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Bitcoins im Höhenflug: Ist die Bundesbank „schuld“? Drei mögliche Gründe

In den letzten Tagen waren die Bitcoins im Wert schon dramatisch gestiegen. Aber seit gestern gehen sie noch mehr durch die Decke. Die pure Erwähnung der Bitcoins durch eine prominente Adresse wie die…

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FMW-Redaktion

Gestern hatten wir erst berichtet über die Kritik der Bundesbank an der digitalen Online-Währung „Bitcoin“, die laut Bundesbank keine Währung ist, und auch kein Wertaufbewahrungsmittel. Man wolle aber niemanden davon abhalten dort zu investieren. Sinngemäßes Motto der Bundesbank im Großen und Ganzen: „Wenn Sie dort ihr Geld verjubeln, sind Sie selbst schuld – wir haben zumindest auf das Risiko hingewiesen“…

In den letzten Tagen waren die Bitcoins im Wert schon dramatisch gestiegen. Aber seit gestern gehen sie noch mehr durch die Decke. Die pure Erwähnung der Bitcoins durch eine prominente Adresse wie die Bundesbank scheint viele Investoren überhaupt erst (oder mal wieder) auf diese Art des Zockens oder Geldanlegens (je nach Sichtweise) aufmerksam gemacht zu haben.


Das Bitcoin-Logo. Grafik gemeinfrei

In der Tat, die weltweite Aufmerksamkeit aufgrund der bloßen Erwähnung durch die Bundesbank könnte ganz aktuell einen gewissen Push bringen. Genau messbar ist das nicht, da Bitcoins weder durch Zentralbanken begeben werden, noch an offiziellen Börsen oder zwischen Banken gehandelt werden. Der Bitcoin-Preis in US-Dollar notiert momentan um die 1.700 herum, wo er heute früh noch bei 1.640 lag -gestern tagsüber noch unter 1.600. Freitag lag man noch unter 1.500 Dollar. Im Jahr 2017 ist der Kurs um 90% gestiegen, womit die Bitcoins die erfolgreichste Währung des Jahres sind – wenn man sie denn als Währung ansieht. Aber Achtung: Was schnell steigt, kann auch wieder schnell fallen!

Bitcoin-ETF

Neben dem „Bundesbank-Faktor“ ist auch die ETF-Hoffnung ein möglicher Grund für den aktuellen Hype. Denn aktuell keimt weltweit die Hoffnung wieder auf, dass die US-Börsenaufsicht SEC doch noch ihre Zulassung für einen börsengehandelten Fonds auf die Bitcons gewährt. Im März hatte man die Zulassung verweigert mit der Begründung der Bitcoin-Handel sei zu wenig reguliert und zu anfällig für Manipulationen. Jetzt prüft man erneut. Interessant: Die Initiatoren dieses ETF sind die Winklevoss-Brüder. Sie waren sagen wir mal vorsichtig Teil der „allgemeinen“ Gründungshistorie von Facebook.

Damals ging es darum, ob Mark Zuckerberg ihnen die Idee für Facebook geklaut hatte. Bewiesen wurde das natürlich nie… mit diesem ETF wären die beiden auf einen Schlag im Rampenlicht der Börsianerszene. Die Investmentbank Needham & Co. sagte vor wenigen Tagen erst, dass über dieses ETF zügig bis zu 300 Millionen Dollar in Bitcoins fließen könnten. Das würde, so nehmen wir es mal an, den Kurs weiter pushen – mal ganz abgesehen vom Renommee, dass eine SEC-Zulassung mit sich bringt. Bis zum 15. Mai werden Stellungnahmen gesammelt, und danach könnte die SEC entscheiden.

Japan

Was ebenfalls den Kurs der Bitcoins in letzter Zeit belebt haben dürfte: Seit 1. April sind sie in Japan als offizielles Zahlungsmittel anerkannt (kein Aprilscherz). Dort scheint die Akzeptanz höher zu sein als zunächst gedacht. Einige Einzelhändler erwähnen in ihrer Werbung dort die Akzeptanz dieses Zahlungsmittels. Vielleicht pusht diese Tatsache gerade jetzt die Bitcoins. Vielleicht ein Zusammenspiel aller drei Faktoren (Japan, ETF, Bundesbank), welches den Kurs der Bitcoins gerade jetzt so hoch pusht?

36 Kommentare

36 Comments

  1. Avatar

    gerd

    9. Mai 2017 18:54 at 18:54

    Kann man die eigentlich shorten? Würde mich reizen.

    • Avatar

      PK

      9. Mai 2017 19:29 at 19:29

      genau, erst shorten und dann Bitcoin 2.0 rausbringen. Damit verdient man doppelt.

    • Avatar

      Mario

      10. Mai 2017 13:24 at 13:24

      Würde ich lassen 😉
      Der YEN droht auf breiter Front einzubrechen gegen GBP, USD, EUR

      was machen die Japaner?

      cryptowatch.de/bitflyer/btcfxjpy/1h

      SAR unten.. MACD kreuzt bullisch
      auf Stundenbasis
      212387 / 113,88 USD ca. 1865 USD/ 1 BTC
      Umsatz gehandelter BTC steigt weiter an 159K jetzt schon

      Das sind nun ca.75 % aller weltweit gehandelten bitcoins
      Aber es geht weiter, der atlcoin Markt explodiert
      Immer mehr Banken gehen in die blockchain, google sie mal nach news dann wissen wie warum
      Bitcoin blockchain Banken
      Versicherungen
      https://coinmarketcap.com
      Hat ihnen die Bundesbank wohl auch nicht gesagt, Lügner ebend
      Also nicht nur bitcoin, auch altcoins, Alternative cryptos
      https://coinmarketcap.com/charts/

  2. Avatar

    geno

    9. Mai 2017 23:58 at 23:58

    Ja, shorted die ruhig. Sehr guter Plan.

  3. Avatar

    madsoul

    10. Mai 2017 09:25 at 09:25

    klar kann man die shorten, aber bis jetzt hab ich nich nix vernünftiges gefunden. Reizvoll ist es ja, vor allem wenn man mal folgende „Kranke Vision“ verfolgt
    Nachdem jetzt ja wieder Nordkorea aktuell wird und die Sanktionsjünger ihre Aktionen starten, kommt bestimmt in den nächsten Wochen einer auf den Dreh, dass der Kim ja mit seiner Kohle die die Chinesen jetzt nicht mehr kaufeb einfach ein paar Kraftwerke betreibt, die den Strom für eine Seedfarm liefern, und so aus nix eine tolle Tauschwährung machen, die mann dann noch nicht mal tracken kann. Also bliebe doch nichts anderes übrig, als sämtliche Kryptowährungen und deren Handel zu verbieten.
    Abgesehen davon, dass ich ein absoluter Fan der Blockchain bin, verstehe ich in Bezug auf die Währungen und deren Semioffiziellen Status die Staaten und ihre Zurückhaltung nicht, da man über Bitcoins ja nun mal via Darknet so ziemlich an alles kaufen kann, unter Umständen ja auch von NK gehackte Unternehmens, Kreditkarten und sonstige Daten.Jeder weiss es, manche tun es, aber man hat ja ganz doll Angst, dass man ne negative Presse kriegt. Dann verbieten wir lieber NK doch das Vermieten von Flächen an Hostelbetreiber, den 500 Euro schein etc.
    Ich denke so mancher technikaffine ISIS oder NK Unterstützer kommt aus dem Lachen ob dieser Naivität nicht mehr raus, und so nährt die Geldgier Ihre Peiniger in Reinkultur.

  4. Avatar

    madsoul

    10. Mai 2017 09:38 at 09:38

    Ps Und dann wäre ja noch die Frage wer die Bitcoins von den Mt Gox und Bitfinex schlussendlich hat, die sind ja mittlerweile deutlich mehr wert http://app.handelsblatt.com/finanzen/hackerangriff-65-millionen-dollar-bitcoins-gestohlen/13963284.html

  5. Avatar

    Mario

    10. Mai 2017 13:27 at 13:27

    Würde ich lassen 😉
    Der YEN droht auf breiter Front einzubrechen gegen GBP, USD, EUR

    was machen die Japaner?

    cryptowatch.de/bitflyer/btcfxjpy/1h

    SAR unten.. MACD kreuzt bullisch
    auf Stundenbasis
    212387 / 113,88 USD ca. 1865 USD/ 1 BTC
    Umsatz gehandelter BTC steigt weiter an 159K jetzt schon

    Das sind nun ca.75 % aller weltweit gehandelten bitcoins
    Aber es geht weiter, der atlcoin Markt explodiert
    Immer mehr Banken gehen in die blockchain, google sie mal nach news dann wissen wie warum
    Bitcoin blockchain Banken
    Versicherungen
    https://coinmarketcap.com
    Hat ihnen die Bundesbank wohl auch nicht gesagt, Lügner ebend
    Also nicht nur bitcoin, auch altcoins, Alternative cryptos
    https://coinmarketcap.com/charts/

    Blockchain ist das Zauberwort informieren Sie sich mal lieber statt dumme Kommentare abzugeben

  6. Avatar

    Mario

    10. Mai 2017 14:10 at 14:10

    CME sagt ihnen doch etwas oder?

    CME Files Patent for ‘Physically Settled’ Bitcoin Derivatives Clearing System
    By Kevin Helms – May 7, 2017 7826 10
    https://news.bitcoin.com/cme-patent-physically-settled-bitcoin-derivatives-clearing-system/

    Der erste Snapchat-Investor erklärt, warum die wahre Bitcoin-Revolution noch bevorsteht
    Jonathan Garber, Business Insider

    8.05.2017, 11:02 8,213
    Bitcoin hat 2017 einen Wert von 1.000 Dollar (909 Euro).
    Die Nutzerzahl wird bis 2030 um den Faktor 61 wachsen. „In anderen Worten: Wir benötigen eine Anzahl an Bitcoin-Nutzern, die einem Viertel von Chinas Einwohnerzahl (oder 5 Prozent der globalen Population) entspricht, um die 500.000 Dollar (454.384 Euro) bis 2030 zu erreichen“, erklären Liew und Smith im Gespräch mit dem Business Insider.
    Die Zahl der Bitcoin-Nutzer ist von 120.000 Nutzer im Jahr 2013 auf 6,5 Millionen Nutzer 2017 gestiegen, also um den Faktor 54 – und das könnte erst der Anfang sein. Ein Wachstum von dieser Dimension könnte bedeuten, dass im Jahr 2030 rund 400 Millionen Menschen Bitcoin nutzen.
    Der durchschnittliche Wert von Bitcoin pro Nutzer wird 25.000 Dollar (22.719 Euro) erreichen. „Wenn institutionelle Investoren mit Bitcoin handeln, erfahrene Investoren mit Bitcoin zahlen und sich börsenorientierte Fonds basierend auf Bitcoin vermehren, glauben wir, dass der durchschnittliche Bitcoin-Wert pro Nutzer um etwa 25.000 Dollar steigen wird“, so Liew und Smith. Momentan hat Bitcoin einen Börsenwert von 16.4 Millionen Dollar (14.9 Millionen Euro) und jeder der 6.5 Millionen Nutzer entspricht einem durchschnittlichen Wert von 2,515 Dollar (2,285 Euro).
    Der Börsenwert von Bitcoin im Jahr 2030 richtet sich nach der Zahl der Bitcoin-Inhaber multipliziert mit dem durchschnittlichen Bitcoin-Wert.
    Bitcoin wird 2030 etwa 20 Millionen Finanzierungsrunden haben.
    Bitcoins Preis und Nutzerzahl wird 2030 500.000 Dollar (454.384 Euro) und 400 Millionen betragen. Dieser Preis errechnet sich durch die Division eines Börsenwertes von 10 Billionen Dollar (9 Billionen Euro) durch die feste Anzahl von 20 Millionen Finanzierungsprozessen.
    http://www.businessinsider.de/der-erste-snapchat-investor-glaubt-dass-bitcoin-2030-500000-dollar-wert-sein-wird-2017-5

  7. Avatar

    Mario

    10. Mai 2017 14:21 at 14:21

    http://www.zerohedge.com/news/2017-05-09/alternative-currency-19th-century-abolitionist

    Oder mal hier lesen, die haben 500k Follower auf twitter

  8. Avatar

    Mario

    10. Mai 2017 14:28 at 14:28

  9. Avatar

    Mario

    10. Mai 2017 20:35 at 20:35

    Japan (voll legalisiert wie der Yen) und Australien schaffen die Umsatzsteuer auf Bitcoin ab.
    Trump hat drei Bitcoiner im Stab
    Die Schweiz verkauft die Bitcoins am Fahrkartenautomaten und Merkel lässt mal über die Bundesbank die Bürger vor Bitcoins warnen!?
    Deutschland gerät immer mehr ins Abseits, weil man Angst vor neuen Technologien hat.

    Vorsichtshalber wird künftig das Internet zensiert. Alles was nicht gefällt sind nach Merkel & Co. künftig wohl „Hassparolen“. Früher hieß das Meinungsfreiheit- willkommen in der DDR!

    Warum dann aber diese Aussagen? Sind das nicht Vorteile des Bitcoins?
    Thiele EX-Politiker
    „Ein Großteil des Handels ballt sich in China.“
    Falsch in Japan ca. 50% des weltweiten Umsatzes
    Da begann der Anstieg, die studie ist verlinkt. Wie die linken Aussagen 😉
    https://bitcoinblog.de/2015/12/01/bitcoin-auf-dem-weg-zur-reservewaehrung/

    Jetzt wo Macron an der Macht ist und die Eurobonds ein Stück näher rücken, also die europäischen Gemeinschaftsschulden, an denen doch auch die Deutschen ihren GROßEN Beitrag leisten sollen, darf man natürlich nicht in den Bitcoin.
    Banken, Versicherungen, die komplette Industrie schon.
    Aber davon lesen sie nichts im Mainstreampresseteam, die mal alle wieder geschlossen, copy paste genutzt haben 😉
    Aber denken Sie was sie möchten, ich denke mir mein Teil dazu.
    Ich frage mich nur, warum die Vorteile des Bitcoins erwähnt wurden?
    .
    „Hinter dem virtuellen Geld steckt der Gedanke, eine Währung zu schaffen, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik ist. Erfunden wurde sie unter dem Eindruck der Finanzkrise.“
    .
    Interessanterweise, haben jede Menge copy paster das dann weggelassen!? Merkwürdig?
    Ich würde mich verschaukelt fühlen. Sie?
    Nettes Kommentar, siehe unten
    https://www.btc-echo.de/die-deutsche-bundesbank-warnt-vor-bitcoin/

  10. Avatar

    Mario

    10. Mai 2017 20:56 at 20:56

    Und wenn sie wissen wollen wie der Handel mit Bitcoin geregelt ist? Einfach, wie eine Recheneinheit, also Giralgeld. Haltefrist 1 Jahr, danach steuerfrei.
    Oh du böser Bitcoin
    Der Spiegel legt noch nach,
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bitcoin-kryptowaehrung-springt-auf-hoechststand-a-1146863.html
    „Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Kritiker monieren, dass die Digitalwährung wegen der schwer nachvollziehbaren Zahlungswege auch für kriminelle Zwecke verwendet werden kann. “
    Haha da muss ich nur lachen 😀
    1. beim kennen der Adressen, ist JEDE Transaktion nachvollziehbar, zu 100%
    Geldwäsche wie in Banken durch Dark Pools wäre also gar nicht möglich!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dark_Pool klingt wie ein Bitcoin mining Pool hat damit aber gar nichts zu tun. Ob die Banken freiwillig die Mrd Strafen zahlen für Geldwäsche? Wurde natürlich nicht erwähnt!
    2. Gute das Big Brother nicht Einfluss nehmen kann, der BTC ist limitierter als Gold, 100%
    3. Kriminelle Zwecke: Achso verstehe, also wenn der Dealer auf der Strasse Bitcoins nimmt, würde der Preis wahrscheinlich bei 500.000 Euro stehen. Leider nimmt er für Waffen und Drogen nur Bares in Euro oder Dollar
    Aber der Euro ist gut, der Bitcoin schlecht! Alles klar ^^
    Der Dealer auf der Strasse würde sich auch ins Nie schiessen wenn er Bitcoins nimmt, bei der Festnahme könnte man die Transaktionen verfolgen, einklarer UNVERFÄLSCHBARER Beweis. Aber hey Kriminelle benutzen Cryptos.
    Alles klar ^^ Herr Spiegel

    • Avatar

      PK

      11. Mai 2017 08:12 at 08:12

      „2. Gute das Big Brother nicht Einfluss nehmen kann, der BTC ist limitierter als Gold, 100%“

      ja, aber wer hindert die daran, Bitcoin 2.0 und 3.0 rauszubringen wenn irgendwem danach ist ?

      • Avatar

        Mario

        11. Mai 2017 17:48 at 17:48

        hab nicht viel Zeit heut, aber ich kann das beanwtorten, Bitcoin 2.0 und 3.0 gibt es schon, folgen sie dem Link’s
        Es gibt so ca. 2000.0
        Nicht alle sind gut, viele Betrug wie bei Pennystocks an den Aktienmärkten
        https://coinmarketcap.com/charts/
        Versuchen sie die Blockchain, zu verstehen, dann versuchen sie die Industrie zu verstehen, das Schlagwort ist „Produktivität“ kommt diese nicht durch den erhofften Konsum, müssen Kosten eingespart werden, Arbeitskraft ist der größte Faktor. Google sie Blockchain
        mal zwei fakts
        https://www.dialog-energie-zukunft.de/blockchain-stromdao/
        http://www.kas.de/wf/de/33.48842/
        top aktuell

  11. Avatar

    madsoul

    11. Mai 2017 07:54 at 07:54

    alles schön und gut, in vielen Punkten eine Glaubensfrage, das ändert aber nichts an der Möglichkeit für einen Staat wie Nordkorea, via Seeding und anschliessenden Verkauf Geld aus den Nichts zu schaffen, denn der Hauptkostenblock fürs seeden ( mach ich selbst seit 4 Jahren über eine Miner-Beteiligung, sind die Stromkosten und nicht die Hardware)
    Der Unterschied zwischen Kleinkrimineller Nutzung und Staatsterror-Nutzung liegt darin, dass es letzteren egal ist, ob man schlussendlich über die Blockchain eine Rückverfolgung realisieren kann, denn dann sind die virtuell gegen Realgeld Transaktionen schon lange abgeschlossen.
    Ich war selbst mal ein richtiger Fan von Bitcoins, wir haben die sogar mal als Zahlungsmittel akzeptiert, und ich halte meine 100 Bitcoins auch weiter brav, denn bis die wieder unter den Einstand von 240 Euro gehen brauchts ne Weile. Aber versuch mal die als Sicherheit für nen Realkredit zu nutzen, dann siehst Du schnell wie wackelig die Sache immer noch ist.

  12. Avatar

    Kai

    11. Mai 2017 11:49 at 11:49

    Man kann den Bitcoin shorten oder longen, über kraken.com, bis zum Hebel 5. Das ist eine von den seriösen Börsen.

    • Avatar

      Mario

      11. Mai 2017 18:12 at 18:12

      Das stimmt, Bitfinex geht auch, allerdings hat Western Union hier alle Ausszahlungen in USD blockiert.
      Die Macht der Banken!
      Bevor sie sich über short gedanken machen
      Schauen sie nach Japan
      https://cryptowatch.de/
      Dort lebt die Flucht aus dem Fiat!
      Der BoJ dürfte es freuen, schliesslich wollen sie eine schwachen YEN
      und schaffen dafür „glaube“ 5% neue Yen aus dem Nichts, jedes Jahr

  13. Avatar

    Mario

    11. Mai 2017 18:04 at 18:04

    vielen Punkten eine Glaubensfrage

    sehr gut erkannt, der Dollar ist eine Glaubensfrage.
    Wenn die Menschen nicht an den Dollar glauben würden, hätte er faktisch einen Wert von 0,01 Euro.
    Denn gegen den Dollarwert, stehen 20 Billionen Schulden, stark steigend!
    Nun hat man Ihnen aber als Kind gesagt, das der Dollar gut ist, auch der Euro ist gut! fractional banking sorgt dafür das Geld ohne Deckung aus dem Nichts geschaffen wird! Ohne Deckung, ok gelogen 1% in der EU / 10% in den USA.
    wenn das Geld nicht reicht, macht man ein QE!
    Das problem beim QE, sagt ihnen keiner, das Geld der Masse wird massiv entwertet, die Kaufkraft schwindet. Trotz 3% Lohnerhöhnung.
    Manager usw. können sich 5% obwohl sie schon Millionen verdienen die sie nie ausgeben können, also nicht konsumieren. Die Masse verarmt und das Kosumschneeballsystem kippt weg.
    Denn wenn die Masse nicht mehr konsumiert, kann Produktivität nur durch Einsparung erfolgen, genannt Blockchain.
    Der Kreislauf geht aber weiter, Menschen werden arbeitslos, der Kosum fällt weiter, die Staaten haben mehr Kosten um die Menschen bei Laune zu halten.
    Sonst gäbe es morgen eine Revolution
    Politik im Einklang der Vetternwirtschaft, VW möchte die Dividende erhöhen, trotz MRD Strafen, wer will kassieren? Die Führung des Unternehmens, hoher Aktienkurs hohe Bonis!
    Verstanden?`Und nach mir die Sinnflut

    • Avatar

      Mario

      11. Mai 2017 18:38 at 18:38

      Gier einiger weniger ist das Problem des Fiatssystems.
      Denen ist es egal was nach Ihnen geschieht, siehe Ackermann und Deustche Bank.
      Bonis kassiert „Ich trete zurück“
      Und die Plolitik (in Aufsichtsräten) „unabhängig“ spielt das mit! ^^
      Zitat:
      „Mir ist egal, welche Marionette auf dem englischen Thron sitzt und das britische Weltreich regiert. Ich kontrolliere die Geldmenge. Und wer die britische Geldmenge kontrolliert, kontrolliert auch das britische Empire.“
      Mayer Amschel Rothschild

  14. Avatar

    Mario

    11. Mai 2017 18:07 at 18:07

    Der Thiele schon wieder,
    „Die Bundesbank sorgt sich darum, dass die lockere Geldpolitik der Europäischen Notenbank an ihre Grenzen gestoßen ist. „Die Notenbanken sind mittlerweile die größten Gläubiger der Eurostaaten“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Das berge die Gefahr, dass die Geldpolitik „möglicherweise ins Schlepptau der Fiskalpolitik und unter Druck gerät, hohe Schulden durch niedrige Zinsen tragfähig zu machen – und zwar auch dann noch, wenn die Preisentwicklung eigentlich höhere Zinsen verlangen würde.“ Kritiker monieren schon lange, dass die massiven Anleihekäufe der EZB die Staaten zum Schuldenmachen provoziere und notwendige Reformen ausbremse.“

    da ist immer noch meine Frage, warum? Wies er bei der Warnung zum Bitcoin, auf die Vorteile des Bitcoin hin? Warum?

    Und warum hat die copy paster Mainstreampresse diese weggelassen? Wurde die Webseite zu lang? Hat das Papier nicht gereicht?
    Ist es nicht aufwendiger, Texte auszusortieren? Aber diese Mühe, hat man sich gemacht! ^^
    Denkt was ihr wollte
    Völlig irre, vor dem Bitcoin zu warnen, ihn aber gleichzeitig aussdrücklich nicht zu verbieten und dann noch auf die Vorteile des Bitcoins hinzuweisen

  15. Avatar

    Mario

    11. Mai 2017 18:46 at 18:46

    http://www.gottliebtuns.com/geldsystem.htm

    einfach mal lesen
    Deckung etc.
    Jeder Buchhalter, würde die USA faktisch für pleite ansehen, aber das gibt es ja dieses Versprechen, du bekommst deine Schulden zurück, oder doch nicht!? Oder du bekommst sie zurück wenn die Kaufkraft der Währung faktisch Null ist, siehe Dollar! schau drauf, nur weil die Menschen glauben das der Dollar einen Wert hat, hat er noch längst keinen, aber der Glaube zählt. Wie im römischen Reich, bis es zusammen bricht! Weil die Erkenntnis siegt, die Erde war auch mal eine Scheibe! Ketzer wenn du das Gegenteil behauptest.
    http://www.ariva.de/70fabffc7d92edc_a988773

    • Avatar

      gerd

      11. Mai 2017 19:31 at 19:31

      Trotz Ihrer ausführlichen Bericht bleiben bei mir zwei Fragen offen.

      1.
      Mario:
      „…USA faktisch für pleite ansehen,…“
      In der Tendenz richtig, aber ich sehe die USA zumindest nicht als überschuldet an. Die Schuldenberge sind
      annähernd, vollständig oder sogar darüber hinaus gedeckt.
      Ich sage mal platt dahinter steht Substanzwert und zukünftiger Ertragswert der USA.

      Mario:
      „…aber da gibt es ja dieses Versprechen, du bekommst deine Schulden zurück, oder doch nicht!?“

      O.k. gerne unterstellt die Schulden sind nicht gedeckt, und das Versprechen, was mir ein Stück grünes Papier geben soll, wäre ein leeres Versprechen.
      Schließe ich auch nicht völlig aus.
      Aber wieso glauben Sie, dass Ihnen eine virtuelle Währung mehr Sicherheit verspricht?
      Sollte der Besitzende dann nicht lieber in Aktien investieren?

      2. An welcher Stelle hat Herr Thiele die Vorteile von Bit-Coins erwähnt?

      • Avatar

        PK

        11. Mai 2017 21:07 at 21:07

        Gerd, diese Gedanken hab ich auch bei Bitcoin.
        Wenn man die Papierwährungen als ungedeckt ablehnt, warum in aller Welt sollte man dann Bitcoins vertrauen. Auch hier ist der Kauf-Wert nur genauso hoch wie eben das aktuelle Vertrauen in dessen Werthaltigkeit. Im Gegensatz zu einer Immobilie in Toplage oder Gold, läßt sich Bitcoin beliebig „nachdrucken“ in Form von weiteren virtuellen Währungen Bitcoin 1e1…1e10).
        Bitcoin ist ohne jeden Zweifel eine Spekulationsblase. Und in dem Moment wo sie als Zahlungsmittel tatsächlich zu einer ernsten Konkurrenz wird, dann würde sie sowieso verboten.

        • Avatar

          Mario

          12. Mai 2017 19:33 at 19:33

          Weil die Blockchain immer wahr ist! Es ist nicht möglich zu betrügen.
          Transaktionen sind eindeutig!
          Bitcoin ist auf 21 Mio begrenzt, es gibt keine mehr!
          Andere virtuelle Währungen können enstehen, und?? Haben sie das nicht auch in Aktien? Pennystocks? Millionen Pennystocks, der Wert bleibt in den vertrauenswürdigen, das Kapital!
          So ist es an der Börse so ist es bei den Cryptos. Punkt
          Kein Unterschied!?
          Gold hat nur einen Nutzen, Werterhalt. Bitcoin und Cryptos haben mehr nutzen, google smart conntracts. Verträge ohne dritte, oben hatte ich ein Link zu Strom gepostet.. Lesen bitte.
          Der Geldtransfer im Bitcoin/ Cryptos läuft 24/7 Tage die Woche, ist dieser Nutzen nichts wert? und Billiger als Western Union in VIEL weniger ZEIT!
          Wer Lust hat, derBitcoin ist ausgelastet mit Transaktionen und recht teuer schon, NUTZEN ist das Wort
          https://bitcoinwisdom.com/markets/btce/ltcusd
          RSI bei 100 Punkten, warum ist das so? Seit Wochen kann man sagen.
          Weil es billiger ist Geld über eine dezentralen Chain zu senden als im eigenen Bankensystem, Gier der Banker.

      • Avatar

        Mario

        12. Mai 2017 19:23 at 19:23

        Hi Gerd, wenn die USA nicht ständig die Schuldenobergrenze anheben würde, wäre sie bereits Pleite.
        Was ist denn gedeckt? Schulden in den USA bedeutet 10% Deckung. Das ist genau der Wert den eine Bank bei der FED hinterlegen muss.
        90% Unterdeckung! In der EU sind es sogar nur 1%
        Aus einer ein Zahlung von 100 Euro entstehen 999 Euro aus dem Nichts geschaffen. „fractional banking“ Das sagt ihnen nur keiner wie diese Kartenhaus aufgebaut ist. Bitte mal hier lesen http://www.geldsystem-verstehen.de/
        Welchen Ertrag macht denn die USA wenn sie immer die Schuldengrenze anheben muss? Negativen? Wann wurden denn das letzte mal die Schulden abgebaut? Vor 90-100 Jahren?
        Wann? Ich weiß es nicht! Sie?
        Was ist ein Schneeballsystem?
        Wäre der Dollar als Weltwährung nicht aufgezwungen, würde er keinen Wert mehr besitzen, aber viele Halter und sei es für Sekunden schaffen einen Wert, also Mrd menschen, welche „glauben“ der Dollar hat einen Wert!
        Russland verkauft Oil nicht gegen Dollar, nicht nur das böse Russland.^^

        Bitcoin/ Cryptos kann ich nur ausgeben, wenn ich sie besitze! Und auch nur verleihen, die Deckung ist immer 100% Es sit nicht möglich Gled zu verleihen was ich nicht habe. Bitcoins werden gemint, durch die Arbeite / Miner damit die Blockchain / das öffentliche Kassenbuch 24/7 Tage die Woche läuft (kennen sie das von Banken??? ) werden Miner entlohnt, allerdings, werden die nicht immer reicher, denn es ist ein Rechenmuster.
        Steigt der Preis im Bitcoin wegen erhöhter Nutzung, wie im Dollar, erhöht sich die Miner Anzahl, das Netzwerk hält gegen und Difficulty einen Block zu finden, mit dem Geld transferiert wird, steigt nach zwei Wochen, damit die Währung nicht Inflationäre wird. Das ist alles kalkuliert und gewollt.

        Das sind wir beim Nutzen, der Bitcoin und andere arbeiten 24/7 Tage, die Transaktion dauert Minuten/ Stunden. Stunden? Und billiger als die Banken, ja weil im Bitcoin die Blöcke ausgelastet sind, weichen viele auf alternative Cryptos aus.
        Daimler kauft kürzlich einen Bitcoinzahlungsabwickler, Deutsche Bank beteiligt sich an einem. Japans Banken sind in Bitcoin Börsen eingestiegen.
        CME versucht eine Patent auf das clearen im Bitcoin Netzwerk zu bekommen.
        verstehen sie den Nutzen? für die Finanzindustrie?
        Billiger, keine Wartungskosten, Sicherheit! nie gehackt wie Swift, billigere schnellere Transaktionen! Brauchen sie noch mehr Nutzen?
        Welchen Nutzen hat Gold? Werterhalt. Noch einen? Schmuck, welcher sich aus dem Wert ergibt, hab ich Goldschmuck bin ich was^^ na danke

        bin etwas abgeschweift 😉
        Aktien? ok Aktien betrachten wie den Wert in Aktien, ist ihnen bekannt das US Unternehmen Aktien zurück kaufen, wenn das Geld billig ist? denn die Bonis müssen ja stimmen. lesen bitte
        https://www.godmode-trader.de/artikel/us-unternehmen-dieser-exzess-ist-wahnsinn,5278400
        Schönes Beispiel, Volkswaagen möchte die Dividende erhöhen, trotz MRD Kosten, aber sicher, der Neue möchte doch auch sein Boni. Das System ist krank, es geht nur um die Bereicherung des einzlenen Menschen.
        Und wehe die Zinsen steigen, wehe, denn der Ertrag aus Produktivität, sit nicht gestiegen, Dividenden werden auf Pump finanziert.

        2.
        „Bitcoin gibt es seit 2009. Damals war die Währung lediglich ein paar Cent wert.
        – Hinter dem virtuellen Geld steckt der Gedanke, eine Währung zu schaffen, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik ist. –
        Erfunden wurde sie unter dem Eindruck der Finanzkrise.“

        von den meisten copy pastern der Mainpresse wurde dieser Satz weggelassen, wobei markieren und einfügen doch schneller geht, oder!???

  16. Avatar

    Bademeister

    12. Mai 2017 00:37 at 00:37

    Grundsätzlich eine gute Sache, ist nur eine Frage der Zeit bis wir da die USD 10000 sehen werden.
    Was jedoch langfristig dagegen spricht:
    Einem begrenzten und wertmässig, anders als bei Gold, nicht nachhaltig wertgesichertem und greifbaren Angebot steht immer mehr Nachfrage gegenüber.
    Sollte sich der imaginäre Wert des Bitcoins zu potenzieren beginnen liegt dann ein klassisches Schneeballsystem vor, an dem noch weitere bereits in die Hunderte gehende Kryptowährungen hängen.
    Erinnert mich irgendwie an den Neuen Markt um die Jahrtausendwende…viele werden den richtigen Zeitpunkt des Ausstieges versäumen.
    Ausserdem besteht ab einem gewissen Marktvolumen die Gefahr der „Verwässerung“ oder Inflation 2.0 unseres bekannten Währungssystems….wenn man Bitcoins/Altcoins in USD oder Euro tauscht. Dann würde den Nachfolgern von Janet und Mario endgültig der Schmäh ausgehen.
    Visualisiert gesehen sind wir vermutlich gerade in Woche sieben oder neun vom Zeitraum eines Jahres…..an dessen Anfang ein Mäusepärchen die Fortpflanzung entdeckte.

  17. Avatar

    Mario

    12. Mai 2017 19:37 at 19:37

    Schneeballsystem? Dann haben sie das Fiatsystem nicht verstanden!
    lesen sie oben warum der Wert steigt, es ist die Anzahl der Nutzer.
    Mehr nicht!
    es gibt bereits 1000ende Cryptos, wie mit Pennystocks an Aktienbörsen konzentriert sich das Kapital auf die vertrauenswürgien, natürliche Auslese

  18. Avatar

    Mario

    12. Mai 2017 19:46 at 19:46

    und was die wenigsten sehen, Bitcoin minnig oder Altcoins, liefert Rendite!, das Stichwort jeden Investore, und aktuell nicht wenig 😉 ca. 10%

  19. Avatar

    gerd

    15. Mai 2017 14:29 at 14:29

    @Mario:
    „Steigt der Preis im Bitcoin…, erhöht sich die Miner Anzahl, das Netzwerk hält gegen und Difficulty einen Block zu finden, mit dem Geld transferiert wird, steigt nach zwei Wochen, damit die Währung nicht Inflationäre wird.“
    Was damit gemeint ist, verstehe ich gar nicht, aber egal, denn viel wichtiger ist für mich sowieso Ihre Aussage in einer anderen Kommentarantwort:
    !!!
    „Bitcoin ist auf 21 Mio begrenzt, es gibt keine mehr!“
    !!!
    Da müssen Sie sich verschrieben haben!
    Falls lediglich die Hälfte der deutschen Einwohner (rund 40 Mio) auch nur 0,5 Bitcoins besitzen möchte, wäre schon von der vorhandenen Stückzahl her die weltweit existierende Anzahl verteilt.

  20. Avatar

    Mario

    15. Mai 2017 18:28 at 18:28

    Nein, es wird nur 21 mio bitcoins geben. NIE mehr.
    Der bitcoin hat 8 nach Komma stellen.
    Nicht nur zwei wie die Fiats deswegen
    Können sie auch 0,00005 bitcoin haben und dieser kann einen Wert von 10000 Euro haben, in der theorie

    Im Umlauf befindlich sind bereits 16,334 mio.
    Warum das Netzwerk weiter existiert, liegt daran das die Inflation im bitcoin fällt. Konnten miner in einem frühen Stadium noch 50 bitcoin pro gefunden Block ernten, sind es heut nur noch, 12,5
    Ein sehr schöner Artikel der den bitcoin erklärt, warum Banken in den blockchain wollen, usw.
    http://www.ariva.de/forum/bitcoins-der-naechste-monsterhype-steht-bevor-443500?new_pnr=22791952#bottom

    Wie gesagt, 24/7 die Woche Zahlungenabwickeln. Billiger als Western Union, selbst ihr eigenes System
    Nicht Hackbar
    Lesen sie mal auch hier, sehr langer älter Thread
    Heute entscheidet die sec schon wieder über einen bitcoin etf
    http://www.ariva.de/forum/bitcoins-der-naechste-monsterhype-steht-bevor-443500?new_pnr=22791952#bottom

    • Avatar

      gerd

      15. Mai 2017 19:54 at 19:54

      Also wenn jeder Mensch ab sofort „vernünftig“ würde und endlich in Bitcoins investiert sein wollte, dann stünde der Kurs ungefähr WO?
      Nicht bei 1700 sondern bei 1,7 Mio?

      Selbst lebenswichtige Krankenhäuser (England) können gehackt werden?
      Und da kann mir keiner versichern, dass es nicht möglich sein könnte aus 21 Mio Bitcoins 100 Mio Stück werden zu lassen.
      Oder sie sind von einer einer Sekunde auf die andere gelöscht – einfach weg.

      Aber Marko, Sie oder Mario könnten jetzt noch so verständlich versuchen, mir das mit dem Coin klar zu machen – ich würde es bestimmt nicht verstehen (wollen).
      Bin ich vielleicht zu altmodisch, um das zu verstehen.

      Ich studiere weiterhin Ihre Argumente hinsichtlich der Aktien, denn die sind mir zumindest plausibel.

      • Avatar

        Mario

        16. Mai 2017 10:03 at 10:03

        Das Bitcoin konnte seit 8 Jahren nicht gehackt werden. Sie können sich sicher sein, Hacker haben es versucht 😉

        „aus 21 Mio Bitcoins 100 Mio Stück werden zu lassen.“
        Die Geldausgabe ist keine beliebige Sache im Bitcoin, dafür gibt es festgelegtes Protokoll.
        Darüber entscheiden nicht 2-3 Personen sondern die Bitcoin community, sicher wäre es möglich, aber warum sollte man das Protokoll ändern, ALLE müssten diesem zustimmen. Das ist Demokratie
        Der klare Unterschied zum Fiatgeld. In dem Machthungrige Menschen ihre Macht mißbrauchen.
        Genau das verstehen wollen ist das Problem, deswegen informieren sie sich selbst. Google/ Bing ist bietet ihnen diese Möglichkeit.
        Sie lesen meine Worte, prüfen sie doch meine Aussagen.
        Ist doch das einfachste.
        Lesen Sie mal hier
        Norwegens größte Onlinebank bietet Bitcoin-Konten
        https://news.bitcoin.com/norways-online-bank-bitcoin-accounts/
        In Deutschland warnt vor Bitcoins ^^ Was soll ich da noch sagen

        bezüglich Aktien und dem hochgepumpten Markt durch billiges Geld
        und ihre Aussage aber da gibt es ja die Wirtschaftsleistung

        ^^
        Globale Verschuldung steigt auf 325 % der Wirtschaftsleistung
        http://www.goldreporter.de/globale-verschuldung-steigt-auf-325-der-wirtschaftsleistung/news/63354/

  21. Avatar

    Mario

    15. Mai 2017 18:29 at 18:29

  22. Avatar

    Mario

    15. Mai 2017 20:38 at 20:38

    Ach wie wurde ich das AUSGELACHT mit meiner Theorie über Banken und Bitcoin

    Norwegens größte Onlinebank bietet Bitcoin-Konten
    https://news.bitcoin.com/norways-online-bank-bitcoin-accounts/

  23. Avatar

    Mario

    16. Mai 2017 18:56 at 18:56

    Meine Meinung habe ich dazu schon gesagte. ^^

    Man muss nur verstehen, das Herr Thiele sagte

    „Hinter dem virtuellen Geld steckt der Gedanke, eine Währung zu schaffen, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik ist. Erfunden wurde sie unter dem Eindruck der Finanzkrise.“

    Und die breite Mainstreampresse, diesen Satz beim copy paste Verfahren entfernt hat!

    Wer lügt nun? Der Schumler?

    „The ex-minister added that he’s already had conversations with his former boss, German Chancellor Angela Merkel, in which she expressed a „general“ interest in the technology.“

    http://www.coindesk.com/meet-the-german-baron-who-thinks-blockchain-will-beat-the-middlemen/

  24. Avatar

    Mario

    16. Mai 2017 19:47 at 19:47

    PS Finger weg von Ripple
    Blockchain ist nicht dezentral, damit angreifbar

    völlig überzogener Preis, Marketing Coin mehr nicht

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Warum eine Stagflation sehr gefährlich wäre

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Containerterminal - Symbol für den Welthandel - eine Stagflation droht

Durch die Coronavirus-Epidemie droht den großen Volkswirtschaften eine Kombination aus stagnierender Wirtschaftsleistung und steigenden Preisen – die Stagflation. Warum sie so gefährlich ist und warum die Notenbanken in diesem Fall kaum Handlungsspielräume hätten.

Die Weltwirtschaft kühlt sich bereits merklich ab – eine Stagflation käme zur Unzeit

Belastet durch die teilweise Rückabwicklung der Globalisierung im Zuge der diversen Handelsstreitigkeiten sowie die globale Überschuldung hat sich das Weltwirtschaftswachstum bereits merklich abgekühlt. Nach noch 3,8 Prozent globalem Wachstum im Jahr 2017 waren es im Folgejahr, trotz massiver Steuerstimuli in den USA und ultralockerer Geldpolitik weltweit, nur noch 3,6 Prozent Wachstum. Im vergangenen Jahr brach die Expansionsrate dann auf 3,0 Prozent ein, vor allem wegen des Handelskriegs zwischen den USA und China sowie den Schuldenkrisen in diversen Schwellenländern (z. B. in Argentinien, der Türkei, Brasilien, Chile, Venezuela, etc.).

Für dieses Jahr hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognosen gemäß dem World Economic Outlook aus dem Februar bereits von 3,4 auf 3,0 Prozent abgesenkt. Doch der IWF behält sich weitere Revisionen vor und die Schätzungen diverser Bankenökonomen aus Nordamerika und Europa gehen mittlerweile nur noch von einer Wachstumsbandbreite zwischen 2,3 und 2,8 Prozent für das Gesamtjahr 2020 aus. Diese nochmalige Wachstumsabkühlung entspräche der geringsten Wirtschaftsdynamik seit der Finanzkrise. Bereits bei einer Wachstumsrate von global zwei Prozent spricht der IWF von einer „gefühlten weltweiten Rezession“.

Die größte Gefahr sieht der IWF in einer Unterbrechung der Lieferketten in Folge der Eindämmungsmaßnahmen der Coronavirus-Epidemie (sie verursacht aktuell auch Turbulenzen an den Börsen, siehe beispielsweise hier). Die betroffenen Unternehmen sind dadurch gezwungen, alternative aber auch teurere Quellen für Vorleistungsgüter und Zwischenprodukte zu nutzen, wenn es sie denn überhaupt in ausreichendem Maße gibt. Diese erzwungene Umorientierung in der Beschaffungskette führt zu steigenden Inputpreisen bei den verarbeitenden Unternehmen, die aber nicht durch eine höhere Nachfrage, sondern durch einen Angebotsschock verursacht werden.

Eine solche Situation gab es zuletzt in den 1970-er Jahren, als eine künstliche Verknappung der Angebotsmenge von Rohöl zu explodierenden Energiepreisen führte. Die wirtschaftliche Aktivität in den westlichen Ländern litt stark unter dem Ölpreisschock. Mit einer Kombination aus Zinsanhebungen und Lohnsteigerungen wurden damals die Inflationserwartungen eingedämmt und die reale Kaufkraft der Endverbraucher stabilisieret. Beides ist heute jedoch nicht möglich. Höhere Löhne zum Ausgleich gestiegener Preise würden die Margen der Unternehmen noch stärker belasten. Die Kapazitätsauslastung der US-Industrie befindet sich beispielsweise mit nur 76,8 Prozent bereits auf dem Niveau früherer Rezessionen. Zinsanhebungen zur Inflationsbekämpfung wären aufgrund des globalen Schuldenniveaus der „Sudden Death“ für den modernen Finanzkapitalismus. Eine Stagflation käme daher für die Weltwirtschaft zur Unzeit.

Kombination aus Angebots- und Nachfrageschock

Dass die Preise wegen Lieferverzögerungen und dem Ausfall von Zulieferbetrieben bereits ansteigen, haben die jüngsten Daten von IHS Markit zu den Einkaufsmanager-Indizes für den Monat Februar gezeigt. So ist der für Deutschland erhobene Index für das verarbeitende Gewerbe im Wesentlichen nur deshalb angestiegen, weil sich die beiden Unterkomponenten für die Lieferzeit und die Inputpreise signifikant erhöht haben. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte an diesem Montag vor sich verstärkenden Lieferengpässen in den kommenden Wochen und Monaten, vor allem aus Fernost. BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang spricht sogar von „Schweren Auswirkungen auf die Konjunktur“ durch den Angebotsschock aus China.

Kommt es also nun zu steigenden Preisen, dann nicht aufgrund einer prosperierenden Wirtschaft, sondern wegen der Knappheit bestimmter Güter. Gleichzeitig leidet auch die Nachfrage unter der eingeschränkten Bewegungsfreiheit von zig Millionen Konsumenten in den von der Epidemie betroffenen Regionen. Ganz abgesehen von der eingetrübten Stimmung der Verbraucher, die in solchen Ausnahmesituationen andere Sorgen haben, als dem Konsum zu frönen. Der drastische Einbruch der Automobilabsätze in China in den letzten beiden Monaten von 20 Prozent im Januar und 92 Prozent im Februar gibt hier einen Vorgeschmack auf das, was bei einer globalen Pandemie, die nach wie vor nicht gebannt ist, zu erwarten wäre.

In der Folge von Knappheit bestimmter Güter und Lebensmittel stieg die Inflationsrate im Reich der Mitte bereits massiv an, auf 5,4 Prozent im Januar. Im Vorjahresmonat, also im Januar 2019, lag die offizielle Inflationsrate noch bei moderaten 1,7 Prozent. Die Kombination aus Angebots- und Nachfrageschock kann in Kürze zu dem gefürchteten Phänomen der Stagflation führen. Dass die chinesische Wirtschaft im Auftaktquartal 2020 überhaupt gegenüber dem von Handelsstreitigkeiten weniger belasteten und vor allem virusfreien Vorjahresquartal 2019 wachsen kann, bleibt Wunschdenken des Regimes in Peking. Auch die westlichen Industriestaaten werden im ersten Quartal 2020 im besten Fall mit einer wirtschaftlichen Stagnation aufwarten können.

Den Notenbanken wären bei einer Stagflation die Hände gebunden

Die Bekämpfung einer Stagflation stellt die Fiskal- und Geldpolitiker in der heutigen Gemengelage vor besondere Herausforderungen. In China versucht die Notenbank auf Geheiß der Regierung, die Kreditvergabe massiv zu stimulieren, indem die Kreditkosten (Zinsen) sowie die Kreditanforderungen drastisch gesenkt werden. Andernfalls würden Millionen bereits angeschlagener Betriebe aus dem Markt ausschieden – ein Horrorszenario auch für den Westen. Bestimmte Vorprodukte werden nur noch in China produziert. Insofern offenbart die Coronavirus-Pandemie die enorme Abhängigkeit des Westens von China, was aus politischen Gründen in der Konsequenz ebenfalls zu einer Rückabwicklung der Globalisierung führen wird, um die Autarkie der westlichen Länder von essenziellen Produkten, wie zum Beispiel Arzneimitteln, sicherzustellen.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
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Drei der fünf großen Schweizer Banken bestehen Stresstest nicht

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Die schweizerische Finanzmarktaufsicht FINMA hat heute die Ergebnisse eines Stresstests veröffentlicht. Drei von fünf großen Schweizer Banken bestanden diesen Stresstest nicht, beziehungsweise sie haben die Vorgaben der Aufseher noch nicht vollständig umgesetzt. Die fünf großen für die Schweiz systemrelevanten Banken sind die UBS, Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank. Probleme machen laut FINMA die drei zuletzt genannten. Die folgende Grafik zeigt einzelne Abschnitte des Tests und zeigt was gut läuft, und was noch nicht so gut läuft. Bevor Sie die Worte der FINMA lesen, möchten wir noch allgemein anmerken: Ob die Stresstests der Notenbanken für einen echten Notfall überhaupt irgendeine Aussagekraft haben, darf bezweifelt werden. Die griechischen Banken zum Beispiel, die nachweislich längst platt sind dank gigantischer ausgefallener Kredite, haben die Stresstests ja auch bestanden. Und Institute wie UBS, Credit Suisse oder auch die Deutsche Bank – sie sind so groß von ihrem Geschäftsvolumen her, dass selbst das schönste Notfallkonzept in einer echten Krise wohl nichts nützen würde.

Hier die FINMA auszugsweise im Wortlaut:

Alle fünf systemrelevanten Schweizer Banken haben der FINMA Stabilisierungspläne (Recovery-Pläne) unterbreitet. Die FINMA konnte diese Pläne alle genehmigen. Bis Ende 2019 mussten die beiden Grossbanken überdies umsetzbare Schweizer Notfallpläne erstellen. Die FINMA hat diese geprüft. Bei der Credit Suisse beurteilt die FINMA den Notfallplan als umsetzbar. Die FINMA beurteilt die gesetzlichen Vorgaben für einen umsetzbaren Notfallplan auch bei der UBS als erfüllt, mit dem Vorbehalt, dass bestimmte Eventualverbindlichkeiten noch zu hoch sind.

Auch die drei inlandorientierten systemrelevanten Banken haben je einen Notfallplan eingereicht. Die Banken sind aber mit der Umsetzung per Ende 2019 unterschiedlich weit. Als umsetzbar gilt noch keiner dieser Pläne. Bei der Zürcher Kantonalbank besteht ein plausibler Plan, wie die für den Krisenfall notwendigen Ressourcen in den Bereichen Kapital und Liquidität vervollständigt werden können. Bei Raiffeisen und PostFinance fehlt insbesondere noch ein plausibler Plan für den Aufbau der erforderlichen verlustabsorbierenden Mittel für den Krisenfall. Alle drei inlandorientierten Banken arbeiten weiterhin an der Bereitstellung eines umsetzbaren Notfallplans.

Und hier die FINMA zu den Großbanken im Wortlaut, auszugsweise:

Die FINMA muss für beide Grossbanken einen sogenannten Global-Resolution-Plan erstellen. Im Gegensatz zum Notfallplan, der nur die systemrelevanten Funktionen in der Schweiz umfasst, bezieht dieser globale Abwicklungsplan die gesamte Bankengruppe weltweit mit ein. Die FINMA beurteilt diese globale Abwickelbarkeit (Resolvability) anhand des Kriteriums, ob die Grossbanken die für die Umsetzung des Abwicklungsplans notwendigen Vorbereitungen getroffen haben. Sie kommt dabei zum Schluss, dass beide Banken hierfür bereits wesentliche Vorbereitungsmassnahmen getroffen und damit grosse Fortschritte in ihrer globalen Abwickelbarkeit erzielt haben. So beurteilt die FINMA insbesondere die Anforderungen an die strukturelle Entflechtung als erfüllt. Mit Blick auf diese Entflechtung sind beispielsweise Holdingstrukturen und Schweizer Tochtergesellschaften geschaffen worden. In anderen Bereichen, namentlich der Liquidität für den Krisenfall, stehen jedoch noch Umsetzungsarbeiten an. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die regulatorischen Anforderungen in diesem Bereich noch fehlen.

Schaubild der großen Schweizer Banken unter dem Stresstest der FINMA

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Exporte der deutschen Industrie mit mauen Aussichten

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Kurzzeitig sah es in den letzten Monaten so aus, als würde die deutsche Konjunktur gerade eben so an der Rezession vorbei schrammen. Die Industrie ist längst in einer heftigen Rezession, aber Bau und Dienstleistungen haben das aufgefangen, sodass die gesamte Wirtschaftsleistung derzeit glatt bei 0,0% liegt. Auch die Exporte schienen sich ganz vorsichtig zu erholen. Aber gerade erst letzte Woche meldet das Institut ZEW schwache Exporterwartungen. Und heute folgt das ifo-Institut mit seinem Index für die Exporterwartungen. Der Chart zeigt die Entwicklung der Erwartungen seit 2014. Der Index ist für den Monat Februar von +0,8 auf -0,7 Indexpunkte gefallen, was man am Endes des Chart sehen kann. Die ifo Exporterwartungen basieren auf 2.300 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Sie können angeben, ob sie für die nächsten drei Monate die Exporte erwarten mit „zunehmen“, „gleich bleiben“ oder „abnehmen“. Aus allen Antworten wird dann dieser Index errechnet. Hier noch einige Detailaussagen von ifo im Wortlaut:

Die Entwicklungen rund um das Corona-Virus lassen kurzfristig kaum auf Besserung hoffen. Die Autobranche befürchtet einen verstärkten Rückgang ihrer Exporte in den kommenden Monaten. Auch in der Chemischen Industrie ist die Skepsis zurück, nach einem zuletzt leicht optimistischen Ausblick. Im Maschinenbau gehen die Unternehmen ebenfalls tendenziell von einem leicht rückläufigen Auslandsgeschäft aus. Lichtblicke in diesem Monat waren die Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln sowie die Getränkehersteller. Sie erwarten deutliche Zuwächse bei ihren Exporten in den kommenden Monaten.

ifo-Chart für die Erwartungen der Exporte

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