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Blase trifft Blase! Marktgeflüster (Video)

Die USA leben derzeit in einer Überlegenheits-Blase, die sich an der Wall Street besonders deutlich manifestiert mit einem Shiller-KGV, das nur während der Dotcom-Blase noch höher war als derzeit. Nun hat China als Reaktion auf den Trumpschen Handelskrieg beschlossen, wieder massiv Liquidität ins System zu pumpen und neue Infrastrukturprojekte zu realisieren, um den Abschwung der Wirtschaft zu stoppen. Aber Daten zeigen, dass China bereits eine gigantische Schuldenblase aufgeblasen hat und diese Blase jetzt noch weiter aufpumpen will – nun also treten die beiden Supermächte in einen Wettbewerb der Blasen! Auffallend ist aktuell, dass Chinas Internetwerte stark laufen, während die US-Tech-Werte schwächeln. Der Dax setzt seine stetige Erholung fort – vermutlich werden die Karten nach dem großen Verfall neu gemischt..


Von Frank Liebig – Archiv Frank Liebig, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61315444



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13 Kommentare

  1. Da das Thema mit dem „Handelskrieg“ bzw. Zöllen gegen China fast durch ist kann man jetzt wieder investieren und Long gehen :)

    Zumindest die 12600 sollten doch den Monat noch zu schaffen sein.

  2. Glaubt man der Elliott Wellen Theorie wird die Blase noch sehr lange am Leben erhalten, bis sie platzt. Wir befinden uns im sehr großen Zeitfenster in der Welle 3. Die Welle 4 bringt eine größere Korrektur, anschließend muss es ja noch zur letzten Welle 5 kommen, also erneut ein ordentlicher Anstieg. Im Langfristchart und im vertrauen auf die Elliott Wellen wird es vielleicht erst 2022/2023 so weit sein und wir erleben einen ernst zu nehmenden Crash.

    1. Welle 5 ist dann der Crack-up-Boom :-)

  3. Das ist leider so nicht richtig.

    Was man sagen kann, die Amis sind zu teuer, und dies mit weitem Abstand !

    Was man sagen kann : Die Europäer sind zu billig, mit weitem Abstand !

    Siehe EZB / FED ?

    Aber gut, unser Bundesbank-Beamtenlanden hat den Markt so oder so im Griff…

    Das ist a bisserl anders als beim „Soros-Event“ ?

    VG

  4. Ausserdem : eine Blase (beim Aktienmarkt<) ist nicht da !

    Aber gut… Geht doch short ! Viel Spaß ! :D

    1. Ach Marko, hast deine eigene heile Welt gebastelt in der du dich nun wohl fühlst, gell.
      Natürlich ist der Aktienmarkt aufgebläht und Ergebnis der weltweiten Geldschwemme. Das heißt doch aber nicht das alle die diesen Zustand erkennen und verstehen sofort Short gehen. Blasen platzen nicht wenn man sie als solche erkennt, sondern wenn der Druck einfach zu groß wird. Und das kann eben auch dauern.
      Ich wünsche dir viel Glück mit deiner Permalongeinstellung. Ich hoffe aber vielmehr das du auch Themen hinterfragst die dieser entgegenstehen. Weil irgendwann ist der Druck zu groß und dann solltest du vorbereitet sein. Zumindest liest du schon mal die Beiträge auf FMW. ;-)

    2. Hier mal eine Darstellung des aktuellen KGV’s bei verschiedenen Indices:

      https://www.stockstreet.de/boerse-intern/1005133-update-sind-aktien-derzeit-teuer-teil-1

      Die Schlussfolgerungen daraus überlasse ich mal anderen ;-)

  5. 2008 reichte die Häuserblase der USA um die Weltfinanzmärkte zu erschüttern.Wenn jetzt die 2 grössten Wirtschaftsmächte um die Wette blasen wird das eine Superorgie. Dirk Müller, der sagt Crashes seien super, weil man so günstig einkaufen kann wird bald seine grosse Einkaufstour starten können.Recht hat er insofern ,wenn man darauf vorbereitet ist.Seine Meinung ,dass die US Zinsen das Kartenhaus wegblasen könnten wäre gut denkbar.Ich begreife immer noch nicht ,warum Firmen Aktienrückkäufe jetzt machen u.nicht wie Müller auf tiefere Kurse warten.Übrigens steigen jetzt auch die US -Langfristzinsen wieder,
    die Zölle lassen grüssen.

    1. @Beobachter. Der Gedanke Dirk Müllers, Aktien in einem Crash billig aufzusammeln, ist sicher sinnvoll, aber für viele nicht sehr realistisch, weil dann zumeist die Mittel fehlen und zum anderen nicht klar ist, welche Aktien eine Marktbereinigung überhaupt überstehen werden. Aber ich frage mich, warum tun Sie sich so schwer, das System der Aktienrückkäufe (insbesondere in den USA) zu verinnerlichen? Sie stellen ja immer wieder dieselbe Frage.
      Aktienrückkäufe werden zumeist getätigt, wenn die Gewinne laufen, also wenn die Kurse hoch sind und die Unternehmen keine andere Möglichkeiten für Investition sehen. Hat denn etwa die dt. Bank in den vergangenen 10 Jahren Rückkäufe getätigt? Die Kurse waren bestimmt niedrig genug. Nein, sie musste Kapitalerhöhungen in Höhe von fast 25 Mrd.€ stemmen, mit der Folge, dass Millionen Aktien neu dazukamen und die Gewinne für die Altaktionäre entsprechend verwässert wurden.
      Wenn die Aktien in einem Crash 50 oder mehr Prozent verlieren, liegen konjunkturelle bzw. wirtschaftliche Probleme vor und die Unternehmen sind froh, wenn sie genügend Cash haben, um Löhne zu bezahlen und Entlassungen zu vermeiden. Die Aktienrückkäufe in den USA wurden insb. nach 2010 getätigt, wo die Zinskosten sehr niedrig oder wie in den letzten Jahren, in denen die Gewinne der Unternehmen sehr hoch waren. Jetzt herrscht der Sonderfall, dass Gewinne aus Auslandsvermögen steuerlich verbilligt repatriiert werden, aber darüber haben wir uns schon x-mal ausgelassen. Aktienrückkäufe werden für die Belegschaft verwendet und um dem vertraglichen Bonussystem der Führungskräfte gerecht zu werden. Wie bereits geschrieben, hat Tim Cook im Sommer Apple-Aktien im Wert von 120 Mio.$ erhalten, als Bonus, weil sein Unternehmen über zwei Drittel der S&P 500-Unternehmen „outperformt“ hat. Ein Beispiel von vielen. Dies ist Teil der US-Wirtschaftskultur und besitzt zweifellos große Nachteile. Aber jetzt komme ich zu einem aus meiner Sicht wichtigen Aspekt meines langen Gelabers. Die Gesamtsumme der Aktienrückkäufe ist oft ein Hinweis auf das Ende einer Hausse. 2007 lagen diese Rückkäufe in den USA auf ihrem letzten Hoch, anschließend kam die Krise, ebenso wie im Jahr 2018, wo diese 1 Bio.$ ausmachen können, fast die gesamte Bewertung des Dax. Deshalb auch meine These, dass die US-Indizes, nach Auslaufen der Effekte der Steuerreform auf eine Korrektur zusteuern „müssen“, weil die Aktienrückkäufe zu einem großen Teil für die letzte Phase der Aktien-Hausse verantwortlich waren und so nicht wiederholbar sind. (2019 ist so eine Schätzung, wenn die Boni für 2018 im Kasten sind).
      Sorry für mein langes Geschreibsel, aber das System Aktienrückkäufe wird auch in Deutschland mehr und mehr angewendet.
      Viele Grüße

  6. Ich gewinne mehr & mehr den Eindruck,dass sich die „modernen Anleger“von denen früherer Zeiten,als Börse noch ein Wirtschaftsspiegel und nichts anderes war,entfernen.Sie nehmen die Notstandsgesetze,bestehend aus „Minuszins,Anleihekäufe mit immer mehr virtuellem Geld,QE,FSM,ultralockerer Geldpolitik und sonstigem Wünsch-dir-was-denken,als neue Normalität hin!Achtung:Die Grinsefrauen(Lagarde,Merkel,Mogherini,Nahles,Baerbock und Göring),und die gleichwertigen Männer(Powell,Draghi,Kuroda,Carney,Zhou Xiaochuan),werden,wenn nötig,ihre Masken vollkommen skrupellos fallen lassen!Dann wird die Masse der Verführten die Kehrseite der „Alternativlosigkeit“der Aktienanlage erkennen.Etwas spät allerdings,aber immer noch früh genug um wieder über „Too big to Fail“ ihre Metzger zu retten.Der einzige Unterschied zu vor 10 Jahren wird sein:Die Mundwinkel der „Stasimutti“werden viel tiefer hängen und der Scholz wird verdammt dröger rüberbringen:Die Bundesregierungsdarstellertruppe versichert den Sparern & Sparerinnen.Ihre,Spareinlagen(wenn es Ihnen denn gelungen ist trotz jahrelanger Minuszinsen noch welche zu haben!) sind sicher!Nun freut euch doch endlich Volks!

  7. @Wolfgang M. Ich finde ihre Analysen Super u.sie können auch andere Ansichten akzeptieren ohne immer eine Statistik auszugraben ,die jeden Post widerspricht.
    Dass Sie mein Unverständnis gegen Aktienrückäufe in einem sehr reifen ( aufgeblasenen) Markt nicht so gut verstehen erstaunt mich ein wenig. Natürlich weisslich warum die Manager das machen.
    Aber wie Sie doch selber sagten passiert doch das oft vor grösseren Korrekturen.
    Einer sagte es einmal, Rückkäufe sind nur bei Unterbewertung oder nach Korrekturen sinnvoll ( siehe China)
    Wenn Rückkäufe bewusst für Kurs u.Bonitreiberei gemacht werden ist das für mich Betrug.
    Ein Manager der ein Riesensalär hat, hat die Verpflichtung das Beste für seine Firma zu tun.
    Wir wissen das Insider u. Forrunner Geschäfte hart bestraft werden obwohl bei diesen Geschäften die Firma weniger geschädigt wird.
    Wenn eine Supermarktangestellte ein abgelaufenes Lebensmittel aus der Tonne nimmt hat sie die Kündigung im Haus wegen Diebstahl ( ist leider passiert u. kein Märchen) DIESER FALSCHE ANREIZ IN DIESEM SYSTEM IST WAS MICH STÖRT.
    Wie heute auch FMW erwähnte können Rückkäufe am Hoch zu späteren Problemen führen .( Bitte nicht Apple u.s.w. zum Masstab nehmen.
    Kurz u. bündig , ich weiss schon warum es gemacht wird, es stört mich trotzdem !

    1. @Beobachter. In diesem Punkt liegen wir doch beieinander. Der Aktienrückkauf hat ganz bestimmt auch viele Nachteile. Nicht nur, dass er kurzfristiges Handeln der Führungsriege zum Zwecke der Gewinnnmaximierung fördert, es werden oft auch keine Investitionen getätigt, um die Unternehmen zukunftsfähig zu machen und vieles mehr. Im Sinne einer oft zitierten Heuschreckenmentalität!
      Einen schönen Nachmittag

  8. @Wolfgang Koch, ich teile ihre Einschätzung voll u.ganz.Die Börsen sind kein Wirtschaftsspiegel mehr, zumindest über kurze Zeit.
    Die Börse ist nur noch eine Wette gegen oder für das manipulative Treiben der Notenbanken , getrieben von der Hochfinanz bis hin zu den obersten Staatsführern.
    Der wirtschaftliche Aspekt kommt dann nur noch zum Tragen wenn das Pendel zu stark auf die eine oder
    andere Seite ausschlägt. Typisch in diesen Tagen, die Börsen in China u.Japan werden von den Notenbanken gepusht , die Shortsqueezes besorgen wegen des grossen Verfalls am Freitag den Rest.
    Da mokieren sich gewisse Leute, dass ökonomisch denkende Altanleger ( Crash Warner ) seit langem falsch liegen !

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