Allgemein

Strukturiert Vermögen aufbauen Börse und Vermögen: Wie weit ist der Weg zum Privatier? Typische Fehler!

Viele unserer Zuseher und Leser bei finanzmarktwelt.de sind Gutverdiener, manche sogar Topverdiener – aber dennoch haben viele das Gefühl: irgendwie bleibt doch nicht so viel hängen! Im Gespräch mit dem Honorarberater Davor Horvat, der das Buch „Vom Topverdiener zum Privatier“ (https://www.amazon.de/Vom-Topverdiener-zum-Privatier-Steuer-Strategien/dp/3690660785) geschrieben hat, geht es um typische Fehler, die an den Finanzmärkten gemacht werden – und wie man sie vermeiden kann!

Wie erreicht man am Besten das Ziel, als Privatier leben zu können – der arbeiten kann, aber eben nicht muss? Davor Horvat im Gespräch mit Markus Fugmann:

Hinweis: Bei Davor Horvat gibt es beim Ton Rückkoppelungen – wir bitten das zu entschuldigen!



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

14 Kommentare

  1. Interessantes Thema!
    Leider durch die Rückkopplungen beim Gesprächspartner akustisch komplett unverständlich.
    Vielleicht könntet ihr das Interview wiederholen…?

    1. @Dino, ja, Wiederholung ist geplant!

  2. Davor Horvat plädiert für ETF‘s.

    1. @Colmbo, aber so richtig auf meinen Einwand in Sachen Klumpenrisiken durch ETFs ist er nicht eigegangen..

      1. Breitgestreute ETF‘s verbunden mit Buy&Hold sind a la long erwiesenermaßen eine erfolgreichere Strategie als Stockpicking, welches eher in Richtung Sisyphusarbeit geht. So hab ich ihn verstanden.
        Unternehmen durchleuchten, Einzelaktien analysieren usw., mir wäre das zu langweilig.

  3. ETF-die neue gehypte Allzweckanlage. Wenn man sich da mal nicht täuscht. Das Klumpenrisiko ist nicht von der Hand zu weisen, zumal in den Aktienindizes nur ein kleinerer Teil der Unternehmen vertreten sind. Die allermeisten Unternehmen sind nicht börsennotiert, Tendenz: weiter fallend!

    1. @lb

      „…Die allermeisten Unternehmen sind nicht börsennotiert…“

      Du glaubst also, die meisten Unternehmen in einem physisch replizierenden Aktien-Etf seien nicht börsennotiert? 😂😂😂

      1. Du hast scheinbar nicht verstanden, dass ein immer größerer Teil der „Wirtschaft“ außerhalb der Börsen stattfindet, weil sich immer mehr Unternehmen nicht dem Diktat der quartalsweisen Berichte unterwerfen wollen, sondern langfristiger agieren, z.B. Familienunternehmen etc…..

  4. ETFs fördern aus meiner Sicht die grösste Fehlallokation von Anlagen in der Geschichte der Börse. Ich kenne sehr viele Menschen aus meinem erweiterten Bekanntenkreis, die einfach nur regelmässig und hirnlos jeden Monat einzahlen oder sogar beträchtliche Erbschaften darin investiert haben. Bisher hat es ja auch immer funktioniert und durch die bisher erfolgreichen Sparpläne sind die Anleger völlig sorglos geworden, aber es wird die Zeit kommen da dieses „Monster“ kippen wird. Die Anleger werden sehr lange brauchen, um zu verstehen, dass der bisherige Mechanismus nicht mehr nach Autopilot funktioniert und dann wird es mal so richtig spannend, speziell bei den ETF die sich an Indizes orientieren. Ich rechne aber nicht mit einem Megacrash, sondern aufgrund der Breitflächigkeit mit einer stetigen und lang anhaltenden Korrekturphase über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte. Aber die derzeitige Gieskanneninvestition kann übergeordnet auch noch sehr lange funktionieren. Eine erste grössere Wirkung kann sich zeigen, wenn die Menschen weniger Geld zur Verfügung haben (Inflation, Rezession) und sie ihre Sparpläne einstellen müssen.

    1. @X, die überwiegende Mehrheit der Stockpicker und aktiven Fondsmanager schlagen den Markt nicht.
      Die Fondsmanager verlangen dafür auch noch einen Haufen Geld.
      Was ist dann die Lösung? Roulette? oder Gold?…vielleicht in Andalusien😂.

      1. @Columbo, ich möchte überhaupt keine Alternativen vorschlagen, außer insgesamt eine hohe Diversifikation der Assets empfehlen. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass ETFs Einzelwerte überproportional treiben, da Preisanstiege Nachkäufe erzwingen und den Preis noch weiter erhöhen. Man kauft quasi zu einem bereits erhöhten Preis nach. Fällt dagegen der Preis solcher Werte, dann muss verkauft werden, aber zu einem bereits gefallenen Preis. Irgendwann wird dieser Effekt, also die überproportionale Korrektur, auch in großen Zeitfenstern wirksam werden und zwar auf Werte, die man zu überhöhten Preisen erstanden hat.

        Deshalb diversifizieren und nicht einzelne Anlageklassen übergewichten wie z.B. sich nur auf ETFs, nur auf Gold, nur auf Immmobilien oder nur auf Lotterie verlassen. Immer schön mischen – und am besten bei größeren Rückschlägen kaufen können.

        1. Ja,👍@X, sag ich ja auch immer.

  5. ich denke das Thema Klumpenrisiko in ETF ist hinreichend bekannt und Leute die nicht komplett ahnungslos sind haben genug Möglichkeiten zur ETF Streuung weg vom MSCI World und dem Klumpenrisiko USA und Mag7. Die Gefahren NICHT zu investieren sind aber 10x höher als in ETF zu investieren und die Gefahren in Einzelaktien zu investieren ebenfalls. Die Mehrzahl der Einzel-Aktien hat einen negativen Realertrag. ETF ermöglichen es uns, den typisch menschlichen Fehler zu vermeiden der darin besteht Looser nachzukaufen oder an ihnen festzuhalten. ETF allokieren automatisch in Gewinner, es ist ziemlich unsinnig den ETF genau das jetzt vorzuwerfen. Die ETF werden von 2 Gruppen gehasst: Den aktiven Fondsmanagern (die fast alle schlechter sind als die ETF) und den Anlegern, die in den letzten 20 Jahren die unglaubliche Rally im MSCI World verpasst haben. Ich hab rückblickend letztendlich zu WENIG MSCI World gehabt und zu breit gestreut und wäre mit einem Einzelinvestment im MSCI World besser gefahren. Hat sich erst in den letzten 12 Monaten geändert, wo ich mit +25% den MSCI World bei weitem outperformed habe. Aber bis ich, auf Sicht der letzten 15 Jahre an den MSCI World hinkomme wird es noch lange dauern.

  6. Witzige Vorstellungen gibt es hier. Marktbreite Aktien-ETFs (wie der MSCI), die in mehr als 1000 Aktien kapitalisierungsgewichtet investieren, besitzen per Definition kein Klumpenrisiko. Das ist Feinstaub. Es gibt aber, wie überall, ein nicht unerhebliches mittelfristiges Marktrisiko. Nur, in einem breiten Index befindet sich ein Großteil des gesamten Produktivvermögens der Menschheit mit all dem Know-How, Rechten und Patenten. Da muss schon das römische Reich untergehen, um dies alles wertlos werden zu lassen (das war damals auch so). Alle anderen Assets würden schon vorher alle Viere von sich gestreckt haben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage