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BMW-Quartalszahlen: Zahlen in Ordnung, guter Ausblick

Die BMW-Quartalszahlen sind veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die BMW-Quartalszahlen sind veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 23,42 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 23,36).

Der Gewinn liegt bei 1,79 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,82).

Wie die zweite Grafik zeigt, steigt die Zahl der produzierten Einheiten im Jahresvergleich um 3,5%. Die Zahl der ausgelieferten Einheiten steigt um 1,2%.

Also muss es an der Gewinnmarge oder den Kosten liegen, dass der Gewinn minimal geschrumpft ist. Was sagt BMW dazu? Man investiert viel Geld in die Zukunft der E-Autos und autonomes Fahren. Und anders als Tesla macht man ja immer noch sehr gute Gewinne!

Und die Aussichten? Die hebt BMW an. Für das Gesamtjahr sieht man jetzt ein Plus zwischen 5-10% beim Gewinn vor Steuern, deutlich mehr als bisher gedacht. Zitat BMW:

Ergebnis vor Steuern: solider Anstieg erwartet Trotz des herausfordernden Umfelds beabsichtigt die BMW Group im Jahr 2017, ihren Wachstumskurs beizubehalten. Neue Automobile wie der BMW 5er und MINI Countryman, Motorräder wie die beiden neuen R NineT Modelle Pure und Racer sollten ihren Beitrag zu einer positiven Ergebnisentwicklung leisten. Wichtige Investitionen in Zukunftsprojekte wie die
Elektrifizierung von Automobilen, die Digitalisierung und der Ausbau des Produktionsnetzwerks wirken
jedoch dämpfend auf den Aufwärtstrend. Insgesamt wird das Konzernergebnis vor Steuern im Vergleich
zum Vorjahr solide steigen (2016: 9.665 Mio. €). Im Quartalsbericht zum 30.Juni 2017 wurde noch ein
leichter Anstieg beim Ergebnis vor Steuern erwartet. Vor allem die bessere Geschäftsentwicklung und
die positive Entwicklung im Finanzergebnis (im Wesentlichen At-Equity-Ergebnis und Rohstoffderivate)
führten dazu, dass die ursprüngliche Prognose angepasst wird.

Es wird davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse im Prognosezeitraum leicht steigen werden (2016:
86.424 Mio. €). Im Quartalsbericht zum 30.Juni 2017 wurde noch von einem soliden Anstieg beim Segmentumsatz ausgegangen. Die positiven Umrechnungseffekte bei Fremdwährungen, die im Halbjahr
zur Anhebung der Umsatzprognose geführt haben, werden sich aller Voraussicht nach nicht in der zu
diesem Zeitpunkt angenommenen Höhe realisieren.

EBIT-Marge im Zielkorridor von 8 bis 10% erwartet Im Segment Automobile wird unverändert eine EBIT-Marge (Ergebnis vor Finanzergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse im Segment Automobile) im
Zielkorridor von 8 bis 10 % angestrebt (2016: 8,9 %).

Der Kurs reagiert zur Eröffnung mit -2,4%.


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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff- und Merger-Montag

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die vierte Woche in Folge gibt es pünktlich Montag Mittag eine Impfstoff-Meldung, diesmal von Moderna. Und IHS Markit soll von S&P Global gekauft werden. Markus Koch spricht von einer massiven Konsolidierung im Bereich der Finanzdaten.

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Performance-Check: Das sind die härtesten Aktien der Welt – Werbung

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht.

Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt?

Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden.

Börsianer bezeichnen solche unverwüstlichen Unternehmen als „Dividendenaristokraten“. Diese Dauerbrenner zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus:

1)
Naturgemäß verfügen die Dividendenaristokraten über langjährig bewährte und unantastbare Geschäftsmodelle.

2)
Deshalb erhöhen diese Unternehmen die Dividende seit mindestens 25 Jahren, und zwar jährlich.

Und das Regelwerk für Dividendenaristokraten ist knallhart. Wenn ein Unternehmen, sagen wir, im 43. Jahr die Dividende einmal nicht mehr jährlich erhöht, dann wird ihm der Aristokraten-Titel sofort entzogen. Folglich verlässt das Unternehmen dann auch den entsprechenden Index und muss sich nun wieder aufs Neue beweisen. Mit anderen Worten: Hier ist wirklich kein Platz für Verlierer oder

Nicht nur mehr Stabilität, sondern einfach auch mehr Rendite

Wie bereits angedeutet schaffen nur eine Handvoll Unternehmen diese Kriterien. Gegenwärtig gelten rund 10 % der Unternehmen des marktbreiten S&P 500 als Dividendenaristokraten. Die anderen 90 % des S&P 500 sind eben ganz normale Unternehmen, deren Gewinne im Einklang mit der Konjunktur mal fallen und mal steigen.

Gegenwärtig finden Sie im Dividendenaristokraten-Index zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriesparten. Namhaft sind hier etwa Caterpillar, 3M oder etwa der Maschinenbauer Illinois Tool Works. Natürlich bringt auch die nicht-zyklische Konsumgüter-Branche…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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4. Impfstoff-Montag in Folge: Moderna beantrag Zulassung, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Arzt mit Spritze

Die letzten drei Montage gab es immer Mittags zu deutscher Zeit von Pharmafirmen Erfolgsmeldungen zum jeweils eigenen Corona-Impfstoff. Jedes Mal gab es einen positiven Effekt auf die Aktienmärkte. Am 16. November war das US-Pharmaunternehmen Moderna an der Reihe mit eine positiven Meldung über den eigenen Wirkstoff. Heute zwei Wochen später hat Moderna vor wenigen Minuten eine weitere Meldung veröffentlicht, welche die Aktie vorbörslich in New York um 11 Prozent in die Gewinnzone befördert.

Man will eine Notfall-Zulassung bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Und noch wichtiger, als erstes Pharmaunternehmen will Moderna jetzt die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen. Der Moderna-Antrag auf eine „bedingte Zulassung“ solle noch heute bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur „EMA“ gestellt werden. Hier auch soeben veröffentlichte Detailaussagen von Moderna zum eigenen Corona-Impfstoff, im Wortlaut:

The Phase 3 study, known as the COVE study, enrolled more than 30,000 participants in the U.S. and is being conducted in collaboration with the National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), part of the National Institutes of Health (NIH), and the Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA), part of the Office of the Assistant Secretary for Preparedness and Response at the U.S. Department of Health and Human Services.

The primary endpoint of the Phase 3 COVE study is based on the analysis of COVID-19 cases confirmed and adjudicated starting two weeks following the second dose of vaccine. Vaccine efficacy has been demonstrated at the first interim analysis with a total of 95 cases based on the pre-specified success criterion on efficacy. Today’s primary analysis was based on 196 cases, of which 185 cases of COVID-19 were observed in the placebo group versus 11 cases observed in the mRNA-1273 group, resulting in a point estimate of vaccine efficacy of 94.1%. A secondary endpoint analyzed severe cases of COVID-19 and included 30 severe cases (as defined in the study protocol) in this analysis. All 30 cases occurred in the placebo group and none in the mRNA-1273 vaccinated group. There was one COVID-19-related death in the study to date, which occurred in the placebo group.

Efficacy was consistent across age, race and ethnicity, and gender demographics. The 196 COVID-19 cases included 33 older adults (ages 65+) and 42 participants identifying as being from diverse communities (including 29 Hispanic or LatinX, 6 Black or African Americans, 4 Asian Americans and 3 multiracial participants).

The safety profile of the Phase 3 study of mRNA-1273 was previously described on November 16. A continuous review of safety data is ongoing and no new serious safety concerns have been identified by the Company. Based on prior analysis, the most common solicited adverse reactions included injection site pain, fatigue, myalgia, arthralgia, headache, and erythema/redness at the injection site. Solicited adverse reactions increased in frequency and severity in the mRNA-1273 group after the second dose.

The Company will submit data from the Phase 3 COVE study to a peer-reviewed publication.

“This positive primary analysis confirms the ability of our vaccine to prevent COVID-19 disease with 94.1% efficacy and importantly, the ability to prevent severe COVID-19 disease. We believe that our vaccine will provide a new and powerful tool that may change the course of this pandemic and help prevent severe disease, hospitalizations and death,” said Stéphane Bancel, Chief Executive Officer of Moderna. “I want to thank the thousands of participants in our Phase 1, Phase 2 and Phase 3 studies, as well as the staff at clinical trial sites who have been on the front lines of the fight against the virus. I would again like to thank our partners at NIH, NIAID, BARDA and Operation Warp Speed who have helped us advance the clinical development of mRNA-1273. Finally, I want to thank the Moderna team and our suppliers and partners for their tireless work on the research, development and manufacturing of our vaccine. We will file today for an Emergency Use Authorization from the FDA and continue forging ahead with the rolling reviews that have already been initiated with several regulatory agencies around the globe.”

Chart zeigt Verlauf der Moderna-Aktie seit Ende 2019

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