Ist der Bitcoin (BTC) nur eine technische Spielerei, oder doch vergleichbar als Sicherer Hafen wie Gold, eine Alternative zum normalen Zahlungssystem und normalen Assetklassen? Die weltweit größte Kryptowährung könnte offenbar Bestandteil der Reserven von Zentralbanken werden.
Der Bitcoin wird bis zum Jahr 2030 Eingang weltweit Teil von Zentralbank-Reserven werden, so veröffentlichte es gestern das Deutsche Bank Research Institute in einer Studie. Die Ökonomen ziehen historische Parallelen zwischen Gold und Bitcoin. Das Edelmetall sei ebenfalls lange Zeit umstritten gewesen, ehe es zum globalen Wertanker wurde. Bitcoin werde neben Gold eine neue Reserve bei den Zentralbanken werden, aber den Dollar nicht annähernd ablösen.
Die DB-Experten sehen den Bitcoin bis Jahresende 2025 übrigens auf 120.000 Dollar ansteigen (aktuell 113.041 Dollar). Die wegweisende Entscheidung der Trump-Regierung vom vergangenen März, eine strategische Reserve der USA einzurichten, entfacht laut DB Research erneut die Debatte darüber, dass Zentralbanken Bitcoin als Reservewährung halten sollten. Pläne für eine US-BTC-Reserve seien seit letztem Sommer in Arbeit.
Hohe Inflation, geopolitische Instabilität und die Unabhängigkeit des Dollars in Verbindung mit Bemühungen um eine kryptofreundliche Regulierung veranlassen laut DB Research immer mehr Zentralbanken dazu, die Zusammensetzung ihrer Reserven neu zu bewerten. Eine nationale Bitcoin-Reserve könne Vertrauen in die Zukunft der Kryptowährung signalisieren und internationale Finanzstandards setzen, ähnlich wie dies heute bei Goldreserven der Fall sei.
BTC und Gold gelten aufgrund ihrer geringen Korrelation mit anderen Anlageklassen, ihres relativ knappen Angebots und ihrer Verwendung als Absicherung gegen Inflation und geopolitische Volatilität als komplementäre Alternativen zu traditionellen sicheren Anlagen, so DB Research. Die Geschichte scheine sich zu wiederholen. Wie Bitcoin, sei auch Gold einst Gegenstand von Skepsis, Misstrauen und Nachfragespekulationen gewesen.
Wie Bitcoin habe auch Gold periodische Volatilitätsphasen durchlaufen. Seine Performance sei oft durch geringfügige Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung beeinflusst worden. Wir glauben, dass sich Bitcoin weiter durchsetzen wird, da regulatorische Entwicklungen, makroökonomische Bedingungen und vor allem die Zeit dazu führen dürften, dass die Öffentlichkeit Bitcoin zunehmend als Wertanlage akzeptiert, so die Bankexperten.
Dieser BTCUSD Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Die letzten Monate konnten die hohen Niveaus gehalten werden, trotz Zoll-Chaos durch Donald Trump.
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hatte mir gestern zufällig den Film „Der Aufstieg des Bitcoin“ angeschaut. Schon lustig, wie sehr das damals von den Machern gefeiert wurde, um nicht abhängig von den Notenbanken zu sein und jetzt bunkern es angeblich Zentralbanken und die Privatpersonen bunkern Bitcoins bei Banken…ich vermute mal, dass das alles so nicht gedacht war von den Machern ganz am Anfang…aber wen interessiert das schon…
…Hauptsache alle sind mal reich geworden und tauschen die Bitcoins später dann wieder gegen FIAT Geld…um doch mal etwas kaufen zu können…
Einfach nur lächerlich, wollen die Zentralbanken das Schneeballsystem auch noch salonfähig machen, reicht es nicht wenn sie schon tonnenweise abgewerteten Anleihen- Schrott in den Büchern haben. Nach dem nächsten 50% Verfall dämmerts vielleicht den Volksenteignern. Eigentlich spielt es ja keine Rolle wie die Oberbänker das Volksvermögen an die Wand fahren, wie schneller desto besser, d.h. kürzere Leidenszeit und dann wieder Neustart. Am besten wieder Tauschhandel einführen, dann würden die Schaffer des Sozialproduktes wieder profitieren und nicht die Geldvermehrer.
Und welche Zentralbanken sollen das überhaupt denn sein, El-Salvador ?
Dieser Artikel ist reine Finanzpornographie für Kryptologen.
Und nebenbeibemerkt, die Kryptos wirken ja auch irgendwie inflationär. Werte aus dem Nichts schaffen, ist natürlich nicht unseriös, ist halt magisch, wie Zauberei.
Munter bleiben