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Börse aktuell: Dax, Nasdaq – die Finanzmärkte aus Sicht der Charttechnik

Wie geht es weiter an der Börse?

Ist die Börse aktuell wirklich nicht zu stoppen? Es scheint fast so, als wären Kursrücksetzer verboten worden. „Nie wieder schwach“ so haben wir auf dem Parkett der Frankfurter Börse immer gewitzelt, wenn der Markt nur eine Richtung kannte. Genau dieses Gefühl befällt mich auch aktuell wieder. Natürlich sind derartige Aussagen nicht ernst zu nehmen. Die Börse bewegt sich immer in ähnlichen Zyklen. Aktuell sind einfach die Käufer deutlich im Vorteil und aus Sicht der Charttechnik kann das auch noch eine Zeit so weitergehen.

Teil 1: Der Technologie-Index Nasdaq 100 gibt Vollgas

Es ist noch nicht lange her, da liefen die Technologie-Aktien den Anteilsscheinen der „Old Economy“ hinterher. Das Blatt hat sich an der Börse schon längst wieder gewendet. In der letzten Woche gab es an der Technologiebörse ein neues Allzeithoch. Damit ist die Gefahr einer langfristigen Top-Bildung vorerst Geschichte. Der Aufwärtstrend setzt sich weiter fort und beschleunigt sich sogar. Damit steht die Börsenampel weiter auf grün.

Der Nasdaq ist derzeit der Star an der Börse

Teil 2: Was kann man jetzt noch kaufen – Aktien aus der dritten Reihe!

Im Russell 2000 Index findet man Unternehmen mit einer deutlich geringeren Marktkapitalisierung als im S&P 500. Während die großen Unternehmen deutlich Gas gegeben haben, steht die dritte Reihe noch in den Startlöchern. Seit Anfang des Jahres bewegt sich der Russell 2000 lediglich in einer engen Seitwärtsbewegung. Wenn diese nach oben verlassen wird, ist mit einem deutlichen Kursanstieg zu rechnen.

Russell 2000

Teil 3: Der Dax kommt nicht voran

Der Dax nähert sich in kleinen Schritten der psychologischen Hürde bei 16.000 Punkten. Wir können uns auf dem aktuellen Niveau nicht beschweren. Es fehlt allerdings der Schwung nach oben. Das was wir bei den US-Indices sehen, bleibt den Investoren hierzulande noch verwehrt. Da hat es den Anschein, dass wir zuerst noch einen kleinen Rücksetzer an die 15.000-Punkte-Marke sehen werden.

Immer dann, wenn ein Chartbild unklar ist, wende ich mich ab. Gerade als Swingtrader halte ich meine Aktien meist nur einige Tage oder wenige Wochen. Aktien bewegen sich immer in ähnlichen Mustern und Zyklen – die Psychologie der Massen. Deshalb suche ich an der Börse nach Situationen, bei denen ich den Kursverlauf gut lesen und davon profitieren kann. Und genau dort liegt bei vielen Marktteilnehmern das Problem. Denn viele suchen nach einer Story und hoffen, dass diese aufgeht. Oft wurde diese Sau aber bereits durchs Dorf getrieben und man wartet und wartet. Das ist dann die Buy & Hope Strategie.

Die Hoffnung stirbt an der Börse zuletzt – manchmal sogar erst, nachdem das Depot bereits zu Grabe getragen wurde.

Der Dax

Mario Steinrücken ist Börsianer mit Leib und Seele. Er hält seine Positionen in der Regel über mehrere Tage bis hin zu wenigen Wochen. In der „Steinrücken Akademie“ hilft er Unternehmern und leitenden Angestellten Ihr Geld an der Börse für sich arbeiten zu lassen. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapierhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für die Börse versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.



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