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Blase trifft Blase! MarktgeflĂŒster (Video)

China hat in Reaktion auf den Handelskrieg Trumps beschlossen, seine eigene Blase aufzupumpen – nun stehen sich zwei Blasen gegenĂŒber..

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Die USA leben derzeit in einer Überlegenheits-Blase, die sich an der Wall Street besonders deutlich manifestiert mit einem Shiller-KGV, das nur wĂ€hrend der Dotcom-Blase noch höher war als derzeit. Nun hat China als Reaktion auf den Trumpschen Handelskrieg beschlossen, wieder massiv LiquiditĂ€t ins System zu pumpen und neue Infrastrukturprojekte zu realisieren, um den Abschwung der Wirtschaft zu stoppen. Aber Daten zeigen, dass China bereits eine gigantische Schuldenblase aufgeblasen hat und diese Blase jetzt noch weiter aufpumpen will – nun also treten die beiden SupermĂ€chte in einen Wettbewerb der Blasen! Auffallend ist aktuell, dass Chinas Internetwerte stark laufen, wĂ€hrend die US-Tech-Werte schwĂ€cheln. Der Dax setzt seine stetige Erholung fort – vermutlich werden die Karten nach dem großen Verfall neu gemischt..


Von Frank Liebig – Archiv Frank Liebig, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61315444

13 Kommentare

13 Comments

  1. LookOut

    19. September 2018 18:33 at 18:33

    Da das Thema mit dem „Handelskrieg“ bzw. Zöllen gegen China fast durch ist kann man jetzt wieder investieren und Long gehen 🙂

    Zumindest die 12600 sollten doch den Monat noch zu schaffen sein.

  2. Andreas

    19. September 2018 18:36 at 18:36

    Glaubt man der Elliott Wellen Theorie wird die Blase noch sehr lange am Leben erhalten, bis sie platzt. Wir befinden uns im sehr großen Zeitfenster in der Welle 3. Die Welle 4 bringt eine grĂ¶ĂŸere Korrektur, anschließend muss es ja noch zur letzten Welle 5 kommen, also erneut ein ordentlicher Anstieg. Im Langfristchart und im vertrauen auf die Elliott Wellen wird es vielleicht erst 2022/2023 so weit sein und wir erleben einen ernst zu nehmenden Crash.

    • Lausi

      19. September 2018 20:54 at 20:54

      Welle 5 ist dann der Crack-up-Boom 🙂

  3. Marko

    19. September 2018 20:08 at 20:08

    Das ist leider so nicht richtig.

    Was man sagen kann, die Amis sind zu teuer, und dies mit weitem Abstand !

    Was man sagen kann : Die EuropÀer sind zu billig, mit weitem Abstand !

    Siehe EZB / FED ?

    Aber gut, unser Bundesbank-Beamtenlanden hat den Markt so oder so im Griff…

    Das ist a bisserl anders als beim „Soros-Event“ ?

    VG

  4. Marko

    19. September 2018 21:06 at 21:06

    Ausserdem : eine Blase (beim Aktienmarkt<) ist nicht da !

    Aber gut… Geht doch short ! Viel Spaß ! 😀

    • Savestrax

      20. September 2018 07:36 at 07:36

      Ach Marko, hast deine eigene heile Welt gebastelt in der du dich nun wohl fĂŒhlst, gell.
      NatĂŒrlich ist der Aktienmarkt aufgeblĂ€ht und Ergebnis der weltweiten Geldschwemme. Das heißt doch aber nicht das alle die diesen Zustand erkennen und verstehen sofort Short gehen. Blasen platzen nicht wenn man sie als solche erkennt, sondern wenn der Druck einfach zu groß wird. Und das kann eben auch dauern.
      Ich wĂŒnsche dir viel GlĂŒck mit deiner Permalongeinstellung. Ich hoffe aber vielmehr das du auch Themen hinterfragst die dieser entgegenstehen. Weil irgendwann ist der Druck zu groß und dann solltest du vorbereitet sein. Zumindest liest du schon mal die BeitrĂ€ge auf FMW. 😉

    • Lausi

      20. September 2018 09:00 at 09:00

      Hier mal eine Darstellung des aktuellen KGV’s bei verschiedenen Indices:

      https://www.stockstreet.de/boerse-intern/1005133-update-sind-aktien-derzeit-teuer-teil-1

      Die Schlussfolgerungen daraus ĂŒberlasse ich mal anderen 😉

  5. Beobachter

    19. September 2018 21:48 at 21:48

    2008 reichte die HĂ€userblase der USA um die WeltfinanzmĂ€rkte zu erschĂŒttern.Wenn jetzt die 2 grössten WirtschaftsmĂ€chte um die Wette blasen wird das eine Superorgie. Dirk MĂŒller, der sagt Crashes seien super, weil man so gĂŒnstig einkaufen kann wird bald seine grosse Einkaufstour starten können.Recht hat er insofern ,wenn man darauf vorbereitet ist.Seine Meinung ,dass die US Zinsen das Kartenhaus wegblasen könnten wĂ€re gut denkbar.Ich begreife immer noch nicht ,warum Firmen AktienrĂŒckkĂ€ufe jetzt machen u.nicht wie MĂŒller auf tiefere Kurse warten.Übrigens steigen jetzt auch die US -Langfristzinsen wieder,
    die Zölle lassen grĂŒssen.

    • Wolfgang M.

      20. September 2018 07:10 at 07:10

      @Beobachter. Der Gedanke Dirk MĂŒllers, Aktien in einem Crash billig aufzusammeln, ist sicher sinnvoll, aber fĂŒr viele nicht sehr realistisch, weil dann zumeist die Mittel fehlen und zum anderen nicht klar ist, welche Aktien eine Marktbereinigung ĂŒberhaupt ĂŒberstehen werden. Aber ich frage mich, warum tun Sie sich so schwer, das System der AktienrĂŒckkĂ€ufe (insbesondere in den USA) zu verinnerlichen? Sie stellen ja immer wieder dieselbe Frage.
      AktienrĂŒckkĂ€ufe werden zumeist getĂ€tigt, wenn die Gewinne laufen, also wenn die Kurse hoch sind und die Unternehmen keine andere Möglichkeiten fĂŒr Investition sehen. Hat denn etwa die dt. Bank in den vergangenen 10 Jahren RĂŒckkĂ€ufe getĂ€tigt? Die Kurse waren bestimmt niedrig genug. Nein, sie musste Kapitalerhöhungen in Höhe von fast 25 Mrd.€ stemmen, mit der Folge, dass Millionen Aktien neu dazukamen und die Gewinne fĂŒr die AltaktionĂ€re entsprechend verwĂ€ssert wurden.
      Wenn die Aktien in einem Crash 50 oder mehr Prozent verlieren, liegen konjunkturelle bzw. wirtschaftliche Probleme vor und die Unternehmen sind froh, wenn sie genĂŒgend Cash haben, um Löhne zu bezahlen und Entlassungen zu vermeiden. Die AktienrĂŒckkĂ€ufe in den USA wurden insb. nach 2010 getĂ€tigt, wo die Zinskosten sehr niedrig oder wie in den letzten Jahren, in denen die Gewinne der Unternehmen sehr hoch waren. Jetzt herrscht der Sonderfall, dass Gewinne aus Auslandsvermögen steuerlich verbilligt repatriiert werden, aber darĂŒber haben wir uns schon x-mal ausgelassen. AktienrĂŒckkĂ€ufe werden fĂŒr die Belegschaft verwendet und um dem vertraglichen Bonussystem der FĂŒhrungskrĂ€fte gerecht zu werden. Wie bereits geschrieben, hat Tim Cook im Sommer Apple-Aktien im Wert von 120 Mio.$ erhalten, als Bonus, weil sein Unternehmen ĂŒber zwei Drittel der S&P 500-Unternehmen „outperformt“ hat. Ein Beispiel von vielen. Dies ist Teil der US-Wirtschaftskultur und besitzt zweifellos große Nachteile. Aber jetzt komme ich zu einem aus meiner Sicht wichtigen Aspekt meines langen Gelabers. Die Gesamtsumme der AktienrĂŒckkĂ€ufe ist oft ein Hinweis auf das Ende einer Hausse. 2007 lagen diese RĂŒckkĂ€ufe in den USA auf ihrem letzten Hoch, anschließend kam die Krise, ebenso wie im Jahr 2018, wo diese 1 Bio.$ ausmachen können, fast die gesamte Bewertung des Dax. Deshalb auch meine These, dass die US-Indizes, nach Auslaufen der Effekte der Steuerreform auf eine Korrektur zusteuern „mĂŒssen“, weil die AktienrĂŒckkĂ€ufe zu einem großen Teil fĂŒr die letzte Phase der Aktien-Hausse verantwortlich waren und so nicht wiederholbar sind. (2019 ist so eine SchĂ€tzung, wenn die Boni fĂŒr 2018 im Kasten sind).
      Sorry fĂŒr mein langes Geschreibsel, aber das System AktienrĂŒckkĂ€ufe wird auch in Deutschland mehr und mehr angewendet.
      Viele GrĂŒĂŸe

  6. Wolfgang Koch

    20. September 2018 12:48 at 12:48

    Ich gewinne mehr & mehr den Eindruck,dass sich die „modernen Anleger“von denen frĂŒherer Zeiten,als Börse noch ein Wirtschaftsspiegel und nichts anderes war,entfernen.Sie nehmen die Notstandsgesetze,bestehend aus „Minuszins,AnleihekĂ€ufe mit immer mehr virtuellem Geld,QE,FSM,ultralockerer Geldpolitik und sonstigem WĂŒnsch-dir-was-denken,als neue NormalitĂ€t hin!Achtung:Die Grinsefrauen(Lagarde,Merkel,Mogherini,Nahles,Baerbock und Göring),und die gleichwertigen MĂ€nner(Powell,Draghi,Kuroda,Carney,Zhou Xiaochuan),werden,wenn nötig,ihre Masken vollkommen skrupellos fallen lassen!Dann wird die Masse der VerfĂŒhrten die Kehrseite der „Alternativlosigkeit“der Aktienanlage erkennen.Etwas spĂ€t allerdings,aber immer noch frĂŒh genug um wieder ĂŒber „Too big to Fail“ ihre Metzger zu retten.Der einzige Unterschied zu vor 10 Jahren wird sein:Die Mundwinkel der „Stasimutti“werden viel tiefer hĂ€ngen und der Scholz wird verdammt dröger rĂŒberbringen:Die Bundesregierungsdarstellertruppe versichert den Sparern & Sparerinnen.Ihre,Spareinlagen(wenn es Ihnen denn gelungen ist trotz jahrelanger Minuszinsen noch welche zu haben!) sind sicher!Nun freut euch doch endlich Volks!

  7. Beobachter

    20. September 2018 12:56 at 12:56

    @Wolfgang M. Ich finde ihre Analysen Super u.sie können auch andere Ansichten akzeptieren ohne immer eine Statistik auszugraben ,die jeden Post widerspricht.
    Dass Sie mein UnverstĂ€ndnis gegen AktienrĂŒckĂ€ufe in einem sehr reifen ( aufgeblasenen) Markt nicht so gut verstehen erstaunt mich ein wenig. NatĂŒrlich weisslich warum die Manager das machen.
    Aber wie Sie doch selber sagten passiert doch das oft vor grösseren Korrekturen.
    Einer sagte es einmal, RĂŒckkĂ€ufe sind nur bei Unterbewertung oder nach Korrekturen sinnvoll ( siehe China)
    Wenn RĂŒckkĂ€ufe bewusst fĂŒr Kurs u.Bonitreiberei gemacht werden ist das fĂŒr mich Betrug.
    Ein Manager der ein RiesensalĂ€r hat, hat die Verpflichtung das Beste fĂŒr seine Firma zu tun.
    Wir wissen das Insider u. Forrunner GeschÀfte hart bestraft werden obwohl bei diesen GeschÀften die Firma weniger geschÀdigt wird.
    Wenn eine Supermarktangestellte ein abgelaufenes Lebensmittel aus der Tonne nimmt hat sie die KĂŒndigung im Haus wegen Diebstahl ( ist leider passiert u. kein MĂ€rchen) DIESER FALSCHE ANREIZ IN DIESEM SYSTEM IST WAS MICH STÖRT.
    Wie heute auch FMW erwĂ€hnte können RĂŒckkĂ€ufe am Hoch zu spĂ€teren Problemen fĂŒhren .( Bitte nicht Apple u.s.w. zum Masstab nehmen.
    Kurz u. bĂŒndig , ich weiss schon warum es gemacht wird, es stört mich trotzdem !

    • Wolfgang M

      20. September 2018 13:22 at 13:22

      @Beobachter. In diesem Punkt liegen wir doch beieinander. Der AktienrĂŒckkauf hat ganz bestimmt auch viele Nachteile. Nicht nur, dass er kurzfristiges Handeln der FĂŒhrungsriege zum Zwecke der Gewinnnmaximierung fördert, es werden oft auch keine Investitionen getĂ€tigt, um die Unternehmen zukunftsfĂ€hig zu machen und vieles mehr. Im Sinne einer oft zitierten HeuschreckenmentalitĂ€t!
      Einen schönen Nachmittag

  8. AltbÀr

    20. September 2018 16:15 at 16:15

    @Wolfgang Koch, ich teile ihre EinschĂ€tzung voll u.ganz.Die Börsen sind kein Wirtschaftsspiegel mehr, zumindest ĂŒber kurze Zeit.
    Die Börse ist nur noch eine Wette gegen oder fĂŒr das manipulative Treiben der Notenbanken , getrieben von der Hochfinanz bis hin zu den obersten StaatsfĂŒhrern.
    Der wirtschaftliche Aspekt kommt dann nur noch zum Tragen wenn das Pendel zu stark auf die eine oder
    andere Seite ausschlÀgt. Typisch in diesen Tagen, die Börsen in China u.Japan werden von den Notenbanken gepusht , die Shortsqueezes besorgen wegen des grossen Verfalls am Freitag den Rest.
    Da mokieren sich gewisse Leute, dass ökonomisch denkende Altanleger ( Crash Warner ) seit langem falsch liegen !

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