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Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Erwartungen gerade so erfüllt, erst mal kein neuer Ausblick für Gesamtjahr

Claudio Kummerfeld

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am

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Sie sind deswegen so wichtig, weil Boeing aufgrund des hohen Aktienkurses die höchste Gewichtung im Dow Jones 30-Index hat, und den Index damit mehr beeinflusst als jede andere enthaltene Aktie. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

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Der Umsatz liegt bei 22,92 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 23,38/erwartet 23).

Der Gewinn liegt bei 3,16 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,64/erwartet 3,11). Also leicht besser als erwartet, aber spürbar schlechter als im Vorjahr.

Die Aktie notiert vorbörslich uneinheitlich, je nach ECN bei +0,6% oder auch -0,7% gegenüber gestern Abend. Also ist noch keine Tendenz klar erkennbar.

Man setzt erst einmal Aktienrückkäufe aus wegen den Problemen mit der 737 Max (erstmal Cash zusammenhalten).

Der wichtigste Punkt: Boeing sagt aktuell in der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen, dass man die Aussicht für die Finanzkennzahlen für das Jahr 2019 erst mal in die Zukunft verschiebt. Die bisherigen Aussichten hätten die Probleme mit der 737 Max (verständlicherweise) noch nicht berücksichtigt. Im Klartext: Boeing kann selbst noch überhaupt nicht abschätzen, welche finanziellen Schäden das gesamte Problem mit sich bringt. Zitat Boeing:

The previously issued 2019 financial guidance does not reflect 737 MAX impacts. Due to the uncertainty of the timing and conditions surrounding return to service of the 737 MAX fleet, new guidance will be issued at a future date. Boeing is making steady progress on the path to final certification for a software update for the 737 MAX, with over 135 test and production flights of the software update complete. The company continues to work closely with global regulators and our airline partners to comprehensively test the software and finalize a robust package of training and educational resources. “Across the company, we are focused on safety, returning the 737 MAX to service, and earning and reearning the trust and confidence of customers, regulators and the flying public,” said Boeing Chairman, President and Chief Executive Officer Dennis Muilenburg. „As we work through this challenging time for our customers, stakeholders and the company, our attention remains on driving excellence in quality and performance and running a healthy sustained growth business built on strong, long-term fundamentals.”

Boeing-Quartalszahlen
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jetstar Airways (jetstar.com) CC BY-SA 2.0

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    LookOut

    24. April 2019 17:04 at 17:04

    Ich denke mal der Aktienkurs wird weiter steigen weil die Masse denken würde das der Kurs fällt :)
    *ironie an* Außerdem ist es ja eine Amerikanische Firma und keine deutsche als sind keine großen Milliardenstrafen zu befürchten *ironie aus*

  2. Avatar

    mamit

    24. April 2019 22:48 at 22:48

    Heute fällt es. Es wird auch in der Zukunft fallen (meine Meinung).
    Fragt sich nur wann??
    Gruß

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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