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Bitcoin

Bitcoin versus Goldpreis: Krisenwährungen stark gefragt

Jörg Bernhard

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Der Bitcoin befindet sich weiterhin in Rekordlaune. Auf Dollarbasis kletterte er heute zeitweise auf über 22.900 Dollar bzw. fast 18.800 Euro und hat sich damit seit dem Jahreswechsel in etwa verdreifacht.

Bitcoin: Kaufrausch bei digitalen Währungen

Auf Basis der Marktdaten der Krypto-Website CoinMarketCap beläuft sich die aktuelle Marktkapitalisierung sämtlicher digitaler Währungen auf über 640 Milliarden Dollar (Stand: 17.12.20). Auf einen Marktwert von über eine Milliarde Dollar kommen derzeit aber „lediglich“ 28 Kryptowährungen. Mit über 420 Milliarden Dollar belegt der Bitcoin uneinholbar die Pole Position, gefolgt vom Ethereum (74,0 Milliarden Dollar) und dem Ripple (25,3 Milliarden Dollar).

Der diesjährige Bitcoin-Boom ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen. Erstens: Die Ankündigung des US-Finanzdienstleisters PayPal, seinen Kunden den Handel und das Bezahlen via Bitcoin (und anderen Kryptowährungen) zu ermöglichen. Zweitens: Vor allem sogenanntes „Smart Money“, also institutionelle Investoren, haben in diesem Jahr ihre Vorbehalte gegenüber Bitcoin & Co. abgelegt und im großen Stil investiert.

Bitcoin-ETF versus Gold-ETFs

Unter www.bitcointreasuries.org kann man erfahren, wie viele Bitcoins von institutionellen Investoren derzeit gehalten werden. Nur zur Erinnerung: Anfang des Monats beliefen sich die Bestände auf über 842.000, aktuell werden über 938.000 Bitcoins (+11,4 Prozent) ausgewiesen. Diese Menge verteilt sich auf börsennotierte Gesellschaften (12,3 Prozent), private Gesellschaften (18,7 Prozent) und ETF-ähnliche Konstrukte (69,0 Prozent). Letztgenannte repräsentieren somit einen Marktwert in Höhe von 14,6 Milliarden Dollar.

Vergleicht man dies mit dem Marktwert mit physisch hinterlegten Gold-ETFs, kommt man zu dem Schluss, dass die wichtgiste Kryptowährung – trotz dessen rasanter Rally – auf lange Sicht über erhebliches Nachholpotenzial verfügt. Weltweit sind nämlich laut World Gold Council fast 3.760 Tonnen im Wert von über 222 Milliarden Dollar „gebunkert“. Allein der weltgrößte Gold-ETF SPDR Gold Shares kommt auf eine Kapitalisierung von fast 70 Milliarden Dollar und selbst Europas Nummer Eins Xetra-Gold unterschreitet mit 13 Milliarden Dollar die weltweiten Bitcoin-Bestände in ETF-ähnlichen Gesellschaften nur knapp.

Fazit

Unter Timingaspekten drängt sich ein Investment in die führende Kryptowährung derzeit möglicherweise nicht gerade auf. Anleger mit starken Nerven und einem ausgeprägten Schutzbedürfnis, bietet sich der von vielen bereits zum „digitalen Gold“ hochgelobte Bitcoin aber zumindest als Beimischung an – getreu dem Motto: Doppelt gemoppelt hält besser.
Hier finden Sie Infos über den weltweiten Markt für Kryptowährungen
Und hier finden Sie Infos über die Bitcoin-Bestände institutioneller Investoren

Warum der Preis für Bitcoin gestiegen ist - Vergleich mit Gold

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Bitcoin

Bitcoin als das trojanische Pferd zur Bargeldabschaffung? Blick auf das große Bild

Claudio Kummerfeld

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Bitcoin Symbolfoto

Ist der Bitcoin zusammen mit den anderen Kryptowährungen das große „trojanische Pferd“ für die Abschaffung von Bargeld? Dirk Müller zeigte in einem Video aus letzter Woche (siehe hier) erneut ganz klar, dass er nichts vom Bitcoin hält. Eine pure Zockerei sei diese wichtigste aller Kryptowährungen – sie könne weiter kräftig steigen, oder auch ins Bodenlose fallen. Alexander Weipprecht vom Krypto Magazin hat im folgenden aktuellen Video mehrere von Dirk Müllers Kritikpunkten angesprochen, und ihm dabei teilweise Recht gegeben.

Steckt hinter dem Bitcoin eine Art von Verschwörung um den Bürger noch gläserner und überwachbarer zu machen? Haben die Reichen und Mächtigen einen großen Plan mit dem Bitcoin? Wie ich meine, geht Alexander Weipprecht sehr gut und im Detail auf diese Themen ein. Superreiche und große Vermögensverwalter würden nach Jahren des Zuschauens nun die Chancen im Bitcoin nutzen, indem sie zunehmend Bitcoins aufkaufen. Der Bitcoin biete Wohlhabenden die mobil sein wollen, eine hervorragende Chance Vermögen weltweit in Sekundenschnelle zu verschieben. Auch ein gutes Beispiel sei der Iran, der laut Alexander Weipprecht versuche sich vom US-Dollar zu lösen, in dem man Öl gegen Kryptowährungen tausche. Sehen Sie hier seinen interessanten Beitrag.

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Bitcoin

Bitcoin: Verdoppelung JETZT?

Rüdiger Born

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Steht die Verdoppelung unmittelbar bevor? Viele schwören ja auf die Bitcoins und rechnen ganz fest mit einem schnellen und deutlichen Anstieg. Doch nach der jüngsten Pause stellen sich manche nun die Frage, ob es jetzt schon wirklich Zeit dafür ist. Dieser Beitrag gilt einmal der charttechnischen Betrachtung, aber kann man das tatsächlich hier anwenden? Schauen wir uns das doch einfach mal an.

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