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Bitcoin: Was steckt hinter der plötzlichen Rally?

Redaktion

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Von Naem Aslam, Chefmarktanalyst bei ThinkMarkets

Bitcoin lebt wieder!

Einige sagten, dass es tot sei, andere sagten, dass die glorreichen Tage vorbei seien, aber das Smart Money wusste, dass es die beste Zeit sein würde, um die Situation in den Griff zu bekommen. Heute hat der Bitcoin-Preis die Marke von 5.000 $ überschritten und damit den höchsten Stand seit November 2018 erreicht. In Bezug auf die prozentuale Bewegung waren das mehr als 20 Prozent – es geschah um 06:21 AM Londoner Zeit. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels bewegte sich der Bitcoin-Preis wieder unter dem Niveau von 5.000 $, aber ich glaube, dies ist nur ein vorübergehender Aspekt, solange die Dynamik anhält. Dies liegt daran, dass der Bitcoin-Preis seit dem Erreichen seines Tiefststands von 3136 $ im Dezember 2018 61 Prozent zugelegt hat und seit Jahresbeginn um fast 25 Prozent gestiegen ist.

 

Bitcoin, das „Beast“

Bitcoin ist „Beast“, das in der Lage ist, täglich mehr als 20 Prozent Gewinn zu erzielen, und wir haben diese Art von Rally gegen Ende 2017 gesehen, bevor der Preis zusammenbrach, als er das Allzeithoch von ca. 20.000 $ erreichte. Es ist jedoch lange her, dass wir eine Bewegung wie heute gesehen haben – und das wird viele Investoren anziehen, die an der Seitenlinie gesessen und auf diesen Moment gewartet haben!

 

Tatsache ist, dass sich 2019 als ein gutes Jahr für den Bitcoin-Preis erweist. Wir haben drei aufeinander folgende Monate Gewinne, wie in der folgenden Tabelle dargestellt. Dies ist das erste Mal, dass wir diesen Trend haben. Diese drei aufeinander folgenden Monate haben im Vergleich zu den letzten drei Monaten des Jahres 2018 eine höhere Dynamik bei den Preisaktionen.

 

 

 

 

 

Gute Nachrichten für Bitcoin-Bullen

Die guten Nachrichten hören hier aber nicht auf für die Bullen! Etwas, das Privatkundengeld anziehen könnte, ergibt sich aus der Tatsache, dass wir sechs aufeinander folgende Wochen lang Gewinne erzielt haben, ein Trend, der nicht mehr zu beobachten war seit der Preis ein Allzeithoch erreicht hat.

 

Was die anderen beiden wichtigsten Münzen nach Marktvolumen betrifft: Ethereum und XRP – dort haben wir noch nicht so viel Euphorie gesehen. Denken Sie daran, dass Bitcoin der Trendsetter für den Kryptomarkt ist und die Spillover-Effekte unvermeidlich sind.

Wenn man sich den XRP-Preis ansieht, scheint es, dass die Unterstützung von 0,30 $ fest verankert ist, und solange diese hält, denke ich, dass der Weg des geringsten Widerstands nach oben führt. Außerdem ist es wichtig zu bedenken, dass es für den XRP-Preis viel einfacher ist, um das Doppelte oder Dreifache im Vergleich zum Bitcoin-Preis zu steigen. Wir haben dieses Konzept an den Aktienmärkten oft gesehen, an denen ein Large-Cap-Aktienmarkt einige Zeit braucht, um einen 100-prozentigen Gewinn zu erzielen, im Vergleich zu einem niedrigen Kurs und einem High-Potential-Aktienmarkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, wie ich in meinem letzten Artikel erklärt habe, dass das Smart Money vor allem daran interessiert ist, sich in eine Baisse zu engagieren, da das Verhältnis von Risiko und Ertrag auf dem Höhepunkt ist. Bitcoin hat das Potenzial, die 100.000 $-Marke zu überschreiten, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann dies Realität wird. Ich sage nicht, dass Fiat-Geld verschwinden wird, aber die Art und Weise, wie die Zentralbanken die Geldpolitik und die Höhe der Staatsverschuldung steuern, wird den Bitcoin-Preis in den Vordergrund rücken!

 


Naeem Aslam

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Ponzi hoch 5

    2. April 2019 12:32 at 12:32

    Was steckt hinter der plötzlichen Rally ? Ein Riesenüberraschung wenn etwas Nichtswertiges über 80% fällt,
    ist sogar hier eine Erholung möglich. Diejenigen die bei über 17000 gekauft haben wird’s freuen.
    Kunstwährungen, Kunstbörsen, Kunstzinsen, Hype bei Börsengängen, das sind alles Zeichen des nahenden Fiaskos.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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