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Bitcoin

Bitcoin und die Angst der USA vor dem Bedeutungsverlust des US-Dollar

Redaktion

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Ist der Bitcoin und sind Kryptowährungen im Geld, eine Währung, oder doch eher ein Wertaufbewahrungsvehikel? Oder eine Flucht-Alternative zu Papierwährungen, so wie es auch Gold bereits ist? Sozusagen das digitale Gold der Zukunft? Darüber sprach Marc Friedrich im folgenden Interview. Mehr als interessant ist der gezeigte Auszug der Rede eines US-Abgeordneten zum Thema Bitcoin und Kryptowährungen. Der Bitcoin gefährde die Vormachtstellung des US-Dollar, zum Beispiel weil er die Währung ist, in der Öl gehandelt wird. Die Anhänger von Kryptowährungen wollten den USA die Macht des Dollar nehmen. Dann wäre man nicht mehr in der Lage Sanktionen zum Beispiel gegen den Iran durchzusetzen. Es gehe um die Entmachtung der USA.

Hier ein interessanter Artikel mit der Frage, ob 100.000 Dollar im Bitcoin möglich sind.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Tobias

    26. Juni 2019 12:10 at 12:10

    Sehr gutes Interview – das beste seit langem und das im öffentlichen TV. Chapeau

  2. Avatar

    Altbär

    27. Juni 2019 09:34 at 09:34

    Unglaublich , Bitcoin als wertstabil zu bezeichnen, wer garantiert, dass Bitcoin limitiert ist? niemand weiss wer dahintersteckt . Wer würde mir in einer grossen Krise Lebensmittel gegen Bitcoin verkaufen ?
    Während es für Aktien, Immobilien ,Anleihen u.andere Anlagen noch irgendwelche Bewertungskriterien gibt, gibt es für die Kryptos nichts dergleichen.
    Früher sagte man, wenn Hausfrauen von der Börse reden , ist der Crash nicht mehr weit. Wenn gestandene „FINANZSPEZIALISTEN“ Bitcoin als wertstabile Währung bezeichnen ist der Bums nicht mehr weit.
    WERTSTABIL ? ? Schwankungen innerhalb eines Jahres von über 80% ?

    • Avatar

      CryptoSince2011

      28. Juni 2019 12:50 at 12:50

      Sie haben Bitcoin absolut nicht verstanden, deshalb sollten Sie solche dümmlichen Kommentare erstmal lassen und sich informieren. Das Bitcoin limitiert ist, garantiert ein Algorithmus. Um diesen zu ändern und einen sogenannten Hardfork durchzuführen (also eine Spaltung der Kette) müssten 51% aller Bitcoinminer zustimmen, sonst gibt es diese Spaltung nicht. Sollte es zu so einer Zustimmung und einen Hardfork mit geänderter Menge kommen, wird diejenige Kette überleben die durch die Miner und Nutzer am meisten unterstützt wird. D.h. eine Änderung wird nur möglich sein wenn mehr als 50% diese Änderung folgen ansonsten lebt die ursprüngliche Kette mit der begrenzten Anzahl weiter. Also im Vergleich zu vielen ein sehr demokratischen Vorgehen. Und es ist völlig egal wer hinter Bitcoi steckte, da es heutzutage völlig dezentralisiert ist.

      Im übrigen gab es schon viele solche Abspaltungen über die Jahre, aus u.a. genau dem Grund weil einige glaubten die Menge von Bitcoin sei zu gering. Ein Beispiel ist Bitcoin Gold oder Bitcoin Unlimited. Von beiden hört man deshalb nichts weil die grosse Mehrheit diese nicht unterstützten und sie quasi eine Totgeburt waren.

      Also informieren, verstehen und dann schreiben

  3. Avatar

    Kryptomane

    28. Juni 2019 09:20 at 09:20

    Herr Friedrich, Bitcoin super wertstabil, ohne spezielles Ereignis mehr als 20% Verlust in 2 Tagen? ?
    Es gibt kein volatileres Produkt als diese Krypto- Scheisse, wie verschissen muss die Finanzwelt sein, dass noch viele gestandene ( gebildete) Börsianer an diese Märchenwelt glauben.

    • Avatar

      Michael

      28. Juni 2019 10:26 at 10:26

      Klingt irgendwie verärgert und frustriert. Ich hoffe, Sie sind nicht vor wenigen Tagen auf diesen versch… Kryptozug mit aufgesprungen?

  4. Avatar

    Kryptomane

    28. Juni 2019 13:21 at 13:21

    @Michael, keine Sorge, für mich sind schon Aktien und andere Anlagen mit einem gewissen realen Gegenwert unberechenbar genug , diesen Sch….. habe ich noch nie gehandelt.Soeben wurde anscheinend wieder ein Konto dieser sicheren Goldersatzwährung gehäckt. Zudem ,bei einem parabolartigen Chart ,wie letztlich u.nach einem Anstieg von ca, 3000.- auf ca. 14000.- in kurzer Zeit gäbe es für mich wenn schon höchstens einen Short-Versuch.

  5. Avatar

    Anti- Ponzi

    28. Juni 2019 13:56 at 13:56

    Seit H. Fugmann den Bitcoin“ herabgestuft“ hat ( kürzliches Video ) hat er in 2Tagen über 20% verloren.
    Weiss er als FED Mitglied etwas was wir nicht wissen? Meines Wissens hat es seit dem 87 er Börsencrash noch nie bei einem Anlageprodukt einen solchen Taucher gegeben. ( Achtung ,Dreck zerfällt bei grosser Hitze in Staub )
    Der Krypto-Gott mit seinen Jüngern könnte sich rächen.

    • Avatar

      Andreas

      28. Juni 2019 15:00 at 15:00

      Anti-Ponzi

      Davor ist der Bitcoin allerdings vom Jahrestief über 300 Prozent gestiegen. Da kanns auch mal 20% fallen, kein Problem.
      Wir befinden uns in Welle 2. Bald gehts wieder radikal hoch, versprochen!

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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