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Bitcoin: Trotz „Crash“ Hunger unter Investoren im Juni ungebrochen

Trotz Crash bleibt Bitcoin bei institutionellen Investoren gefragt

Obwohl der Bitcoin im ersten Halbjahr einen regelrechten Crash erlitten hat, scheint der Appetit der Anleger weiterhin robust zu sein. Aktuelle Juni-Daten des Internetportals Bitcoin Treasuries belegen diesen Trend.

Bitcoin: Boom bei börsennotierten Gesellschaften

Bitcoin Treasuries hat die Juni-Statistik erstmals in vier Gruppen von Nachfragern eingeteilt. Dabei handelt es sich um börsennotierte Aktiengesellschaften, Trusts in Privatbesitz sowie ETF-ähnliche Bitcoin-Wertpapiere. Neu aufgenommen wurde die Kategorie Regierungen. Hier finden sich derzeit Bulgarien (213.500 Bitcoins) und die Ukraine (46.400 Bitcoins). Insgesamt wies die Datensammlung für den Monat Juni Bitcoin-Bestände von 1,657 Millionen Bitcoins aus. Gegenüber Mai stellt dies ein Zuwachs um 21,3 Prozent dar, während sich das Plus für das erste Halbjahr sogar auf 43,8 Prozent beläuft.

Laut Bitcoin Treasuries hat sich die Zahl börsennotierter Unternehmen, die Cash in Bitcoins getauscht haben, gegenüber dem Vormonat von 26 auf 37 erhöht. Deren gehaltenen Bestände verzeichneten einen leichten Zuwachs von 183.600 auf 190.300 Bitcoins (+3,6 Prozent). Nach wie vor sind Micro Strategy und Tesla mit Beständen in Höhe von 105.100 bzw. 43.200 Bitcoins am stärksten in der Kryptowährung Nummer eins investiert.

Besonders interessant: Während Micro Strategy im Berichtszeitraum über 13.700 Bitcoins zugekauft hat, reduzierte Tesla seine Bitcoin-Bestände um 4.800 Stück. Tesla-Chef Elon Musk kritisierte den hohen Energieverbrauch der Kryptowährung und zog seine Zusage, dass Tesla-Fahrzeuge in Zukunft mit Bitcoins bezahlt werden können, wieder zurück und erwies damit dem Bitcoin einen „Bärendienst“.

Abflüsse bei ETF-ähnlichen Bitcoin-Wertpapieren

Signifikant positive Bestandsveränderungen sind auf Monatssicht bei den vier Bitcoin-Trusts in privater Hand registriert worden. Deren Bestände haben sich nämlich innerhalb von vier Wochen von 317.400 auf 341.400 Bitcoins (+7,6 Prozent) deutlich erhöht. Bei den 16 ETF-ähnlichen Papieren hat sich per Saldo hingegen lediglich ein marginales Plus von 864.900 auf 865.000 Bitcoins ergeben. Unter den einzelnen Anbietern gab es aber unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten, die sich in der Summe jedoch aufgehoben haben.

Hier finden Sie sämtliche Daten von Bitcoin Treasuries.

Fazit: Summa summarum scheint der Bitcoin-Crash unter den institutionellen Investoren absolut keine Panik ausgelöst zu haben, schließlich blieb ein „Aderlass“ ganz klar aus.



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