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Boeing: Das große Desaster – nicht ein einziges ausgeliefertes Flugzeug!

Claudio Kummerfeld

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Beim US-Flugzeugbauer Boeing wird die Krise immer schlimmer. Wie heute Nacht veröffentlichte Zahlen zeigen, hat Boeing im Monat September nicht ein einziges Zivil-Flugzeug ausgeliefert! Im gesamten dritten Quartal waren es gerade mal 28 Flugzeuge (im 3. Quartal 2019 waren es noch 63). Zum Vergleich: Airbus lieferte alleine im September 57 Maschinen aus. Die folgende Grafik zeigt die Quartalsdaten von Boeing, die heute Nacht präsentiert wurden.

Boeing sagt dazu, dass man Maßnahmen ergreifen werde, um das Unternehmen neu zu dimensionieren und umzugestalten, um Liquidität zu erhalten, um sich an die neue Marktrealität anzupassen und sicherzustellen, dass man die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards liefere, während man das Unternehmen so positioniere, dass es langfristig widerstandsfähiger ist. Das vielfältige Portfolio, einschließlich der Regierungs- und Raumfahrtsparte sorge weiterhin für eine gewisse Stabilität, während man sich anpasse und stärker auf die Zeit nach der Pandemie vorbereite.

Im Klartext? Mehr Entlassungen, darf man wohl annehmen. Denn was jetzt noch produziert wird, vergrößert wohl nur noch die Halde von nicht nachgefragten Flugzeugen. Denn nicht nur, dass Boeing im Monat September kein einziges Flugzeug ausgeliefert hat. Es gab in diesen vier Wochen auch Stornierungen für 51 Maschinen. Wo die Coronakrise Airbus und Boeing quasi gleich schlimm trifft, da kommt bei Boeing noch die große Vertrauenskrise durch die beiden 737 Max-Abstürze hinzu. Das Unternehmen steht vor langwierigen und ernsthaften Problemen. Als kleinen Stimmungsaufheller darf man zu Boeing aber immer erwähnen, dass man eine große Rüstungssparte hat, die kontinuierlich Geschäft macht.

Boeing Auslieferungszahlen im 3. Quartal

Im folgenden Chart sehen wir für die letzten zwölf Monate den Kursverlauf des Dax in pink, dazu deutlich schlechter die Performance der Aktien von Boeing und Airbus.

Chart zeigt Kursverlauf von Boeing gegen Airbus und Dax

Halde von Boeing-Flugzeugen
Ein Foto aus April, wo die Halde an 737-Maschinen gerade entstand. Foto: SounderBruce Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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