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Boeing: Achtung, Chef für Verkehrsflugzeuge wird wenige Stunden vor Quartalszahlen ersetzt

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Boeing erlebt gerade einen echten Schock. Der Leiter der Sparte für Verkehrsflugzeuge Kevin McAllister wird ersetzt, wie man offiziell mitgeteilt hat. Natürlich liefert Boeing keine wirklich inhaltliche Begründung für diesen Personalwechsel, der übrigens sofort wirksam wird. Es gibt die üblichen Dankesfloskeln und so weiter. Aber der Zeitpunkt ist mehr als alarmierend. Denn heute um 13:30 Uhr deutscher Zeit meldet Boeing seine Quartalszahlen, und nur wenige Stunden vorher dieser Personalwechsel. Erst gestern hatten wir über die Wichtigkeit dieses Termins für die gesamte US-Börse berichtet.

Die Aktien von Boeing haben im Dow Jones 30 Index die größte Gewichtung. Reagiert die Boeing-Aktie heute extrem negativ auf die Quartalszahlen, sollte dies auch sehr negativ auf den Dow wirken. Nach den beiden 737 Max-Abstürzen sind die betroffenen Flugzeuge von Boeing immer noch nicht wieder zugelassen, und der Stillstand kostet Boeing Milliarden – genauer gesagt ca 1 Milliarde Dollar pro Monat. Vermutung beziehungsweise Spekulation unsererseits: Hat man bei Boeing den Spartenchef für die zivilen Flugzeuge nur wenige Stunden vor den Quartalszahlen ersetzt, weil man ja intern die Horror-Zahlen schon kennt? Fallen sie viel schlimmer aus, als man es vermuten dürfte?

Hat man noch schnell vorher einen Sündenbock gefeuert, weil der Kapitalmarkt ab heute Nachmittag eh danach gefragt hätte, warum dieser Herr immer noch im Amt ist? Sozusagen eine vorsorgliche Beruhigung der Analysten? Genau wissen wir es erst um 13:30 Uhr, aber der Zeitpunkt der Entlassung ist wie gesagt mehr als auffällig! Es könnte also nachher hoch hergehen. Wir werden umgehend über die Quartalszahlen von Boeing berichten!

Erst letzte Woche erhob die Flugaufsichtsbehörde in den USA Vorwürfe gegen Boeing. Das Unternehmen haben ein Dokument über negative Aussagen eines technischen Leiters über die 737 Max erst letzte Woche vorgelegt, obwohl es schon lange bekannt gewesen sei. War das der Nackenschlag für McAllister? Wird das 737 Debakel für Boeing immer schlimmer? Nochmal… gerade dieser Zeitpunkt so kurz vor den Zahlen lässt Schlimmes vermuten. So, nun aber genug mit den Spekulationen. Warten wir auf 13:30 Uhr, dann sind wir alle schlauer!

Boeing Werkhalle nahe Seattle
Größte Werkhalle von Boeing nahe Seattle. Foto: Maurice King – Boeing Widebody assembly plant CC BY 2.0

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Hesterberg

    23. Oktober 2019 12:36 at 12:36

    Darüber, dass die Boeing-Aktie nicht schon längst auf mindestens 150 USD abgestürzt ist, kann ich mich seit vielen Monaten nur wundern. In Anbetracht der bereits entstandenen Schäden und der noch zu erwartenden Schäden ist die Aktie viel zu hoch bewertet. Wenn es Boeing nicht bald gelingt, alle schon produzierten 737-Max-Maschinen (die überall auf der Welt auf den Flughäfen stehen und bei Boeing auf Halde) auf die erforderlichen Sicherheitsstandards und Flugeigenschaften umzurüsten, wird das Desaster für den Flugzeugbauer seinen Lauf nehmen. Kann die Baureihe nicht mehr gerettet werden, habe ich meine Zweifel, ob Boeing das ohne staatliche Eingriffe noch alleine stemmen kann. Ich bin gespannt auf die Zahlen.

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      Markus Fugmann

      23. Oktober 2019 12:59 at 12:59

      @Hesterberg, 60% der Umsätze von Boeing kommen aus der Militär-Sparte – und die ist kaum Krisen-gefährdet. Lediglich die restlichen 40% sind der zivile Flugzeugbau, das erklärt wohl den Stand der Aktie..

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    Beobachter

    24. Oktober 2019 06:51 at 06:51

    Nicht zu vergessen: Es gab schon Diskussionen um versteckte Subventionen, dass bei Truppentransporten ins Ausland Boeing stark abkassierte , oder gab es Mitbewerber bei solchen Staatsaufträgen?
    In diesem Sinne ist Boeing eine Staatsfirma, die immer überlebt.Bei gleichen Problemen wie aktuell bei Boeing wäre eine fremde Firma schon mit Billionen Schadenersatzansprüchen belastet worden u.dem Tode geweiht. Es ist deshalb nur lächerlich wenn das Trumpenland anderen Ländern Subventionierung vorwerfen.

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Wie Phoenix aus der Asche: Microsoft erfindet sich neu – Werbung

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Lieber Börsianer,

Microsoft ist eines der erfolgreichsten Unternehmen der Weltgeschichte. Bill Gates schuf mit der Gründung im Jahr 1975 die Grundlage für ein Milliardenimperium, das ihn lange Zeit zum reichsten Menschen der Erde machte. Es ist erstaunlich, wie viele Gewinne das Unternehmen in wenigen Jahrzehnten angehäuft hat. Mit dem Betriebssystem Windows und dem Office-Softwarepaket eroberte Microsoft zuerst die Büros und schließlich die heimischen Wohnzimmer. Die quasi-monopolistische Stellung auf dem PC-Markt erwies sich als absolute Goldgrube. Doch mit der Zeit wurde der Konzern träge. Konkurrenten wie Apple eroberten Marktanteile und die Bedeutung des klassischen PC’s schrumpfte mit der Etablierung von Smartphones & Co. Microsoft wurde bereits als fallender Riese tituliert. Zwischen 1999 und 2012 stagnierte die Aktie unter hohen Schwankungen. Doch wer Microsoft bereits abgeschrieben hatte, lag falsch.

Microsoft verdient immer noch Milliarden in seinem Kerngeschäft mit Betriebssystemen und Bürosoftware. Ein Teil des Geldes wurde in neue Geschäftsfelder investiert. Es wurden Teams aufgebaut, die neue technische Möglichkeiten ausloten und zur Geschäftsreife führen sollen. Auf diese Weise kam auch ein junger indischer Informatiker zu Microsoft, der große Träume hatte. Sein Name ist Satya Nadella. Nadella bewährte sich und sollte bald eine völlig neue Geschäftseinheit von Microsoft leiten: Die Cloud-Sparte. Mit der Plattform Azure schuf Microsoft völlig neue Möglichkeiten für seine Kunden. Cloud Computing gilt heute als absoluter Wachstumsmarkt. Nadella ist mittlerweile seit 2014 CEO von Microsoft und hat den Konzern zu alter Stärke zurückgeführt. Satya Nadella hat Microsoft vom behäbigen Riesen wieder in ein kraftvolles Unternehmen mit ehrgeizigen Zielen verwandelt. Das Unternehmen gehört heute wieder zu den…..

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Markus Koch aktuell mit Special-Video zu den stark fallenden Aktienkursen

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Zusätzlich zu seinem täglichen Video vor der Markteröffnung in New York spricht Markus Koch aktuell in einem Special LIVE Video über die stark fallenden Aktienkurse. Der Dow 30 fällt nämlich aktuell 800 Punkte. Ist das nur eine ganz normale und gesunde Korrektur?

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street

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Markus Koch berichtet im folgenden Video LIVE zum Handelsstart an der Wall Street. Neben dem Coronavirus als Grund für die fallenden Kurse nennt er auch Bernie Sanders und die viel zu große Euphorie, die in den Kursen vorhanden war.

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