Folgen Sie uns

Gold/Silber

BÖRSE AKTUELL – DER Wochenausblick für Dax, Goldpreis & Ölpreis

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Börse im Sommerloch, wenn es da nicht die Edelmetalle geben würde! Diese haben in der letzten Woche für Aufsehen gesorgt und bleiben auch in der nächsten Handelswoche spannend. Bei den großen Aktienindices ist lediglich der Nasdaq 100 ein Dauerbrenner. Getrieben von wenigen Tech-Giganten, ist diese Entwicklung allerdings alles andere als gesund. Aber so läuft die Börse nun mal – oftmals irrational und emotionsgeladen.

Börse aktuell Teil 1: Dax – die Hälfte der Seitwärtsbewegung ist geschafft!

Die letzte Handelswoche startete mit einem Chinesischen Paukenschlag. Am Montag ist der CSI 300 Index um knapp 5 Prozent angestiegen. Dabei ist er aus einer seit 2018 andauernden Seitwärtsbewegung ausgebrochen. Mit diesem Rückenwind ist auch der Dax mit einem Kurssprung in die Börsenwoche gestartet. Die Freude hielt indes nicht lange. Stimmt, da war ja noch das Sommerloch! Und genau so hat sich die Börse dann auch in den folgenden Tagen gezeigt.Am letzten Handelstag gab es dann nochmal ein Aufbäumen. Der Dax zog am Stück um 300 Punkte an. Diese stärke könnte Fantasie für die nächste Woche liefern. Allerdings bleibt der Weg nach oben weiterhin im Bereich 12.900 bis 13.000 Punkte versperrt.

Chart zeigt Dax Kursverlauf - Börse vor neuer Euphorie?

Teil 2: S&P 500 lahmgelegt, Nasdaq 100 in Champagnerlaune

Während sich der US-Leitindex S&P 500 ähnlich wie der Dax verhielt, bleibt die Champagnerlaune bei den Tech-Aktien ungebremst. Man kann sogar sagen, dass die Aufwärtsbewegung im Nasdaq 100 in der letzten Woche nochmal deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Eine derartige Entwicklung kann an der Börse allerdings auch sehr schnell nach hinten losgehen. Auf welche Warnsignale müssen wir achten? Aus Charttechnischer Sicht befinden wir uns in einem weit fortgeschrittenen Aufwärtstrend. Kommt es an der Börse jetzt zu ungewöhnlich großen Aufwärtsbewegungen, die von sehr hohem Handelsvolumen begleitet werden, müssen die Alarmglocken angehen. Diese Phänomene zeigen einen Erschöpfungszustand an, der in einer Gegenbewegung enden wird.

Nasdaq Chart ist derzeit das Jubelmärchen an der Börse

Börse aktuell Teil 3: Goldpreis – jetzt zündet die Rakete

Der Goldpreis hat den Sprung über den markanten „Bollwerk-Widerstand“ geschafft. Aus Charttechnischer Sicht liegt nun das nächste Kursziel am Allzeithoch im Bereich um 1.900 USD (Futures). An der Börse und im Trading muss man sich immer fragen, was NICHT passieren sollte, damit ein Szenario Bestand hat. Nach dem Ausbruch über einen wichtigen Widerstand, sollte der Kurs nicht zurück in die vorherige Seitwärtsbewegung laufen. Das wäre ein Zeichen für einen Fehlausbruch (hier der jüngste FMW-Bericht zu Gold).

Nach dem Ausbruch am Dienstag und Mittwoch, kam es am Ende der Woche wieder zu einem Rücksetzer. Der alte Widerstand ist nun zu Unterstützung geworden. Jetzt ist die große Frage, ob die neu gewonnene Unterstützung auch hält. Ich bin seit 2004 professioneller Trader und habe weit mehr als 30.000 Trades gemacht. Viele „Gurus“ sprechen vom emotionslosen Trading. Aber gibt es das wirklich? Ich bin auch nur ein Mensch mit normalen Emotionen, der nicht weiß wohin die Reise an der Börse geht. Natürlich kommen in Situationen, in denen es nicht optimal läuft, Fragen und Zweifel auf. Emotionen sind an der Börse ganz normal. Als Trader darf man Emotional sein – man muss einfach lernen, diese zu akzeptieren. Als Trader muss man mit der Unsicherheit am Markt leben. Aus diesem Grund ist auch ein gutes Risiko- und Moneymanagement unglaublich wichtig. Denn so weiß ich, dass mich kein einzelner Trade ruinieren kann. Dieses Wissen gibt mir ein Stück Sicherheit und lässt mich meinen Handelsplan umsetzen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf

Die Ölpreis-Bullen geben sich nicht geschlagen – Teil 2

Am Donnerstag ist der Ölpreis deutlich unter Druck geraten. War das nun das Startsignal für einen Rutsch in Richtung 34,00 USD? Von wegen – am Freitag haben die Ölpreis Bullen direkt wieder zugeschlagen. Damit wird das Chartbild immer bullischer. In den letzten Wochen habe ich immer wieder auf die drei markanten Widerstände zwischen 40,00 und 42,50 USD hingewiesen. Nun hält sich der Ölpreis schon relativ lange an diesem Widerstandsniveau auf. Das ist an der Börse oftmals ein positives Zeichen. Denn in kurzfristigen Schwächephasen greifen die Käufer direkt zu und lassen den Kurs nicht wirklich abtauchen. Sollte es in der nächsten Woche nicht zu einem weiteren Kursrutsch kommen, müssen wir uns in den nächsten Monaten eher auf weiter steigende Ölpreise einstellen. In dem Fall bieten kurzfristige Rücksetzer eine Gelegenheit zum Einstieg.

Ölpreis Chart

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

weiterlesen

Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

weiterlesen

Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen