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Indizes

Börse: Wall-Street-Party vorbei – jetzt in Europa investieren?

Markus Fugmann

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am

Die Börse kennt zwei Welten: einmal die Wall Street, und dann noch den Rest der Welt. Zu diesem „Rest“ gehören auch die Aktienmärkte in Europa: die Indizes der Wall Street haben seit der Finanzkrise die Indizes in Europa um sage und schreibe 180% geschlagen.

Dafür gibt es Gründe: da ist zunächst einmal das marode Bankensystem in Europa, das deutlich schwächer ist als die Banken in den USA – schlicht weil die Obama-Administration im Gefolge der Finanzkrise deutlich schlauer agiert hatte als die Regierungen in Europa.

Der maßgebliche Treiber für die bessere Entwicklung der Börse in den USA aber ist wohl die Dominanz des Tech-Sektors: Aktien wie Microsoft, Amazon, Alphabet, Apple und Facebook gewannen mit ihren Kursanstiegen immer mehr an Marktgewichtung in den US-Indizes – während der Tech-Sektor für die Börse in Europa kaum eine Rolle spielt. Dadurch blieben die Aktienmärkte in Europa immer weiter zurück, zumal die US-Tech-Unternehmen dann als Gewinner der Coronakrise galten.

Börse: Geht mit die Biden die Wall Street-Party zu Ende?

Es war nicht zuletzt der noch amtierende US-Präsident Trump, der für höhere Kurse der Börse in den USA gesorgt hatte: zunächst Ende 2017 mit seiner Senkung der Unternehemenssteuern, dann – paradoxerweise – durch seinen Handelskrieg mit China! Bei jedem Kursrücksetzer sorgte der US-Präsident mit optimistischen Aussagen für Kurssprünge, in der Summe stand die Börse an der Wall Street dann deutlich höher als vor dem Handelskrieg, weil die Algos jede Hoffnungs-Meldung enthusiastisch gekauft hatten. Dass der Handelskrieg an der Sachlage nichts änderte, vielmehr das US-Handelsbilanzdefizit derzeit sogar höher ist als vor dem Handelskrieg – Schwamm drüber!

Ein ähnliches Muster zeigt sich auch aktuell an der Börse: die Hoffnungs-Meldungen zu Impfstoffen lassen die Kurse immer weiter steigen – sodass die Börse in den USA nun deutlich höher steht als vor Ausbruch der Coronakrise – obwohl es den allermeisten Unternehmen deutlich schlechter geht als vor der Coronakrise. Paradoxe Welt!

Durch die sich bald abzeichnenden Maßnahmen der EU gegen die US-Tech-Konzerne sowie durch die Machtübernahme von Joe Biden allerdings könnte die bessere Entwicklung der Börse in den USA in Realtion zu der Europas enden – so sieht es zumindest Andre Stagge in folgendem Video:

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Wird die Börse in den USA weiter besser laufen als in Europa?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Voll- Coin

    19. November 2020 13:52 at 13:52

    An Alle die die immer steigenden Börsen langweilig finden, es gibt noch viel bessere Anlagen. Bitcoin soll bis Ende 2021 auf 318 000 steigen.
    Beitrag auf FORMATIONSTRADER DE, BITCOIN: Mondziele als Gefahr?
    FORMATIONSTRADER hat kürzlich den Krall und den DaxMüller als Schwarzseher scharf kritisiert, ich höre da keine grosse Kritik an diesem Scharlatan. Wenn alle Corona – Geschädigten einsteigen könnte es finktionieren ? ?

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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Indizes

DAX dailx: Der Dax ist heute auf sich allein gestellt

Stefan Jäger

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am

Die US-Anleger beschäftigen sich heute eher mit ihrem Truthahn als mit den Märkten, daher dürfte es im Dax eher gemächlich zugehen. Im gestrigen Handel tat sich der deutsche Leitindex erneut schwer die 13.300er Marke nachhaltig zu bezwingen. Zwar gelang es dem Index zur Börseneröffnung kurzzeitig den Widerstand zu überwinden, aber für mehr als einen Fehlausbruch hat es dann doch nicht gereicht. Auch im weiteren Handelsverlauf konnte er die Hürde bei 13.300 nicht mehr überschreiten. Schließlich ist der deutsche Leitindex unverändert zum Vortag bei 13.289 aus dem Handel gegangen.

Von den sonst so euphorischen US-Börsen erhielt der Dax auch keine Unterstützung. Nachdem der Dow Jones am Dienstag erstmals über der Rekordmarke von 30.000 Punkten geschlossen hatte, legte dieser eine Verschnaufpause ein. Wahrscheinlich haben ein paar Anleger ihre Gewinne vor dem verlängerten Wochenende eingesammelt. Am heutigen Tag ist der US-Aktienhandel geschlossen, daher ist mit geringer Volatilität zu rechnen. Schauen wir mal wie sich der Dax heute ohne die Hilfe der US-Börsen schlägt, meist enden solche Handelstage in einer gähnenden Seitwärtsbewegung. Zudem dürfte sich die derzeitige Risikofreude hierzulande aufgrund der Corona-Situation in Grenzen halten.

News und fundamentale Daten

Aufgrund des Thanksgiving Feiertags sind die US-Börsen wie Dow Jones und Nasdaq heute geschlossen, somit können keine US-Aktien gehandelt werden. Die Terminbörsen laufen allerdings auch am Feiertag weiter. Der Handel findet jedoch unter dünnstem Volumen statt, daher ist der Dax heute auf sich allein gestellt.

Bei ein paar institutionellen Anlegern hat der gestern veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank gegebenenfalls zu Gewinnmitnahmen geführt. In dem Bericht wurde zwar hervorgehoben, dass die Banken heute solider als noch zur Zeit der Finanzkrise aufgestellt seien, aber man dennoch von einer Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen infolge der Pandemie ausgeht. In dem aktuell hohen Kursniveau ist ein derartiges Szenario sicherlich nicht eingepreist.

Datenseitig steht heute auch nicht viel auf dem Programm. Aus Deutschland wurde vor wenigen Minuten der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser gilt als Frühindikator für die Verbraucherausgaben und kann zudem konjunkturelle Wendepunkte anzeigen. Der Index notiert wie erwartet weiterhin im negativen Bereich, hat aber sogar die niedrigen Erwartungen mit einem Wert von -6,7 enttäuscht (Prognose -5,0; Vormonat -3,1). Zuletzt konnte der Index im April einen positiven Wert anzeigen. Zur Mittagszeit um 12:30 Uhr erscheint dann noch das EZB Sitzungsprotokoll sowie um 13:30 Uhr der Geldpolitische Begleittext.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht über der 13.300er Marke. Auch heute stellt sich wieder die Frage, ob ihm der nachhaltige Ausbruch gelingt oder er wieder in die Range zurückfällt. Ein positives Signal wäre, wenn der Dax das gestrige Hoch bei 13.346 überwindet. Dann stehen die Chance gut, dass er auch das außerbörsliche Hoch bei 13.373 rausnimmt. Darüber wäre der Weg frei zur 13.460. Fällt der Dax unter die 13.300, dann befindet sich im Bereich von 13.275 eine erste Unterstützung. Die zweite folgt am gestrigen Tagestief bei 13.235. Weitere Unterstützungen befinden sich bei 13.200 und 13.140. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Dax um den Pivot Punkt bei 13.303 hin und her pendelt.

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Dax daily: Tagesausblick 26.11. - H1-Chart - Thanksgiving-Handel

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.442 – Pivot Punkt R2

13.371 – Pivot Punkt R1

13.303 – Pivot Punkt

13.232 – Pivot Punk.t S1

13.163 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.270 – M15-Chart

13.192 – Tagestief 24.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.336 – Nachbörsliches Hoch

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Überdosis an Rotation! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte zeigen in der Erwartung eines Impfstoff eine Art massive Überdosis an Rotation: man erwartet eine Erholung der Wirtschaft und damit vieler von der Coronakrise stark betroffener Unternehmen, die so sehr wahrscheinlich gar nicht stattfinden wird. Dementsprechend sind viele Aktien vor allem aus dem Energiesektor sowie viele „Small Caps“ hoffnungslos überbewertet, zumal deren Verschuldung in den letzten Monaten geradezu explodiert ist. Heute zeigen die Aktienmärkte erste kleine Gewinntmitnahmen vor allem gerade in jenen Sektoren, die zuletzt geradezu explodiert sind. Wie geht die Wall Street angesichts des morgigen Feiertags aus dem Handel? Die gehandeltne Volumina sind schon deutlich ausgedünnt..

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