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Bitcoin

Bitcoin: Schneller Absturz nach dem Allzeithoch – warum?

Zunächst ein neues Allzeithoch – heute aber stürzte der Kurs von Bitcoin sogar kurz unter die Marke von 28.000 Dollar. Warum der Abverkauf?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das neue Jahr beginnt nicht wirklich gut für Bitcoin: zunächst ein neues Allzeithoch über das lange Wochenende über der Marke von 34.000 Dollar – heute dann stürzte der Kurs sogar kurz unter die Marke von 28.000 Dollar:

Der Kurs von Bitcoin stürzt heute ab

Was schnell steigt, kann auch schnell fallen – das gilt umso mehr für das volatile Bitcoin (Bitcoin ist 14mal volatiler als Gold!). Heute die führende Kryptowährung mit einem zweistelligen Minus. Die Kryptowährung nun im Bereich seiner 200-Tage-Linie:

Bitcoin an der 200-Tage-Linie

Chart: Forex Live

Privatanleger treiben Bitcoin

Das Allzeithoch am Wochenende am Wochenende bei Bitcoin war vor allem von Privatinvestoren ausgelöst (die meisten institutionellen Investoren sind dann nicht aktiv). Daher gab es durchaus warnende Stimmen wie diese (aus dem „Handelsblatt„):

„Das Mainstream-Interesse ist über das Wochenende spürbar angezogen. Viele Privatanleger sind nun auf den scheinbar nicht zu stoppenden Güterzug aufgesprungen und suchen lediglich schnelles Geld. Diese Konstellation geht in der Regel nach hinten los.“

Genau das ist heute passiert.

Dabei ist der Kurs von Bitcoin getrieben vor allem durch die Nullzinspolitik – und wie die Aktienmärkte in einer „Blasenbildung“, wie David Rosenberg bei CNBC formulierte:

“What’s holding the boot together is basically zero interest rates. As long as rates remain where they are, unless we have a real dramatic pullback in economic activity, this bubble that we’re in is probably not going to burst any time soon,” he said. “We have to understand though we are investing in a bubble.”

So ist es mit Blasen: sie dauern länger, als man annimmt. Und solange die Nullzinspolitik anhält, so Rosenberg, wird auch die Blase bei Bitcoin anhalten.

So oder so: die Glaubensgemeinschaft Bitcoin wird – ebenso wie die Glaubensgemeinschaft Tesla – immer neue Argumente finden, warum gerade dieser Kryptowährung die Zukunft gehört. Nun heißt es, dass Großinvestoren auf den Zug aufgesprungen seien, was wiederum die Privatinvestoren euphorisiert. Euphorisierte Privatinvestoren aber sind meist kein gutes Zeichen für die weitere Kursentwicklung..

Und: bald kommt mit dem Fugmann-Taler eine ganz herbe Konkurrenz für Bitcoin auf den Markt :)

Bitcoin heute mit einem herben Abverkauf

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    Marko

    4. Januar 2021 13:14 at 13:14

    „Das Mainstream-Interesse ist über das Wochenende spürbar angezogen. Viele Privatanleger sind nun auf den scheinbar nicht zu stoppenden Güterzug aufgesprungen und suchen lediglich schnelles Geld. Diese Konstellation geht in der Regel nach hinten los.“

    Dazu gibt es ansonsten nichts mehr zu sagen, der Chart ist eine Fahnenstange. 300000-400000 als Kursziel für den Bitcoin ?!? ok. dann gibt es den USD/den EUR nicht mehr. Dann können wir den Finanzmarktwelt-Laden zumachen, da dies den Zusammenbruch des gesamten Finanzmarktes bedeuten würde, nicht mehr, nicht weniger.. !!!

    Dann wäre : „der Ofen aus“, zurück zu den „Jägern und Sammlern“, Tauschgeschäfte usw…

  2. Avatar

    dontspeak

    4. Januar 2021 20:59 at 20:59

    Zu früh gefreut lieber Hr. Fugmann :-)

    Schon wieder bei 31.000. Aber selbst wenn nicht, ein kleiner Rücksetzer auf 20.000 wäre in dieser Phase gesund und wird bis zum Peak Ende 2021 – Anfang 2022 noch mehrere Male auftreten.

    Bitcoin ist die größte Innovation dieses Jahrhunderts. Ob in den nächsten 80 Jahren noch etwas vergleichbar innovatives kommt, bleibt abzuwarten. Wenige verstehen das.

    „Traden“ Sie nur weiter völlig sinnentleert Schrott-Aktien. Im Zweifel finanziell zwar besser als Girokonto, aber unfassbare Lebenszeitverschwendung. HODLEN ist passives Einkommen.

    Wir sehen uns am nächsten -durch das Halving induzierten- Peak bei 100.000 – 300.000 wieder. Kurz danach können Sie bei 40.000 dann wieder von „Blase“ reden, bis wir uns dann wieder siebenstellig sehen in 5 Jahren.

    Und zum Fugmann-Taler: Du sollst keinen Coin neben deinem waren Coin haben.

  3. Avatar

    Columbo

    5. Januar 2021 00:21 at 00:21

    @Dontspeak

    Ihre Begeisterung für Bitcoin hat was Religiöses. Glaube versetzt manchmal Berge, aber eben nur manchmal.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      5. Januar 2021 07:16 at 07:16

      @Columbo, Bitcoin ist eine Religion, die erste Digital-Religion des 21.Jahrhunderts. Daher sollten Sie sich acu nicht über die Bitcoin-Gläubigen wundern. Wenn man dagegen nicht an Bitcoin glaubt, heißt es seitens der Gläubigen: du hast doch keine Ahnung – du zählst dann also nicht zu den „Eingeweihten“ (die in Wahrheit nur Gläubige sind..)

  4. Avatar

    Online- Gläubiger

    5. Januar 2021 08:09 at 08:09

    Aber Achtung Herr Fugmann, die Kampfmethoden der DIGITALEN gegen die Ungläubigen sind dann auch
    HighTech und keine altmodischen Sprengstoffgürtel. Da wird getasert, gehäkt und ein Cyber – Krieg geführt.

  5. Avatar

    Lausi

    5. Januar 2021 09:58 at 09:58

    Ich muss mal für den Bitcoin eine Lanze brechen: Warum sehen manche den Bitcoin als so wertlos und als eine Luftnummer an? Weil man nichts in der Hand hat wie ein Klumpen Gold oder etwas anderes Dingliches? Aber bei einem Bankkonto bzw. Giralgeld ist das auch nicht anders – da ist auch nur alles digital. Die Begrenztheit macht den Wert des Bitcoins aus. Und könnte man dem Bitcoin einfach den Stecker ziehen oder verbieten lassen? Ich glaube kaum, da es einerseits Strom und Computer wohl auch in der Zukunft geben wird, und andererseits nur ein weltweites Verbot dem Bitcoin wirklich den Garaus machen würde. Schon ein einziges Land auf der Erde würde dem Bitcoin das Überleben sichern – zumindestens als Wertaufbewahrungsmittel. Was spricht dann gegen den Bitcoin?

  6. Avatar

    dontspeak

    5. Januar 2021 10:04 at 10:04

    „Glauben“ tu ich an Jesus, meine Überzeugung für Bitcoin basiert auf dem detaillierten Informatiker-Verständnis seiner Funktionsweise und seines innovativen Konzepts.

    Man muss Bitcoin technisch verstehen, um es gesellschaftlich zu verstehen. Dem, der nicht den ersten Schritt gemacht hat, kann ich seine Bitcoin-Skepsis nicht übel nehmen. Wer jedoch weiterhin daran glaubt, dass FIAT das Währungssystem der Zukunft ist, muss wirklich ganz weit vorne anfangen…

    Ihre Jünger-Theorie wird mit wachsender Anzahl der hochkarätigen Hedgefond- und Banken-CEOs, die Bitcoin (erstmal) auf die Stufe von Gold heben, jedoch zunehmends lächerlicher.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      5. Januar 2021 10:19 at 10:19

      hätten wir eine Tulpenzwiebel-Blase, dann würden sich Hedgefond- und Banken-CEOs eben auch in diese Tulpenzwiebel-Blase investieren! Das ist also kein Argument..

  7. Avatar

    thinkSelf

    5. Januar 2021 10:04 at 10:04

    Hallo Herr Fugmann,

    da stimme ich Ihnen voll zu. Bitcoin ist, entgegen anders lautender Behauptungen, keine Währung und hat auch mit Geld nicht das geringste zu tun. Das wird zwar von Leuten wie Marc Friedrich gerne behauptet, beweist aber nur das er nicht verstanden hat was Geld ist (womit er ja nicht alleine ist).

    Bitcoins sind die moderne Form der Tulpenzwiebel. Odar die digitale Form heißer Luft. Auch dafür kann es einen Markt geben. Denn Märkte werden durch Käufer errichtet und der Wert der dort gehandelten Ware wird von derren Zahlungsbereitschaft definiert.

    Bitcoins sind, wie die Tulpenzwiebeln, Modeprodukte mit begrenzter Laufzeit. Wie schnell die Mode wechselt lässt sich nicht abschätzen. Das kann durchaus noch einige Jahre halten oder auch morgn vorbei sein. Am Ende werden einige (viel) verdient und andere (viel) verloren haben. Denn das ist schöne an „modischer“ heißer Luft. Sie funktioniert wie eine Pokerrunde. Man muss gar nichts produzieren sondern nur Vermögen umverteilen.

    Wen jemand den (Tausch-)wert von Gütern einzuschätzen versucht (um zu investieren oder zu spekulieren) macht er meißtens den Fehler die eigenen aktuellen Wertpräferenzen auf andere zu übertragen. Das äußerst sich dann in solchen Aussagen wie „Das braucht doch niemand.“ Wenn einer etwas kauft „braucht“ er das in dem Moment auch. Wenn nicht, hätte er es nicht gekauft. Ob er fünf Minuten später noch der gleichen Meinung ist, ist dabei völlig unerheblich.

    Auch wenn ich den Begriff „fanatischer Fan“ dem des „Gläubigen“ vorziehen würde, ist die Entstehung einer entsprechenden Fangruppe doch immer der Jackpot für jeden Verkäufer. Die lässt sich nämlich besonders gewinnbringend bewirtschaften. Ein Konzept das institutionalisierte Religionsbewirtschafter schon vor mehr als 100.000 Jahren verstanden haben.

    Kleiner Hinweis an die Bitcoin Spekulanten: Nur realisierte Gewinne sind Gewinne. Also immer mal was einsacken und wo anders anlegen. Ab dem Zeitpunkt an dem die herausgezogenen Gewinne den Spieleinsatz übersteigen gehört man auf jeden Fall zu den Gewinnern und nicht zu den Deppen.
    Andererseits: Auch zeitweise gefühlter Reichtum kann ja was schönes sein.

  8. Avatar

    Lausi

    5. Januar 2021 11:15 at 11:15

    Der Glaube wird den Bitcoin in astronomische Höhen heben, denn die Schar der Gläubigen wird immer mehr, die da sagen: Das ist die Währung Gottes!

  9. Avatar

    Columbo

    5. Januar 2021 11:29 at 11:29

    Die Zentralbanken sind dabei, Währungen auf Blockchainbasis zu schaffen. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“! Vermutlich wird der Bitcoin spätestens ab da wertlos und/oder verboten. Oder werden die Zentralbanken dann statt Gold Bitcoins kaufen? Nein, sie werden immer noch Gold als Absicherung halten.
    Kann sich jemand einen Bitcoin-Standard vorstellen? Eher nicht.
    Nicht die Blockchaintechnik, sondern der Bitcoin ist dem Tod geweiht, einfach weil sich Notenbanken und Regierungen das Ganze an sich reissen.

  10. Avatar

    dontspeak

    5. Januar 2021 12:12 at 12:12

    @Columbo: Sie haben Recht damit, dass die Notenbanken versuchen das Thema „an sich zu reißen“. Aktuell sind sie dazu gezwungen, weil sie bemerkt haben, dass ihnen die Zeit davonläuft. Nur wird CBDC-Müll bei den Menschen genauso wenig Vertrauen genießen, wie der aktuelle FIAT-Müll. Warum auch? Nehmt den Leuten das Euro-Bargeld weg und was haben wir? Den digitalen Euro. „Fachlich“ ist es kein Unterschied zum CBDC-Euro für die Menschen. Nur technisch, da zentral gemanaged und nicht mehr über das aktuelle, völlig archaische Einlagen- und Kontokorrentsystem der Banken. Was für sich genommen ja auch ein technischer Fortschritt wäre.

    Vor Jahrhundert(en) wurde die Kirche vom Staat getrennt. Nun wird das Geld vom Staat getrennt, und es ist in beiden Fällen ein revolutionär guter Fortschritt.

    Selbst wenn eine andere _echte_, dezentrale, staatenlose, deflationäre Cryptowährung das Rennen machen sollte, wird der Wechselkurs von BTC _in_ diese zukünftige Währung fürstlich sein, denn beide werden lange parallel existieren.

    Gibt es Bitcoin in 100 Jahren noch? Who cares? Gibt es Daimler oder Tesla in 100 Jahren noch?

  11. Avatar

    Columbo

    5. Januar 2021 13:07 at 13:07

    @Dontspeak

    Warum sollte der Wechselkurs von BTC in die neue Währung fürstlich sein, wenn der Handel damit verboten wurde.
    Schwarzhandel mit Kryptowährungen kann ich mir schwer vorstellen, mit Goldunzen schon eher.

  12. Avatar

    dontspeak

    5. Januar 2021 13:39 at 13:39

    BTC Handel wird nicht „verboten“… In den USA angefangen mit https://medium.com/swlh/why-america-cant-regulate-bitcoin-8c77cee8d794

    Wacht auf, Leute… Wer hindert euch daran, eure vor langer Zeit aus dem Nichts entstandene willkürliche Meinung endlich zu ändern? Nur ihr selber.

  13. Avatar

    Columbo

    5. Januar 2021 14:21 at 14:21

    @Dontspeak

    „Wacht auf Leute“…

    Klingt wieder nach Religion, Glauben…

  14. Avatar

    Mike

    5. Januar 2021 14:30 at 14:30

    Was auch immer als Geld herhalten soll, nur echte Nahrung kann uns am Leben erhalten. Wenn die Lebensmittelhändler sich wertloses Papier andrehen lassen, sind sie dann nur Dumm oder über den Tisch gezogen worden? Und wir? Da müsste man mal die EZB fragen, die selbst erstaunt sein dürften, wie einfach man mit wertlosem Zeug die Welt kaufen kann.

  15. Avatar

    rettich

    5. Januar 2021 14:50 at 14:50

    Im Grunde wirft Bitcoin die Frage auf, was „Geld“ eigentlich ist.

    Zum heutigen Zeitpunkt kann man feststellen, dass Bitcoin kein allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel ist. Es besteht ja die Hoffnung, dass sich das ändert. Aber hier gibt es ja einen wichtigen Unterschied zu dem, was wir als „Geld“ kennen. Das ist gesetzliches Zahlungsmittel und muss akzeptiert werden. Außerdem braucht man es, um seine Steuern zu bezahlen. Es gibt also durch die Rechtsordnung starke Anreize, das staatliche Geld auch als Zahlungsmittel zu benutzen. Die Zahlungsmittelfunktion von Bitcoin würde nur auf dem allgemeinen Entschluss beruhen. Und warum sollte der sich nicht ändern und eine andere technisch gleichwertige Digitalwährung begünstigen?

    Zur Wertaufbewahrung taugt Bitcoin auch nicht wirklich. Wie soll ich mir meinen Einkauf vorstellen, wenn ich bei Amazon die Wahl hätte, mit Bitcoin oder Euro zu bezahlen und die Austauschverhältnisse so wild schwanken wie sie das tun? Der Historiker (hallo Herr Fugmann…) könnte sich ja die Phasen des „Bimetallismus“ anschauen, wo Gold und Silber in bestimmten Ländern gleichzeitig Geldcharakter hatten. Auch da schwankten die Austauschverhältnisse stark und führten zu erheblichen Problemen, die letztlich die Entscheidung für eines der beiden Metalle als Geldmaterie erzwangen.

    Das Problem würde sich noch verschärfen, wenn sich neben Bitcoin noch andere Digitalwährungen etablieren. Dann hätte man ein Drei- oder Mehrkörperproblem.

    Insgesamt erfordert meiner Einschätzung nach die Funktion eines „Dings“ (physisch oder digital) als Geld Exklusivität. Und da ist der staatliche Rückhalt zumindest sehr hilfreich, vermutlich sogar zwingend. Auch dann, wenn der Staat die Parallelwährung nicht explizit verbietet.

    Im Augenblick meine ich auch, dass der steigende Kurs vor allem von der Hoffnung getragen wird, dass Bitcoin in Zukunft Geldfunktion erhalten wird. Aber das muss ja nicht aufgehen…

    Ein tieferes technisches Verständnis von Bitcoin ist für dieses ökonomischen Fragen meiner Ansicht nach irrelevant. Die oben genannten Probleme stellen sich auch dann, wenn Bitcoin fälschungssicher und nicht beliebig vermehrbar ist.

  16. Avatar

    Columbo-Fan

    5. Januar 2021 15:24 at 15:24

    Nicht die Blockchaintechnologie wird verboten werden, sondern der Bitcoin. Aufgrund seines exorbitant hohen Stromverbrauchs von 90 Terrawattstunden. Damit liegt man an Nummer 35 beim Stromverbrauch aller Länder. Wo wird Mining betrieben? Mit welcher Energiequelle? Richtig in Asien, mit Kohleverstromung. Da wird es Besseres geben, als den Bitcoin. Die Regulatoren werden es richten, egal unter welchem Vorwand.

  17. Avatar

    dontspeak

    5. Januar 2021 15:49 at 15:49

    @Columbo-Fan: Sie haben richtig erkannt, dass das Öko-Religions-Extremisten- Argument „Stromverbrauch“ das wirklich EINZIGE ist, was dem Bitcoin gefährlich werden kann. Unter dem schwachsinnigen Vorwand der Energieverschwendung könnten Linksgrün-ideologische Organisationen wie die EU es zu verbieten versuchen.

    Schwachsinnig deshalb, weil Bitcoin ist nur aufgrund der extremen Rechenpower das erste und einzige sowohl HARTE als auch DIGITALE Asset. Wenige verstehen das.

    Der Versuch wird scheitern, weil viele Länder nicht mitmachen werden.

  18. Avatar

    leftutti

    5. Januar 2021 17:23 at 17:23

    Don`t speak such rubbish!

  19. Avatar

    Bitcowitz

    5. Januar 2021 19:11 at 19:11

    @Thinkself, wenn man Bitcoin als Spiel bezeichnet und mit einem kleinen Teil des Vermögens daran teilnimmt ist dies vollkommen in Ordnung.Das ist ja genau das was gewisse Gurus mehr und mehr machen.
    Die zu spät gekommene BEZAHLMASSE sieht das eben als wundersame schnelle Geldvermehrung und riskiert teilweise die ganze Existenz.Da jetzt plötzlich grosse Namen als Bekenner dieses Systems der neuen Religion beitreten und die Gläubiger bestärken, finde ich verächtlich.
    Ist es nicht genug wenn die DICKEN mit Hilfe der Notenbanken im warmen Wasser des Umverteilungshype schwimmen.In diesem Sinne „HUT AB“ vor der freien Einschätzung gegen den Mainstream von Herr Fugmann. Er wird in kürzester Zeit zum bösen Krypto- Crash – Prophet gekürt werden.Die Schönredner haben es eben immer leichter. Meine schon oft gestellte Frage, wer richtet mehr Schaden an?
    P.S Ich habe in den 90 er Jahren selber ein SCHNEEBALLSYSTEM erlebt.Fast das ganze Dorf war beteiligt.Damals hat man den Leuten monatlich Renditen von 70% mit neu zugeflossenen Geldern ausbezahlt.Ich musste meine Angehörigen dauernd vor diesem Schwindel abhalten.Die“ Grosse Göttin „ war damals eine gewisse Dagmar Bertges die später eingelocht wurde.

  20. Avatar

    Bitkowitz

    5. Januar 2021 19:22 at 19:22

    Nachtrag: Bitte googeln. EUROPEAN KINGS KLUB

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Bitcoin

Bitcoin und der milliardenschwere Schwund durch Verluste

Bitcoin bietet scheinbar einen Schutz vor Inflation beim FIAT-Money. Aber was passiert, wenn man den Zugang zu seinem Konto verliert?

Wolfgang Müller

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Die Kryptowährung Bitcoin bietet scheinbar einen Schutz vor Inflation beim FIAT-Money. Deshalb kam deren Preis auch so ins Steigen (zuletzt jedoch eine Korrektur), angesichts der Schuldenorgien, die weltweit infolge Covid-19 zelebriert werden. Die limitierte Anzahl an zu schürfenden Coins (21 Millionen) gibt dafür die Grundlage. Ein Argument für Stabilität – aber was passiert, wenn man den Zugang zu seinem Konto verliert? Die Zahl der verfügbaren Coins ist anscheinend schon erheblich geschrumpft. Es kündigt sich auch weiteres Ungemach an.

Bitcoin: Ein vermisster Laptop und eine Müllhalde

In vielen Medien war das Malheur des Wallisers James Howells schon verbreitet worden: Der Mann hatte im Jahr 2013 eine Festplatte mit 7500 Bitcoins weggeworfen, im Glauben ein Backup erstellt zu haben. Damals war dieser zwar auch schon 15 bis 30 Dollar wert, kein Vergleich mit dem jetzigen Kurswert, wo der Inhalt aktuell mit über 200 Millionen Euro beziffert wird – ein Tageswert, vor ein paar Tagen wären dies über 25 Prozent mehr gewesen. Der Laptop soll sich auf einer Müllhalde seines Heimatortes Newport befinden, die eine Suchaktion aus Umwelt- und Kostengründen bisher untersagt hatte. Jetzt bietet der Mann der Gemeindeverwaltung ungefähr 70 Millionen Euro Finderlohn an, die an die Bürger ausgezahlt werden sollen, falls man die Festplatte findet. Ein riskantes Unterfangen, denn es ist bestimmt nicht gewährleistet, dass die Festplatte nach acht Jahren noch funktionsfähig ist, deshalb lehnte die Gemeinde den Antrag bisher ab.

Wallet Recovery Services hilt – nur selten

Auch wenn er seine intakte Festplatte fände, bräuchte er noch sein Passwort. Es gibt ein Unternehmen, welches sich auf die Wiederherstellung von Passwörtern, mit Genehmigung der Kunden, spezialisiert hat – Wallet Recovery Services. Laut Wall Street Journal verlangt die Firma 20 Prozent des gefundenen Wertes, die Erfolgsquote soll bei 30 Prozent liegen.

Wobei wir bei einer anderen Schlagzeile wären.

Ein deutscher Programmierer, in den USA lebend, sucht verzweifelt nach seinem verlorenen Passwort. Bereits achtmal hat er einen Fehlversuch gestartet, Zugang zu seinem Vermögen in Bitcoin zu bekommen, durch Raten, bisher vergeblich und es bleiben ihm nur noch zwei Versuche übrig. Die dort „lagernden“ 7002 Bitcoins wären derzeit über 200 Millionen Dollar wert. Er hatte diese anscheinend im Jahre 2011 für eine Videodokumentation über die Digitalwährung erhalten, zu einer Zeit, wo diese nur wenige Euro an Wert besaß. Das „Verschlampen“ des Zettels mit dem Passwort könnte sich damit zu einem schwerwiegenden Fauxpas darstellen, denn bei der Kryptowährung gibt es eben nicht die Funktion wie bei normalen Accounts mit dem Button „Passwort vergessen“.

Viele Bitcoins sind bereits verschwunden

Es gibt inzwischen zahlreiche Besitzer von Bitcoin, die ihr Passwort nicht mehr kennen, vor allem die aus den ersten Jahren. Was man als „Selbst-schuld-Versehen“ so einfach abtun könnte, hat aber anscheinend schon größere Auswirkungen. Nach Ermittlungen der Firma Cainanalysis gelten von den bisher 19 Millionen geschürften Bitcoin bereits rund 20 Prozent als verloren. Ein Wert von zuletzt 140 Milliarden Dollar oder über 115 Milliarden Euro. Dass es sich beim Verlegen von Passwörtern in irgendwelchen Verstecken um keine Einzelfälle handelt, zeigt nach Angabe der Zeitung auch die Zahl der Aufträge an die Firma Wallet Recovery Services zur Wiederherstellung von Passwörtern. 70 Anfragen pro Tag und darunter nicht wenige, die vor Jahren auf die digitale Währung gesetzt haben. 21 Millionen soll die maximale Anzahl an Bitcoins einmal betragen. Nicht wenn man die gerade geschilderten Vorkommnisse berücksichtigt.

Fazit

Bitcoin schützt das Vermögen vor Inflation, allerdings nicht das eigene Kapital, wenn man sein Passwort verloren hat. Ich maße mir hier nicht an, ein Urteil über die Werthaltigkeit eines Bitcoin-Kapitalstocks fällen zu können. Zu komplex ist das Für und Wider der Kryptowährung. Da sind zum einen die ständig kursierenden Meldungen über die Aufteilung des Bestandes von Bitcoin: 95 Prozent in Händen von zwei Prozent „Walen“. Zum anderen die im Raume stehenden Andeutungen zur Regulierung der Digitalwährung. Hat nicht erst die neue US-Finanzministerin Janet Yellen verkündet, dass man diese forcieren müsste, weil der Bitcoin zur anonymen Finanzierung des Terrorismus verwendet würde, im Darknet bei der Geldwäsche von Drogen, Waffenhandel u.s.w.? Mal sehen, ob es bei Ankündigungen bleibt.

Über den Schwund bei Bitcoin

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Bitcoin im nächsten Schub auf 80.000 Dollar? Yellen-Short eine Chance?

Claudio Kummerfeld

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Symbolische Darstellung eines Bitcoin

Der Bitcoin lief am 8. Januar bis auf fast 42.000 Dollar, während der Kurs im Dezember noch unter 20.000 Dollar notierte. Jetzt ist die weltweit wichtigste Kryptowährung wieder zurückgekommen auf aktuell 30.564 Dollar. Vor allem seit Dienstag geht es bergab von Niveaus um 37.000 Dollar herum. Dies lag hauptsächlich an der Rede der ehemaligen Fed-Chefin und neuen US-Finanzministerin Janet Yellen. Sie sagte über den Bitcoin, dass Kryptowährungen zur Finanzierung illegaler Aktivitäten verwendet werden könnten. Solche Aussagen hat man schon oft gehört. Aber aktuell von so prominenter Stelle, von der aus auch ganz reale Restriktionen erfolgen können? Da kamen bei vielen Tradern schnell Ängste auf bezüglich einer möglichen Regulierung von Bitcoin und Co. Und so setzte sich seit Dienstag der Abwärtssog in Gang.

Ist diese Yellen-Angst vor einer Regulierung des Bitcoin nur eine kurzfristige kleine Angst? Eine tolle Einstiegschance, bei der man 10.000 Dollar „günstiger“ einsteigen kann als noch vor ein paar Tagen? Nun, anders als zum Beispiel bei Aktienmärkten gibt es keine Bewertungskriterien, an denen man sich beim Bitcoin orientieren kann. Es ist fast ausschließlich Psychologie und Gier hinter diesem Spekulationsobjekt. Die mathematisch angelegte Knappheit der Kryptowährung macht ihn letztlich vom Grundsatz her attraktiv. Kann es von nun aus wieder kräftig aufwärts gehen? Genau zu dieser Fragestellung ist uns vor wenigen Minuten der aktuelle Bitcoin-Kommentar von Naeem Aslam, Chief Market Analyst bei Avatrade, aufgefallen.

Unter 30.000 Dollar eine richtig tolle Kaufchance im Bitcoin?

Er sagt aktuell, dass Bitcoin gerade unter Verkaufsdruck stehe. Er habe es während seiner jüngsten Rallye nicht geschafft, über das Allzeithoch (knapp unter 42.000 Dollar) auszubrechen. Allerdings müssten Händler seiner Meinung nach eine Sache im Auge behalten, und das sei die längst überfällige Korrektur. Jeder Vermögenswert brauche eine gesunde Korrektur, da er sich nicht ewig weiter nach oben bewegen könne. Diese aktuelle Korrektur im Bitcoin sei ein Segen für diejenigen, die die Rallye verpasst haben während der Preisverdopplung von 20.000 auf 40.000 Dollar. Der aktuelle bullische Zyklus sei nicht vorbei. Seiner Meinung nach könne sich der Bitcoin-Preis leicht im Wert verdoppeln.

Aber selbst wenn der aktuelle Bullenzyklus doch vorbei sein sollte und man von jetzt aus weiterhin einen allmählichen Rückgang oder eine längere Konsolidierungsphase erleben würde, dann könne die nächste Rallye den Preis des Bitcoin leicht in Richtung von 80.000 Dollar treiben. Die Tatsache, dass der Bitcoin die 30.000 Dollar-Grenze erreicht habe, werde die Aufmerksamkeit vieler Händler auf sich ziehen. Alles, was unter 30.000 liegt, werde wahrscheinlich neue Käufer anziehen. Und wenn der Preis unter 25.000 fallen sollte, werde er laut Naeem Aslam Schnäppchenjäger anziehen. Und wenn, dies sei ein großes Wenn, der Preis sich in Richtung 20.000 Dollar bewege, könne dies die Einstiegschance des Lebens sein. Markus Fugmann hat den Bitcoin auch in seinem heutigen Marktvideo thematisiert, siehe hier.

Hier ein aktuelles und interessantes Video zum Bitcoin von Marc Friedrich:

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