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Börse an Terror gewöhnt + 2 schlechte News für die Deutsche Bank-Aktie

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bei den letzten Anschlägen war es ähnlich. Die Interwalle, die die wichtigsten Börsen benötigen um sich von einem Terroranschlag zu erholen, werden immer kürzer. Bei Brüssel sieht man es ganz deutlich. Der Dax brauchte insgesamt vier Stunden für den kompletten Absturz + Erholung, von 9.950 auf 9.752, und dann wieder rauf auf über 9.950 bis 12 Uhr Mittags. Der eine nennt das Kaltschnäuzigkeit, der andere vielleicht Zynismus, der nächste wiederum unmenschlich und kaltherzig.

Aber warum? Man kann es auch anders sehen, so unsere Meinung. Es heißt doch immer wieder von der Politik die freien Gesellschaften sollen sich nicht vom Terror einschränken lassen. Man solle sei normales Leben weiterführen und dem Terror damit entgegentreten. Man dürfe sich nicht in seiner Freiheit vom Terror beeinflussen lassen. Und mit jedem neuen Terroranschlag beweisen die Börsianer: Hey, euer Terror kann unserer Wirtschaft nichts anhaben. Daher bleibt auch die Börse resistent gegen eure Anschläge! Was schlussfolgert man daraus? Bei Terroranschlägen in Schwäche hineinkaufen?

Ein ganz anderes Problem hat heute die Deutsche Bank-Aktie. Sie fiel heute „nur“ um 1,98%. Erstaunlich, dass sich der Einbruch noch so in Grenzen hielt, denn die Ratingagentur Moody´s drohte heute früh mit einer Herabstufung des Ratings für die Deutsche Bank. Dazu zählen das Langfristrating und das für vorrangig unbesicherte Verbindlichkeiten. Es falle der Bank immer schwerer für die nächsten drei Jahre die Profitabilität zu stärken. Zu diesen Sorgen passt heute auch die Aussage von Finanzvorstand Marcus Schenk. Die Restrukturierung der Bank laufende schleppender als gedacht. Und Schenk sagte die ersten zwei Monate des Jahres 2016 seien die schlimmsten in seiner Bankkarriere gewesen. Das lässt wohl kaum etwas Positives vermuten. Was evtl. bald folgt? Schon aus Vorsicht abgesenkte Ertragserwartungen von Analysten für die DB-Aktie, weil man befürchtet, dass erneut bad News nachgereicht werden?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Masud79

    22. März 2016 18:15 at 18:15

    “ Hey, euer Terror kann unserer Wirtschaft nichts anhaben. Daher bleibt auch die Börse resistent gegen eure Anschläge! “

    Kleiner Denkfehler. Die Börse hat null mit der Realwirtschaft zu tun aktuell

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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