Folgen Sie uns

Bitcoin

Bitcoin schießt durch die Decke, und kein Ende in Sicht: Was ist da los? Ethereum ebenfalls im Höhenrausch!

Wie oft wurde in den letzten Wochen und Monaten schon vor der großem Korrektur oder dem großem Crash im Bitcoin gewarnt? Unzählige Male von unzähligen Stellen. Und auch Bundesbank, BaFin, sowie diverse ausländische Behörden warnen immer wieder vor den Risiken von Kryptowährungen und dem…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Wie oft wurde in den letzten Wochen und Monaten schon vor der großem Korrektur oder dem großem Crash im Bitcoin gewarnt? Unzählige Male von unzähligen Stellen. Und auch Bundesbank, BaFin, sowie diverse ausländische Behörden warnen immer wieder vor den Risiken von Kryptowährungen und dem verwandten Thema „Initial Coin Offering“. Doch je öfter gewarnt wird, desto größer offenbar die Faszination der Trader. Die Begeisterung scheint darin zu liegen, dass es mit dem Bitcoin einen globalen Spekulationswert gibt, der von keinem Staat, keiner Behörde und keinen Gesetzen reguliert wird. Die Trader machen die Sache unter sich aus.

Und jetzt sprang der Bitcon-Kurs übers Wochenende von 8200 auf heute früh 9700 Dollar (aktueller Preis 9578). Einfach unglaublich. Die Prognosen einiger Anlysten von der runden Marke von 10.000 Dollar treten offenbar nun viel schneller ein als gedacht. Und gerade durch diesen gewaltigen Sprung übers Wochenende berichten heute so ziemlich alle Leitmedien über dieses Thema. Das erhöht die Aufmerksamkeit für das Thema, und damit kann die Hausse durch die Hausse genährt werden (Sprichtwort „die Hausse nährt die Hausse“).

Beobachter der Szene scheinen keinen tatsächlichen Grund die den kräftigen Anstieg übers Wochenende zu finden. Unsere erste Vermutung: Die positiven Nachrichten der letzten Tage und Wochen summierten sich in den letzten drei Tagen in einer Art Kauflawine. Positiv für den Bitcoin-Preis ist auch zu werten, dass das Software-Update, welches die Verarbeitungsleistung deutlich erhöhen sollte, nicht durchgeführt wurde. Dadurch wirkt Bitcoin als ein noch viel knapperes und begehrenswerteres Gut!

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Ein interessantes Argument für den aktuellen Bitcoin-Boom gerade am letzten Wochenende scheint Thanksgiving zu sein, was am letzten Donnerstag gefeiert wurde mit Freitag als Brückentag. Dadurch hatten die Amerikaner de facto ein viertägiges Wochenende. Bei der größten Bitcoin-Handelsplattform Coinbase gab es allein in diesem Zeitraum nach deren Aussage 100.000 neue Kontoeröffnungen. So simpel es auch klingen mag: Durch den „Tratsch“ am Essenstisch zu Thanksgiving scheint sich das Thema kräftig verbreitet zu haben. Schnell online ein Konto aufmachen, schnell per Kreditkarte Geld reinbuchen, und fertig ist der Preis-Move übers Wochenende!

Fondsanbieter springen in den letzten Wochen auf den Bitcoin-Zug auf, und Anfang Dezember will die weltgrößte Terminbörse CME voraussichtlich den Bitcoin-Future starten. Das erwarten viele Trader mit großer Euphorie. Bei der Verkündung der CME sprachen wir von einem Ritterschlag erster Güte, da die CME eine vollkommen staatlich regulierte und überwachte Börse ist. Und Future-Kontrakte sind feste bis ins Detail klar strukturierte Verträge mit Kauf- und Verkaufspflichten. Wenn also dieser Future am Markt ist, erhält der total dezentrale, oft verspottete und nicht staatlich regulierte Bitcoin eine Derivat, das voll staatlich reguliert ist – der Eintritt in die Legalität, sozusagen! Der seit Wochen anhaltende Boom könnte eine Art großer Run auf dieses Ereignis sein, das nun vielleicht nur noch eine Woche entfernt ist.


Der Bitcoin-Kurs seit dem 21. November.

Aber nicht nur der Bitcoin boomt. Auch die Nummer 2 der Kryptowährungen Ethereum geht weiter kräftig nach oben von 360 Dollar am 21. November auf jetzt 470 Dollar! Der Sog ist also nicht nur auf Bitcoins beschränkt. Obligatorisch (und auch notwendig) sind zum Schluss nochmal Hinweise vor einem jederzeit möglichen deftigen Absturz im Bitcoin, wenn zu viele Zocker gleichzeitig raus wollen, um Gewinne einzustecken. Also Vorsicht! Heute früh hatten wir bereits gewarnt, dass es bei Erreichen der 10.000 Dollar-Marke aufgrund der hohen Symbolik dieser runden Zahl zu einer Korrektur kommen könnte. Aktuell liegen Unterstützungsmarken bei 9200 und 8920 Dollar.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Ethereum seit 21. November.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Financy

    27. November 2017 15:22 at 15:22

    30000000 Bitcoins fans can’t be wrong. Zitat abgewandelt von Elvis Presley

    • Avatar

      Columbo

      27. November 2017 15:39 at 15:39

      …und plötzlich war Elvis tot.

    • Avatar

      Steve

      27. November 2017 21:48 at 21:48

      Und plötzlich war Elvis ziemlich auffequollen und am Boden

  2. Avatar

    Gerd

    27. November 2017 16:50 at 16:50

    Was spricht dagegen, bei einem Broker CFDs auf Bitcoins zu handeln? Mal abgesehen von der Frage, ob man überhaupt sich an diese Dinge rantrauen sollte.

    Sowohl An- als auch Verkaufskurs liegen insgesamt ca 100 oder 200 Punkte unter der Kursnotierung des original Bitcoins – das stört aber nicht, weil das gleichbleibend ist.
    Shorts sind natürlich auch möglich.

    Der Spread liegt allerdings beim jetzigen Kursniveau bei ungefähr 30 bis 40 Punkte.
    Das empfinde ich als sehr hoch und sollte beim zukünftigen Future doch wohl enger sein.

  3. Avatar

    Steve

    27. November 2017 21:56 at 21:56

    Wem der bitcoin zuteuer ist sollte jetzt in silber einsteigen.

    Entweder zerstört der bitcoin den Dollar .
    Dann wird auch silber explodieren .

    Oder der bitcoin geht schief . dann wird irgendwann auch silber hoch gehen

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

weiterlesen

Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

Avatar

Veröffentlicht

am

Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

weiterlesen

Bitcoin

Bitcoin: Der Tag nach dem Halving – steht die große Kursrally an?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Reines Smybolbild eines Bitcoin als Münze

Gestern Abend gab es ein Ereignis für den Bitcoin, das es zuletzt 2016 gab. Das Halving. Im Bitcoin-Netzwerk wurden insgesamt 630.000 sogenannte Blöcke generiert. Es gibt die sogenannten Miner. Dies sind ganz normale Menschen wie Du und Ich, die mit ihrem Computer oder zusammengeschalteten Computern durch reine Rechenleistung neue Bitcoin-Datenblöcke erzeugen. Dafür werden diese Miner belohnt, in dem ihnen neue Bitcoins (BTC) zugeteilt werden. Sozusagen eine Entlohnung für geleistete Arbeit. Die Gesamtanzahl des Bitcoin ist mathematisch auf 21 Millionen Stück festgelegt.

Belohnung der Bitcoin-Miner wird halbiert

Damit diese Menge nicht all zu schnell erreicht wird, gibt es das Halving. Das Halving beschreibt die Halbierung der Belohnungsmenge für die Miner. Wurden sie anfangs noch mit 50 Bitcoins belohnt, waren es zuletzt 12,5. Seite heute Nacht sind es nur noch 6,25 Bitcoins. Es wird also weniger attraktiv für die Miner die weltweit bekannteste Kryptowährung zu erzeugen, was die Vermehrung bis zur Maximalmenge verlangsamen sollte? Die Halbierung der „Belohnung“ ist fest im Bitcoin-Code verankert. Sie geschieht immer dann, wenn wieder 210.000 neue Blöcke erzeugt wurden.

Dieses Szenario der möglichen geringeren Aktivität der Neu-Schürfung dieser Kryptowährung könnte den Bitcoin für Spekulanten und Anleger auf der Suche nach Alternativen für ihre persönliche Geldanlage attraktiver machen (Bitcoin kaufen mit Coincierge). Denn begrenzte Güter wie Gold und auch der mathematisch begrenzte BTC sind attraktiv. Alles was in seiner Menge begrenzt ist wie zum Beispiel Sportwagen, die in limitierter Menge hergestellt werden, können deutlich im Preis steigen. Und zwar immer dann, wenn es viele Nachfrager nach diesem bestimmten Anlagegut gibt. Je mehr Nachfrager bei nicht oder nur langsam wachsender Angebotsmenge, desto höher der Preis.

Stark steigender Kurs?

Und was hat der Bitcoin von gestern auf heute gemacht? Der Kurs notierte gestern (ganz grob gesagt) um die Niveaus von 8.700 Dollar herum, und heute auch (aktuell 8.724 Dollar). Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Bitcoin in US-Dollar seit dem Jahr 2012. Auch das Krypto-Branchenportal BTC-Echo titelt heute „Nach dem Halving – Warten auf die Explosion“. Ganz kurzfristig in den ersten Stunden nach dem Halving bleibt die Kursexplosion aus. Aber das Szenario, dass durch die hier beschriebenen Änderungen diese bekannteste aller Kryptowährungen attraktiver wird, könnte den Kurs immer noch beflügeln. Erst in Tagen, oder Wochen, oder Monaten? Man sollte diesen Markt im Blick behalten.

Bitcoin Kurs seit 2012

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle einen Artikel von Dirk Schuhmanns vom 29. Januar, warum das Halving kein Problem für Bitcoin-Besitzer werden wird!

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen