Bitcoin

Bitcoin: Warum bei 100.000 Dollar Schluß sein dürfte!

Es geht um Steuern und das Geld-Monopol der Staaten!

Wie hoch kann Bitcoin noch steigen?

Es gibt sehr viele Gründe, die gegen ein Verbot des Bitcoin sprechen oder für die Ummöglichkeit der Umsetzung, – aber auch Argumente, die einen weiteren Anstieg des Wertes unumgänglich machen.

Interessant ist zunächst einmal, in welchen Ländern der Bitcoin bis 2019 schon verboten bzw. die Konvertierbarkeit in FIAT-Geld eingeschränkt war:

Afghanistan
Pakistan
Algerien
Bolivien
Bangladesch
Die Republik Mazedonien
Saudi-Arabien
Vanuatu
Vietnam

Und aktuell eingeschränkt wird in:

China
Indien
Ecuador
Indonesien
Marokko
Sambia
Nepal
Ägypten
Amerikanisch-Samoa
Katar
Türkei

 

Bitcoin und das Vermögen von Satoshi Nakamoto, theoretische Überlegungen, mit aberwitzigen Konsequenzen

Wenn es stimmt, dass der oder die Gründer der ersten Kryptowährung 700.000 bis maximal eine Million Bitcoins in ihrem Bestand halten und diese nicht verkauft haben, so ergeben sich daraus folgende (theoretische) Vermögensentwicklungen:

  • Im Jahre 2009 bekam man für einen Dollar gut 1300 Bitcoin, damit belief sich das Vermögen der Gründer auf gut 500 Dollar.
    Im Frühjahr 2011, als der Bitcoin die Ein- Dollar-Marke überschritten hatte, wäre man mit der erwähnten Stückzahl Millionär geworden.
  • Bereits Ende 2013, als der Bitcoin die 1000 Dollar-Marke überstiegen hatte, hätte er den Milliardärsstatus erworben und alle anderen Wale wurden ab diesem Jahr schwerreich.
  • Im Dezember 2017 überschritt die Digitalwährung die 20.000-Dollargrenze, Satoshi wurde zum 20-fachen Milliardär.
    2021, bei über 60.000 Dollar, wäre die Wallet von Nakamoto 60 Milliarden Dollar schwer gewesen.
  • Es sind auch weitere Milliardenvermögen entstanden, wie das der Winklevoss-Zwillinge, die über knapp 90.000 Bitcoin verfügen, welche sie von Facebook erhalten haben. Im Frühjahr 2013 hielten sie eigenen Angaben zufolge rund ein Prozent der damals verfügbaren Bitcoins. Damals betrug ihr Krypto-Vermögen gerade rund elf Millionen US-Dollar.
  • Wenn es stimmt, dass 60 Prozent der Bitcoin seit Jahren nicht mehr bewegt wurden und sich 90 Prozent der Bitcoins in den Händen von wenigen Prozent Menschen befinden, entstünde bei einem Einstieg von Millionen Investoren ein finanzmathematischer Irrsinn, wie ihn die Menschheit noch nie erlebt hat.

Zum Beispiel, wenn der Bitcoin in Richtung eine Million Dollar steigen sollte, wie von Marc Friedrich, vom Blocktrainer und anderen erwartet, entstünden Vermögenswerte für einige, die in völliger Irrationalität zur Wirtschaftswelt stünden.
Satoshis Bestand wäre 700 Milliarden Dollar schwer, wie die fünf reichsten Menschen der Welt zusammen. Also wie Bezos, Gates, Arnault u.a. zusammen, hinter denen Weltunternehmen stehen. Aber was eigentlich haben die Bitcoin-Eigentümer der ersten Jahre produziert? Unglaubliche Stromkosten.

Der Blockchaintechnologie gehört die Zukunft, aber nicht Bitcoin mit dieser Eigentümerstruktur. Es kann kein Staat der Welt zulassen, dass eine unbekannte Person auf dem Weg zum Billionär (Trillionaire) ist, mit anderen, absolut unkalkulkulierbaren Konsequenzen – während ein Staat nur mit einem funktionierenden Steuersystem funktionieren kann.

Wer bezahlt zum Beispiel die Gehälter in Deutschland für die Menschen im öffentlichen Dienst (800.000 Lehrer, 300.000 Polizeibeamte, 300.000 Soldaten, Tausende Finanz- , Verwaltungs- und Zollbeamte, deren Pensionen, die Kosten für Schulen, Krankenhäuser und den gesamten Sozialstaat), wenn man erlaubt, dass sich eine Parallelwährung in den Billionenbereich entwickelt und nach Belieben grenzüberschreitend tätig werden kann? Das sind Steuereinnahmen, auf die kein Staatsgebilde verzichten kann.

Warum Milliarden in Sicherheitsdienste, Geheimdienste u.ä. investieren zur Eindämmung von Geldwäsche, wenn man es mit den anonymen Kryptowährungen so einfach umgehen kann?

Dabei ist noch nicht einmal der Aspekt der Kriminalität angesprochen, bei Geldwäsche jedweder Art, Drogen- und Waffenhandel, bei Erpressungen durch die Hackerszene, die den Bitcoin benutzt hat. Oder was werden die Geschädigten im Fall Wirecard sagen, wo der Drahtzieher des Jahrhundertbetrugs, Jan Marsalek, vermutlich einige Millionen mittels Bitcoin ins Ausland transferiert hat und dies noch vor der Verzehnfachung der Kryptowährung?

Der Bitcoin kostete zu Beginn 0,008 Dollar, der Höchstkurs vor wenigen Wochen war 64.804 Dollar. Selbst wenn man den Kurs von 0.08 Dollar vom 7. Juli 2009 heranzieht, ergäbe dies eine Wertsteigerung um das 800.000-Fache, in gut einem Jahrzehnt!

Fazit

Wenn man sich den Exponentialverlauf der Kurve bei der Bitcoin-Entwicklung ansieht, muss man feststellen: Es kann keine, wie in den letzten Jahren übliche, Vervielfachung der Kurse mehr geben, ohne dass es zu Konsequenzen in den drei Staatsmonopolen kommen wird. Dem Geld,- Steuer,- und Gewaltmonopol.

Der Wert von Bitcoin hatte erst kürzlich die Höhe von 1,1 Prozent der Marktkapitalisierung aller Aktien der Welt im All World Country Index und elf Prozent aller Goldvorräte erreicht.

Der Bitcoin muss ab einer bestimmten Höhe reguliert werden, das Vermögen (die Zuwächse) der Super-Super-Reichen abgeschöpft werden.

Anders wäre es, wenn man in den letzten Jahren mit der Verteilung der Bitcoins begonnen hätte, ungeachtet der außerdem bestehenden Probleme wie Energieverbrauch oder Handelbarkeit..



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2 Kommentare

  1. Die 5 bis 10 Bitcoin-Billionäre sollten zur Finanzierung der weltweiten Energiewende herangezogen werden. Dann wäre der Bitcoin eine Öko-Bombe, und die 5 bis 10 Bitcoin-Hansels könnten sich als Weltenretter fühlen!

    Werde diese geniale Idee als Petition bei dem nächsten Weltklimagipfel einreichen.

  2. Als Bitcoin-Überzeugter stimme ich zu, dass „irgendwann“ der Druck so hoch wird, dass immer mehr Staaten reagieren werden oder zumindest es versuchen. Am Ende wird alles jedoch auf Besteuerung und Co hinauslaufen, völlig klar ist für mich, dass Regierungen der Verführung nicht widerstehen werden, über diesen Weg auch vom Bitcoin zu profitieren (da sie es vorher verpasst haben). Aber auch diese ganzen Dinge werden BTC nicht verhindern, sondern lediglich in seiner Geschwindigkeit verlangsamen.

    Aber das wird sicher nicht bei 100.000 passieren… Aktuell hat BTC eine Marktkapitalisierung von ca 1 Bio. Gold hat 10 Bio. Selbst der Goldmarkt „interessiert“ aktuell die Staaten nicht hinsichtlich Bedrohung der eigenen Vormachtstellung. Warum also sollte es bei BTC bei einer Kapitalisierung von 2 Bio sein??? BTC wird sich mindestens noch verzehnfachen, bevor überhaupt nennenswert in Ländern wie Deutschland angefangen wird, darüber nachzudenken. Dass es dann einige weniger Mega-Reiche geben wird, sorry, das kann nur als Scherz gemeint sein? BTC ist weltweit betrachtet gerechter verteilt als FIAT (die reichsten 1% FIAT-Menschen haben anteilig deutlich mehr als die reichsten 1% Bitcoin Menschen, man darf nur die Leute einrechnen, die Zugang zum jeweiligen Markt FIAT oder BTC haben…). Wenn es ein paar neue Megareiche gibt, juckt das doch niemanden.

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