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BÖRSE AKTUELL – DER Wochenausblick für Dax, S&P 500, Gold- & Ölpreis

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Die Börse hat in der vergangenen Woche Ihren Höhepunkt am Freitag erlebt. Die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten hat erneut gezeigt, wie verrückt die Märkte aktuell laufen. Tsunami am US-Arbeitsmarkt und die Börsen feiern. Mit dem gesunden Menschenverstand ist die Börse schon lange nicht mehr zu verstehen. Es zeigt sich aber auch, dass bei der aktuellen „Rally“ die breite Masse wieder nicht an Bord ist. Aus diesem Grund ein paar mahnende Worte.

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Fear of Missing out – FOMO

Wer sich langfristig an der Börse engagiert muss antizyklisch agieren. Damit ist gemeint, in Phasen der Schwäche Positionen zu kaufen. Die Schwächephase ist aber ganz klar vorbei. ABER – die nächste Schwächephase wird kommen! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Deshalb darf man jetzt in Angst verfallen, etwas zu verpassen. Der Großteil von uns hat den Einstieg verpasst oder ist mit zu wenig Kapital eingestiegen. Das müssen wir einfach akzeptieren. Der Zug ist für den Moment abgefahren und dem dürfen wir nicht blind hinterher laufen. Wir werden wieder unsere Chance bekommen. So sehe ich es auch bei meinen kurzfristigen Trades. Ist die Chance verpasst, ist das für den Moment ärgerlich. Aber so lange die Börse in der nächste Woche wieder geöffnet hat, warten neue Chancen auf mich.

Börse aktuell Teil 1: Dax – ein bullisches Bild sieht anders aus!

In der letzten Woche hatte ich den Fehlausbruch im Dax angesprochen. Der weitere Verkaufsdruck ist allerdings ausgeblieben. Dennoch sind auch die Käufer nur halbherzig zu Werke gegangen. Die Aufwärtsbewegung der letzten Woche wurde mit geringem Handelsvolumen begleitet. Damit sehen wir eher ein Zeichen der Schwäche. Zum Wochenschluss notierte der deutsche Leitindex im Bereich des Widerstandes zwischen 10.900 und 11.000 Punkten. Für die nächste Handelswoche erwarte ich im Dax eher eine Seitwärtsbewegung zwischen 10.200 und 11.000 Punkten. Für den Fall, dass die Börse weiter verrücktspielt, halte ich maximal 11.300 Punkte für wahrscheinlich.

Dax Chart

Börse aktuell Teil 2: S&P 500 – Trend intakt, ABER…

In der letzten Woche habe ich für den S&P 500 einen Rücksetzer in den Bereich 2.856 – 2.886 Punkte erwartet. Stattdessen hat sich aber nur eine kleine Korrektur gezeigt. Die Käufer haben schnell wieder das Ruder übernommen. So konnte der S&P 500 den Widerstand überwinden und marschiert in Richtung April-Hoch. Dort befindet sich nun die nächste Hürde, von der aus der S&P zumindest in eine Seitwärtsbewegung übergehen könnte. Spätestens im Bereich 3.080 – 3.135 Punkte erwarte ich eine handelbare Gegenbewegung. Dieses Niveau werde ich mir für einen möglichen Short-Trade vormerken.

S&P 500 Kursverlauf

Börse aktuell Teil 3: Hat der Goldpreis seine Chance vertan?

In der letzten Woche haben wir uns den fallenden Widerstand im Gold angeschaut. Bei dem Bruch der Keilformation sollte der Goldpreis zügig in Richtung 1.800 USD laufen. Die Börse geht aber oft den Weg des größten Schmerzes. Zwar haben wir in dieser Woche den Ausbruch gesehen, die am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten machten den Gold-Bullen aber schon wieder einen Strich durch die Rechnung. Bei derart guten Arbeitslosenzahlen müssen „Safe-Heaven“ Positionen einfach abgebaut werden. Bitte entschuldigen Sie die Ironie.

Die Tatsache, dass sich die Käufer bislang nicht durchsetzen konnten, trübt das Chartbild im Goldpreis etwas ein. Dennoch mache ich mir für das Edelmetall nicht allzu große Sorgen. An der Börse wartet die nächste Unterstützung bereits im Bereich 1.555 bis 1.580 USD. Dort erwarte ich im ersten Anlauf eine handelbare Aufwärtsbewegung. Ich bin sehr gespannt, ob der Goldpreis in der nächsten Woche aus seiner zuletzt nur 50 USD breiten Handelsspanne ausbricht.

Gold Kursverlauf

Börse aktuell Teil 4: Ölpreis nähert sich markanter Hürde

Der Ölpreis hat in der letzten Woche ordentlich Gas gegeben. Die Unterstützung zwischen 17,20 bis 18,40 USD hat gehalten. Sie hat den Käufern als Sprungbrett gedient um den Ölpreis direkt über die Hürde zwischen 22,00 – 23,00 USD zu befördern. Nun ist diese Marke zur Unterstützung geworden. Allerdings befinden wir uns direkt vor einem übergeordneten Widerstand. In solchen Situationen stelle ich mich gedanklich neutral auf. Von dem Widerstand 27,30 bis 28,40 USD kann es zu einer Abwärtsbewegung bis mindesten 18,00 USD kommen. Ein Ausbruch über diese Hürde wäre hingegen ein sehr starkes Zeichen. In dem Fall erwarte ich einen Anstieg bis maximal 36,00 USD. Dort kann wieder mit einer größeren Gegenbewegung gerechnet werden.

Ölpreis Kursverlauf - Action an der Börse?

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Jan

    10. Mai 2020 15:45 at 15:45

    Argumentiert jemanden der Ölpreis?
    Jetzt sind jede Menge Quellen stillgelegt und gleichzeitig fangen Industrieen an, wieder zu funktionieren, wird Transport zunehmen und müssen noch einige Schiffchen nach China fahren um die Pflichtkäufe ab zu liefern. Also, gehrn die Lagermengen runter und kommt erst zu wenig nach, während die Wirtschaft weiter hochfährt. Also, Öl wird teuerer. Logisch? Oder sind die Verhältnisse so ungünstig, dass dieses Mechanismus noch lange nicht funktioniert und wir eine rein spekulative Markt haben?

  2. Pingback: BÖRSE AKTUELL – DER Wochenausblick für Dax, S&P 500, Gold- & Ölpreis - finanzmarktwelt.de - 24einkaufen

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2021: Ein schwieriges Jahr für Gold – Werbung

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Lieber Börsianer,

im laufenden Jahr deckten sich die Investoren nochmals satt mit Gold ein. Ende Oktober verwalteten die Gold-ETFs rund um den Globus Gold im Wert von 235 Milliarden USD. Niemals zuvor waren die Gold-Sammelstellen schwerer. Gleichwohl zeigte der Goldmarkt zuletzt Ermüdungserscheinungen. So nahm das Volumen der Zuflüsse gerechnet in USD im Oktober nur noch um 0,6 % zu. Vor allem US-Investoren hielten sich spürbar zurück. Und genau das ist die Anlegergruppe, die letztlich das Marktgeschehen bestimmt.

Wie wird 2021? Welches Potenzial sehe ich für das Edelmetall?

Ich gehe derzeit davon aus, dass der Impfstoff im nächsten Jahr wesentlich über die Preisentwicklung am Goldmarkt entscheiden wird. Zwei grundsätzliche Szenarien sind denkbar.

Der Impfstoff funktioniert, und es gelingt den Medizinern das tückische Virus allmählich zurückzudrängen. In diesem Fall springt die Weltkonjunktur wieder an. Möglicherweise werden wir sogar leicht inflationäre Tendenzen sehen. Ergo werden die Zentralbanken die Zügel der Geldpolitik wieder anziehen, um das Inflationsrisiko möglichst gleich im Anfangsstadium zu ersticken. Steigende Zinsen sind allerdings für Gold Gift.

Auffällig war, dass sich die Notenbanken bereits zuletzt mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen zurückgehalten haben. Obwohl etwa Europa in den zweiten Lockdown gegangen ist, haben wir von unserer obersten Währungshüterin, Christine Lagarde, nicht viel gehört. Offenbar baut auch die Französin stark auf den Impfstoff und hält weitere Stützungsmaßnahmen für die EU-Volkswirtschaften für nicht erforderlich. Goldanleger hätten hier gerne weitere Aktivitäten gesehen.

Der Impfstoff wirkt nicht. Die Erholung wird von stets wiederkehrenden Lockdown-Maßnahmen gebremst. Das würde ohne Frage den Golfpreis stützen, zumal dann die Geldpolitik doch nochmals nachlegen muss und weitere Hilfsgelder in die Volkswirtschaften des Westens pumpen wird. In einem solchen Szenario bliebe auch der Aktienmarkt eher zurück und Investoren würden wieder den sicheren Hafen suchen. Dabei darf man freilich nicht vergessen, dass die US-Notenbank zunächst nicht mehr…..

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Goldpreis: Charttechnische Ampeln springen auf „Gelb“

Jörg Bernhard

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Der Goldpreis rutschte in den vergangenen Handelstagen aufgrund einer nachlassenden Risikoaversion auf den tiefsten Stand seit vier Monaten ab. Dadurch hat sich die charttechnische Situation erheblich eingetrübt.

Goldpreis wirkt charttechnisch angeschlagen

Weltweit sind derzeit vor allem riskantere Anlageklassen wie zum Beispiel Aktien oder Kryptowährungen gefragt. Die Hoffnung, dass die Welt in Kürze möglicherweise mit drei Impfstoffen die Pandemie eindämmen kann, führte insbesondere bei Gold-ETFs zu massiven Abflüssen. Allein beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares war im November bei der gehaltenen Goldmenge ein Rückgang von 1.257,67 auf 1.199,74 Tonnen (minus 57,93 Tonnen) registriert worden.

Unter charttechnisch orientierten Goldinvestoren herrscht gegenwärtig aus zwei Gründen eine starke Verunsicherung. Erstens: Mit dem jüngsten Kursrutsch in Richtung 1.800 Dollar bewegt sich das gelbe Edelmetall in einer leichten Unterstützungszone, die sich in der ersten Julihälfte herauskristallisiert hat und nun akut gefährdet ist. Zweitens: Außerdem verläuft die langfristige 200-Tage-Linie ebenfalls im Bereich von 1.800 Dollar. Im Falle eines signifikanten Unterschreitens dieses Kursbereichs entstünden gleich zwei Verkaufssignale und somit möglicherweise zusätzlicher chartinduzierter Verkaufsdruck für den Goldpreis.

Doch eines sollten Anleger bei jedem Verkaufssignal stets im Hinterkopf behalten: Nicht selten erweisen sie sich als Fehlsignal. Im März dieses Jahres stürzte zum Beispiel der Goldpreis für einige Tage relativ deutlich unter seine 200-Tage-Linie, um sich nachfolgend innerhalb von weniger als fünf Monaten wieder um in der Spitze 600 Dollar auf ein neues Rekordhoch zu verteuern. Ein bisschen treffsicherer erwies sich ein solches Verkaufssignal Mitte 2018, schließlich folgte damals eine technische (temporäre) Korrektur von immerhin zehn Prozent.

Ein bisschen Optimismus verbreitet aktuell der Timingindikator Relative-Stärke-Index (RSI). Mit aktuell 32 Prozent ist dieser nicht mehr weit von der überverkauften Zone (< 30 Prozent) entfernt. Sollte der RSI die 30-Prozent-Hürde in den kommenden Wochen von unten nach oben durchschneiden, gilt dies in der Chartlehre nämlich als Einstiegssignal.

Fazit

Unter fundamentalen Gesichtspunkten sollten sich Anleger mit langfristigem Anlagehorizont keine großen „Goldsorgen“ machen. Als Krisen-, Vermögens- und Inflationsschutz dürfte die Geldalternative in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiterhin wertvolle Dienste leisten, schließlich werden sich selbst im Falle eines Siegs über die Pandemie die weltweiten Schuldenberge nicht in Wohlgefallen auflösen.

Der Goldpreis ist zuletzt unter Druck gekommen

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Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

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