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Börsencrash: Ist diese Aktie der perfekte Frühindikator?

Redaktion

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Kommt der Börsencrash? Ja wann kommt er denn? Wann genau? Dies ist ein Thema für Philosophen sowie diverse Börsenexperten und Möchtegern-Börsenexperten. Obwohl man sich darüber streiten kann, wodurch man nun wirklich zum Börsenexperten wird! Den genauen Zeitpunkt für einen Börsencrash kann niemand vorhersagen – das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Aber über diverse Indikatoren kann man versuchen zu erahnen, ob die aktuelle Lage an der Börse nur eine kräftige Korrektur ist, oder ob die aktuelle Bewegung sozusagen das Auge des Hurrikan darstellt. Befinden wir uns gerade mitten im laufenden Börsencrash, und bemerken es nur nicht? Beurteilen kann man das lediglich im Nachhinein, wenn es zu spät ist. Aber wir haben uns an dieser Stelle mal einen möglichen Frühindikator angeschaut, der als Anhaltspunkt für einen Börsencrash dienen könnte (!). Nicht muss!

Kunstauktionen als Frühindikator für den Börsencrash?

Einige Beobachter sehen in ihm sogar fast schon einen perfekten Frühindikator für einen Börsencrash. Es ist der Blick auf Kunst. Gemälde, Weinflaschen, alles was versteigert werden kann. Denn wenn die Börsen haussieren, haben jede Menge Leute extrem viel Geld als  Spekulationsgewinnen zur Verfügung, dass sie auch in völlig überteuerte Kunstobjekte pumpen. Daher verdienen Auktionshäuser natürlich enorm viel durch Provisionen, wenn die Börsen haussieren, und Spekulanten auch bei Kunst mit Geld nur so um sich werfen!

Hier haben wir im Chart die Aktie des weltbekannten Auktionshauses Sotheby´s (in Orange) übereinander gelegt mit dem Dax (schwarz) seit dem Jahr 2002. Der erste blaue Kreis zeigt, wie die Aktie vier Monate vor dem Dax-Einbruch im  Jahr 2007 schon massiv crashte! Vor dem massiven Index-Einbruch im Jahr 2011 crashte die Aktie auch schon vier Monate vorher massiv in den Keller (zweiter Kreis).

Der dritte Kreis zeigt einen Rückgang der Aktie, aber keinen richtigen Einbruch. Der Index-Einbruch blieb aus. Der vierte Kreis aus dem Jahr 2015 zeigt einen richtig massiven Einbruch der Aktie, ohne jeglichen Einbruch im Index. Vor allem dieser Einbruch widerlegt die These, dass die Aktie als perfekter Frühindikator für einen Börsencrash dienen kann. Der fünfte blaue Kreis zeigt den aktuellen Einbruch der Aktie, wo sie aktuell schon deutlich massiver in den Keller geht als der Index.

Fazit: Die Aktie hatte die großen Index-Einbrüche mehrere Monate vorweg genommen, und damit gut vorhergesagt. Und auch aktuell könnte sie wieder ein Frühindikator für einen massiven Einbruch sein. Ein hunderprozentiger perfekter Frühindikator scheint sie nicht zu sein. Aber bei rückläufigem Interesse der Kunst-Spekulanten und somit rückläufigen Erträgen der Firma scheint man doch mehrere Monate im Vorhinein große Krisen ablesen zu können. Ob wir uns aktuell genau in dieser Krise befinden? Dafür ist die Aktie noch nicht tief genug abgestürzt, um eine Prognose auf den Index geben zu können!

Börsencrash voraus? Sotheby´s vs Dax

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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