteigert werden kann, ohne weitere Kostensteigerungen für Eigentümer und Mieter zu verursachen.“

      Der Bund der Deutschen Energie- und Wasserversorger (BDEW) warnt vor allem vor „neuen Unsicherheiten für die Infrastruktur- und Wärmeplanung“ sowie vor steigenden Verbraucherpreisen, zu bürokratischen Vorgaben für die Beimischung klimaneutraler Kraftstoffe und damit vor Akzeptanzproblemen.

      1. @Jonas
        Das Spaßige daran ist, dass §§ 71 ff. des aktuellen GEG genau das ohnehin bereits geregelt hatten (Anforderungen an eine Heizungsanlage; Anforderungen an Biomasse und Wasserstoff einschließlich daraus hergestellter Derivate):

        «Der Gebäudeeigentümer kann frei wählen, mit welcher Heizungsanlage die Anforderungen nach Absatz 1 erfüllt werden.

        Der Betreiber einer mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickten Heizungsanlage hat sicherzustellen, dass mindestens 65 Prozent der mit der Anlage bereitgestellten Wärme aus Biomasse oder grünem oder blauem Wasserstoff einschließlich daraus hergestellter Derivate erzeugt wird.

        Der Betreiber einer mit einem flüssigen oder gasförmigen Brennstoff beschickten Heizungsanlage, die [Anm.: im Bestand] eingebaut wird und die nicht die Anforderungen des Absatzes 1 erfüllt, hat sicherzustellen, dass ab dem 1. Januar 2029 mindestens 15 Prozent, ab dem 1. Januar 2035 mindestens 30 Prozent und ab dem 1. Januar 2040 mindestens 60 Prozent der mit der Anlage bereitgestellten Wärme aus Biomasse oder grünem oder blauem Wasserstoff einschließlich daraus hergestellter Derivate erzeugt wird.»

        https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71.html
        https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71f.html

        Der Unterschied ist, dass bisher bei Neubauten und bei Heizungstausch im Bestand 65 % der bereitgestellten Wärme mit erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme erzeugt werden mussten – im Bestand sogar mit Übergangs-, Fristen- und Kommunalplanungsabhängigkeit, z. T. bis Mitte 2028.
        Bei Neubauten hat sich nichts verändert, die 65 %-Vorgabe gilt weiterhin ab Tag eins.

        Neu ist: Nun soll der «notwendige Klimaschutz» beim Heizungstausch in Bestand und Baulücken durch eine Grüngas- und Grünheizöl-Quote sowie durch eine «Bio-Treppe» mit einem schrittweise zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe erreicht werden:

        • Ab 2029: Mindestens 10 % (bisher: 15 %; diese einzige Änderung wird nun als «große Freiheit und Ende des Heizungsverbots» verkauft) 😘
        • Ab 2035: Mindestens 30 %
        • Ab 2040: Mindestens 60 %
        • Ab 2045: Verbindliche 100 % klimaneutrale Brennstoffe oder Abwärme

        Diese Möglichkeit besteht auch schon in der aktuellen Fassung des GEG, sie ist lediglich an eine verpflichtende Beratung geknüpft 😄
        Alles in allem also viel heiße Luft, viel Rauch um nichts, eine Nebelkerze, um wütende Bürger milde und für den nächsten Wahlkampf gewogen zu stimmen.

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    In der knapp 40 jährigen DAX Geschichte wird immer auf die berühmte Dividendenrendite verwiesen…

    Besonders von Halver und Konsorten…

    Das ist richtig in Zeiten der Niedrigzinspolitik…im Moment bewegen wir uns hier im Graubereich…den aktuell betragen die ausgeschütteten Dividenden keine 2 Prozent im DAX…
    Das ist das Ergebnis von 25 000 Punkten im DAX…wir stehen halt nicht mehr bei den 8000 von Corona ,wo’s sowieso keine Zinsen gab…aber auch nicht mehr bei den 2166 vom März 03 oder den 3500 vom März 09.

  3. Wichtig ist, daß man Hedgefonds nicht pauschal beurteilt. Man muß sie auf der einen Seite mit Spekulationen ohne realwirtschaftlichen Bezug in Verbindung bringen, gleichzeitig sind sie für das Finanzprodukt Rohstoffsicherungsgeschäft unverzichtbar. Und im Zusammenhang mit der aktuellen iranpolitischen Ausgangslage und der Ölnachfrage-Prognose von seiten der Investmentbanking-Analysten von Goldman Sachs spricht momentan einiges für das Rohstoffsicherungsgeschäft. Die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition versucht in Sachen Heizgesetz-Novellierung die Öffentlichkeit hinter die Fichte zu führen. Zwar sollen Ölheizungen gesetzlich zulässig sein, jedoch im Zusammenhang mit unzureichenden Rahmenbedingungen, trotz der lobenswerten Energiedichte beim Öl.

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