Folgen Sie uns

Allgemein

Black Friday in den USA: Leichte Handgreiflichkeiten uvm (VIDEOS)

Die „Schnäppchenkultur“ ist auch in den USA ausgeprägt. Oder liegt es einfach nur an den niedrigen Löhnen vieler Menschen, dass es immer am Black Friday, dem Tag nach…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die „Schnäppchenkultur“ ist auch in den USA ausgeprägt. Oder liegt es einfach nur an den niedrigen Löhnen vieler Menschen, dass es immer am Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, bei den absoluten Niedrigstpreisen sagen wir es mal so, zu leichten Handgreiflichkeiten und ein wenig Drängelei kommt? Hier ein Rückblick sowie aktuelle Videos, die zeigen: Auch wenn die Welt untergeht, der Amerikaner konsumiert weiter!

Laut Umfragen zum diesjährigen Konsumverhalten sollen immer weniger Amerikaner am eigentlichen Black Friday selbst shoppen gehen. Eine Erklärung: Immer mehr Menschen shoppen über „unser aller“ Lieblingstool Amazon. In den USA wird der große Black Friday-Discount mehr und mehr auf drei Wochen gestreckt, was sich schon vorher überwiegend online abspielt. Auch eine Erklärung für möglicherweise weniger Gesamtumsätze dieses Jahr zum Black Friday könnte sein, dass Präsident Obama´s neue tolle Krankenversicherung für alle (Obmacare) mit ihren stark steigenden Versicherungsbeiträgen die Geldbörsen der Konsumenten geleert hat.

Aber warten wir es ab. Man sollte den US-Konsumenten mit seinen dutzenden Kreditkarten nicht unterschätzen! So sieht es auch die „National Retail Federation“. Sie verweist zwar auf drei Jahre rückläufige Ausgaben der Amerikaner von -26% auf zuletzt 299 Dollar pro Konsument, nur über das Black Friday-Wochenende. Aber man sei aktuell sehr optimistisch. Steigende Aktienkurse, niedrige Arbeitslosigkeit, niedrige Benzinpreise, höhere Löhne und Immobilienpreise, all das spräche für mehr Konsum dieses Jahr. Hört sich irgendwie an nach 2005/2006/2007…

Ein Rückblick aus den letzten Jahren zum „Warm werden“:

https://youtube.com/watch?v=k4YzHZ9GXwo

Von gestern Abend (ist das etwa ein sozialkritisches Video?):

Nein, es ist nicht Justin Bieber-Konzert, nicht der Papst-Besuch, nur ein Wal Mart kurz vor der Eröffnung.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    KARL MÜLLER

    25. November 2016 17:19 at 17:19

    Köstlich. Die führende Nation der Welt – Verteidiger des Glaubens und von Demokratie und Freiheit.

    Könnt ich mir stundenlang anschauen diese -nunja- Menschen. Die Fettsäcke schaffen es doch sicher nicht mal, nach der Prügelei das ergatterte 40″ TV-Set zu ihrem Pickup zu schleppen ohne zwei Herzinfarkte zwischendurch zu erleiden.

    VG KARL

  2. Avatar

    bademeister

    25. November 2016 17:49 at 17:49

    Black Friday halt…der Phänomen wird hartnäckig am Leben gehalten und wenns inrgendwann in 3 Wochen nicht mehr reinkommt macht usa halt sechs Wochen draus.

    @Hr. Fugmann: Was denkt sich die Bild dabei, sowas vor dem Wochenendezu bringen? Wenn Frau Stein jetzt auf letzte Retterin machen sollte….

    http://www.bild.de/politik/ausland/us-wahlen/clinton-mehr-stimmen-als-trump-48912374.bild.html

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. November 2016 17:54 at 17:54

      @Bademeister, das ist schon geschickt: Clinton könnte das nicht machen (das hätte das Geschmäckle einer schlechten Verliererin), aber Stein, die ja auch Kandidatin war, kann es machen – der Verdacht ist nicht ganz unbegründet, dass bei den Spenden auch ein paar Clinton-Freunde dabei waren; hat das Aussicht auf Erfolg? nicht völlig ausgeschlossen..

      • Avatar

        bademeister

        25. November 2016 18:04 at 18:04

        @Hr. Fugmann, das Geld für heute Freitag hat sie ja anscheinend schon zusammengesammelt, und übers Wochenende sollten die angegebenen 7 Mio. locker getoppt werden.
        Schon klar, alle Seiten wollen Ausschreitungen und „Unruhe im Land“ vermeiden, aber wenn Stein das jetzt macht, tritt sie eine Lawine los, die unberechenbare Eigendynamik auslöst.
        Selbst wenn Clinton nichts damit zu tun hat und „posthum auf ihr Amt verzichtet“ bleibt da ein Makel….und zwischendurch zumindest bis zum 19. mächtig Unruhe im Land.

  3. Avatar

    Sprenzi

    25. November 2016 18:41 at 18:41

    Alles gute Kommentare …

    Fazit: An diesen Videos sieht man ganz deutlich, von welchem Tier der Mensch abstammt …

    Schönes WE beinand!

  4. Avatar

    Gixxer

    25. November 2016 23:22 at 23:22

    Ich kann dumme Menschen sehen…
    Ich fass es nicht, wie dumm doch diese Nation bzw. Teile der Bevölkerung in Wirklichkeit ist bzw. sind.
    In Venezuela, wo es vermutlich ums Überleben geht, könnte ich mir solche Bilder vorstellen, aber nicht in einem Land, wo es nur um den Konsum geht.

  5. Avatar

    oscar

    26. November 2016 14:40 at 14:40

    @sprenzi….und welches er leider auf ewig bleiben wird, bis es sich selber ausrottet. ad absurdum führt es sich bereits heute immer schneller ! es ist beängstigend sowas sehen zu müssen. wenn ich mir vorstelle, dass genau diese ami zustände hier schleunigst installiert werden sollen…. nein ich könnte nicht soviel fressen, wie ich…sie kennen dieses „weltzitat“. leider wieder sooo passend.

  6. Avatar

    joah

    28. November 2016 12:21 at 12:21

    http://blackfridaydeathcount.com/
    (nicht ganz so ernst gemeinte Website ;-) )

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

weiterlesen

Allgemein

Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Allgemein

US-Häusermarkt kurz vor Katastrophe – einen Hoffnungsschimmer gibt es

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Typische Bauweise am US-Häusermarkt

Am US-Häusermarkt könnte in den nächsten Wochen und Monaten eine Katastrophe eintreten. Millionen Amerikanern droht Zwangsräumung oder Zwangsvollstreckung. Denn zum einen endet im März eine Frist von maximal 12 Monaten, die es Hausbesitzern erlaubte ihre Hypothekenzahlungen auszusetzen, wenn sie durch die Corona-Pandemie in Not geraten. Kreditnehmer, die sich zu Beginn des Programms angemeldet hatten, könnten ab März 2021 von einer Zwangsvollstreckung bedroht sein.

Noch wichtiger für den US-Häusermarkt ist: Die landesweit gültige vorübergehende Aussetzung der Zwangsräumungen (mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen) endet am 31. Dezember. Der Zeitpunkt ist fast schon dramatisch, da gut 12 Millionen Amerikaner zu diesem Zeitpunkt Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung verlieren dürften.

Der US-Kongress könnte eigentlich für eine Verlängerung von Nothilfen sorgen. Aber zum Jahreswechsel befindet sich Washington DC mitten in einer toten Phase, wo Joe Biden zwar schon gewählt, aber eben noch nicht im Amt ist. Alles hängt in der Schwebe. Erst vor Kurzem wurden vom staatlichen „US Census Bureau“ Umfragedaten veröffentlicht aus dem Befragungszeitraum 28. Oktober bis 9. November, welche die Dramatik am US-Häusermarkt aufzeigen.

Etwa 5,8 Millionen Personen gaben demnach an, dass ihnen in den nächsten zwei Monaten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Zwangsräumung oder Zwangsvollstreckung droht. Das macht ein Drittel der 17,8 Millionen Erwachsenen in Haushalten aus, die mit Miet- oder Hypothekenzahlungen in den USA im Rückstand sind.

Gut die Hälfe der Haushalte in Staaten wie Nevada oder Florida, welche derzeit mit ihren Zahlungen im Rückstand sind, sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit für ihre Zwangsräumung im Januar. Florida ist am Schlimmsten betroffen mit 51,2 Prozent (bei der vorigen Umfrage nur 32 Prozent). Das bedeutet de facto, das gut 3,5 Prozent aller Haushalte in Florida glauben, dass sie in den nächsten zwei Monaten von einer Zwangsräumung betroffen sein könnten.

Hoffnung für US-Häusermarkt dank Joe Biden?

Joe Biden wird am 20. Januar als US-Präsident seine Arbeit aufnehmen. Vorher kann er nichts machen. Er kann eine Last-Minute-Rettung für den US-Häusermarkt sein – kann, aber nicht muss. Die Demokraten möchten die US-Bevölkerung richtig kräftig unterstützen mit neuen Staatshilfen. Aber die Republikaner, die in den letzten Monaten ebenfalls schon gigantischen Rettungssummen zustimmten, zeigten sich zuletzt eher ablehnend. Und jetzt wo ihr Kandidat Donald Trump die Präsidentschaftswahl verloren hat, können sie sich im Kongress in die Blockierer-Haltung begeben. Aber kann Joe Biden mit einer auch von den Republikanern akzeptierten neuen Finanzministerin Janet Yellen (ehemalige Notenbankchefin) doch noch neue Rettungs-Billionen aus dem Kongress rausklopfen?

Kann Joe Biden auf den allerletzten Drücker Ende Januar Millionen Amerikaner und den US-Häusermarkt vor einem Kollaps retten? Oder kommt alles ganz anders, und dank im Dezember beginnenden Impfungen erholt sich die Konjunktur in den USA derart schnell, dass viele Amerikaner neue Jobs erhalten? Die Banken verzichten auf Zwangsräumungen, und die überschuldeten Hausbesitzer, die auf dem letzten Loch pfeifen, dürfen in ihren Häusern bleiben? Das wäre auch möglich. Aber es wird eine verdammt enge Kiste!

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage