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Böses Klingelmännchen am Telefon? BaFin warnt vor Kaufempfehlungen für diese Aktien

Es scheint eine eigentlich längst ausgestorbene Masche von Verkäufern zu sein. Einfach wildfremde Leute anrufen, und am Telefon etwas davon erzählen, dass eine bestimmte Aktie aufgrund irgendeiner wahnsinnig tollen Story…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es scheint eine eigentlich längst ausgestorbene Masche von Verkäufern zu sein. Einfach wildfremde Leute anrufen, und am Telefon etwas davon erzählen, dass eine bestimmte Aktie aufgrund irgendeiner wahnsinnig tollen Story großes Kurspotenzial hat. Aber anscheinend in in dieser „Branche“ immer noch was los. So warnt die BaFin aktuell vor telefonischen Kaufempfehlungen für die folgenden zwei Aktien, die im Frankfurter Freiverkehr gelistet sind. Dabei ist wichtig zu beachten, dass die BaFin nicht über die Qualität der Unternehmen urteilt – so schreibt sie mit keinem Wort, dass die Aktien Schrott sind. Aber extreme Vorsicht ist allemal geboten. Die BaFin im Wortlaut:


Nach Informationen der BaFin werden derzeit die Aktien der Al Hamra Hotels + Resorts Ltd. (ISIN: AU000000AHH3) durch telefonische Werbeanrufe (Cold Calling) zum Kauf empfohlen.

Die BaFin hat Anhaltspunkte, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen unrichtige oder irreführende Angaben gemacht und/oder bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen werden. Sie hat hinsichtlich des betroffenen Wertes eine Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation eingeleitet. Die Aktien der Gesellschaft sind in Deutschland an der Börse Frankfurt am Main in den Freiverkehr einbezogen.

Die BaFin rät allen Anlegern, vor Erwerb von Aktien dieser Gesellschaft sehr genau zu prüfen, wie seriös die Angaben sind, und sich über die betroffene Gesellschaft auch aus anderen Quellen zu informieren.


Und hier die Warnung zum zweiten Unternehmen:


Nach Informationen der BaFin werden derzeit die Aktien der Emerging Capital Ltd. (ISIN: AU000000ECL8) durch Telefonanrufe zum Kauf empfohlen.

Die BaFin hat Anhaltspunkte, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen unrichtige oder irreführende Angaben gemacht und/oder bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen werden. Sie hat hinsichtlich des betroffenen Wertes eine Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation eingeleitet. Die Aktien der Gesellschaft sind in Deutschland an der Börse Frankfurt am Main in den Freiverkehr einbezogen.

Die BaFin rät allen Anlegern, vor Erwerb von Aktien dieser Gesellschaft sehr genau zu prüfen, wie seriös die Angaben sind, und sich über die betroffene Gesellschaft auch aus anderen Quellen zu informieren. Hinweise dazu, wie sie sich vor unseriösen Anlageempfehlungen schützen können, finden Anleger in den Broschüren der BaFin.

Aktualisierung (19.10.2017)

Die Emerging Capital Ltd. teilte der BaFin am 5. Oktober 2017 schriftlich mit, dass sie „zu keiner Zeit telefonische Kaufempfehlungen für Aktien der Emerging Capital Ltd. in Auftrag gegeben hat“.


Fazit: So eine Warnung muss nicht bedeuten, dass das Unternehmen selbst solche Kaumempfehlungen in Auftrag gibt. Es kann beispielsweise sein, dass sich irgendjemand solche Aktien ins Depot legt, und dann versucht den Kurs über solche Maßnahmen zu pushen, damit er später selbst zu drastisch höheren Kursen wieder verkaufen kann. Bei börsennotierten Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung und sehr niedrigen Umsätzen ist das natürlich unendlich einfacher als bei großen Konzernen!


Das BaFin-Gebäude in Frankfurt am Main. Foto. Kai Hartmann Photography/BaFin

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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