Folgen Sie uns

Gold/Silber

BÖRSE AKTUELL – DER Wochenausblick für Dax, S&P 500, Gold- & Ölpreis

Avatar

Veröffentlicht

am

Sentiment ist wichtig für die Börse

Die Börse hatte nun doch noch ein Einsehen mit den gefrusteten Investoren. Der Dax hat endlich den Rückwärtsgang angetreten. War das nun der Startschuss für den „Crash Teil 2.“ Oder müssen wir weiter auf fallende Aktienkurse an der Börse warten? Betrachtet man das Sentiment, also die Stimmung der Marktteilnehmer, wird es wohl noch etwas dauern. Denn gut 50% der Kleinanleger erwarten weiterhin fallende Kurse. Lediglich knapp 24 Prozent sehen die Börse weiter steigen. Die Masse der Kleinanleger liegt mit ihren Annahmen in der Regel falsch.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Börse aktuell Teil 1: Dax – die erste Unterstützung hat gehalten

In der letzten Ausgabe „Börse aktuell“ hatte ich die Zeichen der Schwäche genannt. Das Kursziel bei 10.200 Punkten wurde perfekt angelaufen. Am Freitag wurden allerdings die Bären-Träume wieder gestört. Der Dax hat sich in einer schnellen Bewegung von der Unterstützung gelöst. Damit stehen die Zeichen aktuell auf „Seitwärtsbewegung“ zwischen 10.200 und 11.000 Punkten. Haben Sie sich jemals gefragt, wann ein neuer Trend an der Börse entsteht? Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist ein Erschöpfungszustand. Dieser zeigt sich, wenn ein Markt zu schnell und zu weit gelaufen ist. Die zweite Variante ist ein Ausbruch aus einer Seitwärtsbewegung. Je enger die Handelsspanne der vorherigen Seitwärtsbewegung, desto dynamischer fällt die neue Trendbewegung aus.

Dax Chart

Börse aktuell Teil 2: S&P 500 – der Trend wechselt

Der amerikanische S&P 500 hat den Aufwärtstrend verlassen und ist in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Zwischen 2.960 und 2.984 Punkten wartet die obere Begrenzung. Die „Make or Break“ Unterstützung liegt weiterhin bei 2.707 bis 2.736 Punkten. In dieser Spanne dürfte sich der US-Leitindex zumindest in den ersten Tagen der nächsten Woche bewegen. Getreu dem Motto „The trend is your friend“ ist die Unterstützung ein Kaufniveau und der Bereich um das Range-Hoch ein Verkaufsbereich. Wird die aktuelle Seitwärtsbewegung gebrochen, steht ein neuer Trend ins Haus.

S&P 500 Chart - der wichtige Index der Börse

Börse aktuell Teil 3: Goldpreis – er glänzt nun doch wieder

Nach hartem Gerangel haben sich die Bullen nun doch noch durchgesetzt und dem Goldpreis zu neuem Glanz verholfen. Das Edelmetall konnte den Widerstand zwischen 1.727 – 1.737 USD überwinden. Diese ehemalige Hürde wird in der Zukunft zu einer Unterstützung. Allerdings nähert sich der Goldpreis erneut dem sehr markanten Widerstand im Bereich 1.780 – 1.800 USD. Je öfter die Käufer an diesem Widerstand anklopfen, desto instabiler wird er. Der übergeordnete Trend zeigt im Goldpreis weiter nach oben und könnte nun an Fahrt gewinnen. Ob der Ausbruch über die 1.800-Dollar-Marke schon in der nächsten Woche gelingt ist schwer einzuschätzen. Die Möglichkeit besteht zumindest, solange sich der Goldpreis über 1.727 USD hält.

Goldpreis Chart

Börse aktuell Teil 4: Der Ölpreis läuft wie geschmiert

Der Ölpreis hat an den letzten zwei Handelstagen einen ordentlichen Schub erfahren. Im Ölpreis-Chart ist ein interessantes Phänomen zu erkennen, welches an der Börse immer wieder auftritt. Dabei nähert sich ein Markt langsam einem markanten Widerstand an. Die Käufer sind bereit, zu immer höheren Kursen einzusteigen. Dies ist an den leicht höheren Verlaufstiefs (blaue Pfeile) zu erkennen. Dieses Muster ist mit einem Katzensprung auf ein Beutetier zu vergleichen. Die Katze nähert sich langsam an und schnellt auf einmal los. An der Börse sammeln die Käufer Kraft und drücken den Kurs dann zügig über einen Widerstand. Dieser wird anschließend zur Unterstützung und dient als Sprungbrett um den nächsten Widerstand anzulaufen. Beim Ölpreis befinden sich die nächsten Hürden im Bereich 34,00 und 36,00 USD. Dort sehe ich eine gute Chance für einen Short-Trade.

Ölpreis Chart

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marko

    16. Mai 2020 18:09 at 18:09

    „Die Börse hatte nun doch noch ein Einsehen mit den gefrusteten Investoren. Der Dax hat endlich den Rückwärtsgang angetreten. War das nun der Startschuss für den „Crash Teil 2.“ – Da feht ein Fragezeichen ?

    Ja, bearish, „Crash 2,0“ na klar…. – Sehr,sehr schön ! :D

    Beim Brent musste ich über den Future rein… WTI ist sowieso eine Katastrophe – tja, so ist Corona… ;)

    Euch ist schon klar, dass das „Geld auf der Strasse liegt“, frei, nach dem anderen Markus (Frick) … :D ?

    Der Ölpreis sinkt, deshalb muss der Markt fallen, ja klar…

    Deshalb muss Gold steigen, deshalb muss der Anleihemarkt, Stichwort : „Flucht nach Sicherheit“ steigen.

    Aber, was ist, wenn der Anleihemarkt steigt… ? Dies hieße doch automatisch, dass „Top-Schudner“ mit einem AAA-Rating Minus-Zinsen um die 2 – 5 % „einnehmen“ „vom Markt“, während Aktien Null-Dividenden zahlen würden.. ? Dies würde beudeuten, dass AAA-Schullnder die Welt finanzieren müssten ?

    Die sogenannten CCC-Statten wären vollends tot ! Emergering-Markets Fonds würden doch keinen Sinn mehr machen, einfach aus dem Grund , weil man mit dem „Null-Prozent“-Aktienmarkt konkurieren müsste ?

    Bei den Ermerging-Markets wären automatisch interne Renditen um die 15-20 % p.A. 8also Zinszahlungen)aufwärts fällig ? Plus dem Kurs- bzw das Ausfallrisko ?

    Wer würde dann die Emerging-Markets dann noch kaufen ??? wie können sich dann die Emerging-Markets finanzieren zu diesen Zinsen… ?

    – Gar nicht, genau…

    Bisschen komisch, oder ? Was wäre dann mit den Lebensversicherungen los, welche dazu verpflichtet sind, AAA-Anleihen zu kaufen, wie würde dann der „Markt“ der Versicherungen funktionieren ?

  2. Avatar

    Marko

    16. Mai 2020 18:23 at 18:23

    Und genau deshalb macht ein „Crash 2.0“ keinen Sinn.

    Corona ist eine Gefahr , keine Frage.

    Aber dadurch, dass sich der Anleihemarkt, sogar vor Corona, jenseits von Gut und Böse bewegen musste/dürfte in Sachen „Bewertung“ (durch die Amis), wird das wohl nix werden, mit dem „Crash 2.0“ – alles klar… ?

  3. Avatar

    Marko

    16. Mai 2020 18:44 at 18:44

    Und „rechnerisch“ hätte der Dax „Platz“ nach unten, was aber bedeuten würde, dass beim „höchst fair bewerten“ Anleihemarkt Platz nach oben wäre.

    Der Anleihemarkt- / der Rentenmarkt würde sich ins „ab-absurdurum“ führen, weil dann wäre der Anleihemarkt im „Weltall“ schweben würde.

    Das Motto muss dann heißen, der Geldmarkt, bzw der Markt an sich wäre dann TOT !

    Und das wäre letztendlich das Ende, des Marktes.

    Zurück zu den Tauschgeschäften…

  4. Pingback: BÖRSE AKTUELL – DER Wochenausblick für Dax, S&P 500, Gold- & Ölpreis – finanzmarktwelt.de

  5. Avatar

    Prognosti

    17. Mai 2020 08:19 at 08:19

    Ich finde den Wochenausblick mit den grossen Trends u.wichtigen Marken sehr gut. Analysen mit täglichen Meinungsänderungen sind eher für Trader gedacht u,verwirren den Normalanleger eher. Gut dass Herr Steinrücken als Trader auch die grossen Linien vorgibt u.sogar neben der Charttechnik auch ein wenig Fundamentales beachtet.
    Wenn der Wochenausblick dann noch durch den Alles- Spezialisten @ Marko ein Fein -Tuning erfährt wird er fast perfekt ! !

  6. Avatar

    Realist

    17. Mai 2020 14:27 at 14:27

    Bemerkenswert sind die potenten Käufe mit großen Volumen den letzten beiden Handelstagen um ca. 16Uhr an markanten Unterstützungsbereichen als die Märkte zu kippen drohten.
    In englischsprachigen Foren wird heftig gemutmaßt, wer der solvente Intervent ist.

  7. Avatar

    Prognosti

    17. Mai 2020 19:31 at 19:31

    @ Realist,man könnte auch mutmassen wie lange die Notenbanken wahlkampfbedingt die US-Märkte von der Realität abkoppeln können. Wie schon von @Hesterberg erwähnt, kaufen die Grossen Dicken auf diesem Niveau nicht mehr u.warten auf sehr tiefere Kurse, denn die grösste Rezession seit 300 Jahren wird noch einige V- Erholungsträumer aus dem Tiefschlaf holen.Viele haben den Ausstieg im Januar auf hohem Niveau verpasst, die zweite Chance könnte bald wahrgenommen werden.

    • Avatar

      Realist

      18. Mai 2020 11:39 at 11:39

      @Prognosti
      da bin ich ganz bei Ihnen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis: 1.800 Dollar-Marke in Gefahr? ETF-Abflüsse und Optimismus

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Mehrere Barren aus Gold

Der Goldpreis ist derzeit Opfer vieler Angriffe. Nun drei Wochen in Folge wurde jeweils am Montag von einem anderen Pharmahersteller eine positive Meldung für einen Corona-Impfstoff präsentiert, zuletzt gestern von AstraZeneca. Immer war dies positiv für die Aktienmärkte und alle anderen risikoreichen Geldanlagen (Hoffnung auf Konjunkturerholung), und negativ für den Goldpreis. Der sogenannte Risk On-Trade wird durch die Impfstoff-Hoffnung befeuert. Und Gold erfüllt vor allem die Funktion des sicheren Hafens in der Krise, als letzte Bastion vor Inflation und sonstigen Unsicherheiten. Bei schnellen hoffnungsfrohen Nachrichten ist Gold der Verlierer.

Kurzfristig weiter Schwäche und Anfälligkeit im Goldpreis

Und gestern Nachmittag dann der nächste Schlag, der den Goldpreis zügig um mehr als 30 Dollar auf 1.834 Dollar fallen ließ. Die US-Einkaufsmanagerdaten wurden besser vermeldet als erwartet. Aber vor allem die mit den Einkaufsmanagerdaten veröffentlichten Preise stiegen. Höhere Inflationsangst sorgt für die unterschwellige Befürchtung an den Märkten, dass die Zinstendenz in den USA ansteigend ist, was wiederum positiv für den US-Dollar wirkt. Das wiederum drückt negativ auf den Goldpreis. Nur die Angst vor steigenden Zinsen wirkt auch ganz ohne steigenden US-Dollar negativ auf das zinslose Gold. Auch gab es gestern erneut Abflüsse aus Gold-ETFs (Begriffserklärung hier) im Umfang von 11 Tonnen.

Und so rutschte der Goldpreis bis jetzt weiter ab auf 1.826 Dollar. Einige Analysten und Chartisten sehen es als negativ an, dass die wichtige Unterstützungsmarke von. 1.850 Dollar im gestrigen Abrutsch sang und klanglos binnen Sekunden nach unten vernichtet wurde. Ist sogar die runde Marke von 1.800 Dollar in Gefahr? Milan Cutkovic von Axi schreibt dazu heute, dass ein Fall im Goldpreis unter die wichtige Marke von 1.800 Dollar den nächsten Ausverkauf einleiten könnte. Carsten Fritsch von der Commerzbank erwähnte vor wenigen Minuten in seiner Gold-Analyse, dass es bis zur Marke von 1.800 Dollar wenig Unterstützungszonen gebe, welche den Rückgang im Goldpreis aufhalten könnten. Erst dort sei nach seiner Meinung mit einer Stabilisierung zu rechnen.

Langfristig Gold mit weiterhin guter Perspektive

Die von zahlreichen Leitmedien als Crashpropheten betitelten Kommentatoren wie Dirk Müller und viele andere sehen eine extrem stark ansteigende Inflation im Anflug, und sprechen deswegen über einen möglichen viel höheren Goldpreis. Wir bei FMW sehen es ähnlich wie Carsten Fritsch von der Commerzbank. Man muss nicht zwingend von einer anstehenden Hyperinflation sprechen, und kann trotz der aktuellen Schwäche im Goldpreis auf längere Sicht die Möglichkeit für höhere Kurse sehen (das ist keine Handelsempfehlung). Denn ja, das längerfristige Szenario ändert sich nicht durch ein paar gute Konjunkturdaten oder gute Impfstoff-Nachrichten.

Die Null- und Negativzinspolitik wird noch jahrelang anhalten. Die Notenbanken drucken weiterhin Geld. Denn die Volkswirtschaften sind durch Corona extremst geschwächt worden. Das ist der perfekte Anlass um mit immer mehr Gelddruckerei und Staatsschulden alles mit Geld zu fluten. Das ist ein grundsätzlich schönes Szenario für einen steigenden Goldpreis. Wo das Papiergeld durch grenzenlose und obszöne Vermehrung verwässert wird, da kann das nicht unbegrenzt vermehrbare Gold an Attraktivität gewinnen. Aber kurzfristig, das sieht man dieser Tage wieder, ist der Goldpreis durch gute Konjunktur- und Corona-Nachrichten negativ beeinflussbar. Laut aktuellen Berichten soll die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden. Die Geldschwemme dürfte also auch in den USA in den nächsten Jahren weiter gehen!

Chart zeigt Goldpreis im Verlauf der letzten zwölf Monate
Im Chart sehen wir den Goldpreis im Verlauf der letzten zwölf Monate.

weiterlesen

Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt 30 Dollar nach guten US-Daten

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis fällt in den letzten Minuten von 1.867 auf 1.837 Dollar. Gleichzeitig springt der US-Dollar nach oben. Der Dollar-Index (Währungskorb) steigt von 92,10 auf 95,49 Indexpunkte. Der Grund dahinter ist zu finden in den vorhin veröffentlichten Einkaufsmanager-Daten aus den USA, die deutlich besser ausfielen als erwartet (hier die Details). Die veröffentlichten Preise zeigen einen Rekordanstieg – dadurch, so die Logik, entsteht Inflations-Druck, was wiederum die US-Notenbank perspektivisch zu Zinsanhebungen zwingen könnte!

Im Chart sehen wir den Goldpreis-Verlauf seit Freitag in rot-grün gegen den US-Dollar in blau. Die negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar ist mehr als eindeutig. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie unsere Bericherstattung von heute Mittag über Gold, und welche Faktoren bis 15:45 Uhr den Goldpreis bewegt hatten.

Chart zeigt Verlauf von Goldpreis gegen US-Dollar

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage